29 Dezember 2008

Bau der neuen Molli-Dampflok in Endphase, aus MVRegio

http://www.mvregio.de/mvr/183769.html

29.12.2008: Meiningen/Bad Doberan/MVregio Der Bau der neuen Dampflokomotive der Mecklenburgischen Bäderbahn Molli hat seine Endphase erreicht.

Im Dampflokwerk Meiningen erhalte die Molli-Dampflok in den ersten Januarwochen vier gekuppelte Achsen und zwei Laufachsen, teilte die Deutsche Bahn heute mit.

Der Nachbau der Dampflokomotive für die vor allem bei Touristen beliebten Mecklenburgische Bäderbahn Molli startete im April dieses Jahres. Es war nach den Angaben der erste Auftrag zum Bau einer Dampflokomotive in Deutschland nach fast ...

26 Dezember 2008

Den "Entenköpfer" als Gast holen?, aus Badische Zeitung

http://www.badische-zeitung.de/lahr/
den-entenkoepfer-als-gast-holen--9592905.html

Die Zuneigung sieht man nicht nur an ihrem Geschäft, sondern jetzt auch mit einem neuen Vorschlag, eine renovierte Museumsbahn aus der Entenköpferzeit nächstes Jahr nach Lahr zu bringen.
"Wir werden nächstes Jahr wieder Bauarbeiten an der Kaiserstraße haben, den zweiten Bauabschnitt für die Neugestaltung des Urteilsplatzes. Wir könnten in der Zeit den Lahrern eine kleine Attraktion bieten, wenn wir diese Museumsbahn auf dem schon fertigen Urteilsplatz aufstellen könnten." Christa Metzger kommt ins Schwärmen und braucht natürlich Unterstützung, denn ohne Geld wird das nicht gehen. Denn die Lok, die im Besitz der Interessengemeinschaft historischer Schienenverkehr ist, die bei Aachen eine Museumseisenbahn, die Selfkant-Bahn, betreibt, würde die Lok kostenlos hergeben, nur müsste die Lok per ...

24 Dezember 2008

Weihnachten bei der Parkbahn Chemnitz, aus Sachsen Fernsehen

http://www.sachsen-fernsehen.de/
default.aspx?ID=1095&showNews=324433

Am Donnerstag besucht der Weihnachtsmann die Parkeisenbahn im Küchwald.

Von 13 bis 16 Uhr versüßt er den Kindern dabei mit einer kleinen Überraschung die Fahrt mit der Bahn. Die dreht am 2. Weihnachtsfeiertag unter dem Motto: "Weg von der Weihnachtsgans - Ganz in Familie zur Parkeisenbahn" zum letzten Mal in diesem Jahr ihre Runden.

Alle Großen können auf der Fahrt durch den Küchwald Tee und Glühwein im beheizten Salonwagen genießen. In diesem Jahr letztmalig geöffnet sind auch die Gartenbahnanlage und das Café im Bahnbetriebswerk. Um 16 Uhr 30 heißt es dann zur Abschlussfahrt ...

22 Dezember 2008

Alte Loks ziehen aus dem Tief, aus Ahlener Zeitung

http://www.ahlener-zeitung.de/lokales/kreis_steinfurt/
kreis_steinfurt/883768_Alte_Loks_ziehen_aus_dem_Tief.html

Kreis Steinfurt/Ibbenbüren. „Jochen Engel ist ein Paradebeispiel“, sagt Ralph Jenders, stellvertretender Geschäftsführer des Ibbenbürener Begegnungszentrums für Ausländer und Deutsche. Engel lächelt, das Kompliment macht ihn ein wenig verlegen. Aber es passt: Der 40-Jährige war einer der ersten Teilnehmer des Feldbahn-Projektes, einer Maßnahme des Begegnungszentrums in Kooperation mit dem Münsterländischen Feldbahnmuseum e.V. in Rheine. Heute ist Jochen Engel stellvertretender Projektleiter.
Das Feldbahn-Projekt wird im Auftrag von STARK (Steinfurt Arbeitsförderung kommunal) seit 2006 in Ibbenbüren durchgeführt. Die Teilnehmer sind Alg II-Empfänger und werden vom Fallmanagement der Stadt Ibbenbüren und von der GAB (Gemeinsam für Arbeit und Beschäftigung) aus der gesamten ...

In Mänteln Fahrkarten kontrolliert, aus az-web

http://www.az-web.de/lokales/heinsberg-detail-az/
757328?_link=&skip=&_g=In-Maenteln-Fahrkarten-kontrolliert.html

Heinsberg-Unterbruch. Entgegen einer bisherigen jährlichen Gepflogenheit, für die Garden der KG Ongerbröker Kohmule eine Weihnachtsfeier zu veranstalten, hatten die Verantwortlichen sich für dieses Jahr etwas Besonderes ausgedacht und eine Nikolausfahrt mit der Historischen Selfkantbahn, der letzten schmalspurigen Dampfkleinbahn in Nordrhein-Westfalen, organisiert.
Mit rund 50 Tänzerinnen und Tänzer der Garden, den Betreuerinnen und Begleitpersonen fuhren die «Ongerbröker Kohmule» zunächst mit einem Reisebus nach Gillrath. Es herrschte eine «drangvolle» Enge vor der Abfahrt auf dem «Bahnhofsgelände»; für die Abfahrt war «Gleis 2» vorgesehen.
Die kleine Dampflok musste neun Personenwagen über die ...

Parkeisenbahn Plauen verzeichnet Besucherzuwachs – Jubiläum 2009, aus Spitzenstadt.de

http://www.spitzenstadt.de/plauen/index.php?
menuid=18&reporeid=1282

Die Parkeisenbahn Syratal in der Innenstadt von Plauen erfreut sich steigender Beliebtheit. In diesem Jahr wurden deutlich mehr Besucher als noch im Vorjahr gezählt. Nach Angaben von Parkbahnleiter Michael Hochmuth sind in diesem Jahr rund 32400 Besucher mit der Parkeisenbahn gefahren.

Nach einem wetterbedingt schlechten Start im Frühjahr, lief vor allem der Sommer sehr gut, resümiert Hochmuth. Der Herbst zeigte sich dann eher wieder durchwachsen. Im kommenden Jahr wird in der Parkeisenbahn Plauen kräftig gefeiert. Es steht das 50-Jährige Bestehen der Anlage an. Die über die Grenzen der Stadt hinaus beliebte Bahn, am Fuße der ...

21 Dezember 2008

Das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude in Güntersberge ist wieder eröffnet, aus mz-web

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?
pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1229852940148

GÜNTERSBERGE/MZ/BÜ. 15 Jahre herrschte Ruhe im Güntersberger Bahnhof, gab es für die Fahrgäste am Haltepunkt der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) weder Essen noch Getränke. Das hat sich seit dem Wochenende geändert. "Vier Jahre dauerte es von der Idee bis zum heutigen Tag", blickte der Neu-Eigentümer Klaus-Dieter Hegemann auf die Anfänge seiner Unternehmung zurück. "Diese waren mit Verkaufsverhandlungen, Fördermittelanträgen und eineinhalb Jahren Sanierung ausgefüllt." Noch bis Mitternacht hatten er und seine Mitstreiter letzte Hand angelegt, geputzt und gewienert, damit zur Wiedereröffnung alles glänzt. Der Kachelofen strahlte bereits behagliche Wärme aus, als die ersten Gäste den Gastraum im Bahnhof betraten. Dieser diente bereits seit 1890 mit Unterbrechungen als gastronomische Einrichtung, selbst zu den Zeiten, als vor der Tür schon gar keine ...

20 Dezember 2008

Berliner Parkeisenbahn: Jahresrückblick 2008

http://www.lok-report.de/

Ein erfolgreiches Jahr für die Parkeisenbahn Wuhlheide, Berlins einzige Kinder- und Jugendeisenbahn, geht zu Ende. Nachdem am 06./07.12.2008 die Nikolausfahrten für Familien und in der darauffolgenden Woche die Nikolausfahrten für KITA- und Schulklassen durchgeführt wurden, konnten im Jahr 2008 über 66.900 Fahrgäste begrüßt werden. Damit zählt die Saison zu einer der besten seit der Privatisierung der ehemaligen Pioniereisenbahn Berlin im Jahre 1993.
Zu diesem Ergebnis trugen zahlreiche Sonderveranstaltungen wie die Osterfahrten, das Euro-Wochenende oder die Halloween-Fahrten bei, die von zahlreichen Fahrgästen besucht wurden. Die Nikolausfahrten waren in diesem Jahr bereits 3 ½ Wochen vorher ausgebucht. Ein herzliches Dankeschön an unsere Gäste.
Nach dem verheerenden Brandanschlag im April 2007, bei dem ein Großteil des betriebsfähigen Fahrzeugparkes zerstört oder beschädigt worden waren, konnten weitere Fortschritte bei der Wiederherstellung der Fahrzeuge erzielt werden. Derzeit befinden sich noch zwei Wagen, unser Gerätewagen sowie ein kombinierter Pack- und Personenwagen in der Aufarbeitung. Dabei wurde der Rahmen des Gerätewagens durch die Firma Bombardier Transportation in Hennigsdorf bei Berlin instandgesetzt und den Parkeisenbahnern zur Vervollständigung der Wagenaufbauten durch das BWN-Bildungswerk in Neukölln übergeben. Wir hoffen, die beiden Wagen im nächsten Jahr wieder in den Fahrzeugbestand der Parkeisenbahn einreihen zu können.
Auch dank der Unterstützung durch weitere Firmen konnten Arbeiten zur Erhaltung und Verbesserung der Infrastruktur fortgesetzt werden.
Am Bahnhof Eichgestell und an unserem Hauptbahnhof wurden für die jungen Fahrgäste zwei neue Spielplätze in Betrieb genommen.
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und die voestalpine AG halfen den Eisenbahnern bei der Instandsetzung ihrer Gleisanlagen. An beiden Bahnhöfen wurden ebenfalls die Bahnsteigkanten sowie der Bahnsteigbelag erneuert. Nun mehr werden die vorgeschriebenen Inspektionen an den Fahrzeugen durchgeführt, bevor am 28. März 2009 die neue Fahrbetriebssaison startet.
Die jungen Eisenbahner nutzen bis dahin die Zeit zur Weiterbildung und qualifizieren sich für die neuen Tätigkeiten. Auch im Jahr 2009 sind wieder zahlreiche Sonderveranstaltungen wie unser Fantag, die beliebten Sterngucker- und Nikolausfahrten oder der Bärchentag geplant (Pressemeldung Berliner Parkeisenbahn, 20.12.08).

19 Dezember 2008

Weißeritztalbahn wieder unter Dampf, aus mdr.de

http://www.mdr.de/mdr-bahnzeit/5991937.html

Endlich schnauft sie wieder: Die Strecke der Weißeritztalbahn wurde während der Jahrhundertflut 2002 zerstört. Nun ist der erste Abschnitt der Schmalspurbahn wieder befahrbar.
Die Weißeritztalbahn verkehrt wieder zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde. Mit Sonderzügen und einem Fest wurde am zweiten Dezember-Wochenende die Wiederinbetriebnahme der osterzgebirgischen Schmalspur-Bahn gefeiert.
Große Teile der Bahnstrecke waren durch das Hochwasser im August 2002 stark beschädigt worden, so dass die Gleisanlagen saniert werden mussten. Allein 18 Brücken zwischen Rabenau und Seifersdorf wurden saniert oder komplett erneuert. Nun ist der erste Abschnitt wieder befahrbar. Planung und Bau der 15 Kilometer langen Strecke zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde kosteten etwa ...

18 Dezember 2008

Mit 70 000 Euro kann nun ein Personen-Waggon für den Fahrbetrieb restauriert werden, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11388131/61469/
Mit-Euro-kann-nun-ein-Personen-Waggon-fuer.html

PRITZWALK - Einen markanten Punkt hatte sich der Pritzwalker Sparkassenvorstand Wilfried von Bieren für die Scheckübergabe ausgesucht: Diese fand nämlich vor dem ehemaligen Lokschuppen der Prignitzer Kleinbahn Pollo statt, die auf dem Gelände des Pritzwalker Bahnhofs liegt. Insgesamt knapp 70 000 Euro konnte von Bieren überbringen: Davon stammen 25 000 Euro von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, den Rest spendet die Sparkasse Prignitz.
Mit dem Geld sollen die Lindenberger Kleinbahner in die Lage versetzt werden, einen Personenwaggon zu restaurieren, um ihn im Fahrbetrieb der Museumsbahn einsetzen zu können. Der wagen stammt aus der Erstausstattung der Kleinbahn und wurde im 19. Jahrhundert in Düsseldorf gebaut. Mit der Unterstützung der Pritzwalker Bildungsgesellschaft soll der Wagen wieder aufgebaut werden – bereits schon einmal hatten diverse ...

15 Dezember 2008

Rumänien: Wassertalbahn wieder durchgehend befahrbar

http://www.lok-report.de/

Am Freitag, 12.Dezember 2008, um 06:00 Uhr startete in Viseu de Sus der diesellokbespannte Arbeiterzug, 6:30 folgte ihm die Reghin-Dampflok 745.408R mit Mannschaftswagen und 14 (!) Holztrucks am Haken. Während die Strecke von oben her bis Bardau (Km 24,1) bereits wiederhergestellt war, arbeitete man von Viseu de Sus her fieberhaft auf den letzten Metern zwischen Paltin und Bardau.
Nachmittags gegen 14 Uhr war es soweit: Mit dem ersten Zug nach dem Hochwasser erreichte der Faur-Diesel 87 0033 die Station Bardau, wo seit gut vier Monaten isoliert der komplette "Touristenzug" inklusive Dampflok 764.421 "Elvetia" steht.
Geschafft! Der Abtransport der 7 Personen- und Aussichtswagen erfolgte noch am gleichen Tag, während die Dampflok sorgfältig wenige Meter auf ein Abstellgleis verschoben wurde. Ihre Rückführung ist für Montag 15.Dezember geplant; nach der langen Standzeit oben im Tal muss die Lokomotive entsprechend vorbereitet und sehr behutsam hinunter nach Viseu de Sus gezogen werden.
Die dem Verein "Hilfe für die Wassertalbahn" gehörende Maschine wird dann in der bahneigenen Werkstatt revidiert. Obwohl man hofft, dass dabei keine grösseren Schäden zutage treten, ist der Verein für die Wiederinbetriebnahme der "Elvetia" (und die weiterlaufenden Streckenreparaturen) dringend auf Spenden angewiesen (Michael Schneeberger, www.wassertalbahn.ch, 15.12.08).

Ein 15 Kilometer langes Volksfest für die Kleinbahn, aus sz online

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?
id=2023461

Das bunte Programm an der ganzen Strecke begeistert.
Tausende sind am Sonnabend zwischen Freital und Dippoldiswalde auf den Beinen, um die ersten Züge der
Weißeritztalbahn willkommen zu heißen und das Kleinbahnfest zu feiern. Auch das Wetter spielt mit. Der Dippser
Oberbürgermeister Ralf Kerndt (Unabhängige Bürger) stellt fest: „Wir haben Sonne, Schnee und wieder die Bahn.“
An jedem Bahnhof ist ein Programm vorbereitet, in Rabenau wie in Seifersdorf oder Spechtritz. Dort steht sogar
ein Lama an den Gleisen, auf dem die Gäste reiten können.
Die Talsperre Malter heißt die Bahn willkommen. „150 Gäste hatten wir hier mindestens am Sonnabend, als der ...

Es bimmelt wieder im Weißeritztal, aus sz online

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?
id=2023493

Von Domokos Szabó
An eine planmäßige Abfahrt ist natürlich nicht zu denken. Zu viele Schaulustige und Gäste wollen noch ein Bild
schießen, bevor die Weißeritztalbahn am Sonnabend zu ihrer Jungfernfahrt aufbricht. Sechs lange Jahre seit der
Augustflut 2002 mussten die Freunde der Kleinbahn auf die Droge Dampf verzichten. Nun hat das Warten ein
Ende. Nachdem die geballte Prominenz das obligatorische Band durchgeschnitten hat, setzt sich in Freital-
Hainsberg der erste Zug mit lautem Bimmeln und Schnaufen in Bewegung.
Jubelstimmung an der Strecke
Entlang der Strecke herrscht Jubelstimmung. Hunderte haben sich versammelt, um den beiden Dampfrössern mit
den zehn Waggons im Anhang zuzuwinken. Überall werden ...

1000 Menschen in Dipps, aus sz online

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?
id=2023462

Über 800 Menschen stehen gespannt am Dippser Bahnhof. Sie heißen den ersten Sonderzug der Weißeritztalbahn
am Sonnabendmittag willkommen. Als noch dessen Fahrgäste dazu kommen, dürften es 1000 Menschen sein, die
sich auf dem Bahnhof drängeln. Dippser sind auf den Beinen und Eisenbahnfreunde von weither, aus Chemnitz
oder Salzgitter – oder wie Holger Dittrich aus Hartmannsdorf. Der 45-Jährige hatte die Blecheisenbahn vom
Boden geholt, die er von den Großeltern hatte, baute sie auf einem Tisch auf und ließ Kinder damit spielen.
Das freut Brunhild Ilgen. Sie wohnt am Bahnhof und ist mit ...

Jeder sollte für die Kleinbahn werben, aus sz online

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?
id=2023497

Domokos Szabó
Von Szabo.Domokos@dd-v.de
über die Wiedereröffnung der Bimmel
Ein guter Tag, auf den die Menschen in der Region lange gewartet haben – diese Einschätzung des Landrats
Michael Geisler zur Wiedereinweihung der Weißeritztalbahn werden mit ihm wohl fast alle teilen. Nach dem
langen Hin und Her um den Wiederaufbau war es am Sonnabend ein unbeschreibliches Gefühl, die Wiedergeburt
der Traditionsstrecke zu feiern.
Nun gilt es, die Kleinbahn wieder mit ...

13 Dezember 2008

Weißeritztalbahn fährt wieder, aus mdr.de

http://www.mdr.de/nachrichten/5988196.html

Die Weißeritztalbahn hat am Sonnabend ihren Betrieb wieder aufgenommen. Wie der IG Weißeritztalbahn e.V. mitteilte, werden zur Eröffnung Sonderzüge eingesetzt und ein Kleinbahnfest gefeiert.
Große Teile der Bahnstrecke waren durch das Hochwasser im August 2002 stark beschädigt worden, sodass die Gleisanlagen saniert werden mussten. Planung und Bau des 15 Kilometer langen Abschnitts zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde kosteten etwa 18,7 Millionen Euro. Zehn Millionen Euro wurden durch Fluthilfemittel des Bundes finanziert und der Rest durch Spendengelder.
Freistaat will Rekonstruktion der Reststrecke fördern
Insgesamt ist die Strecke der Weißeritztalbahn 26,3 Kilometer lang. Bis zum Ziel in Kipsdorf müssen noch etwa ...

Tillich: „Staatsregierung setzt Zukunft der Weißeritztalbahn auf sichere Schienen“

http://www.medienservice.sachsen.de/news/32638

Rabenau/Dresden. Der Freistaat Sachsen übernimmt alle weiteren förderfähigen Kosten für den Wiederaufbau der 26 Kilometer langen Strecke der Weißeritztalbahn von Freital-Hainsberg nach Kipsdorf. Dies verkündete Ministerpräsident Stanislaw Tillich heute anlässlich der feierlichen Wiederinbetriebnahme von Deutschlands dienstältester Schmalspurbahn. „Die Staatsregierung setzt die Zukunft der Weißeritztalbahn auf sichere Schienen und steht damit zu ihrem Versprechen: Wir bauen diese Strecke wieder auf und übernehmen alle Kosten, die über die zehn Millionen Euro Fluthilfemittel des Bundes hinausgehen“, sagte Ministerpräsident Tillich. Die 10 Millionen Euro Bundesmittel sind bereits in den Wiederaufbau des ersten 15 Kilometer langen Streckenabschnitts geflossen, der insgesamt 18,7 Millionen Euro gekostet hat und heute vom Ministerpräsidenten mit einem feierlichen Banddurchschnitt für den Verkehr freigegeben wurde.

Das Hochwasser der roten Weißeritz zerstörte im August 2002 rund 70 Prozent der gesamten Strecke. „Wir waren alle sehr betroffen, als die Flut diese nostalgische Bahnstrecke und damit ein Stück sächsische Eisenbahntradition mit sich gerissen hat. Die Weißeritztalbahn ist fest verankert in der Region und liegt den Menschen am Herzen, deshalb haben sich so viele tatkräftig für den Wiederaufbau eingesetzt. Alle, die mitgeholfen haben, die Weißeritztalbahn wieder auf die Schiene zu setzen, können heute stolz sein: Ab heute ist sie wieder mit Volldampf von Freital-Hainsberg nach Dippoldiswalde unterwegs“, sagte Tillich. Damit rolle der Verkehr auf einer der landschaftlich schönsten und abwechslungsreichsten Eisenbahnstrecken Deutschlands wieder und steigere die Vorfreude bei Passagieren und Liebhabern auf künftige Fahrten auf dem noch zu bauenden Streckenabschnitt bis Kipsdorf.



Chronik der Weißeritztalbahn

Vorgeschichte
•erste Planungen für Bahnprojekt mit Streckenführung durch das Tal der Roten Weißeritz stammen aus dem Jahr 1865
•Hintergrund: seinerzeit wurde der Bau einer Hauptbahn vom tschechischen Duchcov (dt. Dux) nach Dresden für den Import der hochwertigen nordböhmischen Braunkohle diskutiert

Bau und Eröffnung Hainsberg – Schmiedeberg
•Frühjahr 1880: Beginn der Vermessungsarbeiten an der vorgesehenen Trasse
•16.07.1881: Start der Bauarbeiten bis Schmiedeberg mit Spatenstich an der Rabenauer Mühle
•1.11.1882: Streckeneröffnung zwischen Hainsberg und Schmiedeberg, planmäßiger Zugverkehr mit drei gemischten Zugpaaren

Bau und Eröffnung Schmiedeberg – Kipsdorf
•Januar 1882: Genehmigung zur Weiterführung der Strecke bis Kipsdorf
•Beginn der Vermessungsarbeiten auf der restlichen Trasse bis Kipsdorf im Herbst 1881
•3.09.1883: Bahnstrecke bis Endpunkt Kipsdorf in Betrieb genommen

Erste Betriebsjahre
•von Beginn an rege Nutzung der Schmalspurbahn durch Bevölkerung und ansässiges Gewerbe
•29.07.1897: Jahrhunderthochwasser, Wiederaufbau bis 1898, zwischenzeitlich provisorischer Fahrbetrieb
•14.09.1899: weiteres Hochwasser mit Schäden an Gleisen

90er Jahre bis 2002
•14.03.1994: Landesamt für Denkmalpflege Sachsen stellt Weißeritztalbahn einschließlich der Fahrzeuge unter Denkmalschutz
•Einstellung des Güterverkehrs zum 31.12.1994
•bis August 2002 verkehren dampfbespannte Personenzüge in angenähertem Zweistundentakt
•jährlich etwa 200.000 Fahrgäste

2002 bis heute
•13.08.2002: starke Beschädigung der Strecke durch Hochwasser
•Strecke im Rabenauer Grund zwischen Freital-Coßmannsdorf und Spechtritz am stärksten zerstört
•zwischen Buschmühle und Kurort Kipsdorf wurde der Bahnkörper abschnittsweise komplett weggerissen
•mit Hilfe von Spenden Aufbau von weniger beschädigten Teilabschnitten
•2003 bis 2007: Sonderfahrten auf diesen Abschnitten

Geschichte des Wiederaufbaus und Kosten
•Übergabe der Strecke von der DB Netz AG an die BVO Bahn GmbH am 6.10.2004
•Dezember 2006: Ausschreibung der Bauleistungen
•Vergabe der Leistungen in drei Baulosen
•Mai 2007: BVO Bahn GmbH firmiert in Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH (SDG) um
•Juni 2007 Eigentumsübergang der Grundstücke und Bahnanlagen an den Weißeritzkreis, SDG bleibt Eisenbahninfrastrukturunternehmen
•September 2007: Mittelfreigabe für Wiederaufbau des Abschnittes
Freital-Hainsberg – Dippoldiswalde durch Regierungspräsidium Dresden, insgesamt 18,7 Millionen Euro, davon 10 Millionen Euro aus Bundes-Fluthilfefonds
•1.11.2007 Beginn der Bauarbeiten zum Wiederaufbau im Bahnhof Rabenau

Bauchronik des Streckenabschnittes Freital-Hainsberg – Dippoldiswalde
•Schwerpunkt der Arbeiten: Sanierung der Ingenieurbauwerke (Brücken und Stützbauwerke)
•Sanierung von 19 Brücken
•Neubau von drei Brücken
•Neubau bzw. Sanierung der Stützmauern mit Länge von mehr als 3,5 Kilometern
•ab Mai 2008: mit abschnittsweiser Fertigstellung der Ingenieurbauwerke erfolgte Wiederherstellung des Unterbaus und der Gleisanlagen
•etwa 90 Prozent der Gleisanlagen wurden wieder verwendet
•Juni bis November 2008: Verlegung und Stopfen der Gleise
•September bis Dezember 2008: Fertigstellung der Verkehrsanlagen auf Bahnhöfen und Haltepunkten sowie Restarbeiten an der Sicherungstechnik sowie den Nebengleisen

Wiedereröffnung der Strecke Freital-Hainsberg – Dippoldiswalde
•13.12.2008 Eröffnung der Strecke durch Sachsens Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich; weitere Sonderfahrten an diesem Tag
•14.12.2008: Wiederaufnahme des planmäßigen Zugverkehrs mit zusätzlichen Zügen
•täglich verkehren sechs Zugpaare
•jährlich etwa 66.000 Zugkilometer: vom Zweckverband Verkehrsverbund Oberelbe bestellt

11 Dezember 2008

Im Harz erlernen zehn Eisenbahnliebhaber den Beruf des Dampflokführers, aus mz-web

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?
pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1228977914533

Wernigerode/ddp. Unzählige Male ist Torsten Rieche bereits mitgefahren, hoch auf den Brocken, und hat die alte Dampflok mit Kohlen beheizt. Und immer hat er davon geträumt, die Hebel, Drehräder und Messuhren im Führerhaus einmal selbst unter Kontrolle zu haben und die Maschine über die kurvenreiche Strecke zu steuern. Die Gelegenheit dazu wird er bald haben. Der 43-Jährige ist einer von zehn Männern, die bei den Harzer Schmalspurbahnen (HSB) in Wernigerode ihre berufliche Weiterbildung mit der Erfüllung eines Kindheitstraums verbinden. Die gelernten Industriemechaniker oder Heizer absolvieren seit November eine Ausbildung zum Dampflokführer -ein Programm, das in Deutschland zuletzt Mitte der 1980er Jahre angeboten wurde.
«Die letzte Dampflok der Deutschen Reichsbahn fuhr im Oktober ...

Rauschebart kommt mit Dampf , aus az-web

http://www.az-web.de/lokales/geilenkirchen-detail-az/
746613?_link=&skip=&_g=Rauschebart-kommt-mit-Dampf.html

Gangelt-Schierwaldenrath. Staunende Kinderaugen hinter leicht beschlagenen Waggonfenstern bei der Selfkantbahn. Das ist ein untrügerisches Zeichen dafür, dass die Kleinen den Nikolaus gesehen haben.
Den Nikolaus, der in seiner prächtigen Kutsche gemächlich an vielen Wagons vorbei zur Lokomotive fährt, dort aussteigt und nach einem kurzen Winken den ersten Wagen betritt, wo dann die Kinder in Windeseile vom Fenster auf den Schoß von Mama, Papa, Opa oder Oma wechseln.
Auch in diesem Jahr verkehren wieder die beliebten Nikolauszüge bei der Selfkantbahn. Bereits seit 1971 gehören sie zum Veranstaltungsprogramm der Region Heinsberg und haben sich in dieser Zeit einen festen ...

10 Dezember 2008

Sachsen will Weißeritztalbahn fördern, aus sz online

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2019140

Dresden - Sachsen will den Wiederaufbau der beim Hochwasser 2002 zerstörten Weißeritztalbahn auf der
gesamten Strecke fördern. Das betreffe die Übernahme aller förderfähigen Kosten, die über die 10 Millionen Euro
Fluthilfemittel des Bundes hinausgehen, sagte Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) am Mittwoch bei der
Haushaltsdebatte im Landtag. Auf dem ersten Abschnitt der Schmalspurbahn von Freital bis Dippoldiswalde
sollen von diesem Wochenende an die Züge wieder rollen. Die etwa 15 Kilometer lange Strecke kostete 18,7
Millionen Euro. Dann fehlen noch reichlich 11 Kilometer bis zum Ziel in Kipsdorf.
Die FDP-Landtagsfraktion hatte der Regierung unlängst vorgeworfen, keine ...

Ein Wochenende ganz im Zeichen der Bahn

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2018285

Freital
Es soll ein Wochenende ganz im Zeichen der Bahn werden. Während am Sonnabend der erste Zug mit Gästen auf der wiederaufgebauten
Strecke der Weißeritztalbahn schnauft, haben rund um die Bimmel zahlreiche Firmen und Privatleute tolle Aktionen vorbereitet.
Verkehrsverbund und Kleinbahnfest-Organisatoren waren sich am Ende noch einig geworden, Eröffnung und Fest gemeinsam an einem
Wochenende zu feiern.
„Was passt besser zu diesem Wochenende als eine Modellbahnausstellung“, erklärt Dietmar Wolf vom Modelleisenbahnclub Poisental. Die
Technischen Werke Freital waren auf den Verein zugekommen und hatten die Idee dazu geäußert. „Wir können immerhin auf ...

09 Dezember 2008

Pollo-Tour mit Stadtwolf, Knieperfuchs und Nikolaus, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11380428/61469/Pollo-Tour-mit-Stadtwolf-Knieperfuchs-und-Nikolaus-Drei.html

LINDENBERG - Die Stimmung ist angespannt. An den beschlagenen Fenstern drücken sich die Kinder die Nasen platt. Der Pollo schnauft bei seiner Nikolaus-Fahrt mit Tempo 30 durch die Landschaft. Dann, endlich, kommt der ersehnte Nikolaus langsam ins Blickfeld gestapft.
Eine besondere Stimmung herrscht in den Wagen aus dem vergangenen Jahrhundert. Dann hält die Kleinbahn mitten im Wald – Getriebschaden. Mit einer Rangierlok werden die Waggons nach Lindenberg gebracht, erst am nächsten Tag können die Touren fortgesetzt werden.
Novum ist in diesem Jahr die Begleitung durch den Pritzwalker ...

Nikolausfahrten fast ausgebucht, aus mz-web

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?
pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&
aid=1228807336218&openMenu=1012902958597&
calledPageId=0&listid=0

BENNDORF/MZ. Mit 1 200 Anmeldungen waren die diesjährigen Nikolausfahrten der Mansfelder Bergwerksbahn am Wochenende einmal mehr so gut wie ausgebucht. Speziell am Samstag war der Andrang am Bahnhof Klostermansfeld groß, als sich der Zug im Dreistundentakt mit mächtig Dampf und reichlich Überraschungen an Bord in Bewegung setzte. Die kleinen Fahrgäste standen freilich im Mittelpunkt der vorweihnachtlichen Bahntour.
Vom Bahnhof Klostermansfeld ging es über Thondorf und Siersleben bis zum Hettstedter Eduardschacht und wieder zurück. Der große Augenblick erwartete die Kinder an der Haltestelle Boxtal. Als Nikoläuse verkleidet, stiegen dort Mario Modesti und Norbert Kleißl vom Bergwerksbahnverein zu und hatten für jeden der Jungen und Mädchen ein wirklich ganz persönliches ...

06 Dezember 2008

Neues Besucherinformationszentrum für die Waldeisenbahn Bad Muskau , aus leipzig-seiten.de

http://leipzig-seiten.de/index.php?
option=com_content&task=view&id=5276&
Itemid=49

Bad Muskau. Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) legte in dieser Woche den Grundstein für das neue Besucherinformationszentrum der Waldeisenbahn Bad Muskau.
Mit den Worten: “Die Waldeisenbahn ist mir eine Herzensangelegenheit. Seit 113 Jahren ist sie nun schon ein Anziehungspunkt für Besucher aus nah und fern. Mit dem neuen Besucherinformationszentrum wird das ‚Urlaubsland’ Oberlausitz eine weitere Attraktion für große und kleine Leute erhalten“, würdigte der Minister die Wichtigkeit der Waldeisenbahn Bad Muskau für den Tourismusstandort dieser Region.
Die Bahn die ausschließlich zu touristischen Zwecken genutzt wird, verbindet Weißwasser mit den Landschaftsparks Kromlau und Muskau. Seit 1895 ist die Waldeisenbahn Bad Muskau ...

Feld- und Kleinbahn Betriebs gGmbH: Eisenbahninfrastruktur Malente-Lütjenburg

http://www.lok-report.de/

Die FKBG hat am 01.11.2008 die Konzession bis 2058 als EIU für die Strecke Malente-Lütjenburg in 600 mm Spur erhalten. Die Pläne für den ersten Abschnitt Malente - Bruhnskoppel sind fertig und werden jetzt eingereicht.
Bei der Wiederinbetriebnahme der Schranke am Bahnhof Bad Malente haben wir Probleme, da es die Antriebe und die Steuerung nicht mehr gibt. Schlechtestenfalls müssen 100.000 EUR in die Erneuerung fließen, was wir natürlich gern vermeiden würden. Als Alternative ist uns auch eine Seilzugbetätigte Vollschranke lieb. Wer uns also helfen kann, der sei Willkommen!
Ab Januar werden unsere Lokführer die Ausbildung zum Führerschein Klasse 2 absolvieren und somit ab Ostern zur Verfügung stehen.
Unsere Gleisrotte ist derzeit mit dem Abbau der dritten Schiene zwischen Bad Malente und Eggersdorf (Malente Nord) beschäftigt.
Da der Schifffahrtsbetreiber angekündigt hat, daß er im Jahre 2009 nur noch Di bis So fahren wird und ab 2010 den Schiffsverkehr auf dem Kellersee ganz einstellen will, haben wir den Bau des Landungssteges in Holsteinische Schweiz auf 2009 vorgezogen. Insbesondere für die Gruppen für die Jugendherberge wollen wir einen Kombifahrschein auflegen, der Bahnfahrt und Schiffahrt bis zur Fischerei (ca. 800 m von der JH entfernt) beinhaltet. Wir hoffen, daß die "Luise" uns auf diese Weise noch einige Zeit erhalten bleibt, da die Fahrt auf dem Kellersee mit zu den schönsten Fahrten gehört ("Immenhof", Born der Luise etc.).
Eine Zitterpartie wird noch die rechtzeitige Fertigstellung der Waggons werden (die DIEMA-Lok hat bereits eine Luftdruckbremse und muß nur eine HU nach ESBO haben), damit wir Ostern überhaupt fahren können. Unsere beiden OMZ werden dann wohl abgestellt werden müssen oder auf dem Baugleis ab Bruhnskoppel unterwegs sein. 2009 nur mit einer Lok!
Unsere Truppe ist sehr motiviert und es haben sich schon drei neue Lokführeranwärter gemeldet. Von den weiteren Teilnehmern aus Plön/Lütjenburg erwarten wir ähnliches Interesse (Carsten Recht, www.fkbg.de, 06.12.08).

05 Dezember 2008

Spende an die Parkeisenbahn, aus kanal8

http://www.kanal8.de/default.aspx?ID=1770&
showNews=316621

Die Parkeisenbahn Chemnitz kann sich über ein vorzeitiges Nikolausgeschenk freuen.

Sie bekam am Freitag einen Spendenscheck in Höhe von 2.500 Euro überreicht. Absender sind die Stadtwerke Chemnitz, die alljährlich eine gemeinnützige Einrichtung in Chemnitz mit einer Spende unterstützen. Das Geld soll die Parkeisenbahn für die Instandsetzung der reparaturbedürftigen Lok einsetzen.
Diese wurde durch einen feigen Anschlag Mitte September erheblich beschädigt. Die Chemnitzer haben an diesem Wochenende auch die Möglichkeit, mit der Parkeisenbahn durch den Küchwald zu fahren.
Am Samstag und am Sonntag ...

Neue Verladerampe für Schmalspurfahrzeuge der HSB

www.hsb-wr.de

Wernigerode – Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) hat nach gut zweimonatiger Bauzeit eine neue Verladerampe für ihre Schmalspurbahn-Fahrzeuge im Bahnhof Wernigerode Westerntor fertig gestellt. Kurz darauf wurde darüber bereits der erste Reisezugwagen auf einen Straßentieflader verladen.

Mit der Indienststellung der neuen Rampe ist es nun möglich, die schmalspurigen Lokomotiven und Wagen der HSB niveaugleich und zeitsparend auf Straßentieflader zu verladen. Auf die bisherigen - und teilweise sehr aufwendigen - Provisorien braucht nun nicht mehr zurückgegriffen zu werden. So musste noch vor ca. drei Wochen die rund fünfzig Tonnen schwere Dampflok 99 7241 mittels Kran an der Wernigeröder Fahrzeughalle auf einen Tieflader gehievt werden, um die Reise ins thüringische Dampflokwerk Meiningen zur Hauptuntersuchung anzutreten. Weitere Verladungen fanden bislang auch über provisorische Rampen im Hasseröder Bahnhof sowie in der Betriebswerkstatt am Westerntor statt.

Am gestrigen Nachmittag wurde mit dem 900-211 nun bereits der erste HSB-Reisezugwagen über die nagelneue Rampe auf einen LKW verladen. Das 78-jährige Fahrzeug, welches nach Einsätzen in Sachsen und im Spreewald seit 1970 auf den Harzer Schmalspurgleisen unterwegs ist, wird in den nächsten Wochen einer gründlichen Hauptuntersuchung bei der Leipziger Firma IFTEC unterzogen. Mit Unterstützung der Rangierlokomotive 199 011 wurde das ca. 15 Tonnen schwere sowie rund 15 Meter lange Gefährt sanft und ruckfrei auf den bereitstehenden Tieflader geschoben und konnte anschließend die Reise nach Sachsen antreten.
Aufgrund anstehender Untersuchungen an diversen Reisezugwagen wird es in den kommenden Wochen weitere Verladungen über die neue Rampe geben. Die provisorischen Verlademöglichkeiten im Hasseröder Bahnhof bleiben erhalten und werden dann künftig nur noch für das Eingleisen von Gleisbaufahrzeugen benötigt.

04 Dezember 2008

Wird Klütz Bahnbesitzer?, aus Lübecker Nachrichten

http://www.ln-online.de/artikel/2507116

Klütz – Die Bahnstrecke von Klütz nach Hof Gutow könnte bald wieder befahren werden – wenn Stadt und Landkreis den Eisenbahnverein unterstützen.
Vor zwei Jahren wurden die alten Gleise der Ostsee-Eisenbahn zwischen Klütz und Grevesmühlen abgebaut. An ihrer Stelle sollte ein Schmalspurgleis verlegt werden. Bis heute ist aber nichts passiert. Hinzu kommt, dass sich der Bahnhof in einem jämmerlichen Zustand befindet, so dass die Skepsis unter den Eisenbahnfreunden überwiegt. Da passiere doch nichts mehr, heißt es nur.
Mit diesem Vorurteil will der Verein Klützer Eisenbahn, der im März 2007 gegründet wurde, aufräumen. Darum haben der Vorsitzende Christoph Pechmann und Eva Eggert im Wirtschafts-, Tourismus- und Umweltausschuss der Stadt über den aktuellen Stand der Planungen informiert. So seien vier Millionen Euro Fördermittel in Aussicht gestellt worden, um Gleise für eine ...

Sachsen: Die Waldeisenbahn ist Thomas Jurk eine Herzensangelegenheit

http://www.lok-report.de/

Die Waldeisenbahn in Bad Muskau bekommt ein neues Besucherinformationszentrum. Den Grundstein dafür legte heute Wirtschaftsminister Thomas Jurk. „Die Waldeisenbahn ist mir eine Herzensangelegenheit. Seit 113 Jahren ist sie nun schon ein Anziehungspunkt für Besucher aus nah und fern. Mit dem neuen Besucherinformationszentrum wird das ‚Urlaubsland’ Oberlausitz eine weitere Attraktion für große und kleine Leute erhalten.“
Die Waldeisenbahn Bad Muskau ist eine touristische Museumsbahn aus dem Jahr 1895. Die Bahn verbindet Weißwasser mit den Landschaftsparks in Kromlau und Bad Muskau und fährt ausschließlich zu touristischen Zwecken.
Das Infozentrum wird zusätzliche touristische Angebote schaffen und bestehende weiter ausbauen. So wird neben einer Gästeinformation und verschiedenen Veranstaltungsräumen auch eine Schauwerkstatt die Gäste anlocken. Hier können Besucher hautnah miterleben, wie traditionelle Techniken z. B. bei der Reparatur der Kleinbahn angewandt werden.
„Denn ist die Bahn auch noch so klein, das Landschaftsgebiet Muskauer Faltenbogen kann man mit ihr auf einer Strecke von 20 Kilometern auf jeden Fall erkunden“, erklärt Jurk.
Das Vorhaben fördert das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit mit rund 369.000 Euro aus GA-Infrastrukturmitteln. Die gesamten Investitionskosten belaufen sich auf ungefähr 417.000 Euro. Im kommenden Sommer wird das neue Besucherinformationszentrum für Gäste die Türen erstmals öffnen (Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit, 04.12.08).

03 Dezember 2008

Weißeritztalbahn wieder unter Dampf, aus sz-online

http://www.sz-online.de/nachrichten/
artikel.asp?id=2011590

Der Wiederaufbau nach der Flut ist abgeschlossen. In zehn Tagen rollen die ersten Züge zwischen Freital und Dippoldiswalde.
Knapp sechseinhalb Jahre nach ihrer Zerstörung durch die Augustflut 2002 nimmt Deutschlands dienstälteste Schmalspurbahn in zehn Tagen ihren Betrieb wieder auf. Die mit Millionenaufwand wiederaufgebaute Weißeritztalbahn rollt ab dem 14. Dezember täglich sechs Mal zwischen Freital bei Dresden und Dippoldiswalde.
„Wir schaffen es definitiv“, sagte Mirko Froß, Infrastruktur-Chef der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft SDG gestern mit Blick auf den Eröffnungstermin. Die SDG hatte die bis zur Flut von der Deutschen Bahn AG betriebene Strecke in den vergangenen ...

Riesenfest zur Kleinbahn-Eröffnung, aus sz online

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?
id=2012146

Freital/Dippoldiswalde
Zur Wiedereinweihung der Weißeritztalbahn rechnen die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft SDG und der Verkehrsverbund Oberelbe
(VVO) mit einem großen Ansturm. Deshalb werden am Sonntag, dem 14.Dezember, zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde zusätzlich
zu den fahrplanmäßig rollenden sechs Zugpaaren drei weitere eingesetzt. „Damit erreichen wir fast einen Stundentakt“, sagte Gabriele Clauss
von den VVO-eigenen Oberelbe Tours gestern.
Ministerpräsident ist mit dabei
Der erste Zug startet 7.42Uhr in Freital-Hainsberg, 19.40Uhr verlässt in der Gegenrichtung die letzte Bahn des Tages Dippoldiswalde. Bereits
am Sonnabend, dem 13. Dezember, werden drei ...

02 Dezember 2008

Wiedereröffnung der Weißeritztalbahn wird zwei Tage gefeiert , aus sz-online

http://www.sz-online.de/nachrichten/
artikel.asp?id=2011470

Freital - Die Wiedereröffnung der auf Schmalspur fahrenden Weißeritztalbahn in Freital bei Dresden wird am 13. und 14. Dezember mit einem Fest gefeiert. Die Sonderzüge seien schon fast ausgebucht, teilte der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) am Dienstag mit. Deshalb würden am Sonntag zusätzliche Züge auf die Strecke geschickt.
Die Bahnstrecke durch das Tal des Flüsschens Weißeritz war bei der Flut 2002 zu einem großen Teil zerstört worden. Die Weißeritztalbahn fährt seit 1881. Sie ist die dienstälteste Schmalspurbahn Deutschlands. Der Wiederaufbau der ersten 15 Kilometer kostete 18,7 Millionen Euro.
Die Strecke führt von der Bahnstation Freital-Hainsberg durch den ...

Erste Dampflok im Weißeritztal, aus sz online

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?
id=2010998

Nach langer Unterbrechung wird am Dienstag auf der Strecke der Weißeritztalbahn wieder eine Dampflok unterwegs sein. Der Grund dafür
sind Test- und Schulungsfahrten im Vorfeld der Wiedereinweihung der Schmalspurbahn am 13./14. Dezember. Das sagte Mirko Froß,
Infrastruktur-Chef der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft SDG, auf SZ-Anfrage.
In den vergangenen Monaten wurde der flutzerstörte Teilabschnitt zwischen Freital und Dippoldiswalde wiederaufgebaut. Dafür stellten Bund
und Land rund ...

29 November 2008

Rumänien: Wieder Holztransporte nach der Hochwasserkatastrophe

http://www.lok-report.de/

Die Ende Juli 2008 durch ein Hochwasser zerstörte Waldbahn von Viseu de Sus hat den Holztransport wieder aufgenommen. Obwohl die Eisenbahnstrecke im Wassertal noch nicht durchgängig befahrbar ist, wird seit Montag 23.November wieder täglich Rundholz per Bahn nach Viseu de Sus gebracht.
Unter schwierigsten Bedingungen kommt der Wiederaufbau der verwüsteten Waldbahn voran: Obwohl die Strecke dem rumänischen Staat gehört, ist die aufwendige Wiederherstellung bisher einzig durch private Firmen, Kredite und Spenden ermöglicht worden. Von staatlicher Seite wurde zwar der Wiederaufbau zugesagt, aber bislang absolut keine finanzielle Hilfe geleistet. Die totalen Kosten werden auf über 8 Millionen Euro geschätzt.
Zusätzliche Schwierigkeiten bereitet der Wintereinbruch mit Minustemperaturen und starkem Schneefall. Trotz härtester Arbeitsbedingungen ist man in Viseu de Sus aber zuversichtlich, bis Weihnachten die gesamte, über 40 Kilometer lange Strecke wieder befahren zu können. Und hofft gleichzeitig, dass der rumänische Staat nach den Parlamentswahlen endlich finanzielle Mittel für die von der Naturkatastrophe betroffene Waldbahn zur Verfügung stellt (Michael Schneeberger, www.wassertalbahn.ch, 29.11.08).

28 November 2008

Mit dem Öchsle zum Weihnachtsmarkt dampfen: "Rosa" dampft im Schnee , aus suedwest-aktiv.de

http://www.suedwest-aktiv.de/region/geislingerzeitung/
aus_stadt_und_kreis/3995153/artikel.php?
SWAID=40d1e828f73ff1290ea25f88aa6539a3

Ochsenhausen Zwischen Warthausen und Ochsenhausen dampft das Öchsle am Sonntag. Winterdampffahrten zum Weihnachtsmarkt in Ochsenhausen sowie Nikolausfahrten für Kinder stehen auf dem Programm. Obwohl die Sommersaison des Öchsles zu Ende ist, steht die Schmalspurbahn noch nicht auf dem Abstellgleis.
Beim Weihnachtsmarkt in Ochsenhausen am Sonntag, dem ersten Advent, verwandeln rund 40 Aussteller den stimmungsvollen Klosterhof in ein weihnachtliches Dorf, während in der Klosterkirche Konzerte mit adventlicher Musik erklingen. Im Klostermuseum ist die Sonderausstellung "Ochsenhauser Maler" zu sehen. Am Freitag, dem 5. Dezember, sowie am darauf folgenden zweiten Adventswochenende besucht dann der Nikolaus das Öchsle und bringt allen Kindern eine Kleinigkeit mit. Die anderthalbstündige Fahrt führt vom Bahnhof Warthausen zunächst nach Maselheim, wo die Fahrgäste von der katholischen Kirchengemeinde weihnachtlich bewirtet werden. Zur Stärkung werden kalte und warme Getränke, Gebäck sowie kalter und ...

Zu Gast in Mollis Kreißsaal, aus derwesten.de

http://www.derwesten.de/nachrichten/reise/
2008/11/28/news-94381492/detail.html

Pause für den Rasenden Roland: In Meiningen unterhält die Deutsche Bahn einen „Dampflok-TÜV”.

Zwischen Rhön und Thüringer Wald liegt ein „Pilgerziel” für viele Fans der Dampflok-Romantik: An jedem ersten und dritten Samstag im Monat kommen Dutzende von ihnen, um im Dampflokwerk Meiningen die letzten noch betriebsfähigen Giganten der Schiene fachmännisch zu betrachten und in ihr Inneres zu blicken.
Die Maschinen werden hier regelmäßig auf ihre Kessel und Kolben hin überprüft und der für sie speziellen Überprüfung unterzogen. „Pro Jahr werden hier etwa 35 Dampflokomotiven aufgearbeitet”, sagt Manfred Ziegerath, Sprecher des Bereichs Fahrzeuginstandhaltung der Deutschen Bahn, die die Werkstatt in ...

27 November 2008

Ehrenlokomotivführer-Zertifikates auf der Selfkantbahn

http://www.lok-report.de/

Kennen Sie jemanden, der davon träumt, einmal der Lokführer einer richtig großen Dampflokomotive zu sein? Dieser Traum kann Wahrheit werden: Die letzte schmalspurige Dampfkleinbahn Nordrhein-Westfalens - die Selfkantbahn - und der Heinsberger Tourist-Service e.V. bieten im Jahr 2009 an neun Wochenenden jeweils freitags bis sonntags wieder die begehrten „Lehrgänge“ zum Erwerb des „Ehrenlokomotivführer-Zertifikates“ an. Hierbei geht es darum, dem „richtigen“ Lokführer nicht nur über die Schulter zu sehen, sondern auch selbst die Lok in Bewegung zu setzen und -vor allen Dingen- sie wieder zu bremsen. Eine echte Herausforderung!
Für viele Ehrenlokomotivführer war dieses Wochenende ein Geschenk von Freunden, Verwandten oder Kollegen z.B. zum runden Geburtstag oder zu Weihnachten, über das sie sich riesig gefreut haben. Wollen nicht auch Sie jemandem einen Traum erfüllen? Vielleicht auch sich selbst?
Das Wochenendpaket enthält 2 Übernachtungen in drei Kategorien (Landgasthof, Drei- oder Vier-Sternehotel), je 1 Mittag- und Abendessen sowie Nachmittagskaffee, fachliche Betreuung, schriftliches Informationsmaterial, Selfkantbahnmuseumsführer, Ehrenlokomotivführer-Zertifikat, Lokführermütze sowie Tageskarten für mitreisende Angehörige und Freunde (bis zu fünf Personen). Aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl von max. 8 Personen pro Termin empfehlen wir Ihnen die frühzeitige Reservierung (Preis je nach Unterkunft ab € 559,-).
Fahrten in den nostalgischen Waggons der Selfkantbahn auf einer Strecke von 5,5 km sind für jedermann auch außerhalb des Wochenendpaketes von Ostern bis Ende September möglich. Besonders beliebt sind die Frühstücksfahrten, die Spargelfahrten, die Nikolausfahrten in der Adventszeit oder auch die Kombination von Radtour, Bahnfahrt und dem Oldtimerbus „Mühlenexpress“ (Pressemeldung Heinsberger Tourist-Service e.V., www.hts-info.de, 27.11.08).

Harzer Schmalspurbahnen GmbH: Startschuss für Dampflokführer-Ausbildung

http://www.lok-report.de/

Für viele gilt er heute noch als der Traumberuf schlechthin, der Beruf des Dampflokführers. Für einige geht dieser lang gehegte Wunsch nun in Erfüllung. Bei der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) fiel in der vergangenen Woche nämlich der Startschuss für insgesamt zehn Teilnehmer, die das deutschlandweit einzigartige Angebot der HSB nutzen und ihre Ausbildung zum Dampflokführer in Theorie und Praxis bei dem kommunalen Unternehmen in Wernigerode antreten. Dabei kommt auch der eigene Nachwuchs für die beliebte Harzbahn nicht zu kurz. Als Ausbilder konnte der in Fachkreisen bekannte und renommierte Helmut Neumann, der bereits an der ehemaligen Lokfahrschule in Güstrow Generationen von Dampflokführern ausgebildet hat, gewonnen werden.
Auf einzelnen Schmal- und Regelspurgleisen verkehren in Deutschland auch heute noch Dampflokomotiven. Hierzu zählen die beliebten Harzer Schmalspurbahnen, die sogar noch einen täglichen Betrieb mit den betagten Dampfrössern durchführen. Aber auch andere deutsche Bahngesellschaften und Museumseisenbahnen brauchen zur Bewältigung ihres Verkehrs Lokführer-Nachwuchs. So drücken nun zehn Aspiranten in Wernigerode nochmals die Schulbank: Neben Mitarbeitern der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft, der Döllnitzbahn, der Vienenburger Eisenbahnfreunde e.V. werden bei der HSB in den kommenden Monaten auch drei Heizer und Triebfahrzeugführer aus eigenen Reihen ausgebildet. Die etwa fünfmonatige Ausbildung zum Dampflokführer beinhaltet neben der theoretischen Ausbildung, die mit einer schriftlichen und mündlichen Prüfung abgeschlossen wird, auch ein Werkstattpraktikum sowie zahlreiche Dienstschichten auf einer Harzer Dampflok.
Einer von ihnen ist Thomas Friedrich aus Straßberg (Harz), der seinem Traumberuf nun so nahe ist wie nie zuvor. Bereits mit 20 Jahren begann er als einer der ersten Auszubildenden der HSB 1997 eine Lehre zum Industriemechaniker in der Fahrzeugwerkstatt am Wernigeröder Westerntor. Immer mit dem Ziel vor Augen, später einmal eine der zahlreichen historischen Dampfloks durch den Harz zu steuern. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Lehre wurde er von der HSB übernommen, sammelte dann praktische Erfahrungen in der Instandhaltung von Dampflokomotiven, war als Heizer und dann auch als Triebwagen- und Rangierlokführer tätig. Als Krönung seiner Lokführerkariere wird nun mit dem Dampflokführerschein sein Jugendtraum bald Wirklichkeit (Pressemeldung Harzer Schmalspurbahnen GmbH, 27.11.08).

19 November 2008

Mit dem Peißnitzexpress zum Planetarium, aus halleforum

http://www.halleforum.de/Halle-Nachrichten/
Staedtisches-Leben-Mit-dem-Peissnitzexpress-zum-Planetarium/
17592

Beide Einrichtungen auf der Peißnitz laden am 28. November zu einem Erlebnisnachmittag ein

Die Parkeisenbahn Peißnitzexpress lädt in Kooperation mit dem Raumflugplanetarium am Freitag, dem 28. November ab 14.30 Uhr zu einem gemeinsamen Erlebnisnachmittag ein. Bereits ab 14.30 Uhr können die Besucher der Veranstaltung mit der Parkeisenbahn fahren. 16.00 Uhr wartet dann auf die großen und kleinen Besucher ein spannender Vortrag im Planetarium. Unter dem Motto "Entdecke den Sternenhimmel mit Uli und Dirk" wird der nur selten angebotene, auf Kinder zugeschnittene Vortrag in die Geheimnisse des Himmels einführen.
In der Planetariumsküche können anschließend ...

18 November 2008

Mitte Dezember rollt die Weißeritztalbahn wieder, aus kanal8

http://www.kanal8.de/default.aspx?ID=1781&
showNews=306803

Der 13. Dezember dürfte für alle Eisenbahnfans ein vorzeitiges Weihnachtsfest werden. Denn an diesem Tag nimmt die traditionsreiche und vom Hochwasser 2002 zerstörte Weißeritztalbahnen Betrieb wieder auf. Die Tickets für die Eröffnungsfahrt sind schon so gut wie ausverkauft.
Am Bahnhof Rabenau laufen die letzten Arbeiten für die Instandsetzung der Weißeritztalbahn. Bauleiter Mirko Froß vom Betreiber, der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft, ist zuversichtlich, dass zum angesetzten Termin die restlichen Arbeiten abgeschlossen sind.
Die Gleise der Weißeritztalbahn waren vom Jahrhunderthochwasser 2002 völlig zerstört worden. Doch der Wiederaufbau verzögerte sich ...

16 November 2008

Parkeisenbahn fährt immer mehr Passagiere durchs Syratal - Kleine Höhepunkte sollen Fahrgäste anlocken - Nächstes Jahr 50. Geburtstag, aus FreiePresse

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/
VOGTLAND/PLAUEN/1400846.html

Plauen.Eine kleine Eisenbahn fährt gegen den Strom: Während vielen Freizeiteinrichtungen die Besucher weglaufen, chauffiert die Plauener Parkeisenbahn immer mehr Fahrgäste durchs Syratal. Seit Jahren steigt die Zahl. In der vor wenigen Tagen abgelaufenen Saison waren es 31.940 Passagiere - ein Spitzenwert. Die Bahn hält sich seit fast 50 Jahren. Nächstes Jahr hat die kleinste Parkbahn Ostdeutschlands Jubiläum.
Die Idee aus tiefsten DDR-Zeiten, importiert aus der damaligen Sowjetunion, macht nach einem halben Jahrhundert immer noch Karriere im Vogtland. Mittlerweile zieht die alte Pioniereisenbahn immer mehr Thüringer und Oberfranken in die Stadt. Aussagen des Betreibers Michael Hochmuth zufolge reisen die Gäste aus bis zu 60 Kilometern Entfernung an, um die gut einen Kilometer lange Runde zu drehen. Hochmuth tüftelt jedes Jahr an einem Konzept, damit das so bleibt. "Wir müssen Höhepunkte anbieten, um ...

15 November 2008

Rumänien: Wiederaufbau Wassertalbahn - Lückenschluss vor Weihnachten?

http://www.lok-report.de/

In unglaublich gehetztem Tempo kommen die Arbeiten an der vom Hochwasser zerstörten Strecke voran. Die extrem betroffene Schlucht zwischen dem Gleisdreieck und Cozia ist praktisch geschafft, die Arbeitszüge fahren bereits bis Glimboaca (Km 16). Nächste Woche sollte Cozia (Km 18,5) erreicht sein, wo bereits mit dem Holzschlag begonnen wurde; bald rollen die ersten Holzzüge nach dem Hochwasser wieder hinunter nach Viseu de Sus!
Begünstigt wurde der (mangels staatlicher Unterstützung leider etwas provisorische) Wiederaufbau durch das ausnehmend trockene und milde Herbstwetter. Lässt der Winter noch etwas auf sich warten, könnte die ganze Strecke bis Weihnachten wieder befahrbar sein; vom Streckenende her ist der Bahnhof Botizu (Km 26,2) bereits erreicht.
Hoffen wir das Beste, und drücken wir den wackeren Bautrupps unter Ingenieur Koloszvari die Daumen! Die Fotos zeigen: Glimboaca nach der Flut am 09.08.2008 (zum Vergleich: Bahnhof Glimboaca am 10.11.08), das Verfüllen von Steinkörben oberhalb Delta Novat und nachträgliche Betonverbauungen bei Fabrica Km 3, wo der Verein die ersten Arbeiten initiiert hatte (Michael Schneeberger, www.wassertalbahn.ch, 15.11.08).

08 November 2008

Dampflok der Brohltalbahn fährt auf Tieflader in Werkstatt, aus GeneralAnzeigerBonn

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?
k=loka&itemid=10001&detailid=521005

Historische Lok wird in Benndorf am Südharz restauriert - Allerdings fehlt noch Geld
Brohltal. (jhs) Nicht auf Schienen, sondern auf einem Straßentieflader hat die einzige noch vorhandene Dampflok der Brohltalbahn ihre Heimat verlassen. In einer Eisenbahnwerkstatt in Benndorf am Südharz soll die unter Denkmalschutz stehende Lokomotive in den nächsten Monaten repariert werden - und zwar so, dass die alte Lok wieder komplett betriebsfähig wird, kündigte Karsten Friedrichs von der Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn (IBS) an, die seit vier Jahren Spenden für die Restaurierung der historischen Lok gesammelt hat.
Im Frühjahr 2010, so die Planungen der IBS, soll die alte Schmalspur-Dampflok wieder fahrtüchtig sein und zurück in ihre Heimat zugebracht werden. Die Lokomotive ist nach Friedrichs Angaben das einzige bewegliche Denkmal des Landes ...

07 November 2008

Weißeritztalbahn: Ab Sonnabend werden die ersten Karten verkauft, aus sz-online

http://www.sz-online.de/nachrichten/
artikel.asp?id=1988678

Kleinbahnfreunde aufgepasst: Ab Sonnabend können für die ersten Fahrten der wiederaufgebauten Weißeritztalbahn Karten bestellt werden.

Es handelt sich um eine limitierte Auflage von 600 Tickets, die für den 13. Dezember gelten, teilten die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft SDG und der Verkehrsverbund Oberelbe mit. Die Fahrt von Freital nach Dippoldiswalde und zurück kostet 25 Euro. Maximal zwei Kinder bis 14 Jahre können zudem kostenfrei mitfahren. Wie es weiter hieß, werden pro Person höchstens fünf Karten vergeben. Im Preis enthalten ist auch ein eigens für die Premiere produziertes Schlüsselband.
Bestellungen werden zwischen 10 und 16 Uhr unter der Telefonnummer 035207/89290 beziehungsweise im Internet unter www.weisseritztalbahn.com ...

Sachsen-Anhalt: Rund 27.000 Euro für Restaurierung historischer Feldbahnloks

http://www.lok-report.de/

Das Land investiert rund 27.000 Euro in die Restaurierung historischer Feldbahnlokomotiven. „Technische Denkmäler gehören zu un-serem kulturellen Erbe, das wir pflegen und bewahren wollen“, sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre heute bei der Übergabe der Fördermittelbescheide an den Verein der Feld- und Kleinbahnfreunde Saalekreis e.V. Dazu brauche man Enthusiasten wie sie hier am Werk seien. Mit der Feldbahn in Bennstedt werde aber nicht nur die Tradition bewahrt, sondern zugleich die touristi-sche und wirtschaftliche Entwicklung unterstützt.
Nach Auskunft des Ministers können mit dem Geld zwei seltene Feldbahnloks restauriert werden. Bei den Fahrzeugen handele es sich um die einzige in Sachsen-Anhalt erhaltene Lok vom Typ „Gmeinder“ (Baujahr 1940) und die älteste Feldbahnlok vom Typ „LKM“ (Baujahr 1954).
Die Lokomotiven sollen künftig nicht nur auf Ausstellungen und Mes-sen präsentiert werden. Geplant sind auch Sonderfahrten auf der einstigen Nebenbahn von Teutschenthal nach Salzmünde. Auf dem landschaftlich schönsten Abschnitt Bennstedt – Zappendorf entlang der Würde sollen an Wochenenden und Feiertagen historische Feld-bahnen pendeln. Die Vereinsfreunde wollen damit die Region touris-tisch aufwerten und Besucher aus nah und fern anziehen (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 05.11.08).

03 November 2008

Harz: Busse statt Züge, aus nnz-online

http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php4?
ArtNr=55033

Im Zuge der Bauarbeiten zur Umwandlung des Bahnüberganges an der Nordhäuser Freiherr-Vom-Stein-Strasse in eine Unterführung führt auch die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) begleitende und umfangreiche Gleisbauarbeiten in diesem Bereich durch. Und da fahren dann nur noch Busse...

Hierbei ist eine erneute Sperrung des Streckenabschnittes zwischen den Stationen Nordhausen Nord und Nordhausen-Krimderode vom 7. bis 11. November erforderlich. Die Sperrung wird von der HSB gleichzeitig genutzt, um Gleisanlagen im Bereich des Bahnhofes Nordhausen Altentor zur Verbesserung des Fahrtkomforts zu sanieren.Während der Streckensperrung werden alle fahrplanmäßigen Züge der HSB sowie der Nordhäuser Straßenbahnlinie 10 zwischen Nordhausen Nord/ Bahnhofsplatz und Nordhausen-Krimderode mit ...

02 November 2008

Parkeisenbahn: 16.235 Euro für die Parkbahn, aus Freie Presse

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/
REGIONALES/CHEMNITZ/1392304.html

Chemnitz. 16.235 Euro haben die Chemnitzer für ihre Parkeisenbahn gespendet. Damit reagierten sie auf einen Aufruf der "Freien Presse": Am 20. September hatte die Heimatzeitung ihre Leser aufgefordert, der Einrichtung zu helfen. Denn die beliebte Bahn im Küchwald war im Sommer wiederholt das Ziel von heimtückischen Anschlägen geworden. Eine dadurch entgleiste Lokomotive wurde dabei so stark beschädigt, dass eine Reparatur aus eigener Kraft für das Parkbahn-Team nicht mehr möglich war. Mit den Spenden kann die Lok im Winter repariert werden, um zum Saisonauftakt ab 19. März 2009 wieder ihre 2,3 Kilometer langen Runden zu drehen.
Unter dem Beifall vieler Fahrgäste überreichte Martin Wabnitz, Marketingchef der "Freien Presse", zur Fahrzeug-Parade am Sonntagnachmittag den Scheck mit ...

31 Oktober 2008

Bäderbahn an der Ostsee erhält weitere Lokomotive, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article2653357/
Neues-Dampfross-fuer-Molli.html

Meiningen/Bad Doberan - Die nostalgische Schmalspurbahn "Molli" bekommt eine neue Lok. Für die Mecklenburgische Bäderbahn, die zwischen Kühlungsborn, Heiligendamm und Bad Doberan auf einer gut 15 Kilometer langen Strecke verkehrt, wird damit erstmals seit rund 50 Jahren in Deutschland wieder eine neue Dampflok für den regulären Zugdienst gebaut. Das "eiserne Pferd" entsteht zurzeit in einem Werk in Meiningen. Dort wird gerade das Aufsetzen des Heißwasserkessels auf den Rahmen vorbereitet. Fachleute bezeichnen diesen Bauabschnitt als "Hochzeit". Der Bau hat im April begonnen, noch im Dezember soll das Gefährt fertiggestellt sein.
Nach Angaben der Bäderbahn handelt es sich um einen Nachbau der historischen Konstruktion aus dem Jahr 1932, angepasst an die heutigen modernen Fertigungsverfahren. Die neue "Molli"-Lok soll 50 Stundenkilometer schnell sein ...

29 Oktober 2008

Saisonende bei Schlossgartenbahn - Winterfahrplan für Turmbergbahn, aus ka-city.de

http://www.ka-city.de/infokarlsruhe/94/
reportkarlsruhe/news/article/
saisonende-bei-schlossgartenbahn-winterfahrplan-fuer-turmbergbahn/1/

Noch einmal gibt es am Samstag, 1. November, von 11 bis 19 Uhr die Gelegenheit, in dieser Saison mit der Kleinbahn eine Runde durch den Karlsruher Schlossgarten zu drehen. Dann begibt sich das Bähnchen in den Winterschlaf. Nach der Winterpause startet die Schlossgartenbahn 2009 am Karfreitag in die neue Saison.
Auch bei der Turmbergbahn in Durlach werden die Betriebszeiten an die nachfrageschwächere Wintersaison angepasst: Ab Sonntag, 2. November, fährt Deutschlands älteste Standseilbahn bis Karfreitag nur am Wochenende. Samstags, sonn- und feiertags werden Ausflügler zwischen 10 bis 18 Uhr alle 15 Minuten auf den Durlacher Hausberg befördert. Sollte im Winter ausreichend Schnee zu Rodeln liegen, werden ...

Parkeisenbahn-Saison mit Höhen und Tiefen

http://www.sachsen-fernsehen.de/default.aspx?
ID=1095&showNews=296713

Am Wochenende endet die Saison der Parkeisenbahn Chemnitz.

Ein letztes Mal in diesem Jahr drehen die Loks mit ihren Wagons die 2,3 Kilometer lange Runde durch Küchwald. Eine Saison geht zu Ende, in der auch wir viel über die Parkeisenbahn berichtet haben.
Die Saison 2008 bei der Parkeisenbahn Chemnitz geht so langsam aber sicher zu Ende. Neben dem Bahnbetrieb gab es in diesem Jahr natürlich auch wieder zahlreiche Veranstaltungen im Küchwald in Regie der Parkeisenbahner, wie das Ballonfest bei schönstem Sommer-Wetter.
Für das Team um Geschäftsführer Reinhard Storch war es trotz alledem eine Saison mit vielen Höhen und leider ...

„Molli-Hochzeit“ jetzt perfekt, aus Freies Wort

http://www.freies-wort.de/nachrichten/
regional/meiningen/art2799,891805

Rahmen und Kessel der Neubaulokomotive im Meininger Dampflokwerk vereint

Meiningen. Rahmen und Kessel passen perfekt zusammen und sind miteinander auf Dauer verbunden. Die so genannte Hochzeit
Der Neubaukessel des Molli wurde gestern im Dampflokwerk mit dem Rahmen verbunden. Jetzt beginnt die Endmontage.
am Molli-Neubau fand gestern unter großem Interesse vieler Medienvertreter statt. Jetzt beginnt die Endmontage. Der Molli ist die erste seit 50 Jahren in Deutschland neu gebaute Dampflokomotive, die im regulären Zugdienst zum Einsatz kommen wird.
Bevor jedoch gestern Morgen die eigentliche „Hochzeit“ anstand, hieß es für das angereiste Fernsehteam und die zahlreich erschienenen Fotografen Geduld zu bewahren. Die Spezialisten des Meininger Dampflokwerkes passten und montierten zunächst den Aschkasten an den Kessel. „Der muss ganz exakt sitzen. Die Verbund muss so dicht sein, dass keine Fremdluft gezogen wird“, erläuterte Werkleiter Jürgen Eichhorn. Doch nach einer guten Stunde stand der große ...

Österreich: SLB Jubiläum - 50 Jahre Baureihe 2095

http://www.lok-report.de/

Am vergangenen Wochenende wurde von der SLB auf der Pinzgauer Lokalbahn das 50-jährige Jubiläum der Baureihe 2095 gefeiert, wofür die 2095.12 aus Gmünd als Gastlok angereist ist. Was die Baureihe U für den Dampfbetrieb, ist sicherlich die ÖBB-Baureihe 2095 für den Dieselbetrieb auf Österreichs Schmalspurbahnen. Hunderte Freunde dieser "Kultlok" kamen zu Besuch. Am 26.10. verkehrten die Personenzüge im Stundentakt - meist mit einer "2095" bespannt und mit wechselnden Garnituren - wärend am Vorabend Nachtfotos der Lokparade angesagt waren (Thomas Oberkalmsteiner, Gunter Mackinger, 29.10.08).

28 Oktober 2008

Startschuss für „Dampfbahn-Route“

http://www.lok-report.de/

Im Rahmen der diesjährigen Claus-Köpcke-Preisverleihung ist heute in Jöhstadt der Startschuss für die „Dampfbahn-Route Sächsische Schmalspurbahnen“ gefallen. Ab sofort können Museen, Hotels, Pensionen, Gaststätten, Sportvereine und andere Interessenten ihre touristischen Angebote unter der neuen Dachmarke bewerben. Aufhänger für diese Tourismusroute sind 55 über den ganzen Freistaat verteilte Stationen, an denen die Vielfalt von Sachsens Schmalspurbahnen dargestellt wird.
Initiiert hat die „Dampfbahn-Route“ der Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e. V. (VSSB) mit Sitz in Dresden. Die Eisenbahnfreunde haben ein gemeinsames Erscheinungsbild erarbeitet, das ein Logo und eine gemeinsame Farb- und Formensprache beinhaltet. Außerdem stellt der VSSB weitere Werkzeuge für die Marketingarbeit bereit. Mit Leben sollen die Route nun die Betreiber touristischer Anlaufpunkte aus dem ganzen Land erfüllen.
Die „Dampfbahn-Route“ lädt potenzielle Gäste zum Besuch oder längerem Verweilen in den Regionen ein, durch die einst Schmalspurbahnen dampften oder bis heute unterwegs sind. Sie wirbt mit dem ganzen Spektrum an touristischen Attraktionen der Landesteile – verbindendes Element sind dabei die kleinen Bahnen. Im Freistaat gibt es fünf Schmalspurbahnen mit täglichem Dampfbetrieb, vier Museumsbahnen mit Wochenendbetrieb sowie knapp ein Dutzend Museen mit schmalspurigen Fahrzeugen. Zahlreiche Park- und Feldbahnen sowie Museen mit normalspurigen Lokomotiven und Wagen ergänzen diese Angebote.
Die speziellen Erlebnis-, Wellness- oder Shoppingangebote sind die Magnete, mehr Besucher in die Regionen abseits der Ballungszentren zu locken. Damit unterstützt die „Dampfbahn- Route“ die touristische Vermarktung des ländlichen Raumes und trägt zu deren wirtschaftlichen Entwicklung bei (Pressemeldung Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen, www.ssb-sachsen.de, 28.10.08).

Endspurt für den Neubau von Sachsens erster Schmalspurdampflok

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Im Rahmen der diesjährigen Claus-Köpcke-Preisverleihung im erzgebirgischen Jöhstadt ehrte der Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V. (VSSB) heute mehrere sächsische Unternehmen für ihre Unterstützung beim Bau der Dampflok „I K Nr. 54“.
Das Projekt „Neubau von Sachsens erster Schmalspurloktype“ war im Januar 2006 vom VSSB in Dresden gestartet worden. „Ziel ist es, die I K im nächsten Jahr in Dienst zu stellen. Dann jährt sich der Geburtstag des sächsischen Lokomotivkönigs Richard Hartmann zum 200. Mal, in dessen Maschinenfabrik die I K einst produziert worden war“, sagte Dr. Andreas Winkler, Vorsitzender des VSSB. Der Kessel und das Führerhaus der dreiachsigen Dampflok wurden gleich zu Beginn nachgebaut. In diesem Jahr entstanden weitere wichtige Teile, z. B. viele Steuerungsteile, der Schornstein, der Aschkasten und Gussvorlagen für die Zylinder. Damit steht das Projekt nun vor dem Endspurt. In wenigen Wochen soll die Montage der Lokomotive im Dampflokwerk Meiningen beginnen.
Projektleiter Jörg Müller bedankte sich heute u. a. bei der Firma Siemens aus Chemnitz, bei DB-Waggonbau Niesky, bei Bombardier Transportation aus Görlitz sowie bei der Dresdner Verkehrsbetriebe AG.
Der Neubau der Lokomotive findet ohne öffentliche Gelder statt. Unternehmen aus ganz Sachsen steuern mit Geld und Sachspenden zum Gelingen des Projektes bei. Bei der Fertigung der Teile werden in vielen Firmen Auszubildende und Jungfacharbeiter beteiligt. Damit fördert der Neubau sowohl das Image der sächsischen Metall- und Elektroindustrie als auch die Heimatverbundenheit. Kurz vor der Endmontage sind jetzt Spenden zur Fertigstellung der Lokomotive herzlich willkommen, informierte der VSSB.
Vorbild für I K Nr. 54 sind die 44 zwischen 1881 und 1892 in Chemnitz gebauten Dampfloks. Die letzte der Maschinen wurde vor über 40 Jahren verschrottet. Die neue I K soll auf allen erhaltenen sächsischen Schmalspurbahnlinien zum Einsatz kommen. Mit ihrer außergewöhnlichen Form und Geschichte soll sie dazu beitragen, die Fahrgastzahlen auf diesen Strecken zu erhöhen und deren Bekanntheitsgrad als Teil des kulturellen Erbes Sachsens zu erhöhen. (Pressemeldung Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen, www.ssb-sachsen.de, 28.10.08).

Claus-Köpcke-Preis 2008 für Museumsbahn Schönheide

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Bei der heutigen Claus-Köpcke-Preisverleihung 2008 in Jöhstadt erhielt der Verein „Museumsbahn Schönheide“ den vom Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V. (VSSB) ausgelobten Hauptpreis in der Kategorie „Bauten/Technik“. Den Preis übergaben Steffen Flath, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag, Frank Vogel, Landrat des Erzgebirgskreises sowie Bodo Finger, Präsident der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft.
Der VSSB würdigt mit der Auszeichnung das engagierte ehrenamtliche Wirken der Vereinsmitglieder für die Museumsbahn Schönheide. Seit 15 Jahren bieten sie auf authentischer Strecke Zugfahrten mit historischen Eisenbahnfahrzeugen an. Dazu mussten sie zunächst ein Teilstück der in den siebziger Jahren eingestellten und anschließend von der Deutschen Reichsbahn demontierten Schmalspurbahn von Wilkau-Haßlau über Schönheide nach Carlsfeld wiederaufbauen. Außerdem galt es, originale Lokomotiven und Wagen zu erwerben und fahrbereit zu machen. Derzeit betreiben die Eisenbahnfreunde die knapp vier Kilometer lange Strecke von Schönheide Mitte über Stützengrün Bürstenfabrik nach Stützengrün-Neulehn. Sie ist die einzige schmalspurige Museumsbahn im Westerzgebirge. Ihre Spurweite beträgt 750 mm.
Aktuell haben die Vereinsmitglieder mit der grundlegenden Reparatur einer ihrer Dampflokomotiven und eines Reisezugwagens begonnen. Das Preisgeld soll dazu beitragen, beide Projekte möglichst bald abzuschließen.
Medienpreis: Der Herausgeber der Eisenbahnzeitschrift „Der Preß´-Kurier“, Jörg Müller, und sein Redaktionsteam erhielten den Claus-Köpcke-Preis 2008 in der Kategorie „Medien“. Damit ehrte der VSSB die Freizeitpublizisten für ihre langjährige Arbeit. Seit 1991 erscheint aller zwei Monate ihre A5-große Zeitschrift, die im Schwerpunkt über die Aktivitäten sächsischer Schmalspur- und Museumsbahnen berichtet. Im Frühjahr dieses Jahres erschien das 100. Heft.
Sowohl das Schreiben und Setzen der Texte als auch den Vertrieb des „Preß´-Kuriers“ führen die Eisenbahnfreunde komplett ehrenamtlich aus. Die Vervielfältigung der Zeitschrift übernimmt die Druckerei Biewald im sächsischen Geringswalde bei Rochlitz. Mit einer Auflage von über 2.000 Exemplaren pro Heft ist der „PK“ bundesweit eine der größten Vereinszeitschriften für Freunde historischer Eisenbahnen.
Verschickt wird er an Abonnenten in ganz Europa, gekauft werden kann er in über 50 Bahnhofbuchhandlungen in ganz Deutschland. Damit trägt der „Preß´-Kurier“ maßgeblich zur Steigerung des Bekanntheitsgrades der Sächsischen Schmalspurbahnen bei.
Mit einem undotierten Sonderpreis würdigte der VSSB den Einsatz der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft mbH (SDG) und der Firma D-Consult zum Wiederaufbau der Weißeritztalbahn. Am 13. Dezember 2008 soll der erste Abschnitt der Strecke von Freital-Hainsberg nach Dippoldiswalde wieder in Betrieb genommen werden. Über 400 Arbeiter waren in den vergangenen Monaten aktiv, um dort die Hochbauten und Gleisanlagen wieder auf Vordermann zu bringen. Unter anderem galt es, zwei Brücken komplett neu zu bauen und die übrigen Überbauten aufwendig zu sanieren.
Der Claus-Köpcke-Preis wurde heute zum 6. Mal verliehen. Von den über 14 Bewerbern um den Preis nominierte der VSSB in diesem Jahr die IG Verkehrsgeschichte Wilsdruff, die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH „Fichtelbergbahn“ in Oberwiesenthal und den Verein „Museumsbahn Schönheide“ in der Kategorie „Bauten/Technik“. Im Bereich „Medien“ waren neben dem Team des Preß´-Kuriers der niederländische Filmer Ton Pruissen und die Firma WVD Postservice-Partner nominiert. Letztere Firma hat über Post-Modern Briefmarken mit Motiven sächsischer Dampflokomotiven herausgebracht. Mit dem Claus-Köpcke-Preis unterstützt der VSSB das besondere – vor allem ehrenamtliche – Engagement von Vereinen, Unternehmen und Privatpersonen, die sich dem Erhalt, der Erforschung und Weiterentwicklung der sächsischen Schmalspurbahnen widmen (Pressemeldung Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen, www.ssb-sachsen.de, 28.10.08).

27 Oktober 2008

Ukraine: Reisebericht

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Nach einem Ukraine-Aufenthalt vom 15-19.10. gibt es einige Neuigkeiten:
---- Schmalspur ----
• Waldbahn Vyhoda: Ist wieder bis nach Myndunok Solotvyns'kyj in Betrieb. Der Wiederaufbau der dortigen Brücke über den Fluß Myzunka, die kaum ein Jahr standhielt, soll im November erfolgen.
• UZ Vinohradiv-Irshava: Verkehr nach wie vor mit 5 ZP Vinohradiv-Chmil'nyk, 1 ZP weiter nach Irshava. Jedoch sind immer öfter kurze und kürzeste Züge (1-3 Waggons) zu beobachten. Es sind bestenfalls 2 TU2 betriebsbereit, meist nur eine Maschine.
• UZ Antonivka: Am 17.10. fuhr wurde von 8-17 Uhr ein Arbeitszug mit TU2-066 in Verkehr gesetzt. Es wurde von 5 Niederbordwagen Sand zur Sanierung des Oberbaus im Abschnitt Antonivka-Volodymyrec' händisch abgeladen.
• Basaltbahn Ljubomyrs'k: Derzeit Verkehr mit zwei Zugspaaren täglich. In den letzten Wochen gab es wegen schlechter Gleislage mehrere schwere Entgleisungen, die nur mit Hilfe von Raupenschleppern behoben werden konnten.
• Sägewerk Rokitne: Es wurde beschlossen, den Werksbahnbetrieb mittelfristig beizubehalten. Dazu wird derzeit der Motovoz MD-54-4 saniert. Danach soll der momentan noch den Verschub bewältigende MUZ-4 an die museale Initiative ZLZ in Antonivka verkauft werden. Wenn das nicht klappt droht dem einzigartigen Fahrzeug die Verschrottung. Um Spenden wird gebeten!
• Frühere Waldbahn Berehomet: Aufgefundene Fotodokumente belegen, daß auf Teilstrecken in den letzten Betriebjahren 1968/69 noch Diesellokomotiven der Reihen TU2MK und TU4 zum Einsatz gekommen sind.

18 Oktober 2008

Feld- und Kleinbahn Betriebs gGmbH: Hein Schüttelborg und Kappeln - Süderbrarup

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Für die FKBG und ihre 600-mm-Schmalspurbahn bricht ein neues Zeitalter an: Für die Strecke Malente-Lütjenburg wird die FKBG im November eine Konzession als EIU erhalten und zwar als Schmalspurbahn in 600 mm Spurweite! Damit wird sowohl der Draisinen- als auch der Feldbahnbetrieb nicht mehr möglich sein. Mit dem neuen Besitzer soll ein 10jähriger Pachtvertrag geschlossen werden.
Für den Betrieb bedeutet das, daß die FKBG auch als EVU auf 600 mm Spurweite tätig werden wird.
In Zusammenarbeit mit dem Technikmuseum in Prora und einigen Parkeisenbahnen werden nach ESBO und BOP abgenommene Fahrzeuge eingesetzt werden. Alle vorhandenen Fahrzeuge müssen nach und nach eine HU nach den Vorgaben des EBA erhalten und mit einer Druckluftbremse versehen werden. Bedingt durch die vielen nicht gerade wenig vom Straßenverkehr benutzten Bahnübergänge bedeutet das auch eine erhöhte Sicherheit beim Bahnbetrieb. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit wird bei 25 km/h liegen. Damit wird Lütjenburg in einer Stunde zu erreichen sein.
Damit im kommenden Jahr der Betrieb nicht unterbrochen werden muß, wird zunächst eine Diema DS 90 ex Bundeswehr (Laboe) mit Druckluftbremse die Züge führen. Die zwei vorhandenen Personenwagen sollen eine Druckluftbremse erhalten und der in Finkenwerder aufzuarbeitende Wagen zunächst eine Durchleitung erhalten.
Zwischen Malente und Eggersdorf wird die dritte Schiene entfernt und die äußere Schiene des Normalspurgleises nebst Befestigung auf 600 mm verschwenkt. Dabei soll dann auch gleich das Gleis mindestens bis Bruhnskoppel - wünschenswert ist Benz - auf 600 mm umgebaut werden.
Mit Unterstützung durch die Argen Ostholstein und Plön, die gemeinnützige Diakonische Gesellschaft, die Gemeinden Malente und Lütjenburg und auch die Kreise Ostholstein und Plön kommt der Ausbau langsam in Fahrt.
Für den Materialtransport hat eine Ns 1 nebst drei Kipploren den Weg von einer Abfallbeseitigungsgesellschaft bei Preetz nach Malente gefunden. Die genauen Daten der Lok und ein Foto werden auf Wunsch nachgereicht.
In den nächsten Monaten (der Betrieb Malente-Eggersdorf wird am 25.10. eingestellt) werden von Montag bis Mittwoch Bauzüge zunehmend auf der Strecke unterwegs sein. Den Restbetrieb bis Gremskamp muß der Triebwagen bewerkstelligen, da die Personenwagen zur HU abgeholt werden sollen.
Nach drei Jahren der Unsicherheit rückt das Ziel, auf Schmalspur Lütjenburg zu erreichen, greifbar näher.
Langfristig ist geplant, eine HF 130 C einzusetzen. Auch Fahrzeuge, die bei den Parkeisenbahnen (auch Dampfloks)zugelassen sind und über eine Druckluftbremse verfügen, können wohl künftig auch in Malente verkehren.
Betrieblich ist im Sommerhalbjahr vorgesehen zwei bis drei Zugpaare bis Lütjenburg zu führen und im Winterhalbjahr an jedem Samstag mindestens ein Zugpaar verkehren zu lassen. Aus den sechs Hochbordwagen und fünf geschlossen Güterwagen wird nach deren Restaurierung und Abnahme auch ein respektabler Güterzug zusammengestellt werden können. Für die Fahrrad- und Kanumitnahme stehen im kommenden Jahr schon 4 Hochbordwagen zur Verfügung. Alle Züge werden Anschluß an die Züge Lübeck - Kiel, die Schiffe Bosau-Plön-Malente, Kellerseeschifffahrt und die Busse in Holsteinische Schweiz, Benz, Kletkamp und Lütjenburg bis und ab Hohwacht haben.
Die FKBG hat ebenfalls Interesse an der Übernahme der Infrastruktur Billstedt - Glinde bekundet. Gemeinsam mit dem Anschließer REB Koops soll die Strecke, auf der beachtliche Mengen Güter für den Recyclingbetrieb befördert werden, weiterbetrieben werden. Wann es zur Übergabe der Infrastruktur von der AKN auf die FKBG kommen wird, ist noch nicht abzusehen (Carsten Recht, www.fkbg.de, 18.10.08).

16 Oktober 2008

Lok 7 der Mansfelder Bergwerksbahn verstärkt als 99 4011-5 die Rügensche BäderBahn

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Als ersten Neuzugang auf dem Triebfahrzeugsektor verzeichnet die Rügensche BäderBahn (RüBB) die Lok 7 der ehemaligen Mansfelder Bergwerksbahn.
Bei dieser Maschine handelt es sich mit ca. 400 PS um eine leistungsstarke Lokomotive, die ursprünglich für Rangierarbeiten und den schweren Güterzugdienst auf dem Netz der Mansfelder Bergwerksbahn entwickelt, bei Orenstein & Koppel in den dreißiger Jahren hergestellt und in der Größenordnung von sechs Stück eingesetzt wurde.
Bei der RüBB erhält der Neuzugang die Betriebsnummer 99 4011-5 und fügt sich damit ins Nummernschema der vorhandenen Schmalspurbahnlokomotiven ein. Vor dem Betriebsstart beim „Rasenden Roland“ wurde die Lok im erzgebirgischen Jöhstadt komplett technisch begutachtet und repariert. Nach der Überführung auf die Insel Rügen wurde Lok 99 4011-5 vom örtlichen Werkstattpersonal weiter aufgerüstet und für den Betrieb auf der Insel fit gemacht. Hierzu gehören u.a. der Einbau des Zugfunks für die betriebliche Verständigung, die Installierung der Infrarotsensoren zur Bedienung der Bahnschranken, die Umrüstung- bzw. Anpassung des Kupplungssystems und die Ausrüstung mit Sitzen für Heizer und Lokführer.
Mit dem Neuzugang wird der Bestand betriebsfähiger Fahrzeuge des „Rasenden Rolands“ erhöht und somit die Möglichkeit geschaffen, dass die „geborgten“ Loks aus Sachsen wieder zurückgegeben werden konnten. Vom Eigentümer wurde der Pressnitztalbahn die Möglichkeit des Erwerbs eingeräumt. Bis hierüber abschließend entschieden wird, wird das Fahrzeug gemietet (Pressemeldung Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH, Fotos Steve Ittershagen, 15.10.08).

Öchsle Schmalspurbahn: Winterromantik mit Dampf

www.oechsle-bahn.de

KREIS BIBERACH (tf) - Eine Fahrt mit der Dampfeisenbahn durch die verschneite Winterlandschaft hat einen besonderen Reiz. Die Öchsle Schmalspurbahn zwischen Warthausen und Ochsenhausen bietet dieses stimmungsvolle Erlebnis am ersten und zweiten Advent mit Winterdampffahrten zum Weihnachtsmarkt in Ochsenhausen sowie mit Nikolausfahrten für Kinder.

Obwohl die Sommersaison des „Öchsle“ zu Ende ist, hat sich die historische Schmalspurbahn noch nicht zur Winterruhe zurückgezogen. Damit große und kleine Eisenbahnfreunde auch einmal durch die Winterlandschaft dampfen können, werden am ersten Adventswochenende Winterdampffahrten zum Weihnachtsmarkt in Ochsenhausen angeboten. Dort verwandeln rund 40 Aussteller den stimmungsvollen Klosterhof in ein weihnachtliches Dorf, während in der Klosterkirche Konzerte mit adventlicher Musik erklingen. Im Klostermuseum ist die Sonderausstellung „Ochsenhauser Maler“ zu sehen.
Am 5. Dezember sowie am darauf folgenden zweiten Adventswochenende besucht dann der Nikolaus das Öchsle und bringt allen Kindern eine Kleinigkeit mit. Die insgesamt rund anderthalbstündige Fahrt führt vom Bahnhof Warthausen zunächst nach Maselheim, wo die Fahrgäste von der katholischen Kirchengemeinde weihnachtlich bewirtet werden. Zur Stärkung werden kalte und warme Getränke, Gebäck sowie kalter und warmer Imbiss angeboten. Anschließend schnauft das Öchsle zurück nach Warthausen. Dort lassen sich die Nikolausfahrten zudem mit einem Besuch des Warthauser Weihnachtsmarkts in der Ortsmitte verbinden.
Bei allen Winterfahrten kommt die 81 Jahre alte Lok 99 716 „Rosa“ zum Einsatz, die 1927 in Chemnitz gebaut wurde und seit 2008 im Besitz der Öchsle-Bahn ist. Anschließend dampft sie in die wohlverdiente Winterpause im Warthauser Lokschuppen. Diese Zeit nutzt der Öchsle Schmalspurbahn-Verein für Wartungs- und Restaurierungsarbeiten an den historischen Lokomotiven und Wagen.

INFO: Abfahrt zu den Winterdampffahrten am 29. und 30. November ist ab Warthausen bei Biberach um 11 und 14 Uhr, ab Ochsenhausen um 12.30 und 17.30 Uhr. Die Nikolausfahrten starten am 5., 6. und 7. Dezember um 11 Uhr, 14 Uhr und 16.30 Uhr in Warthausen. Für die Nikolausfahrten sind Anmeldungen erforderlich, für die Winterdampffahrten empfohlen. Die Reservierungen nimmt das Verkehrsamt Ochsenhausen, Telefon 07352/922026, entgegen. Informationen gibt es auch im Internet unter www.oechsle-bahn.de.


Text: Thomas Freidank (tf)

Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft gGmbH
Mittelbergstr. 37, 88400 Biberach,
Geschäftsführer: Klaus-Peter Schust
Infotelefon: 07352/922026 (Verkehrsamt Ochsenhausen)
www.oechsle-bahn.de

Pressebüro:

Thomas Freidank
Telefon: 07392/168028
E-Mail: presse@oechsle-bahn.de

Weißeritztalbahn fährt Ende des Jahres sechs Mal täglich

www.weisseritztalbahn.com

Erstmals wird es ein Kombiticket für drei Schmalspurbahnen geben

Bevor die Weißeritztalbahn wieder planmäßig zwischen Freital-Hainsberg und
Dippoldiswalde fährt, stehen Fahrplan und Tarif fest. Sechs Zugpaare werden täglich
zwischen 7 Uhr und 21 Uhr alle zwei Stunden planmäßig unterwegs sein. Die erste Fahrt
der Schmalspurbahn startet 7.42 Uhr vom Bahnhof Freital-Hainsberg, 19.40 Uhr verlässt
die letzte Bahn des Tages Dippoldiswalde. Während der 45-minütigen Fahrt von Freital
durch den Rabenauer Grund bis zum Rand des Osterzgebirges macht die
Weißeritztalbahn an sechs Stationen Halt.

Für den Landrat des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Michael Geisler ist die
Veröffentlichung des Fahrplans und des Tarifs ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung
Wiedereröffnung der Strecke: „Den Menschen unserer Region liegt der Wiederaufbau der
Weißeritztalbahn sehr am Herzen und auch für den Tourismus ist die Schmalspurbahn ein
Besuchermagnet.“

Ganz neu: Kombiticket für drei Schmalspurbahnen
Erstmals bieten die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) als Betreiber der Strecke
und der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) als Besteller dieser Leistungen ein Kombiticket für
alle drei von der SDG betriebenen Schmalspurbahnen an. Das ist im Verbundraum für die
Weißeritztalbahn, die Lößnitzgrundbahn, die zwischen Radebeul Ost und Radeburg fährt
sowie außerhalb des VVO für die Fichtelbergbahn zwischen Cranzahl und Oberwiesenthal
gültig. Erwachsene zahlen für dieses Ticket, das zu zehn Einzelfahrten berechtigt, 50 Euro,
für Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren kostet dieses die Hälfte.

Allgemeines zum Tarif
Für die Weißeritztalbahn gilt ebenso wie für den Lößnitzdackel ein Sondertarif. Je nach
Streckenlänge kostet die einfache Fahrt zwischen zwei und sieben Euro, für die Hin- und
Rückfahrt müssen vier bis 14 Euro gezahlt werden. Familien mit mindestens einem und bis
zu vier Kindern haben beispielsweise bei einer Fahrt von Freital-Hainsberg nach
Dippoldiswalde die Wahl zwischen der Familienkarte, die für eine einfache Fahrt 16 Euro
kostet und der Familientageskarte für 32 Euro. Wie es die Fahrgäste bereits von der
Lößnitzgrundbahn gewohnt sind, fahren auch bei der Weißeritztalbahn
Kindergartengruppen unentgeltlich mit. Kunden, die Inhaber einer gültigen Zeitkarte zum
VVO-Tarif für die Tarifzonen sind, wo die Schmalspurbahnen rollen, können mit ihrer
Zeitkarte auch diese ohne Aufpreis nutzen.
Alle Infos zum neuen Fahrplan und Tarif sind auch im Internet unter
www.weisseritztalbahn.com beziehungsweise www.vvo-online.de oder unter
der VVO-Infohotline 0180-22 66 22 66 abrufbar.

Wieder im Angebot: Sonderfahrten mit der Weißeritztalbahn
Es wird bei der Weißeritztalbahn ebenfalls die beliebten Lokmitfahrten sowie Sonderfahrten
geben. Diese Extra-Angebote zu Veranstaltungen in der Region sind wichtig, um
Aufmerksamkeit für die Bahn zu wecken und neue Fahrgäste zu gewinnen. Auch der VVO
wird sich wie bisher engagieren und dabei mit dem Tourismusbüro Oberelbe Tours
attraktive Erlebnisse rund um die Weißeritztalbahn schaffen. In Zusammenarbeit mit
regionalen Partnern wie dem Deutschen Stuhlbaumuseum Rabenau, der Talsperre Malter
oder dem Lohgerbermuseum Dippoldiswalde starten zahlreiche Zusatzleistungen, wie alle
Beteiligten in einem gemeinsamen Marketingkonzept schon im Vorfeld der
Wiedereröffnung vereinbarten.

Details zur Weißeritztalbahn
Die 1883 fertig gestellte Strecke der Weißeritztalbahn verbindet den Rabenauer Grund,
das Gebiet der Talsperre Maler sowie das Osterzgebirge und gilt durch diese
landschaftliche Vielfalt als eine der schönsten Strecken Deutschlands. Durch das
Hochwasser im August 2002 wurde ein Großteil der Strecke zerstört. Ende des
Jahres 2008 – ein knappes Jahr nach dem Baustart an der Strecke der Weißeritztalbahn –
soll die Schmalspurbahn wieder rollen. Der Wiederaufbau liegt im Zeitplan. Der Großteil
der Arbeiten ist bereits abgeschlossen. Bevor die Strecke jedoch befahren werden kann,
müssen alle Anlagen durch die Aufsichtsbehörde abgenommen und die Mitarbeiter in der
neuen Technik entsprechend geschult und geprüft werden.


Wie Sie der Anlage entnehmen können, steht der Tarif (Preisstufen 1 bis 4) bereits für die
gesamte Strecke der Weißeritztalbahn zwischen Freital-Hainsberg und dem Kurort Kipsdorf
fest. Die Preisstufe 4 wird jedoch erst mit Inbetriebnahme des zweiten Streckenabschnitts
gültig.


Mirko Froß Hendrik Wagner
Leiter Infrastruktur Pressesprecher
SDG Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH Verkehrsverbund Oberelbe (VVO)
Weißeritztalbahn
Telefon: 035207 / 89290 Telefon: 0351/ 852 65-40
E-Mail: weisseritztalbahn@sdg-bahn.de E-Mail: presse@vvo-online.de
Internet: www.weisseritztalbahn.com Internet: www.vvo-online.de

09 Oktober 2008

Weißeritztalbahn dampft ab Mitte Dezember wieder, aus sz-online.de

http://www.sz-online.de/nachrichten/
artikel.asp?id=1961645

Der Wiederaufbau ist bald abgeschlossen.

Jetzt ist es offiziell: Die nach der Augustflut 2002 wiederaufgebaute Weiße-ritztalbahn rollt ab 14.Dezember wieder durch den malerischen Rabenauer Grund bei Dresden. „Der Termin ist von allen Seiten bestätigt“, sagte der Geschäftsführer der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft SDG, Roland Richter, der SZ.
Auf der 15 Kilometer langen Strecke werden zwischen Freital und Dippoldiswalde täglich sechs von Dampfloks gezogene Züge in beiden Richtungen fahren.
Nach dem soeben veröffentlichten Tarif wird eine einfache Fahrt zwischen Freital und Dippoldiswalde sieben Euro kosten, Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren zahlen drei Euro.

Drei Bahnen – ein Preis
Zudem bietet die SDG ein Kombiticket an, das 50 Euro kostet und zu ...

06 Oktober 2008

Schmalspur EXPO 2008

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Besucher konnten auf der 4,9 Kilometer langen Strecke der "Höllentalbahn" von Payerbach über Reichenau nach Hirschwang die Fahrten nutzen. Auf 760 Millimeter Spurweite verkehrten Sonderzüge mit dem wieder errichteten Original-Triebwagen TW1 und der ältesten betriebsfähigen Schmalspurlokomotive, der 1903 gebauten E I. Jeweils nach Ankunft der Züge wurden in der Hirschwanger Fahrzeughalle geführte Besichtigungen angeboten.
In der Ghega-Halle in Payerbach (Niederösterreich) fand von Freitag den 3. bis Sonntag den 5. Oktober, die "Schmalspur-Expo 2008" statt. Die "Schmalspur-Expo" der "ARGE Schmalspur", die jedes vierte Jahr in Österreich durchgeführt wird, ist zwar eher eine Modellbauer-Veranstaltung, wird aber immer in der Nähe einer Schmalspurbahn - in diesem Fall der "Höllentalbahn" - veranstaltet. Die "ARGE Schmalspur" präsentierte in ihrer Ausstellung Schmalspur-Modellbahnen und Zubehör unterschiedlichster Art und Größe. Zu sehen waren während der Ausstellung mehrere große und kleine Modellbahnanlagen (Ernst Sladek, www.bahn-austria.at, 06.10.08).

Gestern sind der Themenpfad "Härtsfeldbahn" und das neu gestaltete Bahnhofsareal eingeweiht worden., aus szon

http://www.szon.de/lokales/ostalb/aalen/
200810060153.html

NERESHEIM - Gestern sind der Themenpfad "Härtsfeldbahn" und das neu gestaltete Bahnhofsareal eingeweiht worden. Bürgermeister Gerd Dannenmann hat dazu zahlreiche Gäste, darunter Landrat Klaus Pavel begrüßt.
Eine kleine Abordnung der Bürgerwehr Neresheim eröffnete die Feierlichkeit mit einem Salutschuss. Bürgermeister Gerd Dannenmann erinnerte an die letzte Fahrt der Härtsfeldbahn 1972. Seit den 80er Jahren entwickelte sich die "Schättere" zu einen Kulturdenkmal der Stadt, so Dannenmann.
Durch tatkräftige Eigenleistung der Härtsfeld-Museumsbahnmitglieder und durch die Forderung durch das Förderprogramm "Leader" war der Umbau in den letzten 18 Monaten möglich. Dazu zählen der ehemalige Lokschuppen, der Parkplatz (37 Stellplätze) einschließlich fünf Wohnmobilstellplätzen und der Fahrkartenschalter. Am Anbau befinden sich nun auch WC-Anlagen mit einer behindertengerechten Toilette. Der neu angelegte Themenpfad "Härtsfeldbahn" umfasst acht Tafeln, die die Entstehung ...

03 Oktober 2008

Rumänien: Inselbetrieb im oberen, Vorrücken im unteren Streckenbereich der Wasertalbahn

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Improvisiert und leider nur bedingt solide geht der Wiederaufbau der Wassertalbahn voran: Im oberen Streckenteil haben die Schienen von Catarama her (letzte Station vor dem Streckenende bei Comanu) wieder Lostun (oberhalb Faina) erreicht. Die per LKW über eine abenteuerliche Forstrasse über die Berge gebrachte Diesellok Cristina pendelt zwischen Stevioara-Valea Babii und Catarama, wo das Rundholz verladen und per Lkw nach Baia Borsa-Viseu de Sus gebracht wird. Angesichts der enorm Diesel, Maschinen und Zeit kostenden Fahrten ist klar, das diese Transporte nur eine Notlösung darstellen ? per Waldbahn ist die Holzabfuhr viel effizienter und ökonomischer!
Umso mehr wird der Wiederaufbau vorangetrieben, sowohl von Viseu de Sus und vom oberen Streckenende her. Bereits ist von unten her die ehemalige Wasserstelle bei Km 8.5 erreicht, und bis Mitte Oktober wird die Bahn das Gleisdreieck bei Novat Delta erreicht habe. Aber die schwierigsten Abschnitte, in der Schlucht zwischen Delta Novat und Cozia respektive Bardau-Novicior-Botizu, werden in diesem Jahr wohl nicht mehr zu schaffen sein.
Der Bauzugbetrieb wird überwiegend mit Dieselloks gefahren; um 6:30 verlässt der erste Zug mit den Arbeitern Viseu de Sus, danach pendelt die Komposition je nach benötigtem Baumaterial ohne fixen Fahrplan. Mitfahrt erlaubt! Die Bilder zeigen die Diesellok vor dem Bahnhof Valea Babii und einen der (Saisonal bedingten) seltenen Einsätze der Krauss 763.193 in der wiederaufgebauten Kurve bei Km 7.5 (Michael Schneeberger, www.wassertalbahn.ch, 03.10.08).

02 Oktober 2008

Nikolaus wieder unterwegs mit der Selfkantbahn, aus az-web

http://www.az-web.de/lokales/heinsberg-detail-az/
669901?_link=&skip=&
_g=Nikolaus-wieder-unterwegs-mit-der-Selfkantbahn.html

Die Selfkantbahn erwartet wieder Tausende großer und kleiner Fahrgäste, wenn vom 29. November bis zum 21. Dezember die historischen Dampfzüge in Geilenkirchen-Gillrath auf die Reise gehen. Unterwegs wird dann der Nikolaus zusteigen und für jedes Kind eine Tüte mitbringen. Im vorigen Jahr kamen weit über 10.000 Besucher zu den Nikolausfahrten der Selfkantbahn.
Wegen der großen Nachfrage empfiehlt die Selfkantbahn dringend, den Vorverkauf zu nutzen: West Energie und Verkehr in Geilenkirchen am Bahnhof, 02431/886832, die Bahnhofsgaststätte in Gangelt-Schierwaldenrath, 02454/935686, der HTS in der Heinsberger Kreisverwaltung an der Valkenburger Straße, 02452/131415, der Ticket-Shop in der Mayerschen Buchhandlung in Aachen, 0241/5101175, sowie First-Reisebüro in Mönchengladbach an der Bismarckstraße 23, 02161/274161. Kartenbestellungen sind auch möglich per E-Mail an ...

Saisonabschluss bei der Waldeisenbahn, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/regionen/
Weisswasser;art13826,2196777

Weißwasser Am ersten Wochenende im Oktober endet bei der Waldeisenbahn Muskau der diesjährige fahrplanmäßige Fahrbetrieb.
Dieser Saisonabschluss ist natürlich wieder den Dampflokomotiven vorbehalten und so wird auf beiden Strecken kräftig Dampf gemacht.
Die in diesem Jahr 80-jährige 99 3317 und die "Diana" müssen dann sogar drei Tage hintereinander ihre Leistungsfähigkeit beweisen. Bedingt durch den Feiertag verkehren die Züge von Freitag bis Sonntag Iaut Fahrplan. Alle in Weißwasser ankommenden Züge halten dann auch wieder am Museum "Anlage Mitte". Neben den Exponaten zur Geschichte der Bahn wird dieses Mal die Sonderausstellung unter dem Thema "Was trank man/Mann früher" gezeigt. Aus Zeitdokumenten erfährt man z.B., wie die Eisenbahner auf das „Verbot des Mitbringens von Schnaps und schnapsähnlichen Getränken in den Dienst" reagierten oder wie die Lokalzeitung den Heimweg ...

29 September 2008

Rumänien: Tourismusmagnet oder Kostenfalle?, aus Siebenbürgische Zeitung

http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/
rumaenien/8183-tourismusmagnet-oder-kostenfalle.html

Die Schmalspurbahn „Wusch“ (rumänisch: mocăniţa) soll Hermannstadt (Sibiu) mit Agnetheln (Agnita) verbinden. Rumäniens Kulturminister Adrian Iorgulescu erklärte Anfang September 2008, dass er das Projekt der Wiederinbetriebnahme der „Wusch“ auf der Strecke Hermannstadt – Schäßburg als eine Priorität im Programm der Regierung von Călin Popescu-Tăriceanu ansehe. Das Minis­terium für Tourismus und Gemeinderäte müssten in dieser Sache zusammenarbeiten.
Auf der Ebene der Gemeinderäte soll laut einem Bericht der „Tribuna“ von Anfang August 2008 Interesse bestehen, dieses Projekt zu unterstützen. Dies hätten der Hermannstädter Bür­ger­meister Klaus Johannis und der Vorsitzende des Kreisrats Hermannstadt, Martin Bottesch, bekräftigt. Gegenüber der Siebenbürgischen Zeitung erklärte Bottesch: „Die Idee finde ich sympathisch. Der Kostenaufwand dürf­te wohl aber in keinem Verhältnis zu dem Nutzen stehen. Trotzdem stellen wir uns nicht gegen das Projekt, sondern werden überlegen, wie wir es sinnvoll ...

Parkeisenbahn: Hilfswelle für Parkbahn rollt an, aus Freie Presse

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/
REGIONALES/1370920.html

Chemnitz. Das Echo auf die von "Freie Presse" organisierten Hilfsaktion für die Parkeisenbahn im Küchwald Chemnitz ist groß. "Bislang sind rund 1700 Euro auf das Spendenkonto beim Verein ,Leser helfen‘ eingegangen", berichtete der kommissarische Chefredakteur Udo Lindner am Freitag nach dem ersten Kassensturz.
Auch die Mitstreiter der Parkbahn sind überwältigt von der großen Unterstützung, die sie in den vergangenen Tagen bereits erfahren haben. Die Touristenattraktion, mit der seit 1954 rund 4,4 Millionen Gäste gefahren sind, war durch eine Serie von 40 Anschlägen schwer getroffen worden. Allein am 13. September entstand an einer Lokomotive ein Schaden von mindestens 25.000 Euro.
Fans der Bahn spenden seither Geld, aber auch Trost: "Macht weiter so!" - mit ...

25 September 2008

Auf schmaler Spur in die Dörfer, aus Freies Wort

http://www.freies-wort.de/nachrichten/thueringen/
fwfeuilleton/art2436,877695

Vier schmalspurige Zubringerstrecken erschlossen einst die Orte südlich und nördlich des Werratals
Von Stefan Wespa

Meiningen – 150 Jahre Eisenbahngeschichte im Werratal bietet eine Menge an Erlebnissen und Anekdoten. Die Strecke zeichnet sich aber nicht nur durch ihr Alter, sondern auch durch so manche Besonderheit aus. Eine davon ist das System der schmalspurigen Zubringerstrecken zur Werrabahn, für die sich der Vergleich mit einem Fluss anbietet.
Flüsse haben immer Zuflüsse durch kleine Bäche. Erst sie machen den Wasserlauf Stück für Stück zu einem großen Fluss. Ähnlich ist es mit wichtigen Eisenbahnlinien – Hauptstrecken genannt. Ausgehend von ihren Unterwegsstationen führen (oder führten) Nebenstrecken in entfernteste Gebiete – „in die Fläche“, wie es heute so schön heißt. Solche Nebenstrecken sorgten für erhebliches Verkehrsaufkommen. In Thüringen gab es – abgesehen von dem kleinen Zipfel der Harzquerbahn, die von Wernigerode nach Nordhausen führt – insgesamt sechs Schmalspurbahnen, von denen heute keine einzige mehr existiert. Vier davon hatten ihren Ausgangspunkt an der Werrabahn.
Diese vier Schmalspurbahnen stellen einen besonderen, wechselvollen Teil ...

23 September 2008

Harzer Schmalspurbahnen GmbH: Dr. Michael Ermrich neuer Aufsichtsratsvorsitzender

http://www.lok-report.de/

Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) hat einen neuen Aufsichtsratsvorsitzenden: Einstimmig wurde am vergangenen Freitag der Landrat des Landkreises Harz, Dr. Michael Ermrich, von den Aufsichtsratsmitgliedern gewählt. Er war bereits in seiner Funktion als Landrat des ehemaligen Landkreises Wernigerode in der Zeit von 1991 bis Ende 1996 als Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft tätig.
Dr. Michael Ermrich tritt damit die Nachfolge von Ludwig Hoffmann an, der im Sommer 2008 auf Grund des Endes seiner Amtszeit als Oberbürgermeister der Stadt Wernigerode auch aus dem Aufsichtsrat der HSB ausgeschieden ist.
Mit Peter Gaffert, dem neuen Oberbürgermeister von Wernigerode, wurde der Sitz von Ludwig Hoffmann neu besetzt (Pressemeldung Harzer Schmalspurbahnen GmbH, 23.09.08).

17 September 2008

Weiterer kombinierter Gepäck- und Personenwagen bei den Harzer Schmalspurbahnen im Einsatz

www.hsb-wr.de

Umbau aus ehemaligem Personenwagen
Wernigerode – Seit dem 5. September steht der Harzer Schmalspurbahnen
GmbH (HSB) ein weiterer kombinierter Gepäck- und Personenwagen zur
Verfügung. Der Wagen mit der neuen Betriebsnummer 902-307 wurde im
tschechischen Ausbesserungswerk MOVO in Pilsen in den zurückliegenden
Monaten aus dem seit fünf Jahren abgestellten HSB-Personenwagen 900-451
umgebaut.
Mit dem Umbau reagiert das kommunale Unternehmen angemessen auf die
mittlerweile stark gestiegenen Verkehrs- und Komfortbedürfnisse. So gesellt
sich der jetzt in Dienst gestellte 902-307 zu zwei baugleichen kombinierten
Gepäck- und Personenwagen hinzu. Wie seine beiden Artgenossen
beherbergt er neben einem Dienstabteil für den Zugführer auch einen großen
Stauraum für Gepäck, Fahrräder, Kinderwagen oder Wintersportgeräte und
bietet bei großem Fahrgastandrang ein zusätzliches Abteil mit 15 Sitzplätzen.
Vor seinem Umbau war der heutige 902-307 bereits über hundert Jahre als
Personenwagen auf dem Harzer Meterspurnetz unterwegs. Genau genommen
gehört er sogar noch zur Erstausstattung der damaligen Nordhausen-
Wernigeroder Eisenbahn (NWE) und wurde 1897, dem Jahr der
Betriebsaufnahme, von der Kölner Firma Herbrand mit der Wagennummer 51
als Bestandteil einer fünfteiligen Bauserie beschafft. Als Wagen der
3. Wagenklasse erhielt das Fahrzeug 1925 sogar einen neuen Wagenkasten
und mit der „71“ auch eine neue Betriebsnummer. Nach der Enteignung der
NWE im Jahre 1949 wurde er von der damaligen Deutschen Reichsbahn (DR)
mit der Betriebsnummer 10.171 übernommen und fuhr - nochmals
umnummeriert als 900-451 - fortan durch den Harz. Noch im Jahre 1985
grundlegend modernisiert wurde das Fahrzeug 2003 nach Ablauf der Fristen
von der HSB vorerst abgestellt. Mit seinen nur 36 Sitzplätzen genügte der
Wagen nicht mehr den gestiegenen Fahrgastzahlen, insbesondere im
Brockenverkehr.
Nun erlebt das Fahrzeug seinen „zweiten Frühling“ bei der beliebten
Schmalspurbahn im Harz, und das als moderner und leuchtend roter
kombinierter Gepäck- und Personenwagen. Im kommenden Winter werden
sogar noch zwei weitere bislang abgestellte Wagenveteranen folgen und
ebenfalls entsprechend umgebaut. Die heute noch teilweise eingesetzten und
deutlich kleineren Zweiachs-Packwagen, die erst im Jahre 1989 durch Umbau
ehemaliger Güterwagen entstanden sind, werden fortan bei Fristablauf
sukzessive aus dem Verkehr gezogen. Nach Abschluss der beiden
kommenden Umbauten wird dann nur noch ein einziges der kleinen
zweiachsigen Exemplare im Harz unterwegs sein.

16 September 2008

Öchsle:: Großes Öchsle-Lokschuppenfest

http://www.lok-report.de/

Zahlreiche Besucher ließen sich am Sonntag zum Lokschuppenfest der Öchsle Schmalspurbahn nach Ochsenhausen locken. Ein besonderer Tag auch für die Öchsle-Bahn AG: Sie besitzt fortan zwei leistungsfähige Dampfloks, die den Museumsbetrieb der historischen Bahn sicherstellen.
Für Joachim Trapp als Vorsitzenden und Landrat Dr. Heiko Schmid als Aufsichtsratsvorsitzenden der Öchsle Bahn AG war der Besuch des Lokschuppenfests eine angenehme Pflicht: Sie konnten die Dampflok 99716 „Rosa“ offiziell in den Besitz der Öchsle Bahn AG übernehmen. Die Lok „in hervorragendem Zustand“, wie Schmid betonte, fuhr bislang aufgrund eines Leihvertrags auf der Öchsle-Strecke. Für 25.000 Euro konnte das 81 Jahre alte Schmuckstück nun von der Deutschen Bahn erworben werden. Die Stiftung der Württembergischen Gemeindeversicherung unterstützte den Kauf mit 5.000 Euro, wie Schmid dankend berichtete. Die Hauptversammlung der Öchsle-Bahn AG hatte im Juni eigens ihre Satzung geändert, um die Anschaffung zu ermöglichen.
Klaus-Peter Schust, Geschäftsführer der Öchsle-Betriebsgesellschaft, äußerte sich hocherfreut, nun neben der Lok 99788 „Berta“ eine zweite historische Dampflok für das Öchsle sicher zu haben. „Damit ist der Museumsbetrieb auch von der technischen Seite langfristig gesichert“, so Schust.
Landrat Schmid dankte besonders den Mitgliedern des Öchsle-Schmalspurbahn-Vereins für ihr ehrenamtliches Engagement, ohne welches das Öchsle nicht auskommen könne. „Wir müssen keinen Bedienzuschlag verlangen, bei uns ist Bedienung selbstverständlich!“, meinte Schmid augenzwinkernd mit Blick auf die aktuellen Diskussionen um die Deutsche Bahn.
Ins Zeug gelegt hatten sich die Vereinsmitglieder auch, um das Lokschuppenfest anlässlich des Tags des offenen Denkmals auf die Beine zu stellen. Bei fachkundigen Führungen konnten die Besucher allerhand Wissenswertes über den historischen Lokschuppen, das Ochsenhauser Bahnhofsareal und die ausgestellten Fahrzeuge erfahren. Auf großes Interesse stieß das neu eingeweihte „Rollbock-Denkmal“, das veranschaulicht, wie Normalspur-Güterwagen einst auf den schmalen Öchsle-Schienen rollen konnten. Bernhard Günzl vom Schmalspurbahn-Verein erinnerte an die große Bedeutung des Güterverkehrs auf der Öchsle-Strecke, der auch nach Einstellung der Personenbeförderung von 1964 bis 1983 fortgeführt wurde. „Ohne diese Gütertransporte gäbe es das Öchsle heute sicher nicht mehr“, so Günzl.
Angeboten wurde auch ein Sonderzug mit einer Diesellokomotive, wie sie ab den 60er Jahren zwischen Warthausen und Ochsenhausen fuhr. Viel Spaß machten kleinen Eisenbahnfreunden Mitfahrten auf dem Führerstand der Diesellok sowie mit einer Handhebeldraisine. Außer den Lokomotiven dampften, ratterten und rollten allerhand alte Traktoren, eine Dampfmaschine und andere Oldtimer rund um den Ochsenhauser Bahnhof und ließen alte Zeiten wieder aufleben (Pressemeldung Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft gGmbH, Fotos Thomas Freidank, www.oechsle-bahn.de, www.das-oechsle.de, Harald Becker, 16.09.08).