27 Juni 2007

Gera: Große hilft kleiner Bahn, aus Ostthüringer Zeitung

http://www.otz.de/otz/otz.gera.volltext.php?
kennung=on4otzLOKStaGera39258&zulieferer=otz&
kategorie=LOK&rubrik=Stadt®ion=Gera&
auftritt=OTZ&dbserver=1

GVB unterstützt Sanierung der Parkeisenbahn - Auch Zweijähriger gehört zu ersten Spendern
Gera Zur Erhaltung eines Stücks Geraer Eisenbahntradition trägt der Geraer Verkehrsbetrieb (GVB) bei: Das kommunale Unternehmen unterstützt die Modernisierung der Geraer Parkeisenbahn und finanziert zehn neue Gleisschwellen. "Wir fahren schließlich beide auf Schienen, da ist Solidarität gefordert", begründete GVB-Geschäftsführer Udo Gantzke das Engagement. "Die Wald-Eisenbahn ist vielen Geraern ans Herz gewachsen und bereichert das Angebot im Tierpark", so Gantzke weiter. Deshalb beteilige sich der GVB gern an der Spendenaktion zugunsten einer Modernisierung der Schmalspurbahn. "Wir wollen Motor sein, mit unserem Beitrag die Spendersuche vorantreiben." Der Geraer Verkehrsbetrieb ist als Pate für zehn Schwellen bislang der größte Einzelspender.
Das Geld für weitere neun Schwellen, jeweils 80 Euro, wurde zumeist ...

23 Juni 2007

Historische Westsächsische Eisenbahnen: Wiedereröffnung Schönheide Süd

http://www.lok-report.de/

Am Freitag, den 22. Juni 2007 fand beim Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V. (FHWE) die Wiedereröffnung des Spurwechselbahnhofes Schönheide Süd statt. Wie schon berichtet, traf hierzu am Vortag die IV K 99 574 aus Mügeln in Schönheide Süd ein. In der Nacht von Donnerstag zum Freitag wurde die Maschine angeheizt und am Freitag fand die offizielle, aber nicht öffentlich angekündigte Bahnhofseinweihung statt. Damit stand bzw. steht im Bahnhof Schönheide Süd erstmals seit 1979 wieder eine Schmalspurlok unter Dampf!
Zu den geladenen Gästen, die den Weg nach Schönheide Süd gefunden hatten gehörten u.a. Vertreter zahlreicher anderer sächsischer Eisenbahnvereine und -firmen, der Landrat des Landkreises Aue-Schwarzenberg Herr Matko, der Bürgermeister von Schönheide Herr Trommer, der 1. Vorsitzendes des Vereins zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V., (VSSB) Herr Dr. Winkler und der Bevollmächtigte für Bahnaufsicht des Freistaates Sachsen Herr Dr. Henkel. Letzterer übergab dem FHWE auch die Betriebsgenehmigung für die Gleisanlagen in Schönheide Süd.
Nachdem der Verein noch am Vormittag kräftig an „allen Ecken und Enden herum werkelte“ und zahlreiche Restarbeiten erledigt wurden, trafen ab 12.00 Uhr die Gäste ein. Um 12.30 Uhr folgten einige kurze Ansprachen sowie der symbolische Banddurchschnitt mit der offiziellen Eröffnungszugfahrt. Im Empfangsgebäude wartete indes schon das von in der Speisenzubereitung äußerst versierten FHWE-MitstreiterINNEN kreierte Mittagsmahl auf die Gäste. Bei Schaufahrten der 99 574 im Schmalspurbereich, Dieselbetrieb mit Kö und V 10 B im Regelspurbereich sowie Schau-Rollwagenverladungen ging es am Nachmittag weiter. Bis in den Abend klang der Tag in dieser Form aus.
Am Samstag sowie am Sonntag findet im Rahmen des I. WCd-Schmalspurbahn-Festivals 2007 das gleiche Tagesprogramm in Schönheide Süd für die Öffentlichkeit statt. Zusätzlich besteht ein Buspendelverkehr im Stundentakt (bis auf die Mittagspause) nach Schönheide Mitte zur dortigen Museumsbahn. Hier gibt es Zweizugbetrieb im Halbstundentakt (bis auf die Mittagspause) mit 99 516 und 99 582 zu erleben. Museumsbahn Schönheide und FHWE freuen sich über zahlreiche Besucher, nähere Informationen unter www.museumsbahn-schoenheide.de sowie www.fhwe.de (Holger Drosdeck, Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V., Fotos Michael Kapplick, 23.06.07).

Selfkantbahn: Führungen für große und für kleine Leute auf der Selfkantbahn

http://www.lok-report.de/

Warum fällt die Lok nicht vom Gleis und wie lenkt man eine Eisenbahn? Was passiert mit der Kohle und den Unmengen Wasser, die in die Dampflok gefüllt werden? Brennt da wirklich ein richtiges Feuer drin?
Tausend Fragen, denen die kleinen (und auch größeren) Besucher der Selfkantbahn – im äußersten Westen Deutschlands zwischen Aachen und Mönchengladbach gelegen - jetzt auf den Grund gehen können. Zur „Führung für große und für kleine Leute“, laden die Schierwaldenrather Museumseisenbahner künftig ein- bis zwei mal monatlich ein.
„Es geht uns darum, dass unsere Besucher die Eisenbahn anfassen, riechen und spüren können“ sagt Michael Detscher, der sich wie alle anderen Selfkantbahner in seiner Freizeit für den Erhalt der letzten schmalspurigen Eisenbahn Nordrhein-Westfalens einsetzt. „Es ist eine Sache, die Fahrt mit unseren historischen Zügen zwischen zu genießen und dann nach Hause zu fahren – und es ist etwas ganz anderes, die Hitze des Kohlefeuers in den Loks zu spüren, selbst mal eine Weiche zu stellen und einen Güterwagen von Hand über ein Stück Gleis zu schieben. Uns kommt es darauf an, dass der Funke überspringt, dass unsere jungen Besucher und Besucherinnen die Kleinbahn als lebendige und liebenswerte Geschichte erfahren.“
Die Rechnung scheint aufzugehen. Pascal (10) und Lea (8) aus Düren und Jacob (3) aus Aachen waren bei der letzen sonntäglichen Kinderführung begeistert: „Weiche stellen ist ganz schön schwer“ meint Pascal, „aber mein Papa hat mir geholfen, dann ging’s“. Lea hat es eher die Lok angetan: „Ich weiß jetzt wo der Heizer aufmacht und die Kohlen reinschippt“ erklärt sie fachmännisch. Jacobs Zugang zur historischen Technik ist noch direkter. Der Knirps kann nicht genug davon bekommen, dass aus mehreren Rohren überschüssiges Wasser ausgestoßen wird. Seine ebenso trockene wie eingängige Erklärung: „Die Lok macht Pipi“.
Die Selfkantbahn verkehrt jeden Sonn- und Feiertag zwischen Ostern und Ende September und an den Adventswochenenden zwischen Gillrath und Schierwaldenrath (bei Geilenkirchen). Sie präsentiert sich mit ihren schmuck restaurierten Wagen und den dazu passenden Loks und Triebwagen ebenso als attraktives Ausflugsziel für Familien mit Kindern, wie auch als Eisenbahnmuseum für historisch Interessierte – mit historisch authentischen Zugstämmen der Mittelbadischen Eisenbahn, rheinischer Schmalspurbahnen und der Nordseeinselbahnen.
Die „Führungen für große und für kleine Leute“ finden 2007 statt an folgenden Sonntagen, jeweils mehrfach am Nachmittag: 24. Juni, 08. Juli, 29. Juli, 05. August, 26. August, 02. September, 23. September, jeweils im Bahnhof Schierwaldenrath.
Familien, die aus Gillrath mit der Selfkantbahn anreisen sind gut beraten, nicht gleich mit dem nächsten, sondern erst mit dem übernächsten Zug zurück zu fahren. Nicht nur um genügend Zeit für die Führung zu haben. Auch sonst gibt es auf dem Bahnhof und in Wagenhalle und Lokschuppen viel zu entdecken und die Bahnhofsgaststätte lädt zu einem Eis oder einem Imbiss ein.
Eine Dampfeisenbahn anfassen heißt auch, mit Kohlestaub und Schmierfett in Berührung zu kommen. Wir sind natürlich bemüht, grobe Verschmutzung zu vermeiden – aber am Besten kommen Kinder, die an der Führung teilnehmen möchten, nicht im allerneuesten Sonntagsgewand – damit’s kein Malheur gibt...
Da unsere Museumsbahn und die Kollegen keine Haftung übernehmen können, bitten wir, dass Kinder jeweils von einem Erwachsenen bei den Führungen begleitet werden. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja auch für Mama, Papa, Opa und Oma noch einiges bei der Selfkantbahn zu entdecken.
Eintritt kosten die Führungen nicht – die Selfkantbahner freuen sich aber immer über eine kleine Spende für den weiteren Ausbau ihres lebendigen Museums (Michael Detscher, Selfkantbahn, www.selfkantbahn.de, 23.06.07).

19 Juni 2007

Historische Westsächsische Eisenbahnen: Eröffnung Bahnhof Schönheide Süd

http://www.lok-report.de/

In wenigen Tagen ist es so weit: Der Bahnhof Schönheide Süd wird im Rahmen des I. WCd-Schmalspurbahn-Festivals am Wochenende 23./24. Juni 2007 eröffnet!
Auf den wieder aufgebauten Schmalspurgleisen wird die IV K 99 574 aus Mügeln dampfen. Weiterhin ist geplant, das Aufrollen von Regelspurgüterwagen auf Schmalspurrollfahrzeuge vorzuführen und auf der Regelspur Führerstandsmitfahrten „mit Diesel“ anzubieten. Die Möglichkeit für Führerstandsmitfahrten gibt es natürlich auch auf der Schmalspurdampflok.
Die Eröffnung des Streckenabschnittes Wilzschhaus (Schönheide Süd) – Carlsfeld der WCd-Linie jährt sich im Juni 2007 zum 110. Male. Für die Fotofreunde hat der FHWE sich für den Samstag ein besonderes Highlight ausgedacht. Wenn es dunkel geworden ist, werden die Dampflok und das Empfangsgebäude im Rahmen einer Nachtfotoaktion angestrahlt. Parallel dazu wird es auf der Museumsbahn Schönheide an diesem Wochenende Zweizugbetrieb mit den beiden Dampflokomotiven 99 516 und 99 582 geben. Um die fehlenden Schienen zwischen Schönheide Mitte und Schönheide Süd „zu überbrücken“ wird es wie schon im Oktober 2006 einen Buspendelverkehr als Schienenersatzverkehr geben.
Ausführlichere Informationen sowie weitere Fotos zum I. WCd-Schmalspurbahn-Festival 2007 sind auf den Internetseiten der beiden Veranstalter zu finden: www.fhwe.de und www.museumsbahn-schoenheide.de. Auf www.fhwe.de gibt es zudem eine aktuelle Bildergalerie mit über 30 aktuellen Aufnahmen von den in den letzten Wochen fertig gestellten Anlagen des Bahnhofs Schönheide Süd zu sehen (u.a. neuer Wasserkran, neue Rollwagen usw.)
Wir würden uns freuen, Sie zum I. WCd Schmalspurbahn-Festival begrüßen zu dürfen (Pressemeldung Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V., Fotos Karl Wolf, Sammlung HGW, Mike Robeck, Siegmar Pilz, 19.06.07).

18 Juni 2007

Mariazellerbahn: Weltkulturerbe – ja oder nein?, aus kurier.at

http://www.kurier.at/nachrichten/
niederoesterreich/82950.php

Mariazellerbahn - Das Land will nicht, dass die Schmalspurbahn Weltkulturerbe wird. Aus Angst vor einer Käseglocke, die keineVeränderung zulässt.
„Natürlich bin ich für Weltkulturerbe“ beteuert Verkehrsplaner Friedrich Zibuschka. „Aber man muss sich auch im Klaren sein, was das bedeutet. Nämlich Glassturz drüber und dann geht nichts mehr.“ Weder Plattformen für Touristen-Fotoshootings im Gebirge, noch veränderte Schrankenanlagen.

Einreichung abgelehnt
Zibuschka lehnte ab, als die Landschaftsschutz-Organisation „Alliance for nature“ anbot, eine Dokumentation für die Einreichung der Mariazellerbahn beim Welterbe-Komittee in Paris zu erstellen. Prompt witterte die SP, er wolle damit in Wahrheit die geplante Umspurung (Talabschnitt auf Normalspurweite) schützen.

Zukunftslösung
Mitnichten, schwört Zibuschka. „Mein Herz hängt nicht daran. Auch wenn wir nicht umspuren, ...

Kirchenglocke auf Harzer Schmalspurgleisen, aus ad-hoc-news

http://www.ad-hoc-news.de/Aktuelle-Nachrichten/de/12160541/
Kirchenglocke-auf-Harzer-Schmalspurgleisen

Am Sonntag (24. Juni) geht bei der Harzer Schmalspurbahn ein Sonderzug mit einer außergewöhnlichen Fracht auf die Reise. Anlässlich des Straßberger Kirchfestes zur Glockenweihe transportiere der mit einer historischen Dampflokomotive bespannte Zug die für das dortige Gotteshaus bestimmte, knapp eine Tonne schwere Bronzeglocke von Gernrode nach Straßberg, teilte die Harzer Schmalspurbahn (HSB) am Montag in Wernigerode mit. Bereits im Jahre 1925 war auf diesem Wege eine Glocke nach Straßberg befördert worden.
Wernigerode (ddp-lsa). Am Sonntag (24. Juni) geht bei der Harzer Schmalspurbahn ein Sonderzug mit einer außergewöhnlichen Fracht auf die Reise. Anlässlich des Straßberger Kirchfestes zur Glockenweihe transportiere der mit einer historischen Dampflokomotive bespannte Zug die für das dortige Gotteshaus bestimmte, knapp eine Tonne schwere Bronzeglocke von Gernrode nach Straßberg, teilte die Harzer Schmalspurbahn (HSB) am Montag in Wernigerode mit. Bereits im Jahre 1925 war auf diesem Wege eine Glocke ...

17 Juni 2007

Quedlinburger Bahnhof ist wieder attraktiver, aus Super Sonntag

http://www.supersonntag-web.de/
scms_show_data.php?mode=detail&category=17&entry=3697

Quedlinburg (and). In Anwesenheit von Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung eröffneten Dr. Hans-Joachim Gottschalk, Staatssekretär im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, Matthias Wagener, Geschäftsführer der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB), und Ursula Warmus vom Bahnhofsmanagement Magdeburg der DB AG ist am Freitag mit einem symbolischen Akt den fertig sanierten Mittelbahnsteig des Quedlinburger Bahnhofs. Die Bauzeit der vom Land Sachsen-Anhalt in erheblichem Umfang mitfinanzierten und von der HSB im Auftrag der DB Station & Service AG durchgeführten Maßnahme zur Attraktivitätssteigerung des Bahnhofs der Welterbestadt betrug rund drei Monate. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 450 000 Euro, davon trägt das Land ca. 275 000 Euro das Eisenbahnbundesamt hat Bundesmittel in Höhe von ca. 175 000 Euro beigesteuert. Nach dem jüngst erfolgten Abschluss der Sanierungsarbeiten erstrahlt der Mittelbahnsteig der DB Station & Service AG, welcher gemeinsam von HSB und ...

15 Juni 2007

Harzer Schmalspurbahnen GmbH: T3 weiter im Planeinsatz

http://www.lok-report.de/

Aufgrund der diesjährigen Hauptuntersuchungen an den Neubau-Triebwagen 187 016 - 019 (Baujahr 1999) setzt die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) derzeit den ansonsten fast ausschließlich für Sonderzugeinsätze vorgehaltenen Schlepptriebwagen 187 025 (Baujahr 1939) gelegentlich im Planverkehr ein.
Der äußerlich als „T3“ im dunkelroten Design der ehemaligen Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn (NWE) verkehrende Schlepptriebwagen wird im Juni vsl. an folgenden Tagen zusammen mit einem Personenwagen planmäßig zwischen Wernigerode und Eisfelder Talmühle eingesetzt:
• 21.06.2007: Züge 8901/8902 und 8905/8906
• 22.06.2007: Züge 8901/8902
• 23.06.2007: Züge 8901/8902 und 8905/8906
• 26.06.2007: Züge 8901/8902 und 8905/8906
Der T3 ist heute als letzter der drei ursprünglich von der NWE in den Jahren 1935 bis 1939 beschafften Schlepptriebwagen (T1 – T3) erhalten. Bis 1977 nur noch als Hilfsgerätewagen eingesetzt erfolgte im Jahre 1993 die durch die HSB in Auftrag gegebene betriebsfähige Aufarbeitung. Nach technischen Problemen wurde 1999 eine neue Motorenanlage eingebaut. Seitdem wird das einzigartige und nicht nur bei Eisenbahnfreunden sehr beliebte Fahrzeug mit seinem markanten dieselelektrischen Antrieb vorwiegend in Sonderverkehren eingesetzt (Pressemeldung Harzer Schmalspurbahnen GmbH, 15.06.07).

Mecklenburg-Vorpommern: Ausschreibung Rasender Roland annulliert, aus Lok-Report

http://www.lok-report.de/

Das Land Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch das Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch die VMV – Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH hat im Amtsblatt der Europäischen Union die Personenbeförderung im Schienenpersonennahverkehr und Betrieb und Instandhaltung der Eisenbahninfrastruktur, ggf. von historischen Eisenbahnfahrzeuge, auf dem Netz des Rasenden Rolands annulliert (2007/S 112-137519).
Das Vergabeverfahren wurde eingestellt. Der Auftrag wird möglicherweise Gegenstand einer neuen Veröffentlichung sein.
Die Prüfung der eingegangenen Teilnahmeanträge hat ergeben, dass keiner der Bewerber mit seinem Teilnahmeantrag ...

12 Juni 2007

"Molli" wieder fahrplanmäßig unter Dampf

http://www.mvregio.de/mvr/39631.html

12.06.2007: Heiligendamm/MVregio Nach zwei Wochen G8-Einsatz ist die Schmalspurbahn "Molli" wieder fahrplanmäßig und für jedermann unterwegs.
Im Stundentakt dampft der Zug zwischen Kühlungsborn, Heiligendamm und Bad Doberan, wie der Tourismusverband heute mitteilte. Die Sonderfahrten für Journalisten und G8-Gäste, die Blockaden und anderen Aktionen der Gipfelgegner habe die Bahn fast unbeschadet überstanden. Lediglich an einigen Stellen des Gleisbettes seien Ausbesserungsarbeiten nötig gewesen.
Zwischen dem 30. Mai und dem 9. Juni war die Bahnlinie für die Öffentlichkeit gesperrt. Die Strecke wurde durch den Sicherheitszaun um Heiligendamm an zwei Stellen quasi gekappt. Bei fast 400 "Molli"-Sonderfahrten wurden in der Zeit des Gipfels in Heiligendamm mehrere tausend Journalisten transportiert, für die die Kleinbahn reserviert war. An zwei halben Tagen wurde die Dampfbahn durch ...

07 Juni 2007

Harz: 700. Ehrenlokführer bei der HSB kommt aus Köln, aus ad-hoc-news

http://www.lok-report.de/

Ein Jubiläum der besonderen Art beging die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) am 07.06.2007. An diesem Tag absolvierte Herr Dr. Christoph Schink aus Köln als 700. Teilnehmer den Lehrgang zum „Ehrenlokführer“ bei der HSB. Nach bestandener Abschlussprüfung gratulierte HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener dem 40-jährigen Eisenbahnfan persönlich und überreichte im die Ehrenlokführer-Urkunde. Die elftägige Hobby-Ausbildung, welche die HSB mittlerweile seit 1993 durchgeführt, bietet Eisenbahn- und Technik-Begeisterten die Möglichkeit, sich ihren Kindheitstraum im Harz zu erfüllen. Jedes Jahr werden den „Fahrschülern“ in Theorie und Praxis fundierte Kenntnisse über die Bedienung und den Betrieb von Dampflokomotiven der Baureihe 99 vermittelt. Und die fahren täglich auf dem insgesamt 140 km umfassenden Streckennetz der Harzer Schmalspurbahnen. Anspruchsvolle Fahrtrouten und das heute seltene Flair eines authentischen Dampflokbetriebes machen unter Anleitung eines Ausbildungslokführers den besonderen Reiz für die Lehrgangsteilnehmer aus. Einzige Voraussetzungen für die Hobby-Ausbildung sind ein Mindestalter von 18 Jahren und der Abschluss einer Haftpflichtversicherung. Dabei ist der Lehrgang durchaus keine reine Männerdomäne. Auch Frauen haben bereits ihre Ehrenlokführer- Urkunde bei der HSB erhalten. Aufgrund der großen Begeisterung der Kursteilnehmer und der regen Nachfrage nach Ausbildungsterminen werden die Harzer Schmalspurbahnen den Lehrgang auch in den kommenden Jahren fortführen. Darüber hinaus bietet die HSB auch weiterhin die Möglichkeit, die „Materie“ während eines dreitägigen Dampflok-Schnupperkurses zunächst erst einmal kennenzulernen oder den Führerstand einer Dampflokomotive im Rahmen einer Mitfahrt zu erleben. Informationen zu den Ausbildungs- und Mitfahrmöglichkeiten sind im Internet unter www.hsb-wr.de oder telefonisch beim Kundenservice der HSB unter 03943-558151 erhältlich. (Pressemeldung Harzer Schmalspurbahnen GmbH, 08.06.07).

Berliner Parkeisenbahn: Tag des Eisenbahners

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Die Parkeisenbahn Wuhlheide, Berlins beliebte Kinder- und Jugendeisenbahn, veranstaltet am 10.06.2007 von 11- 17 Uhr einen „Tag des Eisenbahners“. An diesem Tage sind alle aktiven und ehemaligen Eisenbahner Deutschlands eingeladen, die „Kleine Bahn für große Augen“ zu besuchen. Sie dürfen an diesem Tage die Parkeisenbahn zum ermäßigten Tarif (Kindertarif) nutzen. Ein entsprechender Nachweis z.B. in Form eines Mitarbeiterausweises ist erforderlich.
Ferner sind viele unserer Stellwerke – nicht nur für Eisenbahner - für eine Besichtigung geöffnet. Um 14.15 Uhr startet am Hauptbahnhof der Parkeisenbahn eine Führung durch die Anlage mit einem Blick hinter die Kulissen einschl. einer Draisinenfahrt. Der Preis für diese Führung beträgt 10,00 EUR p.P., Eisenbahner zahlen die Hälfte.
Nach dem schweren Brandanschlag auf die Fahrzeuge der Parkeisenbahn Wuhlheide am 21.04.2007 wird an diesem Wochenende auch der erste wiederaufgebaute Wagen, unser halboffener Personenwagen, wieder in Betrieb genommen. Die Wiederinbetriebnahme ist der großen Unterstützung aus der Bevölkerung, von Firmen sowie zahlreicher zusätzlicher Arbeitsstunden unserer Ehrenamtlichen zu verdanken.
Am Sonnabend, den 09. Juni startet um 21.00 Uhr auf den Gleisen der Parkeisenbahn Wuhlheide ein Sonderzug zur rund zweieinhalbstündigen Mondscheinfahrt durch das romantische Waldgebiet im FEZ in Köpenick. Für diese Veranstaltung gibt es noch ausreichend Restkarten. Es wird die Reservierung über die nebenstehende Telefonnummer empfohlen. Alternativ gibt es auch Restkarten ab 20:15 Uhr an der Abendkasse. Die Fahrkarten werden am Hauptbahnhof der Parkeisenbahn verkauft.
Als besondere Attraktion findet ein Gastauftritt des Marion-Etten-Theaters mit dem Stück für Erwachsene „Vom schönen Kurt und der heldenhaften Georgia“ statt. Vier Sagen, verbunden durch einen alten Handelsweg - welcher heutigentags "B5" genannt wird - verknüpfen sich zu einem tollen Spektakel auf der Marionettenbühne. Die Gäste können selbst Augenzeuge werden, was dem Raubritter Dietrich von Quitzow bei seinen Streifzügen an Absonderlichem widerfuhr; was geschah, als eine einfache Bäuerin den schönen Kurt von Bassewitz beim Stehlen ertappte, und wie einem habgierigen Mönch ein Wenden-Schatz entglitt (Pressemeldung Berliner Parkeisenbahn, 07.06.07).

02 Juni 2007

MME: 25 Jahre Verein Märkischen Museums-Eisenbahn

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Am kommenden Sonntag den 3. Juni, sowie an den beiden darauffolgenden Samstagen, zeigt die Sauerländer Kleinbahn in Herscheid-Hüinghausen eine Bilderausstellung über die Hohenlimburger Kleinbahn.
Zum 25. jährigen Jubiläum des Vereins Märkischen Museums-Eisenbahn e.V. in diesem Jahr, steht jeder Monat unter dem Motto einer Kleinbahngesellschaft. Nach der Bilderausstellung über die Plettenberger Kleinbahn (welche auch weiterhin noch zu sehen sein wird) steht der Monat Juni im Zeichen der Hohenlimburger Kleinbahn - HKB.
Von der Dampflokzeit bis hin zu den erhaltenden Fahrzeugen der Bahn gibt es viele interessante Bilder zu sehen. Diese Fotos konnten mit Hilfe des Heimatvereins Hohenlimburg sowie des Hohenlimburgers Wolf zusammengetragen werden. Des weiteren steuern die Eisenbahnfreunde Witten weitere Bilderwände hinzu und in der Werkstatt werden mehrere Videos von dem Betrieb der Bahngesellschaft gezeigt. Aber nicht nur dies gibt es zu sehen.
Schließlich besitzt der Verein mehrere Fahrzeuge der Hohenlimburger Kleinbahn. Neben einem Güterwagen, der dem Verein als Werkstattwagen dient, und mehreren Rollwagen, ist eine der O&K Dieselloks hier betriebsfähig erhalten geblieben. Die Lok wird für die meisten Rangierarbeiten, Arbeitsfahrten und für Zugfahrten als Ersatz zur Dampflok hier eingesetzt. Von den Mitgliedern hat Sie in Tradition der HKB den Namen „Nahmer“ erhalten, wie es auch früher bei den Dampfloks üblich war.
Extra für den HKB-Monat werden zwei Sonderzüge mit einer besonderen Zuggarnitur für Foto- und HKB-Freunde eingesetzt. Abfahrt ist jeweils vormittags und nachmittags vor bzw. nach den regulären Dampfzugfahrten. Es besteht nur begrenzter Platz zur Mitfahrt.
Hüinghausen ab: 10:35 ..... 17:35
Köbbinghauser Hammer an: 10:49 ..... 17:49
Köbbinghauser Hammer ab: 10:55 ..... 17:55
Hüinghausen an: 11:10 ..... 18:10
Die planmäßigen Dampfzüge wird wie üblich die Dampflok Nr. 60 „Bieberlies“ des Vereins ziehen. Möglichkeit zur Mitfahrt gibt es jeweils stündlich zwischen 11:40 und 16:40. Die Fahrt dauert rund eine dreiviertel Stunde und kostet für Erwachsene 3,50 € (Pressemeldung Märkische Museums-Eisenbahn e.V., Sauerländer Kleinbahn, www.sauerlaender-kleinbahn.de, Fotos Michael Koopmann, 02.06.07).