30 März 2007

Harzer Schmalspurbahnen GmbH: Abnahmefahrt der zurückgekehrten 99 7239-9

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Am 16.03.2007 kehrte die Dampflokomotive 99 7239-9 der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) nach einer im Dampflokwerk Meiningen erfolgten Hauptuntersuchung auf einem Straßentieflader nach Wernigerode zurück. Nach einer gut vierjährigen Abstellzeit steht die Maschine somit nun wieder für Einsätze auf dem HSB-Streckennetz zur Verfügung.
Um die zwischenzeitlich im Lokschuppen von Benneckenstein witterungsgeschützt abgestellte Lokomotive wieder in Betrieb nehmen zu können, waren umfangreiche Instandsetzungsarbeiten im Meininger Werk erforderlich. Insbesondere mussten dabei der Fahrzeugrahmen sowie die Dampfzylinder vollständig erneuert werden.
Die 99 7239-9 gehört zu einer Serie von insgesamt siebzehn in den Jahren 1954 - 1956 vom ehemaligen VEB "Lokomotivbau Karl Marx" (LKM) in Babelsberg für das Schmalspurnetz im Harz gelieferten und heutzutage als "Brockenlok" bekannten Dampflokomotiven. Im Jahre 1956 mit der Werksnummer 134016 gebaut ist sie mittlerweile die vierte Dampflokomotive der HSB mit neuem Rahmen und neuen Zylindern. Als erste wurde die 99 7232-4 (LKM, 1954/134009) bereits im Jahre 2004 entsprechend ausgerüstet. Es folgten zwischenzeitlich dann noch die 99 7240-7 (LKM, 1956/134017) sowie die 99 7245-6 (LKM, 1956/134022).
Starke Belastungen durch die bis 1990 durchgeführten Güterverkehre mit Rollwagen, die bogen- und steigungsreichen Harzstrecken sowie das zunehmende Alter führten im Laufe der Dienstjahre zu vermehrten Schäden und Verschleißerscheinungen an den ohnehin nur für eine begrenzte Lebensdauer gebauten Fahrzeugrahmen der Lokomotiven. Um die mit ihren 700 PS sehr leistungsstarken Zugpferde auch zukünftig einsetzen zu können, musste daher eine Lösung gefunden werden. In Zusammenarbeit mit den Fachleuten der HSB sowie einem Ingenieurbüro wurde im Dampflokwerk Meiningen die komplette Erneuerung der alten Rahmenkonstruktion entwickelt. Im Gegensatz zum Originalrahmen kommen dabei jedoch moderne Fertigungsverfahren sowie hochwertige Werkstoffe mit wesentlich höherer Festigkeit zum Einsatz. Der neue Rahmen sowie die neuen Dampfzylinder sind vollständig als Schweißkonstruktion ausgeführt und bilden eine konstruktive Einheit.
Auf das äußere Erscheinungsbild der markanten und harztypischen Maschinen haben die Erneuerungen jedoch keinen Einfluss. Nur der absolute Experte wird Neu und Alt anhand bestimmter Details unterscheiden können. Nach derzeitigem Planungsstand werden in den nächsten Jahren noch sechs weitere Brockenloks einer entsprechenden "Verjüngungskur" unterzogen. Eine Ausweitung der Arbeiten auf alle siebzehn Lokomotiven dieser Baureihe wird jedoch nicht erfolgen.
Die HSB als Eigentümer und Betreiber des seit mehr als 30 Jahren ausgewiesenen technischen Denkmals wird auch in Zukunft den Reisenden eine attraktive Mischung aus Technikgeschichte und Naturerlebnis vermitteln.
Die 99 7239-9 absolvierte am 29.03.2007 erfolgreich ihre Abnahmefahrt und steht somit für den Betriebsdienst wieder zur Verfügung. Dagegen müssen die Lokomotiven 99 7236-5 (LKM, 1955/134013) am 08.04.2007 sowie die 99 7238-1 (LKM, 1956/134015) am 12.04.2007 wegen Ablaufs ihrer Untersuchungsfristen abgestellt werden (Pressemeldung Harzer Schmalspurbahnen GmbH, 30.030.07).

29 März 2007

Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB): Auf Schiene & Rad durch´s Selketal

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Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) hält ab dem 01. April 2007 wieder das gemeinsam mit der Stadtinformation Harzgerode und dem Fahrradverleih Meyer aus Ballenstedt veranstaltete Angebot "Auf Schiene & Rad durch´s Selketal" bereit. Wie bereits im vergangenen Jahr können sowohl Gäste des Harzes als auch Einheimische das romantische Selketal mit der kombinierten Zug- und Fahrradtour einen ganzen Tag lang erkunden und neben der einzigartigen Landschaft auch die kulturhistorisch interessante Harzregion näher kennenlernen.
Die beliebte Kombitour kann beispielsweise an den Bahnhöfen in Quedlinburg, Bad Suderode oder Gernrode begonnen werden. Mit dem Zug der HSB geht es von hier aus zunächst durch das schroff und wildromantisch verlaufende Tal der Selke bis hinauf nach Mägdesprung. Im dortigen Carlswerk stehen dann Touren- und Trekkingräder des Fahrradverleihs Meyer gegen ein geringes Entgelt für die Fahrgäste bereit. Anschließend kann über individuell gestaltbare Routen talwärts nach Quedlinburg zurück geradelt werden, wo die Fahrräder am Kiosk des Bahnhofs bis spätestens 19:00 Uhr wieder abzugeben sind. Eine eigens für das Kombiangebot erstellte Broschüre gibt zudem wertvolle Tourentipps und enthält eine Übersicht über die verschiedenen Sehenswürdigkeiten des Selketals. Darüber hinaus gibt sie Empfehlungen rund um den neu eröffneten Selketal-Stieg sowie über die gastronomischen Einrichtungen entlang der befahrenen Radelrouten.
Fahrkarten für die tägliche Tour sind in Quedlinburg im Dampfladen Nr. 7 am Markt, in der Bahnhofs-Agentur sowie in den Zügen der HSB erhältlich. Ein Zustieg ist aber auch an allen Unterwegsbahnhöfen und Haltepunkten möglich. Informationen rund um das Kombiangebot sind im Internet unter www.hsb-wr.de, telefonisch beim HSB-Kundenservice unter 03943-558153 oder bei der Stadtinformation Harzgerode unter 039484-32420 erhältlich (Pressemeldung Harzer Schmalspurbahnen GmbH, 29.03.07).

26 März 2007

Mecklenburg-Vorpommern: Ausschreibung Schmalspurstrecken auf Rügen

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Das Land Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch das Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch die VMV – Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH hat im Amtsblatt der Europäischen Union noch einmal die Erbringung von Verkehrsleistungen im SPNV auf den Schmalspurstrecken der Insel Rügen unter Einsatz von historischen Zügen in Dampf- und Dieseltraktion sowie Leistungen zum Betrieb und zur Instandhaltung der Eisenbahninfrastruktur und ggf. der historischen Züge ausgeschrieben (2007/S 59-072692).
Es handelt sich um den Betrieb auf den Eisenbahnstrecken Göhren - Putbus - Lauterbach (Mole) und Göhren - Putbus in einem Umfang von zwischen 120 000 bis 140 000 Zugkilometer p.a. über eine zu verhandelnde Laufzeit von 10 bis 20 Jahren, weiterhin hierfür erforderliche Instandhaltungsleistungen für die Eisenbahninfrastruktur sowie ggf. die historischen Züge. Begin ist der 01.01.2008, Ende der 09.012.2017.
Soweit im hiesigen Verfahren Instandhaltungsleistungen an der Eisenbahninfrastruktur beauftragt werden, beschafft das Land Mecklenburg-Vorpommern, endvertreten durch die VMV diese Leistungen für den Landkreis Rügen. Im Falle der Beistellung der Fahrzeuge durch den Landkreis Rügen gilt dies auch für die Instandhaltungsleistungen an den Fahrzeugen. Der Landkreis Rügen wirkt an allen wesentlichen Entscheidungen im hiesigen Verfahren mit.
Die Verkehrsleistungen können mit Hilfe von derzeit im Eigentum des jetzigen Auftragnehmers, der Rügenschen Kleinbahn GmbH & Co KG, RüKB, stehenden Fahrzeugen erbracht werden. Ob der Auftragnehmer Eigentümer der Fahrzeuge sein soll oder die Fahrzeuge durch den Landkreis Rügen oder das Land Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung gestellt werden, wird Gegenstand der Verhandlungen mit den Bewerbern sein (Pressemeldung Bahn für Alle, 26.03.07).

21 März 2007

Feldbahn- und Industriemuseum Wiesloch: Start in die Eisenbahn-Saison 2007

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Endlich ist es wieder soweit. Am 1. Mai öffnet das Feldbahnmuseum in Wiesloch bei Heidelberg wieder seine Tore. Von 10.00-17.00 Uhr rumpeln dann wieder die Museums- und Besucherzüge über die schmalen Gleise am alten Lokschuppen.
Auch in der Eisenbahn-Saison 2007 gibt es wieder vieles zu entdecken. Für Technikbegeisterte ist das Museum auch am 03. Juni, 02. September, 07. Oktober sowie am 09.Dezember geöffnet. Besondere Highlights in diesem Jahr sind der Baggertag mit historischen Baumaschinen am 03. Juni und die Veranstaltung „Schichtwechsel“ mit Maschinenvorführungen am 02. September.
Von Mai bis Oktober ist der historische Feldbahnlokschuppen immer von 10.00-17.00 Uhr geöffnet. Am 09. Dezember überrascht der Nikolaus von 13.00-17.00 Uhr die Kinder im Museum. An allen Öffnungstagen werden Führungen angeboten und findet Fahrbetrieb statt. Kommen, schauen und Industriegeschichte entdecken - die Feldbahner in Wiesloch freuen sich auf Ihren Besuch!
Das Feldbahnmuseum „In den Weinäckern“ liegt verkehrsgünstig nur 10 Geh-Minuten vom DB- und S-Bahnhof Wiesloch-Walldorf entfernt oder ist mit dem PKW über die neue B 3, Abfahrt Wiesloch-West, Richtung REWE-Frischelager, erreichbar (Pressemeldung Feldbahn- & Industriemuseum Wiesloch e.V., www.feldbahnmuseum-wiesloch.de, Foto Rafael Dreher, 21.03.07).

Harzer Schmalspurbahner streiken für mehr "Kohle", aus Volksstimme

http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/
lokales/wernigerode/
?sid=489eb5e400401130573a61a0be36e7a3&em_cnt=260031

Erstmals in der 15-jährigen Unternehmensgeschichte der Harzer Schmalspurbahnen GmbH fand gestern ein Warnstreik statt. In Gernrode, Nordhausen und Wernigerode wurden für eine Stunde alle Züge gestoppt. Die HSB ’ ler fordern mehr Lohn.
Wernigerode. " Warnstreik " steht gestern Vormittag auf der Anzeigetafel von Gleis 1 am Westerntor geschrieben. Der Zug, ab 9. 14 Uhr zum Brocken, muss eine dreiviertelstündige Zwangspause einlegen. Die Gewerkschaft der Lokführer und Transnet haben zum Warnstreik aufgerufen. An die 60 Beschäftigte der Harzer Schmalspurbahnen, Schlosser, Gleisbauer, Zugschaffnerinnen, Heizer, Lokführer, auch Verwaltungsmitarbeiter beteiligen sich am einstündigen Arbeitskampf.
1,9 oder 4,5 Prozent ? Diese Spanne macht den Streit der Tarifparteien für die Lohnerhöhungen der 280 Harzbahner aus. In Geld ausgedrückt : Monatlich 38 oder 100 Euro mehr Lohn, brutto. Das heißt, davon sind Steuern und Beiträge abzuziehen. Die Gewerkschafter aus ...

17 März 2007

Harzer Schmalspurbahnen GmbH: Besuch aus dem Sudan

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Am 16.03.2007 erhielt die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) Besuch vom afrikanischen Kontinent. Dr. Hamza Mohamed Fadlabi, Generaldirektor der Sudan Railways Corporation, und sein Vorstandsteam ließen sich von den Experten der HSB die Verladevorgänge von normalspurigen Güterwagen auf schmalspurige Rollböcke an der Verladeanlage in Nordhausen vorführen.
Die Delegation der sudanesischen Staatseisenbahn befindet sich derzeit in Begleitung ihrer Beratungsfirma Dornier Consulting auf Deutschland- und Europareise, um an verschiedenen Orten Anregungen für den Bau einer neuen Bahnverbindung zwischen Port Sudan und der Hauptstadt Khartoum zu sammeln. Derzeit muss sich das afrikanische Land entscheiden, ob die zukünftige Bahnstrecke in der bislang verwendeten Schmalspurweite von 1.067 mm oder in der europäischen Normalspur von 1.435 mm ausgeführt wird. In diesem Zusammenhang stehen unter anderem technische Lösungsmöglichkeiten für Schnittstellen zwischen Normal- und Schmalspurbahnen im Fokus, um im Falle einer normalspurigen Ausführung eine Verknüpfung zum bestehenden Schienennetz zu gewährleisten.
Gerade in diesem Bereich verfügt die HSB über einschlägige und langjährige Erfahrungen. Um den im Hartsteinwerk Unterberg gewonnenen Schotter auf durchgehendem Schienenwege zu den europäischen Kunden des Werkes befördern zu können, setzt die HSB bereits seit 1998 auf moderne Technik. Normalspurige Güterwagen werden in Nordhausen auf schmalspurige Rollböcke des kommunalen Unternehmens verladen und können so dem bei Eisfelder Talmühle liegenden Steinbruch zugeführt werden. Nach seiner Beladung wird der Zugverband anschließend von einer schmalspurigen Lokomotive der HSB nach Nordhausen zurück gefahren, um dort auf der eigens hierfür errichteten Verladeanlage wieder auf Gleise der europäischen Normalspur zu gelangen. Mithilfe dieser Logistik transportierte die HSB allein im Jahre 2006 gut 100.000 Tonnen des in Unterberg abgebauten Schotters auf der Schiene nach Nordhausen.
Dr. Fadlabi und die Vorstandsmitglieder der sudanesischen Staatsbahn zeigten sich von der Demonstration der Verladevorgänge und den fachkundigen Erläuterungen der anwesenden HSB-Experten sehr beeindruckt. "Wir haben sehr wertvolle Erkenntnisse für unser Projekt gewonnen und danken den Harzer Schmalspurbahnen für die wegweisende Demonstration ihrer modernen Logistik" wertete der sudanesische Bahnchef den Besuch in einem abschließenden Statement (Pressemeldung Harzer Schmalspurbahnen GmbH, 17.03.07).

Vorstellung Veranstaltungskalender „Sachsen unter Dampf 2007"

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2006 konnte das 125-jährige Bestehen der sächsischen Schmalspurbahnen gefeiert werden. Wie nie schaffte es der gemeinsame Auftritt aller Partner, den Bekanntheitsgrad und die Einmaligkeit dieses technischen Kleinodes über die Grenzen von Sachsen und Deutschland hinaus publik zu machen. „Nirgendwo sonst in Europa findet man eine derartige Dichte an täglich mit Dampf betriebenen Bahnen, zusätzliche schmalspurige Museumsstrecken sowie Vereinen, welche auf normal spurigen Bahnstrecken verschiedene Nostalgiezüge mit Dampflokomotiven verkehren lassen" so Hans-Jürgen Goller, Geschäftsführer der TMGS , „man spricht zu Recht von Sachsen, dem Land der Dampfeisenbahnen".
Gemeinsamer Veranstaltungskalender 2007
Auf Initiative des VSSB ergänzte das Festjahr 2006 in hervorragender Weise die bereits seit dem Jahr 2001 bestehende Arbeit der TMGS für die sächsischen touristischen und historischen Eisenbahnen. Beide Institutionen, TMGS und VSSB, haben sich daher entschlossen, beim Veranstaltungskalender „Sachsen unter Dampf 2007" enger zusammenzuarbeiten.
Für den aktuellen Veranstaltungskalender konnten 47 Leistungsträger der 54 Netzwerkmitglieder gewonnen werden Ihre Angebote zu präsentieren. Mit der gemeinsamen Arbeit wird es möglich, das Marketing der Bahngesellschaften, die ehrenamtliche Arbeit der Vereine und die Ausstrahlungskraft der TMGS zu verbinden, um auch in Zukunft das Land der Dampfeisenbahnen möglichst vielen Besuchern und Gästen nahe zu bringen.
Im vorderen Teil des neuen Veranstaltungskalenders 2007 stellen sich die täglich unter Dampf verkehrenden Schmalspurbahnen und die schmalspurigen Museumseisenbahnen und Museen vor, im Mittelteil folgt die bewährte monatliche Übersicht aller Veranstaltungen und im hinteren Teil präsentieren sich die regelspurigen Eisenbahnvereine und Eisenbahnmuseen sowie die Park-, Modell-, Feld-, Berg- und historischen Straßenbahnen.
Der Kalender ist mit Abstand die umfangreichste Veröffentlichung Ihrer Art. Mit 495 Eisenbahn-Veranstaltungen, darunter beispielsweise über 180 Ereignisse der schmalspurigen Bahnen, schafft es Sachsen wieder an die Spitze solcher Aktivitäten in ganz Deutschland.
Höhepunkte des Jahres 2007
„Es ist allen Bahnen, Vereinen und Museen gelungen, wieder ein attraktives Programm auf die Gleise zu stellen, wir freuen uns 2007 beispielsweise auf den beginnenden Wiederaufbau der Weißeritztalbahn, die Fortschritte beim Neubau der sächsischen I K Nr. 54 und den Aufbau der Tourismusroute Sächsische Schmalspurbahnen" so Ingo Neid-hardt, Projektleiter des VSSB und AG-Leiter Schmalspur der TMGS. Weitere VSSB-Höhepunkte dieses Jahres sind:
- das Andampfen als feierlichen Auftakt der Dampf-Saison. Es findet zukünftig jährlich beim vorjährigen Köpcke-Preis-Sieger statt und stellt bereits die Weichen für eine folgende Saison.
Dazu zwei Schmalspurbahn-Festivals:
das nun schon zum dritten mal stattfindende Schmalspurbahn-Festival auf der Lößnitzgrundbahn Anfang Juli als jährlicher Treffpunkt aller Bahnen, Museen und Vereine vor den Toren der Landeshauptstadt Dresden.
- und das Festival „Mit der Schmalspurbahn auf Reisen" im Sommer. In diesem Jahr bei der Zittauer Schmalspurbahn, u.a. wegen der Inbetriebnahme des legendären historischen Zittauer Triebwagens und in Verbindung mit der Classic Mobil, einem Oldtimerfest auf Schiene und Straße, und dem Lückendorfer Bergrennen.
Den vierten Baustein der VSSB-Veranstaltungen stellt die jährliche Verleihung des Claus-Köpcke-Preises dar, welche in diesem Jahr beim letztjährigen Sieger, der Traditionsbahn Radebeul stattfindet.
Ende März eröffnet im historischen Güterboden Radebeul, der eventLOKation, zudem eine Ausstellung über die I K-Lokomotive.
Bei den regelspurigen Eisenbahnvereinen und Museen gibt es 2007 einige neue Aktivitäten, wie die Pendelfahrten des Bw Dresden-Altstadt e.V. mit der 89 und dem Windbergwagen zwischen Dresden und Radebeul-Ost und erstmals angefahren Zielen der Dampfzug-Sonderfahrten. Herauszuheben ist hier vor allem das Highlight 2007, die Ankunft der einzigen betriebsfähigen Personenzuglokomotive 35 1097 sächsischer Vereine in Glauchau. Darüber hinaus finden die traditionellen Eisenbahnfeste - Ma-schinenhaustage Löbau und Heizhausfest Chemnitz ebenso großes Interesse wie die zahlreichen Dampfzugsonderfahrten der Vereine.
Im Veranstaltungskalender 2007 sind auch die Angebote des Verkehrsmuseums Dresden und des Industriemuseums Chemnitz mit ihren Dauer- und Sonderausstellungen enthalten. Als kleinste Eisenbahnen in Sachsen sind die, vor allem bei Familien beliebten, Parkbahnen von Plauen bis Görlitz ebenso auf Achse, wie die Feldbahnen in Lohmen und Glossen.
Die Veranstaltungen der Minibahnen in den verschiedenen Spurweiten und Größen finden Sie auf den Seiten des Modellbahnlandes Erzgebirge und der sächsischen Modellbahn Vereinigung. Neu aufgenommen, haben wir die Schienengebunden historischen Berg- und Straßenbahnen im Kirnitzschtal, in Dresden und Augustusburg (Pressemeldung Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH TMGS, Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V. VSSB, 17.03.07).

Berliner Parkeisenbahn: Start in die Saison 2007

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Am Sonnabend, 17. März, sind die kleinen Züge mit dem jungen Personal wieder in der Wuhlheide für die Besucher unterwegs:
• sonnabends von 12 bis 18.30 Uhr
• sonn- und feiertags von 11 bis 17.30 Uhr
Ab 3. April ist die „Kleine Bahn für große Augen“ dann auch dienstags bis donnerstags von 12.30 Uhr bis 16.30 Uhr aktiv. Die 30-minütige Tour kostet für Kinder 2,00 Euro, Erwachsene zahlen 3,00 Euro.
Als Attraktionen für kleine und große Fahrgäste werden an folgenden Tagen Dampflokomotiven eingesetzt:
• 17./18. März,
• 8./9. April, 27./28. Mai,
• 9./10. Juni, 8./9. Sept.,
• 6./7. Oktober.
Der liebevoll eingerichtete Salonwagen, in dem Speisen und Geträn¬ke serviert werden, wird an jedem 1. und 3. Sonntag im Monat (außer Juli und August) und auch am Eröffnungswochenende unterwegs sein.
Noch ein besonderer Tipp: Auf Vorbestellung wird der beliebte Partywagen eingesetzt, in dem mit bis zu 15 Gästen gefeiert werden kann.
Derzeit sorgen mehr als 160 Parkeisenbahner ab 11 Jahren in ihrer Freizeit dafür, dass in der Wuhlheide die Züge rollen. Die Kinder und Jugendlichen werden bei der Parkeisenbahn zum Schrankenwärter, Streckenläufer, Schaffner, Fahrkartenver¬käufer und zur Bahnhofsaufsicht ausgebildet. Im Zentrum der Jugendarbeit stehen das gemeinsame Lernen und Erleben sowie die Vermittlung von Verantwortung und sozialer Kompetenz. Neue Parkeisenbahner ab 11 Jahre sind herzlich willkommen: Anmeldung bis 15. Mai 2007 (Sommerkurs) bzw. 15. September 2007 (Winterkurs).
Weitere Informationen zur Parkeisenbahn finden Sie unter: www.parkeisenbahn.de (Pressemeldung Berliner Parkeisenbahn, 17.03.07).

15 März 2007

Ferienland Crispendorf: „Crispi“ hält Winterschlaf

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Die Parkeisenbahn im Ferienland Crispendorf hält derzeit Winterschlaf. Nach der erfolgreichen Fahrsaison 2006 dürfen die beiden Lokomotiven noch bis ende April schlafen. Immerhin wurden 2365 Personen über den 2,1 Kilometer langen Rundkurs befördert. So viele wie noch nie. Dabei legten sie knapp 530 Kilometer an 56 Betriebstagen zurück.
Bis zum Saisonbeginn am 01. Mai hat das dreiköpfige Pflegeteam noch viel zu tun! Unterstützt werden Sie dabei von einigen Dresdner Parkeisenbahnern. Die Gleise müssen auf Betriebssicherheit überprüft sowie Lokomotiven und Wagen für die Saison vorbereitet werden. Dabei werden die Lokomotiven auf Herz und Nieren kontrolliert. Außerdem erhält die Lok EA 44-01 eine Spurkranzschmieranlage um den Verschleiß an Fahrzeugen und Gleisen zu reduzieren.
Des Weiteren laufen die Vorbereitungen für das 5. Eisenbahnfest im August und für die 3. Modelleisenbahnausstellung im Oktober momentan auf Hochtouren. Zum Start der Fahrsaison am 01. Mai 2007 erwartet unsere Besucher wieder eine Vielzahl an Attraktionen.
Mehr wird allerdings erst einmal nicht Verraten. Sicher ist jedoch: „Crispi“ freut sich auf Ihren Besuch im Jahr 2007 (Pressemeldung Ferienland Crispendorf, 15.03.07).

14 März 2007

Vulkan-Expreß: Start in die neue Saison 2007

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Die Ehrenamtlichen haben es durch ihren unermüdlichen Einsatz erneut geschafft, Arbeitsplätze zu erhalten und die Loks, Wagen und Gleise aufzuarbeiten, damit die Züge der Brohltal Schmalspureisenbahn wie bisher auch in diesem Jahr wieder in vollem Umfang rollen können. Auch der öffentliche Güterverkehr rollt weiter auf der Schiene.
Wir fahren:
• an jedem Sonn- und Feiertag ab 06. April 2007
• an jedem Samstag ab 08. April 2007
• an jedem Dienstag und Donnerstag ab 01. Mai 2007
Abfahrzeiten: 9 Uhr 30 und 14 Uhr 10 ab Bahnhof Brohl BE
Wir fahren zusätzlich:
• an jedem Mittwoch und Freitag ab 06. Juni 2007
Abfahrzeit: 9 Uhr 30 ab Bahnhof Brohl BE
Eine Dampflok fährt Samstags und Sonntags an den ersten drei Wochenenden im Juni 2007 und am 07. Juni 2007, jeweils zu den angegebenen Uhrzeiten (Pressemeldung Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn e.V., www.vulkan-express.de, 14.03.07).

Ab Ostern fährt die Selfkantbahn wieder, aus Aachener Zeitung

http://www.aachener-zeitung.de/sixcms/
detail.php?template=az_detail&id=156535&_wo=News:Topnews

Kreis Heinsberg. Am Ostersonntag, 8. April, ist es wieder soweit: Dann beginnt bei der Selfkantbahn die Saison für die Fahrten der historischen Dampfzüge.
Die Museumszüge dampfen wieder an jedem Sonn- und Feiertag bis Anfang Oktober durch die weite Landschaft des Selfkantgebietes. Zwischen Geilenkirchen-Gillrath und Gangelt-Schierwaldenrath können die Fahrgäste dann die Beschaulichkeit des Reisens auf dem Lande wie zu Zeiten ihrer Großeltern genießen.
An den beiden Ostertagen wird der Personenwagen Nr. 56 (Baujahr 1914) nach vollständiger Restaurierung ...

08 März 2007

Harz: Land investiert rund 450 000 Euro in Quedlinburg, aus Wochenspiegel

http://www.wochenspiegel-web.de/
scms_show_data.php?mode=detail&category=17&entry=3824

Quedlinburg (WS). In diesen Tagen beginnt die „Harzer Schmalspurbahnen GmbH“ (HSB) im Quedlinburger Bahnhof mit der Sanierung des gemeinsam mit der „Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt GmbH“ genutzten Mittelbahnsteiges der „DB Station & Service AG“. Anlässlich des bevorstehenden Maßnahmebeginns informierte sich Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre am Mittwoch über die vorgesehenen Arbeiten. Im Zuge der vom Land finanzierten Maßnahme werden neben der Erhöhung der Kundenfreundlichkeit auch die Vorgaben des Denkmalschutzes mit beachtet. So bleiben das Bahnsteigdach und die historischen Fußgängertunnelabgänge vollständig erhalten. Der höher zu legende Bahnsteig bekommt eine neue und behindertengerechte ...

07 März 2007

Gera: Uwe Fischer leitet jetzt Wald-Eisenbahn-Verein, aus Thüringischer Landeszeitung

http://www.tlz.de/tlz/tlz.gera.volltext.php?
kennung=on8tlzLOKStaGera39146&zulieferer=tlz&
kategorie=LOK&rubrik=Stadt®ion=Gera&
auftritt=TLZ&dbserver=1

Gera (OTZ). Zur Jahreshauptversammlung des Geraer WaldEisenbahn-Vereins am vergangenen Wochenende konnte der alte und neue Geschäftsführer Hans-Joachim Lassmann auf ein erfolgreiches Jahr 2006 zurückblicken.
Mit 31 203 Fahrgästen wurde zwar nicht die Passagierzahl des Vorjahres erreicht, aber das war auch der um 22 Tage kürzeren Fahrsaison geschuldet. "Wir wollen überdies nicht jedes Jahr verkünden müssen, dass die Zukunft der Parkeisenbahn am seidenen Faden hängt", fuhr Lassmann fort, der daran erinnerte, dass die 37 000 Bahnfreunde im Jahr 2005 gewiss darum so zahlreich herbeiströmten, weil damals nicht sicher war, ob die Bahn im Martinsgrund die kommende Fahrsaison erleben würde.
Mit finanzieller Unterstützung der Stadt Gera wurden Anfang 2006 die ...

Zugspitzbahn: Schwarze Zahlen bleiben Träumerei

http://www.merkur-online.de/regionen/garmisch/
art2804,770736.html?fCMS=0b1e8da9da516c4600d4aeec565d07c5

Vorstands-Duo rechnet auch für die nächsten Jahre mit Defiziten
Garmisch-Partenkirchen – Nach wie vor gilt die Bayerische Zugspitzbahn als größtes Sorgenkind der Marktgemeinde. Zwar hat die BZB, fast zu 100 Prozent in kommunalem Besitz, in den vergangenen Jahren beachtliche Sanierungserfolge erzielt. So schrumpfte das Minus in den Jahresbilanzen von sechs Millionen Euro auf heuer vermutlich 700 000 bis eine Million. Doch schwarze Zahlen bleiben auch künftig Träumerei – jedenfalls unter den aktuellen betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen. In einem Tagblatt-Gespräch erkären die BZB-Chefs Peter Huber und Wotan Lichtmeß das finanzielle Dilemma und werben für Solidarität mit dem traditionsreichen Bergbahnunternehmen: „Der Ort muss sich zur BZB bekennen.“
Die Zukunftsprognose : „Ein realistisches Ziel wäre es, in guten Jahren unter einem Defizit von 500 000 Euro zu bleiben und in schlechten Jahren unter einer Million“, sagt Lichtmeß, der sich nach dem Rauswurf von Ulrich Reinhardt erneut als Interims-Vorstand um die Finanzen kümmert.
Die Begründung für das Dauer-Minus: Die Zugspitzbahn steckt in der Schuldenfalle. Sie zahlt jährlich über zwei Millionen Euro an Zinsen sowie Leasingraten für Anlagen, die die Gemeindewerke vorfinanziert haben. Insbesondere die Banken verdienen mit der BZB gutes Geld. Sie beurteilen das Unternehmen gerne als Risikobetrieb und verlangen hohe Zinssätze – und das, obwohl sie wissen, das hinter der BZB die solvente Gemeinde steht. „Umschuldungen sind aus vertraglichen Gründen nur in kleinen Schritten möglich“, bedauert Lichtmeß. Zur Entlastung betreibt die BZB mit den Gemeindewerken ein gemeinsames „Cashmanagement“ – dadurch muss die Zugspitzbahn Tagesgeld nicht zu schlechten Konditionen von den Banken aufnehmen.
Die Alternativen : Denkbar wäre eine erneute Eigenkapitalaufstockung, die Technik-Chef Huber bereits vor dem Bau der Hausbergbahn gefordert hatte. „Aber dafür ist bei der Gemeinde kein Geld da“, weiß Lichtmeß. „Deshalb müssen wir strikt an unserem Sparkurs festhalten“, sagt Huber. Wobei diesem Grenzen gesetzt sind. So komme ein weiterer Personalabbau nicht in Frage, betonen beide BZB-Chefs. Schließlich sei die Zahl der Mitarbeiter bereits von 315 auf 260 gesenkt worden. „ Wir sind ein Dienstleistungsunternehmen, da können wir keine weiteren Stellen mehr streichen“, sagt Lichtmeß. Auch die Stilllegung weiterer Lifte sei nicht vermittelbar.
Die Verkaufs-Debatte : Lichtmeß warnt vor einem Verkauf unter Wert. Schließlich müsste ein potenzieller Investor ja auch die alten Schulden aus der Fusion mit der Wankbahn-AG übernehmen. Außerdem bestehe die Gefahr, so Huber, dass sich ein neuer Besitzer lediglich für die wirtschaftlich lukrativen Gebiete interessiere – also vor allem für die Zugspitze. Eine engere Zusammenarbeit mit Partnern, etwa der Familie Dengg von der Tiroler Zugspitzbahn, sei allerdings vorstellbar, betonen die beiden Vorstände.
Der Kosten-Vergleich : Defizite sind nie schön. Aber andere kommunale Einrichtungen fahren auch Miese ein. „Das Alpspitz-Bad macht jährlich eine Million Euro Verlust – bei 180 000 Besuchern“, weiß Huber. Dagegen zähle die BZB eine Million Gäste. „Ohne die Zugspitzbahn wäre der Tourismus-Ort tot. Das sollten nicht nur Gemeinderäte, sondern auch Vermieter und Hoteliers bedenken.“

03 März 2007

Öchsle: Stadler testet Zahnradtriebwagen Diakofto - Kalavryta auf dem Öchsle

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Stadler Bussnang AG hat auf der Öchslebahn in Warthausen die dynamische Inbetriebsetzung der neuen Zahnradbahn für Griechenland erfolgreich durchgeführt. Die griechische Staatsbahn OSE hat 2004 vier dieselelektrische Zahnrad-Triebzüge für einen Lieferwert von 34.8 Mio. CHF bestellt. Die neuen dreiteiligen Touristenzüge werden auf dem Peloponnes auf der Bahnlinie von Diakofto nach Kalavryta eingesetzt. Die OSE nimmt die neue Fahrzeuggeneration voraussichtlich im Frühling 2008 in Betrieb.
Auf der bestehenden Zahnradbahn im Norden des Peloponnes mit einer Streckenlänge von 22,3 km wird das bestehende, über 40 Jahre alte Rollmaterial erneuert. Die Bahnanlage mit extremer Schmalspur von nur 750 mm Spurweite führt vom prächtig gelegenen Küstenort Diakofto hinauf ins Berg- und Wandergebiet Kalavryta. Mit Dieseltraktion überwinden die Touristenzüge über 3 Zahnstangenabschnitte 700 m Höhendifferenz.
Stadler Bussnang AG hat die neuen leichten Zahnrad-Triebzüge für diese weltweit einzigartige Schmalspurstrecke mit sehr geringen Achslasten massgeschneidert gebaut. Der dieselelektrische Antrieb ist aufgeteilt in reine Zahnradantriebe und reine Adhäsionsantriebe, welche auch in den Zahnstangenabschnitten ihren Zugkraftanteil ausüben. Das Fahrzeug wird exakt an das Profil der schmalen, niedrigen Tunnel zwischen Tälern, Brücken und Schluchten angepasst.
Da die Zahnradstrecke auf dem Peloponnes für Fahrversuche noch nicht bereitsteht, fand die dynamische Inbetriebsetzung mit dem ersten der vier bestellten Zahnrad-Triebzüge auf der Öchslebahn statt. Vom 22. Januar bis Ende Februar 2007 wurden auf der Museumsschmalspurbahn "Öchsle" auf der Strecke Warthausen - Ochsenhausen (Baden-Württemberg) diverse Testfahrten und Typentests im Adhäsionsbereich durchgeführt. Am Ende der Testphase fand die erfolgreiche technische Prüfung für die Typenzulassung durch das Bundesamt für Verkehr (BAV) sowie durch OSE statt.
Der Transport des ersten Zahnrad-Triebzuges nach Diakofto erfolgt Mitte März 2007. Anschliessend findet die Übernahme der Fahrzeuge durch die OSE in Griechenland statt. Die endgültige Inbetriebsetzung der Fahrzeuge erfolgt voraussichtlich im Frühling 2008 - nach Fertigstellung der Zahnstangenabschnitte.
Die Transportkapazität ist dank mehr Sitzplätzen sowie höherer Geschwindigkeit gegenüber den bestehenden, in die Jahre gekommenen Zügen gesteigert. Darüber hinaus verfügen die neuen Stadler Züge über eine Klimaanlage und einer guten Rundsicht, was den Fahrkomfort für die Passagiere verbessert.
Die Firma Stadler ist im traditionellen Sinn Anlagebauer und Nischenanbieter und stellt die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Kunden in den Vordergrund. Stadler hat 1998 mit einem Betriebsübernahmevertrag von Adtranz (Daimler Chrysler) aus dem Nachlass der ehemaligen Firmen SLM und BBC/ABB das mechanische und elektrische Zahnradbahn-Know-how übernommen und seither stark ausgebaut. Stadler konnte in den letzten zehn Jahren über 20 Zahnradbahnaufträge im In- und Ausland erfolgreich abwickeln. Stadler ist im Bereich Zahnradbahnen weltweit führend. Es handelt sich um eine ideale Ergänzung zu den Aktivitäten im Bereich des Regional- und S-Bahn-Verkehrs (Pressemeldung Stadler, Fotos Reinhard Reiss, www.reissweb.net, 03.03.07).

Frankfurter Feldbahnmuseum: Kohls Lok dampft im Rebstockpark, aus rhein-main.net

http://www.rhein-main.net/sixcms/
list.php?page=fnp2_news_article&id=3548695

Bockenheim. Wie gemalt steht die kleine Lok auf den Gleisen, der grün-schwarze Lack glänzt. Eine Augenweide ist die 1909 bei Orenstein & Koppel in Berlin gebaute Dampflok und eine Rarität dazu. Sie ist die einzige Gelenklokomotive der Bauart Mallet, die auf deutschen Gleisen der Spurweite 600 Millimeter zu sehen ist. Viel Mühe kostete es die Feldbahner, ihren neuen Star von Java wieder nach Deutschland zu holen. Morgen kann die Lok erstmals nach ihrer Restaurierung beim Fahrttag im Frankfurter Feldbahnmuseum bewundert werden.
Dass die Lok heute wieder fährt, sei vor allem das Verdienst seines ...

Öchsle: Mit einem Brunftschrei startet die Testfahrt, aus Schwäbische Zeitung

http://www.szon.de/lokales/biberach/stadt/
200703031038.html

WARTHAUSEN/MASELHEIM - Das Schweizer Unternehmen Stadler hat die Testversuche seines neuen, für Griechenland bestimmten Zahntriebwagens auf der Öchsle-Strecke erfolgreich beendet. Auf der Abschlussfahrt zwischen Warthausen und Maselheim waren die 120 Fahrgäste aus aller Welt von Laufruhe und Komfort der Bahn beeindruckt.
Diese Testfahrt hat Martin Jopke aus Grünkraut, in einem seiner Nebenberufe Lokführer und Heizer auf der Öchsle-Dampflok "Rosa", besonders genossen. Der begeisterte Bahner habe sich bei seinem Job als Triebwagenführer geschickt angestellt und sei nach einer kurzen Einweisung gleich losgefahren, sagt Peter Fehr, technischer Projektleiter von Stadler. Dass er die griechischen Beschriftungen im Führerstand nicht ...

02 März 2007

Langeoog: Inselbahn Langeoog: Güterverkehr auf dem Prüfstand

http://www.lok-report.de/

Der Güterverkehr auf der Inselbahn geht ständig zurück. Ein immer grösserer Teil der Fracht wird als rollende Ladung in Lkw-Anhängern transportiert und vom Hafen mit Elektrokarren direkt zum Empfänger gezogen. Auch Massengüter wie Kies kommen bereits im Lkw-Anhänger auf die Insel. Da die Kassen der Inselgemeinde klamm sind stehen alle Bereiche auf dem Prüfstand.
Um Kosten zu sparen denkt die Schiffahrt längerfristig an die Aufgabe des Güterverkehrs auf der Inselbahn und an die vollständige Umstellung auf rollende Ladung. Dadurch kann das Umschlagspersonal eingespart werden und die Güter sind witterungsgeschützt unterwegs. Demnächst lässt die Inselschiffahrt zwei eigene Lkw-Anhänger bauen um das neue Frachtkonzept zu testen. Ein Zeitpunkt für die Umstellung wird erst nach Abschluss der Testphase festgelegt. In diesem Jahr gibt es bei der Inselbahn noch keine Änderungen.
Wer Fotos vom Umschlag der Güter mit dem Kran vom Frachtschiff auf die Inselbahn und Beförderung mit dem Zug machen will hat dazu noch reichlich Gelegenheit. Güterverkehr auf der Inselbahn gibt es abhängig Einsatz der Frachtschiffe an Werktagen unterbrochen von einer längeren Mittagspause ab zirka ...

Harz: Harzer Schmalspurbahnen GmbH: Update für Stellwerke

http://www.lok-report.de/

Ohne Beeinträchtigung des Zugverkehrs wechselte die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) in der Nacht vom 27. auf den 28. Februar die Software für ihre elektronischen Stellwerke in Wernigerode und Schierke aus. Gemeinsam mit der Fa. Siemens waren die Mitarbeiter der HSB-Fachabteilung Leit- und Sicherungstechnik bis zum frühen Morgen mit den Umstellungsarbeiten beschäftigt.
Der Zugverkehr der HSB zwischen Wernigerode und dem Brocken wird bereits seit 2002 mit Hilfe modernster Computertechnik überwacht und gesteuert. Der Wechsel der bislang hierfür genutzten Software war mittlerweile erforderlich geworden, um die seit dem Bau des Wernigeroder Altstadtkreisels eingetretenen Änderungen an der HSB-Trasse berücksichtigen zu können. So konnten beispielsweise die für den Stellwerksrechner immer noch existierenden, obwohl bereits vor ein bzw. zwei Jahren aufgehobenen, Bahnübergänge an der Schlachthof- und der Ochsenteichstraße zu den Akten gelegt werden.
Im Zuge der Umstellung versetzten die Mitarbeiter der HSB noch in derselben Nacht im Bereich Wernigerode verschiedene Signale, um die Zug- und Rangierfahrstraßen an die neue Software anzupassen und somit eine bessere Ausnutzung der vorhandenen Gleislängen zu ermöglichen. Am frühen Vormittag nahm die HSB ihren Zugverkehr dann ab 7:10 Uhr wieder planmäßig auf (Pressemeldung Harzer Schmalspurbahnen GmbH, 02.03.07).

01 März 2007

Harz: Verkehrsminister Daehre informiert sich über bevorstehende Baumaßnahmen am HSB-Bahnsteig in Quedlinburg, aus newstix.de

http://www.newstix.de/?session=&site=actual&
startentry=0&entmsg=true&mid=4307

Ab Anfang März beginnt die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) im Quedlinburger Bahnhof mit der Sanierung des gemeinsam mit der Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt GmbH genutzten Mittelbahnsteiges der DB Station & Service AG.
Anlässlich des bevorstehenden Maßnahmebeginns besichtigte der Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, Herr Dr. Karl-Heinz Daehre, am gestrigen Tage die künftige Baustelle. Im Zuge der vom Land Sachsen-Anhalt finanzierten Maßnahme werden neben der Erhöhung der Kundenfreundlichkeit auch die Vorgaben des Denkmalschutzes mit beachtet. So bleiben das Bahnsteigdach und die historischen Fußgängertunnelabgänge ...