31 Dezember 2009

Besucherrekord im Jubiläumsjahr 50.000 Fahrgäste bei der Öchsle-Schmalspurbahn

http://www.oechsle-bahn.de

KREIS BIBERACH (tf) - In ihrem 110. Jubiläumsjahr 2009 war die Öchsle-Bahn beliebter denn je: mit 50.897 Fahrgästen konnte ein neuer Besucherrekord verbucht werden. Zusätzlich hatten rund 5.000 Gäste das Lokschuppenfest im September besucht. Über 10.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden hielten die Museumsbahn am Laufen und ermöglichten diesen Erfolg.

Die diesjährige Besucherzahl ist die höchste, seit die Schmalspurbahn 1985 ihren Betrieb als Museumsbahn aufnahm und übertrifft die bisherige Bestmarke von 46.953 aus dem Jahr 2007 deutlich. Im Vergleich zu den 43.127 Fahrgästen des Jahres 2008 konnte eine Steigerung von rund 18 Prozent erreicht werden.
Fahrgastzahlen lassen sich bei einer Museumsbahn schwer kalkulieren: „Besucherinteresse, Wetter und nicht zuletzt die historische Technik beinhalten viele Unwägbarkeiten“, schilderte Klaus-Peter Schust, Geschäftsführer der Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft auf Anfrage. Umso freudiger wurde die Rekordzahl nun aufgenommen: Schust und Benny Bechter, Vorsitzender des Öchsle-Schmalspurbahnvereins, zeigten sich unisono hochzufrieden über die vergangene Saison und äußerten sich begeistert über das riesige Publikumsinteresse an der Schmalspurbahn. Als Gründe sahen Bechter und Schust das zusammenwirken verschiedener Faktoren: die vielfache Präsenz auf Tourismusmessen und andere Marketingbemühungen, eine günstige Wetterentwicklung während der Saison sowie die gut funktionierende Technik aufgrund ständiger Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten. Auch die Wirtschaftskrise hat dem Öchsle nach Schusts Einschätzung eher ein „Plus“ beschert. „Viele Leute haben Urlau
b im eigenen Land gemacht und vermehrt die heimischen Freizeitangebote genutzt“, beobachtete der Geschäftsführer.
Das hervorragende Ergebnis sei nur durch die gute Zusammenarbeit von Schmalspurbahnverein und Betriebsgesellschaft möglich geworden, betonten der Vereinsvorsitzende und der Geschäftsführer. Tatsächlich stünden die Räder der Museumsbahn ohne ehrenamtliches Engagement still. „An 90 Fahrtagen waren insgesamt 45 Mitarbeiter für den Fahrbetrieb im Einsatz“, berichtete Bechter. Dabei seien von den Vereinsmitgliedern rund 5.300 Arbeitsstunden geleistet worden. Weitere Helfer arbeiteten 3.600 Stunden in der Werkstatt sowie 1.700 Stunden für die Instandhaltung der Zugstrecke.
Von den Fahrgästen viel genutzt wurde der Öchsle-Restaurationswagen, mit dessen Erlösen die Restaurierung der originalen Öchsle-Lok 99633 mitfinanziert werden soll. Zusätzlich zum fahrplanmäßigen Betrieb wurden in der vergangenen Saison 53 besondere Bewirtungen für insgesamt 2100 Personen bestellt. „Dieses Angebot wertet die Öchsle-Fahrt für Firmenveranstaltungen oder private Feiern auf“, erläuterte Schust. Weiter steigende Zugriffszahlen registrierten die Verantwortlichen für ihre Internetseiten. 75.892 Besucher (2008: 57.818) klickten sich zum virtuellen Öchsle.

INFO: Informationen zur Öchsle-Bahn gibt es im Internet unter www.oechsle-bahn.de.


Text: Thomas Freidank (tf)

30 Dezember 2009

Volldampf im Harz Historische Technik begeistert nicht nur Reisende, sondern auch Lokführer, die fast jeden Tag damit arbeiten, aus mz-web

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?
pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&
aid=1260693538487&openMenu=1013016724285&
calledPageId=1013016724285&listid=1018881578312

WERNIGERODE/MZ. "Jetzt geht es in die Berge", sagt Hartmut Wegener und öffnet per Hebel die Feuerluke im Führerstand. Wie auf Kommando schippt Heizer Thomas Mischke mit einer riesigen Schaufel Kohlen in die hellen Flammen. Die beiden sind ein eingespieltes Team. Das geht eine ganze Weile so: Klappe auf, Kohle rein, Klappe zu - und von vorn. Auf diese Art soll möglichst wenig kalte Luft an den empfindlichen Kessel gelangen. Vier Tonnen des schwarzen Brennstoffs führt die Lok mit sich. Knapp die Hälfte davon wird Mischke an diesem Dienstag in die Luke befördern. Ganz nebenbei wird es in dem engen Führerstand gemütlich warm, während draußen schneebedeckte Fichtenwälder vorbeiziehen. Wernigerode haben sie hinter sich gelassen, nun muss der beschwerliche Anstieg nach Drei-Annen-Hohne bezwungen werden. Schnaufend nähert sich die Dampflok der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) mit Tempo 30 dem ...

24 Dezember 2009

Mecklenburg-Vorpommern: Rasender Roland fährt wieder bis Göhren

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Große Freude bei allen Fans der Schmalspurbahn „Rasender Roland“: die Rügensche BäderBahn (RüBB) hat heute erfolgreich die obligatorische Abnahmefahrt auf den neuen Gleisen zwischen Sellin Ost und Philippshagen durchgeführt.
Fünf Wochen lang war die Strecke zwischen Sellin Ost und Göhren gesperrt und wurde von Bussen im Schienenersatzverkehr bedient. Die beteiligten Baufirmen arbeiteten mit großem Engagement daran, das ehrgeizige Ziel der pünktlichen Fertigstellung einzuhalten. Gerade der Wintereinbruch der letzten Tage erschwerte die Arbeiten teilweise erheblich.
Pünktlich zu den Weihnachtsfeiertagen fahren die beliebten Dampfzüge nun wieder bis zum Endpunkt der Strecke nach Göhren. Ab Heiligabend gilt der reguläre Winterfahrplan. Die Schmalspurbahn verkehrt im Zweistundentakt, sechsmal täglich von Putbus nach Göhren und zurück. Lediglich am 24.12. und 31.12.2009 fährt abends das jeweils letzte Zugpaar nicht. Die Reisenden können sich bei einer Mitfahrt selbst davon überzeugen, wieviel ruhiger die nostalgischen Züge jetzt über das neu gebaute Gleis rollen. Die Bauarbeiten werden rund zwei Millionen Euro kosten, einige Nacharbeiten vor allem im Bereich der Stationen Baabe und Philippshagen sind noch erforderlich.
Die RüBB-Mannschaft hat sich gut auf den erwarteten Publikumsansturm vorbereitet und begrüßt die Fahrgäste in weihnachtlich geschmückten Wagen. Das freundliche Zugpersonal verteilt an den Feiertagen kleine Aufmerksamkeiten in Form von Mini-Kalendern für die Erwachsenen sowie Schoko-Weihnachtmännern für die Kleinsten.
Eine romantische Bahnfahrt durch die verschneite Winterlandschaft ist aber auch ohne Geschenke ein echter Geheimtipp (Pressemeldung Rügensche BäderBahn, 24.12.09).

23 Dezember 2009

Mecklenburg-Vorpommern: Neues Bahnhofsgebäude in Sellin Ost

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Die Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH erhält einen Förderbescheid in Höhe von rund 82.000 Euro für den Neubau eines Abfertigungsgebäudes am Bahnhof Sellin Ost (Landkreis Rügen). "Der Neubau des Bahnhofsgebäudes bringt mehr Komfort vor Ort für die Fahrgäste", sagte der Verkehrsminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Volker Schlotmann.
Das neue Abfertigungsgebäude wird elf Mal vier Meter groß sein. Das Backsteingebäude soll einen überdachten Wartebereich bekommen. Darüber hinaus werden Toiletten errichtet. Die Kunden können direkt vor Ort ihre Fahrscheine kaufen und erhalten zusätzlich Fahrplaninformationen. Der Bahnhof wird durch Personal besetzt, was für den Kunden einen höhere Servicequalität darstellt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 125.000 Euro. Das Land übernimmt rund 82.000 Euro und der Rest wird von der Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn übernommen.
Das Abfertigungsgebäude Sellin Ost wird voraussichtlich im März 2010 fertig gestellt sein. Im März soll auch die Sanierung der Strecke Sellin-Göhren komplett abgeschlossen sein. Die Sanierung des Streckenabschnitts Sellin-Philippshagen steht kurz vor dem Abschluss, so dass die Strecke am Heiligabend wieder in Betrieb genommen werden kann. Der Folgeabschnitt zwischen Philippshagen und Göhren wird ab Januar saniert und soll im März wieder in Betrieb gehen (Pressemeldung Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, 23.12.09).

19 Dezember 2009

Zittau

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Die Sächsisch-Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft hat die Lxd 2 mit der CFR-Nummer 87-0029-6 erworben. Diese Lokomotive soll 2010 eine Hauptuntersuchung erhalten und dabei an die in Sachsen üblichen Normen und Kupplungen angepasst werden.
In Zukunft soll sie als 199 014 bei der SOEG für Dieselbespannte Reisezüge, Arbeitszüge und Sonderverkehre zur Verfügung stehen.
Alle Fotos wurden am 13.12.09 im Bahnbetriebswerk Zittau von André Hohlfeld aufgenommen (Silvio Seibt, Fotos André Hohlfeld, 15.12.09).

Inbetriebnahme der Dampflokomotive 99 582

http://www.lok-report.de/

Am Sonntag, 13.12.2009, dem letzten Fahrtag der Museumsbahn Schönheide in diesem Jahr, erfolgte die feierliche Inbetriebnahme der Dampflokomotive 99 582. Nach ihrer 18-monatigen Aufarbeitung fand am 3. Dezember in Anwesenheit des Landesbevollmächtigten für Bahnaufsicht Herrn Dr. Henkel, des Eisenbahnbetriebsleiters der SDG Herrn Reichelt und des Leiter der Schienenfahrzeuginstandsetzung Marienberg Herrn Mehnert die behördliche Abnahmefahrt statt.
Allen an der Hauptuntersuchung Beteiligten wurde dabei gute Arbeit bescheinigt. Damit ist die Lok, die 1912 in der Sächsischen Maschinenfabrik (vormals Richard Hartmann) in Chemnitz gebaut wurde, für den Betriebsdienst wieder zugelassen. Als Tag der Zulassung gilt der 07.11.2009 an dem die Erprobung zur Wiederinbetriebnahme nach EBO §32 statt fand.
Es ist nach 1994 und 2000 die inzwischen 3. Aufarbeitung bzw. Hauptuntersuchung der 99 582, die vom Verein der Museumsbahn Schönheide vor Ort erfolgreich durchgeführt wurde.
Die Museumsbahn Schönheide e.V. bedankt sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement und die große Spendenbereitschaft. In die Aufarbeitung der Lok sind bisher über 24.000€ aus Spendengeldern, viele Sachleistungen und unzählige Arbeitsstunden eingeflossen. So konnten bis heute z. B. 60 Rohrpaten gewonnen werden.
Wer sich noch beteiligen möchte: die Spendenaktion läuft vorerst noch weiter und für 40 Rohre können auch noch Patenschaften übernommen werden. Für die Spender und Unterstützer der findet im Februar 2010 eine Treffen statt (Heiko Schmidt, www.museumsbahn-schoenheide.de, www.schoenheider-bahn.de, 15.12.09).

17 Dezember 2009

Selfkantbahn: Dampflok zieht nun auch den «Wagen für alle» , aus az-web

http://www.az-web.de/lokales/geilenkirchen-detail-az/
1151775?_link=&skip=&_
g=Dampflok-zieht-nun-auch-den-Wagen-fuer-alle.html

Gangelt-Schierwaldenrath. Schnaufend und mächtig Dampf ablassend hat sich am Mittwochnachmittag zu ungewohnter Jahreszeit die Dampflok Nr. 20 «Haspe» im Bahnhof Schierwaldenrath in Bewegung gesetzt.
Die Fahrt mit einer großen Anzahl von geladenen Gästen an Bord führte dorthin, wo die Gleisstrecke endet - nach Gillrath. Am Ende der Wagengarnitur befand sich ein behindertengerecht umgebauter Personenwagen, den die Freunde der historischen Dampfeisenbahn «Wagen für alle» getauft haben.
Das IHS-Fahrzeug Nr. 129 ist für die Beförderung von Rollstuhlfahrerinnen und -fahrern konzipiert und dementsprechend modifiziert. Über eine anzulegende Rampe können diese in das Innere des Personenwagens gelangen.
An der Jungfernfahrt mit offizieller Übergabe dieses speziellen Wagens nahmen auch ein Dutzend Rollstuhlfahrer und Menschen mit ...

12 Dezember 2009

Selfkantbahn: Lokomotive Nr.5 wird Nachbaukessel erhalten , aus az-web

http://www.az-web.de/lokales/heinsberg-detail-az/
1146854?_link=&skip=&_
g=Lokomotive-Nr5-wird-Nachbaukessel-erhalten.html

Kreis Heinsberg. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat im Rahmen seiner Regionalen Kulturförderung 25.000 Euro für den Nachbaukessel der Lokomotive 5 der Selfkantbahn bewilligt.
Dies teilten Dezernent Helmut Preuß von der Heinsberger Kreisverwaltung im Kreiskulturausschuss sowie die LVR-Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen in einer Presseinformation mit.
Die Interessengemeinschaft Historischer Schienenverkehr (IHS) sei Ende des vergangenen Jahres an den Kreis Heinsberg herangetreten mit der Bitte, für das Projekt «Nachbaukessel für die Dampflokomotive 5 der Selfkantbahn» beim LVR einen Antrag auf Zuwendung von Mitteln der Regionalen Kulturförderung einzureichen, berichtete Preuß.
Nach den Förderrichtlinien würden Projekte gefördert, deren kulturelle ...

01 Dezember 2009

Claus-Köpcke-Preis 2009 für Projekt "Sächsische I K Nr. 54"

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In Radebeul wurde am 30.11.09 zum siebten Mal der vom Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V. (VSSB) ausgelobte Claus-Köpcke-Preis verliehen.
Dabei ging der erste Preis in der Kategorie „Bauten/Technik“ diesmal an die Mitglieder der Arbeitsgruppe Technik des Projektes „sächsische I K Nr. 54“, dem originalgetreuen Nachbau von Sachsens erster Schmalspurdampflok.
Das aus mehr als zehn Ingenieuren und Dampflok-Fachleuten gebildete Team koordinierte von Anfang 2006 bis zum Sommer 2009 die technische Umsetzung des Neubaus. Dazu gehörte auch das Anfertigen von technischen Zeichnungen von über 2.000 Einzelteilen. „Ohne dieses Fachwissen und das überdurchschnittliche Engagement dieser Gruppe würde die I K heute nicht auf Sachsens Schmalspurbahnen unterwegs sein können“, würdigte Dr. Andreas Winkler, Vorsitzender des VSSB, in seiner Laudatio die Leistungen.
Die Ehrungen überreichten Sachsens Ministerpräsident und Schirmherr der DAMPFBAHN-ROUTE Sächsische Schmalspurbahnen, Stanislaw Tillich, der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung Jan Mücke und Bodo Finger, Präsident der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e.V. (VSW).
Medienpreis: Mit dem diesjährigen Claus-Köpcke-Preis in der Kategorie „Medien“ würdigte der VSSB die umfangreiche Berichterstattung des Mitteldeutschen Rundfunkes über den Bau der I K Nr. 54, deren Willkommenstour durch den Freistaat sowie den Aufbau der DAMPFBAHN-ROUTE Sächsische Schmalspurbahnen.
„Sowohl das Team der MDR-Bahnzeit als auch die Kollegen von MDR 1 Radio Sachsen haben diese Ereignisse mit zahlreichen Sendungen einer breiten Bevölkerung anschaulich und spannend näher gebracht. Damit haben sie die Bekanntheit der sächsischen Schmalspurbahnen und insbesondere der neu gebauten Lok I K enorm gesteigert“, lobte Dr. Andreas Winkler die Arbeit der Journalisten. Er hob besonders die Beiträge und Moderationen während der I K-Willkommenstour hervor. „Mit professioneller Moderation, die tausende Zuschauer begeisterte und täglich neuen Reportagen war die Woche ein Erlebnis für Besucher vor Ort wie Zuhörer gleichermaßen“, so Winkler weiter.
In der Kategorie „Bauten/Technik“ wurden zwei weitere Preise vergeben. Den zweiten Platz belegte der Interessenverband der Zittauer Schmalspurbahnen e.V. Die Eisenbahnfreunde renovieren und restaurieren das Empfangsgebäude und den Güterschuppen des Bahnhofes Bertsdorf im Zittauer Gebirge. Der dritte Platz ging an das Straßentransportteam der Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH (PRESS) aus Jöhstadt. Seit knapp zehn Jahren bringt ein Team um Jens Weber und Horst Viertel schmalspurige Fahrzeuge auf einem Tieflader zu Einsatzstrecken und Werkstätten. Im Sommer dieses Jahres stellten sie den gelben Transporter für die I K-Willkommenstour durch den Freistaat zur Verfügung. „Jede noch so enge Straße und sogar der Fichtelberg wurde von dem Fahrer gemeistert. Dafür wurde er allerorts mit Jubel empfangen“, sagte Winkler.
Mit einem undotierten Sonderpreis ehrte der VSSB außerdem die „Große Feldbahnübung Seeligstadt 2009“.
Mit dem Claus-Köpcke-Preis unterstützt der VSSB das besondere – vor allem ehrenamtliche – Engagement von Vereinen, Unternehmen und Privatpersonen, die sich dem Erhalt, der Erforschung und Weiterentwicklung der sächsischen Schmalspurbahnen widmen. Um die Preise hatten sich in diesem Jahr 25 Vereine, Gesellschaften, Gruppen oder Einzelpersonen beworben (Pressemeldung Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e.V. - VSW, www.ssb-sachsen.de, 01.12.09).

110. Geburtstag der Öchsle-Bahn

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Zufriedene Gesichter beim Öchsle Schmalspurbahn e.V.: die Jubiläumsveranstaltung des Vereins zum 110. Geburtstag der Öchsle-Bahn verlief am Sonntag nach historischem Vorbild und brachte die Eisenbahner der Restaurierung der Lok 99633 näher.
Zahlreiche namhafte Vertreter aus Politik und Wirtschaft bekundeten durch ihre Anwesenheit ihre Verbundenheit mit der historischen Bahn. Nach dem Willen der Veranstalter sollte es sein wie bei der Eröffnungsfahrt 1899 und tatsächlich konnte man sich ein wenig ins ausgehende 19. Jahrhundert zurückversetzt fühlen:
Der festlich geschmückte Zug fuhr dampfend und pfeifend in den historischen Bahnhof Ochsenhausen ein, wo er von Schüssen des Böllerschützenvereins Maselheim, vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Ochsenhausen und einer großen Menschenmenge begrüßt wurde.
Aus dem vollbesetzten Zug lachten freudige Gesichter und es entstiegen ihm zahlreiche bekannte Persönlichkeiten: Abgeordnete aus Bundes- und Landtag, Bürgermeister, Vertreter von Behörden, Verbänden und Firmen ließen es sich nicht nehmen, bei der denkwürdigen Erinnerungsfahrt dabei zu sein.
Anschließend geleitete der Spielmannszug die Festgesellschaft quer durch die Innenstadt zum historischen Gasthof Adler, wo das Festbankett wartete. Vereinsvorsitzender Benny Bechter erinnerte in seiner Begrüßung daran, dass der Erlös der Jubiläumsveranstaltung allein der Restaurierung der originalen Öchsle-Lok 99633 zukomme. Er kündigte an, dass als erster Schritt hierzu im kommenden Jahr der Neubau des Kessels in Auftrag gegeben werden solle. Bechters Vorstandskollege Bernhard Günzl gab der Festversammlung einen Überblick über die Geschichte und rief den jahrzehntelang großen Stellenwert der Bahn als Verkehrsmittel in Erinnerung. Die heutige Bedeutung des Dampfzugs brachte Regierungsdirektorin Eva Schöpf auf den Punkt: „Das Öchsle verkörpert schwäbische Tugenden: es ist gemütlich, es ist langlebig, es braucht keine neumodischen 'Features'.“ Die Leiterin des Referats Verkehr aus dem Regierungspräsidium Tübingen stellte weiter heraus, dass Zeit für die Betrachtung der Landschaft für Kinder und Erwachsene ein Erlebnis sei, das moderne Verkehrsmittel so nicht mehr zu bieten haben.
Peter Schneider, Landtagsabgeordneter und Präsident des Sparkassenverbands Baden-Württemberg, dankte ausdrücklich den anwesenden Vertretern der Wirtschaft für ihre Unterstützung der historischen Bahn. Schneider, der sich selbst in seiner Zeit als Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender der Öchsle-Bahn-AG maßgeblich für den Betrieb des Öchsle eingesetzt hatte, meinte, dass die Bahn zwar auch von Steuermitteln abhängig sei, aber dem Oberland im Gegenzug ein wichtiges Stück Heimat bewahrt habe. Auch Ochsenhausens Bürgermeister Andreas Denzel und Verkehrsdezernent Gerold Simon als Vertreter des Biberacher Landrats hoben die touristische und historische Bedeutung des Öchsle für die Region hervor.
Alle Redner würdigten jedoch in besonderer Weise das Engagement des Öchsle-Schmalspurbahnvereins, ohne den die Bahn der Spitzhacke zum Opfer gefallen wäre. Darüber hinaus sei die Finanzierung und der Betrieb der Museumsbahn ohne die ehrenamtliche Arbeit des Vereins undenkbar.
Maselheims Bürgermeister Elmar Braun gestaltete seine Grußadresse auf unterhaltsame Weise im Stil der Eröffnungsreden von 1899 und trug ein originales Gedicht von Amtmann Selg vor, mit dem der Festgesellschaft schon damals der Bau der Öchsle-Strecke beschrieben wurde. Viel Beifall erhielt auch das Amateurtheater Ochsenhausen für seine pointierten und unterhaltsamen Einlagen von einem Publikum in Feierlaune (Pressemeldung Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft gGmbH, Fotos Thomas Freidank, www.oechsle-bahn.de, www.das-oechsle.de, 01.12.09).

30 November 2009

Mit dem Nikolaus auf der Dampfeisenbahn, aus az-web

http://www.az-web.de/lokales/
geilenkirchen-detail-az/1134870?
_link=&skip=&_g=Mit-dem-Nikolaus-auf-der-Dampfeisenbahn.html

Gangelt-Schierwaldenrath. Neun Personenwagen zieht die Dampflokomotive aus dem Bahnhof Gillrath in Richtung Schierwaldenrath. Ganz am Ende des Zuges befindet sich ein Güterwaggon.
All die vielen Kinder hinter den beschlagenen Scheiben der historischen Eisenbahn wollen das, was sich in diesem Waggon befindet. Und sie sind natürlich gespannt auf den Mann, der ihnen die Tüten mit Weckmännern und Süßigkeiten bringt. St. Nikolaus ist wieder mit der Selfkantbahn unterwegs.

Flucht auf Mamis Schoß
Spätestens wenn der große Mann mit dem roten Mantel und dem weißen Bart in den hinteren Wagen steigt, flüchten die Kinder in Windeseile vom Fenster auf den ...

27 November 2009

Erste Unglückslok wird repariert Von Wolf Dieter Liebschner Die im September 2009 havarierte „Lok 20“ wird ab sofort in Oberwiesenthal instand gesetzt., aus sz-online.de

http://www.sz-online.de/nachrichten/
artikel.asp?id=2324539

Reichlich zwei Monate nach dem schweren Unglück beim Kleinbahnfest der Lößnitzgrundbahn hat diese Woche die Reparatur der ersten der an dem Zusammenstoß beteiligten Lokomotiven begonnen. Bei dem Unglück waren am 12. September 52 Fahrgäste verletzt worden.

Arbeit in drei Werkstätten
Seit Mittwoch wird die historische „Lokomotive 20“ in der Oberwiesenthaler Werkstatt der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) demontiert. Die beschädigten Teile des Fahrzeugs werden anschließend dezentral in drei Werkstätten instand gesetzt. Während das Fahrwerk in Oberwiesenthal verbleibt, wird der Tender in Marienberg repariert.
Eine Bahnwerkstatt in Klostermansfeld (Sachsen-Anhalt) bereitet sich indes auf ...

26 November 2009

Hier werden die Dampfloks repariert Nach Bahnunfall im Lößnitzgrund Eine Luftveränderung kann bei schweren Krankheiten Wunder bewirken. Gleiches gilt auch für historische Dampfrösser: Die beiden Unglücksmaschinen aus dem Lößnitzgrund von Radebeul sind nun zur „Heilkur“ am Fichtelberg., aus sz-online.de

http://www.sz-online.de/Nachrichten/Chemnitz/
Hier_werden_die_Dampfloks_repariert/articleid-2323925

Oberwiesenthal - „Wir zerlegen die Loks in ihre Einzelteile. Erst dann können wir den kompletten Schaden analysieren“, erklärt Hans-Thomas Reichelt (45), Chef der Fichtelbergbahn, die zur selben Betreibergesellschaft gehört wie die Lößnitzgrundbahn. Die Triebwerke werden in Oberwiesenthal aufgearbeitet, der Kessel in Benndorf (Sachsen-Anhalt) und der Tender (Brennstoff- und Wasserbehälter) in Marienberg.
Die historischen Lokomotiven der Typen „20“ und „99789“ sollen bis zum Frühjahr wieder genesen sein. Herr Reichelt: „Unser Ziel ist es, die erste bis Ende Februar und die zweite einen Monat später fertig zu haben.“
Das Unglück bei Radebeul geschah bei der 125-Jahr-Feier des „Lößnitzdackels“ am 12. September. Einer der Zugführer hatte ein Haltezeichen nicht beachtet und war mit dem entgegenkommenden Zug zusammengekracht. Eine Lok und sieben Waggons ...

18 November 2009

Rügen: Bis gestern Nachmittag wusste noch kein Fahrgast, ob heute der Zug von Sellin nach Göhren fährt. Mit „voraussichtlich“ kündigte die Rügensche BäderBahn für heute an, dass mit der Sanierung der Strecke Sellin-Ost bis Philippshagen begonnen wird., aus Ostsee-Zeitung

http://www.ostsee-zeitung.de/vorpommern/
index_artikel_komplett.phtml?
SID=814a28d8a08ecdc4523b28fe395f5974&
param=news&id=2614949

Ab heute soll die Schrankenwärter-Attrappe am Bahnübergang in Baabe die Hände in den Schoß legen können. Die Rügensche BäderBahn will mit der Streckensanierung zwischen Sellin-Ost und Philippshagen beginnen. Zwischen Sellin-Ost und Göhren fährt dann kein Zug mehr, es werden Busse eingesetzt. Foto: U. B.

Bis gestern Nachmittag wusste noch kein Fahrgast, ob heute der Zug von Sellin nach Göhren fährt. Mit „voraussichtlich“ kündigte die Rügensche BäderBahn für heute an, dass mit der Sanierung der Strecke Sellin-Ost bis Philippshagen begonnen wird.
Sellin Die Ortsdurchfahrt in Baabe ist eine Baustelle. Die B 196 wird im Ostseebad ausgebaut. Der Verkehr rollt jeweils nur in eine Richtung. „Freie Fahrt“ haben nur jene, die mit der Rügenschen BäderBahn (RüBB) unterwegs sind. Doch auch sie werden sich an der Baustellenampel einreihen müssen. Die RüBB lässt den Streckenabschnitt ...

06 November 2009

Berlin: Parkeisenbahn erweitert Weihnachtsangebote und unterstützt S-Bahn Berlin, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
8996f7ccc6069d69c12576650035a26a?
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In der Adventszeit dreht die Parkeisenbahn Wuhlheide traditionell trotz Winterpause ihre Runden – und in diesem Dezember noch viel häufiger als sonst. Zum Höhepunkt am 3. Adventswochenende 12./13. Dezember fahren historische Lokomotiven die Weihnachtszüge, die der Weihnachtsmann aufsucht. Er bringt einige Überraschungen mit. Bis zum 22. November ist dafür eine Reservierung möglich. Die Rundfahrten beginnen zu jeder halben Stunde von 11 bis 17 Uhr. Das Ticket inklusive Weihnachtstüte kostet 7 € für Kinder und für Erwachsene 5 € (mit Glühwein). Außerdem gibt es einen bunten Weihnachtsmarkt.
Natürlich fahren Weihnachtszüge in der Woche auch wieder für Kindergruppen – vom Montag, 7. Dezember, bis Donnerstag, 10. Dezember – stündlich von 9 bis 12 Uhr vom Hauptbahnhof der Parkeisenbahn. Die 45-minütige Fahrt, auf der der Weihnachtsmann vorbeischaut, kostet für Kinder ab 2 €. Für diese Fahrten ist bis spätestens ...

Erste reparierte Unfallwagen kehren auf Lößnitzgrundbahn zurück Ermittlungen richten sich insbesondere gegen einen Lokführer und einen Zugbegleiter , aus Freie Presse

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/
REGIONALES/1616239.php

Radebeul (ddp-lsc). Noch in dieser Woche sollen die ersten beiden beim Schmalspurbahn-Unglück im September beschädigten Waggons auf die Lößnitzgrundbahn zurückkehren. Sie seien in einer Werkstatt in Marienberg repariert worden, teilte die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) am Mittwoch in Radebeul mit.
Beim Frontalzusammenstoß zweier Züge auf der eingleisigen Strecke bei Friedewald (Landkreis Meißen) waren am 12. September 121 Menschen verletzt worden, vier von ihnen schwer. Den Schaden an den Fahrzeugen beziffert die SDG mit etwa 1,5 Millionen Euro. Beschädigt wurden zwei Dampfloks - eine der SDG und eine der Mansfelder Bergwerksbahn - sowie elf Waggons.
Die beiden defekten Loks befinden sich momentan in der Lokomotivwerkstatt in Oberwiesenthal, wo sie zur Begutachtung teilweise aufwendig demontiert werden mussten. Ihre Reparatur wird den Angaben zufolge noch ...

04 November 2009

Nikolaus steigt wieder in die Selfkantbahn ein , aus az-web

http://www.az-web.de/lokales/geilenkirchen-detail-az/
1103859?_link=&skip=&
_g=Nikolaus-steigt-wieder-in-die-Selfkantbahn-ein.html

Kreis Heinsberg. In der Adventszeit zwischen 28. November und 20. Dezember verkehren wieder die beliebten Nikolauszüge der Selfkantbahn. Seit 1971 haben diese Nikolausfahrten die Herzen der Kinder und auch die ihrer Eltern erobert.
Die Fahrgäste - weit mehr als 10.000 jedes Jahr - kommen nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Belgien und den Niederlanden.
Vom Bahnhof Geilenkirchen-Gillrath aus geht die Fahrt über die zirka sechs Kilometer lange Strecke nach Gangelt-Schierwaldenrath. Bis zu zehn Personenwagen muss die kleine Dampflok über die Strecke ziehen. Kurz nach der Abfahrt hält der Dampfzug auf der freien Strecke. Alle wollen den Nikolaus sehen, der in einer Kutsche angereist kommt und mit Knecht Ruprecht den Zug besteigt.
Die Fahrt geht mit viel Dampf weiter, während der Nikolaus durch den Zug geht und die kleinen Fahrgäste beschert. Die Erwachsenen können sich unterdessen im ...

19 Oktober 2009

Tourismusfaktor „Harzer Schmalspurbahnen“ Studie belegt erstmals herausragende Bedeutung

http://www.hsb-wr.de

Wernigerode – Die Harzer Schmalspurbahnen gehören zu den mit Abstand bedeutendsten touristischen Attraktionen im Harz. Diese bereits 2006 im Zukunftskonzept „Tourismus Harz 2015“ durch die Wirtschaftsminister der Bundesländer Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Thüringen getroffene Einschätzung wird jetzt durch konkrete Ergebnisse einer von der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) beim An-Institut HHG e.V. der Hochschule Harz in Auftrag gegebenen touristischen Wertschöpfungsanalyse bestätigt. Erstmals wurde somit eine entsprechende Analyse für eine touristische Bahn in einer Urlaubsregion überhaupt durchgeführt.

Anlass dieser Studie war die Ermittlung der touristischen Wertschöpfung der HSB in den Landkreisen Harz und Nordhausen, in denen sich ihr 140,4 Kilometer umfassendes Streckennetz befindet. Die nun vorliegenden, wissenschaftlich fundierten Fakten wurden auf der Grundlage eines umfangreichen Datenpools - bestehend aus den im Vorjahr von der HSB erzielten Umsätzen sowie einer im Jahr 2008 ganzjährig durchgeführten repräsentativen Fahrgastbefragung, ermittelt.

Demnach erzeugt die HSB in den touristischen Unternehmen der untersuchten Landkreise einen touristischen Wertschöpfungsbeitrag in Höhe von rund 37 Mio. Euro. Dieser Betrag entspricht ca. 12 % der gesamten touristischen Wertschöpfung beider Landkreise. Das bedeutet letztlich, dass etwa jeder achte erwirtschaftet Euro in der Tourismusbranche beider Landkreise durch die HSB und ihre Gäste generiert wird.

Darüber hinaus belegt die Studie auch sehr wichtige Effekte der HSB für den regionalen Arbeitsmarkt. So sichert das kommunale Unternehmen in der Tourismuswirtschaft annähernd tausend Beschäftigungsverhältnisse und somit ca. 9% aller Arbeitsplätze im Tourismussektor beider Landkreise. Somit ist etwa jedes elfte Arbeitsverhältnis der untersuchten Region auf die HSB und ihre Gäste zurückzuführen.

Weiterhin wird durch die Ergebnisse der Studie die Rolle der HSB als einer der wichtigsten Besuchermagneten der Tourismusregion Harz mehr als unterstrichen. So erklärten 36 % aller befragten Fahrgäste, den Harz ausschließlich wegen des Erlebnisses „Harzer Schmalspurbahnen“ überhaupt erst zu besuchen.

Insgesamt setzen sich die befragten Fahrgäste zu einem Drittel aus Tages- und zu zwei Drittel aus Übernachtungsgästen zusammen. Die mittleren und nicht bei der HSB getätigten Ausgaben dieser Gäste betragen bei den Tagesgästen 16,48 Euro sowie bei den Übernachtungsgästen 82,62 Euro pro Tag.

Für das Gastgewerbe beider Landkreise dürfte zudem besonders interessant sein, dass die Übernachtungsgäste mit dem Ziel „HSB“ eine um 1,5 Tage längere Verweildauer im Harz aufweisen als üblich.

Die vorliegende Studie wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Georg Westermann, Professor für Betriebswirtschaftslehre Prozessmanagement und Consulting an der Hochschule Harz, in enger Zusammenarbeit mit der HSB erarbeitet. Die angewandte Methodik sowie die Wertschöpfungstheorie und
–modelle am Beispiel der HSB fließen zudem unmittelbar in den studentischen Lehrbetrieb an der Hochschule ein.

Mit den vorliegenden Ergebnissen können nun erstmals die ökonomischen Effekte der jährlich mehr als 1 Mio. Fahrgäste der HSB für den Tourismus der Landkreise Harz und Nordhausen wissenschaftlich begründet nachgewiesen werden. Es konnte somit aufgezeigt werden, dass das Unternehmen mit seinen historischen Dampfzugfahrten einen deutlich spürbaren Beitrag zur touristischen Wertschöpfung in den untersuchten Landkreisen und darüber hinaus auch in der gesamten Destination Harz erzeugt.

09 Oktober 2009

Die stimmungsvollen Winterdampffahrten der Öchsle-Bahn am ersten Adventswochenende zum Weihnachtsmarkt nach Ochsenhausen starten in diesem Jahr erstmals schon am Freitag.

http://www.oechsle-bahn.de

Erstmals schon freitags:

Winterromantik mit Dampf


KREIS BIBERACH (tf) - Die stimmungsvollen Winterdampffahrten der Öchsle-Bahn am ersten Adventswochenende zum Weihnachtsmarkt nach Ochsenhausen starten in diesem Jahr erstmals schon am Freitag. Um den zweiten Advent finden an drei Tagen die beliebten Nikolausfahrten für Kinder statt.

Obwohl die Sommersaison des „Öchsle“ zu Ende ist, hat sich die historische Schmalspurbahn noch nicht zur Winterruhe zurückgezogen. Damit große und kleine Eisenbahnfreunde auch einmal durch die Winterlandschaft dampfen können, werden am ersten Adventswochenende Winterdampffahrten zum Weihnachtsmarkt in Ochsenhausen angeboten. Dort verwandeln rund 40 Aussteller den stimmungsvollen Klosterhof in ein weihnachtliches Dorf, während in der Klosterkirche Konzerte mit adventlicher Musik erklingen. In der Städtischen Galerie im Fruchtkasten beim Kloster ist die Ausstellung „Toni Schneiders“ zu sehen. Auch Führungen durch die Klosterkirche und der Besuch eines musikalischen Abendgebets sind möglich. Erstmals werden in diesem Jahr Fahrten bereits am Freitag angeboten. „Dies soll insbesondere Firmen, die einen besonderen Rahmen für ihre Weihnachtsfeier suchen, ansprechen“, erläutert Klaus-Peter Schust, Geschäftsführer der Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft.
Am 4. Dezember sowie am darauf folgenden zweiten Adventswochenende besucht dann der Nikolaus das Öchsle und bringt allen Kindern eine Kleinigkeit mit. Die insgesamt rund anderthalbstündige Fahrt führt vom Bahnhof Warthausen zunächst nach Maselheim, wo die Fahrgäste von der katholischen Kirchengemeinde weihnachtlich bewirtet werden. Zur Stärkung werden kalte und warme Getränke, Gebäck sowie kalter und warmer Imbiss angeboten. Anschließend schnauft das Öchsle zurück nach Warthausen. Dort lassen sich die Nikolausfahrten zudem mit einem Besuch des Warthauser Weihnachtsmarkts in der Ortsmitte verbinden.
Bei allen Winterfahrten kommt die 82 Jahre alte Lok 99 716 „Rosa“ zum Einsatz, die 1927 in Chemnitz gebaut wurde und seit 2008 im Besitz der Öchsle-Bahn ist. Anschließend dampft sie in die wohlverdiente Winterpause im Warthauser Lokschuppen. Diese Zeit nutzt der Öchsle Schmalspurbahn-Verein für Wartungs- und Restaurierungsarbeiten an den historischen Lokomotiven und Wagen.

INFO: Abfahrt zu den Winterdampffahrten am 27. November ist ab Warthausen bei Biberach um 16 Uhr, ab Ochsenhausen um 19.30 Uhr; am 28. und 29. November ab Warthausen um 11 und 14 Uhr, ab Ochsenhausen um 12.30 und 17.30 Uhr. Die Nikolausfahrten starten am 4., 5. und 6. Dezember um 11 Uhr, 14 Uhr und 16.30 Uhr in Warthausen. Für die Nikolausfahrten sind Anmeldungen erforderlich, für die Winterdampffahrten empfohlen. Die Reservierungen nimmt das Verkehrsamt Ochsenhausen, Telefon 07352/922026, entgegen. Informationen gibt es auch im Internet unter www.oechsle-bahn.de.

08 Oktober 2009

Parkeisenbahn Plauen mit Mondscheinfahrt, aus spitzenstadt.de

http://www.spitzenstadt.de/plauen/index.php?
menuid=18&reporeid=2150

Am Freitag, den 16.Oktober 2009, ist es wieder soweit, die bei vielen Plauener und Vogtländer Kindern und Erwachsenen beliebte Mondscheinfahrt in der Freizeitanlage Syratal Plauen findet statt.
In der Zeit von 18.00 – 22.00 Uhr werden die Fahrzeuge von Jumicar unter Flutlicht ihre Runden im Verkehrsparcour drehen und die Kinder die Erfahrung sammeln können, dass auch im Straßenverkehr bei Dunkelheit vieles anders aussieht und zu beachten ist. Dies wird auch in diesem Jahr durch die Unterstützung durch das THW, Ortsgruppe Plauen, möglich sein. Mit ihrer neuen Technik wird relativ blendfreies Licht den Verkehrsübungsplatz ausleuchten.
Die Parkeisenbahn wird in dieser Zeit ununterbrochen auf die mit 100 Fackeln beleuchtete Strecke gehen. Dabei wird im hinteren Bahngelände ein Lagerfeuer brennen und für nächtliche Romantik sorgen. Selbstverständlich wird es auch an ...

06 Oktober 2009

Lindenberger Kleinbahn fuhr am vergangenen Wochenende zum vorerst letzten Mal in diesem Jahr, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11624354/61469/
Lindenberger-Kleinbahn-fuhr-am-vergangenen-Wochenende-zum-vorerst.html

LINDENBERG - Die Autokennzeichen machten es deutlich: Der Pollo zieht mittlerweile Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet an. „Wir haben zum Beispiel heute Besucher aus Hamburg hier, die sind wirklich nur wegen uns in die Prignitz gekommen“, freute sich der stellvertretende Vorsitzende des Vereins Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg (Gemeinde Groß Pankow), Rainer Knurbien. Auch sonst tummelten sich am Wochenende viele Eisenbahnfreunde in Lindenberg und Mesendorf. Neben den Zugfahrten nutzten die Gäste die Möglichkeit, sich im Kleinbahnmuseum umzuschauen. „Trotz des eher ungünstigen Wetters ist unser Saisonfinale gut besucht“, sagte Rainer Knurbien. Ein Trend, der schon die ganze Saison über anhielt. Insgesamt sind 2009 rund 9000 Personen mit dem Pollo gefahren, das Museum lockte etwa 1000 Besucher an.
Traditionell beginnt die Saison am Osterwochenende, von Mai bis Oktober gibt es jedes erste Wochenende im Monat Fahrtage. „Dabei hatten wir im Schnitt ...

05 Oktober 2009

Kleinbahn Molli feiert mit Schall und Rauch 15. Mollifest am Tag der Deutschen Einheit. Fahrten im Traditionszug und auf der Lok lockten hunderte Fans an. Der Molli fährt laut Vertrag bis 2027 auf sicherem Gleis., aus Ostsee Zeitung

http://www.ostsee-zeitung.de/mecklenburg/
index_artikel_komplett.phtml?
SID=90b8ac055a378178b72cea5f289c3dbd&
param=news&id=2571353

Kühlungsborn (OZ) - René Kroboth trägt die historische Uniform mit Würde. Kein Original, aber originalgetreu nachempfunden. Anno 1886, als der Molli zum ersten Mal Fahrt aufnahm. Zwischen Doberan und Heiligendamm. „Alles maßgeschneidert. Da muss man schon Gewicht halten“, schmunzelt der 35-Jährige. Seit 1989 ist er Zugführer bei der Bäderbahn, die am 1. Oktober 1995 privatisiert wurde.
„Seitdem feiern wir immer am 3. Oktober unser Bahnhofsfest mit Schall und Rauch“, verrät Jan Methling, stellvertretender Eisenbahn-Betriebsleiter. 15. Mollifest am Tag der Deutschen Einheit, ohne dieses Datum hätte es die Privatisierung wohl kaum gegeben.
René Kroboth zählt am Sonnabend seine Schäfchen, muss den Überblick behalten. Andrang herrscht auf dem Bahnhof in Kühlungsborn West. Einmal auf der Lok sitzen, dem Heizer über ...

02 Oktober 2009

«Schmalspur-Expo» bei der Selfkantbahn, aus az-web

http://www.az-web.de/lokales/
heinsberg-detail-az/1066788?
_link=&skip=&
_g=Schmalspur-Expo-bei-der-Selfkantbahn.html

Kreis Heinsberg. Zum Anziehungspunkt für Modellbahnfreunde werden am Samstag, 3.Oktober, und Sonntag, 4. Oktober, die Selfkantbahn und der Bahnhof Gangelt-Schierwaldenrath mit der «Schmalspur-Expo». Diese Ausstellung wird eine der größten für Schmalspurbahn-Modellbauer in Deutschland sein.
Die Arbeitsgemeinschaft Schmalspur ist in diesem Jahr wieder bei der Selfkantbahn zu Gast und präsentiert Modellbahnanlagen in allen Maßstäben in voller Aktion. Die Modellbahnen haben eines gemeinsam: Die Vorbilder sind samt und sonders Schmalspurbahnen.
Im Modell werden zu besichtigen sein die Inselbahn der Nordseeinsel Spiekeroog, die Kleinbahn Leer-Aurich-Wittmund, eine polnische Schmalspurbahn, eine amerikanische Waldbahn, Anlagen nach dem Modell der Selfkantbahn und viele kleinere Schaustücke, Module, Modelle und Kleinanlagen zur Geschichte der ...

Die beiden bei einem Zugunglück auf der Lößnitzgrundbahn vor knapp drei Wochen zusammengestoßenen historischen Schmalspurloks können gerettet werden. Wie Mirko Froß, Betriebsleiter der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG), am Donnerstag der Nachrichtenagentur ddp in Moritzburg sagte, können beide Maschinen mit viel Aufwand repariert werden., aus ad-hoc news

http://www.ad-hoc-news.de/
aufwand-verunglueckte-loks-koennen-repariert-werden--/
de/Politik/20560393

Vor allem die Rettung der schwer beschädigten Lok der Mansfelder Bergwerksbahn, Baujahr 1951, hatten Experten zuvor in Frage gestellt.
Die Lok, deren Wiederaufbau erst im Jahr 2000 fertiggestellt worden war, wird derzeit in einer Spezialwerkstatt in Oberwiesenthal zur Begutachtung in ihre Einzelteile zerlegt. Die andere beteiligte Lok der Lößnitzgrundbahn werde ihr in Kürze folgen, sagte Froß. Die zwölf beschädigten Personenwaggons will die SDG in einer Werkstatt in Marienberg aufarbeiten lassen.
Die Schadenshöhe solle in den kommenden Tagen feststehen, noch im Oktober könne dann mit den Reparaturen begonnen werden, hieß es weiter. Beim Zusammenstoß der beiden Schmalspurbahnen bei der Feier zum 125. Jahrestag der ...

Das Lahrer Bähnli fährt wieder nach Hause Nach zwei Wochen geht der Besuch de Bähnli zu Ende. Am Montag wird die Lokomotive und der Waggon wieder abgebaut und nach Nordrhein-Westfalen zurückgebracht, aus Badische Zeitung

http://www.badische-zeitung.de/lahr/
das-lahrer-baehnli-faehrt-wieder-nach-hause--20291499.html

LAHR (BZ). Der Besuch des Bähnli in Lahr endet in dieser Woche. Gerne hätten viele Lahrer dem alten "Entenköpfer" noch ein Weilchen länger ihre Gastfreundschaft gewährt und das Schmuckstück auch während der Chrysanthema auf dem Urteilsplatz präsentiert, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt. Deshalb habe die Stadtverwaltung geprüft, ob es möglich ist, das Bähnli in die Gestaltung des Urteilsplatzes einzubinden und in die Chrysanthema zu integrieren.
Die Planungen für die Gestaltung sind inzwischen fast abgeschlossen: Der Urteilsplatz wird unter Thema "Japan" dekoriert. Dieses Thema lässt sich mit dem Bähnli jedoch nicht sinnvoll in Einklang bringen, heißt es in der Pressemitteilung. Ein weiterer Störfaktor sei t eine Baustelle im Hintergrund, die das Gesamtbild beispielsweise bei Fotoaufnahmen beeinträchtigt. Auch die Umsetzung der Bahn an eine andere Stelle, wie den neu gestalteten Bereich der Kaiser- Friedrichstraße ...

30 September 2009

Erntedankfest bei der Selfkantbahn: Rüben, Trachten und Dampfloks, aus az-web

http://www.az-web.de/lokales/
geilenkirchen-detail-az/1065863?
_link=&skip=&
_g=Erntedankfest-bei-der-Selfkantbahn-Rueben-Trachten-und-Dampfloks.html

Gangelt-Schierwaldenrath. Das waren noch Zeiten, werden sich die Autofahrer in diesem Tagen wieder sagen, wenn sie daran erinnert werden, dass Rüben viele Jahre lang über die Schiene und nicht über die Straßen transportiert wurden.
Wie in jedem Jahr reisten auch nun wieder Landwirte, diesmal die der Interessengemeinschaft alte Traktoren aus Waurichen, mit historischem Gerät am Bahnhof in Schierwaldenrath an und trugen zum Erntedankfest bei.
Von der Rampe aus wurde demonstriert, wie früher über die Schiene die Rüben zur Fabrik transportiert wurden. Die Rüben wurden damals von den Anhängern in offene Waggons, den sogenannten Regelgüterwagen, die auf meterspurigen Rollwagen standen, verladen, nach Geilenkirchen gebracht und vor dort aus zur Zuckerfabrik.
Einige ehemalige Eisenbahner, die sich dieses Spektakel an «alter Wirkungsstätte» immer wieder gerne ansehen, konnten sich noch gut erinnern, dass zu den besten ...

25 September 2009

Österreich: Aus für die Ybbstalbahn

http://www.lok-report.de/

"Das Aus für die Ybbstalbahn beraubt einer ganzen Region eine wichtige Lebensader und ist ein schwerer Schlag für den Nahverkehr, aber auch für den Tourismus. Offenbar war das Bemühen des Landes, die Strecke doch fortzuführen, endenwollend und das Engagement von VP-Landesrat Heuras wohl nicht all zu stark ausgeprägt.
Nur mit Bussen wird das Ybbstal für den klassischen Rad- und Wandertourismus an Attraktivität verlieren. Ich hätte mir wirklich gewünscht, dass den vorliegenden Konzepten zur Fortführung mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird und diese Konzepte auch umfassend geprüft werden. Leider gab es hier seitens der ÖVP wohl keinen Willen dazu und die Schließungsstrategie wurde strikt und stur verfolgt", kommentiert der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Gerhard Razborcan, die am 23.09.09 von VP-Landesrat Heuras ausgesprochene Schließung der Ybbstalbahn.
"Mittelfristig ist zu befürchten, dass auch die ‚Stadtbahn für Waidhofen’ ein Schließungskandidat ist - denn die Rentabilität und die Chancen eines derartigen ‚Filetstückes’ einer Bahn sind berechtigt anzuzweifeln. Die Gemeinden der Region hätten sich eine Fortführung der Ybbstalbahn verdient - aber leider wird wieder mal mit dem kalten Zusperrkurs der VPNÖ über alle drübergefahren", so Razborcan.
"Die Schießung der Ybbstalbahn bedeutet gerade für die Frauen in dieser Region einen schweren Schlag", erklärt die Vorsitzende der SPÖ NÖ Frauen, NRin Gabriele Binder-Maier. "Denn das fehlende oder eingeschränkte Angebot des öffentlichen Verkehrs bedeutet vor allem für Frauen in den ländlichen Regionen ein großes Hindernis für ein selbständiges Leben: Erwerbs-, Ausbildungs- und Fortbildungsmöglichkeiten können nicht in einem zumutbaren Zeitaufwand erreicht werden." (Pressemeldung SPÖ Niederösterreich, 24.09.09).

Parkeisenbahn braucht Nachwuchs

http://www.parkeisenbahn.de

Schranken kurbeln, Fahrkarten lochen, Züge begleiten, Gleise kontrollieren, Signale und Weichen stellen, Wagen und Loks rangieren, Züge abfahren lassen, einen Bahnhof leiten, neue Parkeisenbahner ausbilden oder als Krönung irgendwann vielleicht einmal einen Parkeisenbahnzug selber fahren - diese spannenden und verantwortungsvollen Tätigkeiten führen bei uns über 150 Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit durch.
Nähere Informationen zu den Tätigkeiten der jungen Eisenbahner findet man unter www.parkeisenbahn.de oder man befragt einfach unser Personal.
Der nächste Grundkurs für Neueinsteiger (Mindestalter 11 Jahre) beginnt nun Anfang Oktober. Hierfür sind noch Plätze frei. Anmeldeschluss war zwar am 15. September – trotzdem kann man noch in diesem Jahr dabei sein. Interessierte Kinder sollten sich deshalb noch schnell bei uns melden oder mit Ihren Eltern einfach zur Infoveranstaltung am 27.09.2009 kommen. Treffpunkt ist um 15:00 Uhr an unserem Hauptbahnhof (Pressemeldung BPE Berliner Parkeisenbahn, 24.09.09).

21 September 2009

Sachsen: Reparatur an den Unfallfahrzeugen beginnt

http://www.lok-report.de/

Seit Donnerstag werden die am Unfall beteiligten Fahrzeuge durch die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) untersucht und in Schadensklassen entsprechend der Schwere der Schädigung eingeteilt. Parallel erfolgt die Erstellung der Schadensgutachten. Somit ist derzeit auch die Schadenshöhe der einzelnen Fahrzeuge nicht bekannt.
Am Montag werden die ersten Fahrzeuge in die Werkstätten gebracht. Dabei wird als erstes die Lok 20 der Mansfelder Bergwerksbahn zur weiteren Schadensfeststellung in die Lokomotivwerkstatt Oberwiesenthal gebracht da diese zur weiteren Untersuchung teilweise demontiert werden muss.
Die beschädigten Waggons werden zur Reparatur in die Werkstatt Marienberg der BVO Verkehrsbetriebe Erzgebirge GmbH geschickt.
Für den fahrplanmäßigen Betrieb auf der Lößnitzgrundbahn sind genügend Lokomotiven vorhanden. In den nächsten Tagen werden weitere Waggons zur Absicherung des Fahrbetriebes von der Weißeritz- bzw. Fichtelbergbahn nach Radebeul Ost transportiert. Somit ist der fahrplanmäßige Zugbetrieb auf der Lößnitzgrundbahn gesichert (Pressemeldung Verkehrsverbund Oberelbe, 21.09.09).

Unfall auf Lößnitzgrundbahn Reparatur an erster Lok beginnt, aus mdr.de

http://www.mdr.de/sachsen/dresden/
6706905.html

Rund eine Woche nach dem Zugunglück auf der Lößnitzgrundbahn beginnen die Reparaturarbeiten an Loks und Waggons. Der stellvertretende Betriebsleiter der Lößnitzgrundbahn, Mirko Froß, sagte dem MDR, die Lok der Mansfelder Bergwerksbahn sei am Montag zur genaueren Begutachtung in die Werkstatt der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) in Oberwiesenthal gebracht worden. Um die genauen Schäden zu ermitteln, müsse die Maschine teilweise demontiert werden.
Höhe der Schäden unklar - alles versichert
In den nächsten Wochen soll noch die zweite Lok, eine eigene Maschine der Lößnitzgrundbahn, in Oberwiesenthal untersucht und repariert werden. Die zwölf schwer beschädigten Personenwaggons will die SDG in ihrer Werkstatt in Marienberg aufarbeiten lassen. Bei einem der Wagen wurde ein komplettes Drehgestell abgerissen. Zur Höhe der Sachschäden und zur Dauer der Reparatur konnte ...

18 September 2009

Öchsle-Bahnhof bekommt neues Gesicht

http://www.lok-report.de/

Der Bahnhof der Öchsle-Schmalspurbahn in Warthausen soll durch den Neubau eines Bahnhofsgebäudes aufgewertet werden. Das knapp 14 Meter lange Holzgebäude wird historischen Vorbildern nachempfunden und soll wesentliche optische und betriebliche Verbesserungen bringen.
Die Planungen dazu stellten heute Warthausens Bürgermeister Cai-Ullrich Fark, Öchsle-Geschäftsführer Klaus-Peter Schust und der Vorsitzende des Öchsle Schmalspurbahnvereins Benny Bechter in Warthausen vor. Sie freuten sich unisono darüber, dass damit einige „Notlösungen“ bald der Vergangenheit angehören werden.
Eine davon ist ein blauer Eisenbahnwagen, der bislang als Informationsbüro genutzt wird, für die Besucher jedoch eng und mittlerweile nicht mehr sehr ansehnlich ist. An seiner Stelle soll, wie Geschäftsführer Schust ausführte, ein Gebäude errichtet werden, das einen großen Raum für Besucherinformationen, Fahrkarten- und Souvenirverkauf sowie einen kleinen Lagerraum umfasst. Zudem wird es einen überdachten Aufenthaltsbereich für Fahrgäste geben. Die Baukosten von rund 50.000 Euro sollen zu einem Teil durch Eigenleistungen der Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft und des Schmalspurbahnvereins abgedeckt werden. „Des Weiteren haben wir die Unterstützung des Zimmerer-Ausbildungszentrums-Biberach zugesagt bekommen“, informierte Schust.
Bürgermeister Fark freute sich, dass die Gemeinde durch den Neubau eine „schöne Visitenkarte“ bekomme und informierte darüber, dass der Warthauser Gemeinderat am vergangenen Donnerstag einstimmig das gemeindliche Einvernehmen erteilt habe.
Benny Bechter schilderte, dass dem Schmalspurbahnverein insbesondere eine historisch stimmige optische Gestaltung wichtig gewesen sei. Die Vereinsmitglieder hätten dazu entsprechende Vorbilder ausgewertet und Gestaltungsvorschläge gemacht. „Die jetzige Planung orientiert sich insbesondere an einem ehemaligen Nebengebäude des Schussenrieder Bahnhofs aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert“, verriet Bechter. Der Verein freue sich außerdem auf den kleinen Lagerraum, durch den die Beschickung des Öchsle-Restaurationswagens, der von Vereinsmitgliedern betrieben wird, wesentlich einfacher werde, fügte Bechter hinzu. „Dadurch kann der wenig ansehnliche Kühlwagen - eine weitere derzeitige Notlösung - wieder vom Bahnhofsareal verschwinden“, so der Vereinsvorsitzende.
Im Zusammenhang mit der jetzigen Bauplanung mache man sich auch Gedanken über optimalere Zufahrtsmöglichkeiten und ein verbessertes Parkplatzangebot, war von Bürgermeister Fark zu erfahren. Dessen Umsetzung werde jedoch noch etwas auf sich warten lassen, so der Schultes, da wegen des benachbarten Bahnübergangs hierfür komplexe Abstimmungen mit der Deutsche-Bahn AG notwendig seien. Anders beim Bahnhofsgebäude: Baubeginn dafür soll, laut Schust, möglicherweise noch im Herbst, sicher jedoch im kommenden Frühjahr sein. Zur nächsten Öchsle-Saison ab Mai 2010 möchte der Geschäftsführer die Fahrgäste dann mit dem neuen Bahnhof begrüßen können (Pressemeldung Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft gGmbH, Fotos Thomas Freidank, www.oechsle-bahn.de, www.das-oechsle.de, 18.09.09).

Mecklenburg-Vorpommern: Verkehrsminister besucht Bäderbahn Molli

http://www.lok-report.de/

Bei einer Besichtigung der Mecklenburgischen Bäderbahn "Molli" am Donnerstag (17. September) zeigte sich Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, Volker Schlotmann beeindruckt von dem Nachbau der Dampflokomotive. "Die Dampflok hat Traditionscharakter und ist ein einzigartiges touristisches Angebot. Die Dampflokomotive wurde im Dampflokwerk Meiningen nachgebaut und ist seit der Sommersaison 2009 einsatzbereit."
Die Traditionsbahn Molli bereichert die Region und auch das Land Mecklenburg-Vorpommern als touristische Besonderheit. Der Molli ist eine dampfbetriebene Schmalspurbahn und seit 1886 in Betrieb. Molli wird auf der 15,4 Kilometer langen Strecke zwischen Bad Doberan über Heiligendamm und dem Ostseebad Kühlungsborn eingesetzt. Die Fahrtzeit beträgt rund 40 Minuten von Bad Doberan bis Kühlungsborn.
2007 erlangte Molli sogar internationale Berühmtheit, als die Dampflok offizielles und einziges Transportmittel der Pressevertreter zum G8-Gipfel in Heiligendamm war (Pressemeldung Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, 18.09.09).

16 September 2009

Herbstfest und Erntedank bei der Selfkantbahn, aus az-web

http://www.az-web.de/lokales/
heinsberg-detail-az/1048811?_link=&
skip=&
_g=Herbstfest-und-Erntedank-bei-der-Selfkantbahn.html

Zuckerrüben und Dünger, Kartoffeln und Kisten - alles, was heute der Lkw transportiert, wurde früher mit der Eisenbahn befördert. Die Selfkantbahn, die einzige noch erhaltene schmalspurige Dampfkleinbahn in Nordrhein-Westfalen, erinnert an diese Zeit mit Verladearbeiten auf dem Bahnsteig und dem Verladen von Zuckerrüben mit historischen Traktoren sowie dem anschließenden Transport durch Güterzüge auf der Schiene, wie er noch vor 50 Jahren in den ländlichen Gebieten üblich war.
Dazu haben mehrere historische Hanomag-Traktoren ihren Besuch angekündigt. So wird am Samstag ab 13 Uhr und am Sonntag ab 10 Uhr die Vergangenheit wieder lebendig.
Am Sonntag fährt vom Bahnhof Schierwaldenrath aus der «Mühlenexpress», ein Oldtimerbus (Baujahr 1953), mehrmals zu den betriebsbereiten Windmühlen in der Umgebung. Dort können die Fahrgäste die historische Technik der ...

15 September 2009

200.000 Reisende vertrauten im Vorjahr der Bahn Zu dem Unglück sprach die SZ mit dem Geschäftsführer der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft SDG, Roland Richter, aus sz-online

http://www.sz-online.de/nachrichten/
artikel.asp?id=2261105

Herr Richter, können Sie schon etwas zu den Unglücksursachen sagen?
Nein. Es ist menschliches und auch technisches Versagen nicht auszuschließen. Die Strecke ist durchweg eingleisig, nur an Bahnhöfen und Haltepunkten gibt es mindestens zwei Gleise, damit sich Züge begegnen können. Die Ermittlungen führen die Polizei und der Landesbevollmächtigte für Bahnaufsicht. Derzeit haben wir noch keine Hinweise, was genau zu dem Unfall führte.

Wie geht es den Opfern?
Sie wurden zunächst in drei Kliniken gebracht. Ich komme gerade aus einer, wo eine Frau aus dem Chemnitzer Raum soeben entlassen werden konnte. Nach meiner Kenntnis liegt jetzt nur noch ein Opfer, ebenfalls eine Frau, dort. Alle anderen sind ...

Radebeul: Schmalspurbahn-Betrieb per Ansage Außer den beiden historischen Loks noch acht Waggons beschädigt , aus Freie Presse

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/
REGIONALES/1583190.html

Radebeul/Dresden. Während die Polizei und der Landesbevollmächtigte für Bahnangelegenheiten sich am Montag noch bedeckt zur Ursache des Bahnunfalls am Wochenende in Radebeul hielten, geht ein Dresdner Verkehrsexperte von menschlichem Versagen aus. Wie Ulrich Maschek von der Professur für Verkehrssicherungstechnik der TU Dresden der "Freien Presse" sagte, habe der Zusammenstoß beider Züge auf der Schmalspurstrecke der Lößnitzgrundbahn mit hoher Wahrscheinlichkeit in menschlichem Fehlverhalten seine Ursache. Gegen 14 Uhr gab es am unbeschrankten Bahnübergang in Radebeul bereits einen Unfall. Ein Pkw sei in eine Traditionslok gefahren, als diese die Straße querte. Daraufhin sei die Strecke mehr als zwei Stunden gesperrt gewesen. "Dadurch ist der Sonderfahrplan völlig durcheinandergeraten", meint Maschek, der als Experte für Sicherheit im Eisenbahnbetrieb gilt und an diesem ...

Nach Unfall untersuchen Experten die Lokomotive Schaden beläuft sich auf etwa eine Million Euro - Unikat wurde aufwändig aufgearbeitet, aus mz-web

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?
pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&
aid=1246046568872&openMenu=987490165154&
calledPageId=987490165154&listid=994342720546

EISLEBEN/MZ. Der Schock sitzt noch tief bei den Mitgliedern des Vereins Mansfelder Bergwerksbahn (MBB). Die Lok Nummer 20 wurde am Samstag bei einem Zugunglück auf der Lößnitzgrundbahn schwer beschädigt, als sie dort als Gastlok auf der einspurigen Strecke mit einem zweiten Traditionszug zusammenstieß (die MZ berichtete).
"Diese Lok ist für uns eine ganz besondere", sagt der MBB-Vorsitzende Thomas Fischer. Das Fahrzeug wurde als Schrott in Estland aufgekauft. Es diente dort als stationärer Dampferzeuger. In mühevoller Kleinarbeit haben Vereinsmitglieder in Zusammenarbeit mit den Experten der Malowa-Werkstätten die Lok wieder hergerichtet. "Sie musste komplett aufgearbeitet werden", so Fischer. Ob die Nummer 20 nach dem Unglück noch zu retten ist, das ist nach Fischers Worten offen. In einer Spezialwerkstatt in Oberwiesenthal werden seinen Worten nach die Schäden von ...

14 September 2009

Öchsle Schmalspurbahn e.V.: Lokschuppenfest war Publikumsmagnet

http://www.oechsle-bahn.de

OCHSENHAUSEN (tf) - Bei strahlendem Sonnenschein strömten am Sonntag, 13. September, nach Schätzung der Organisatoren rund 5000 Besucher zum Lokschuppenfest des Öchsle Schmalspurbahnvereins. Den ganzen Tag über herrschte am Ochsenhauser Bahnhof Hochbetrieb zwischen zahlreichen Schienen- und Straßenoldtimern.

Hoch zufrieden waren am Abend Bernhard Günzl und Vereinsvorsitzender Benny Bechter, die für die Organisation der Veranstaltung in den vergangenen fünf Monaten rund 600 Stunden aufgebracht hatten. Das Öchsle habe in seinem 110. Jubiläumsjahr ein riesen Interesse erfahren, freuten sich die beiden Hobby-Eisenbahner.
Am Sonntag waren weitere 35 Vereinsmitglieder im Einsatz. Sie beantworteten unzählige Fragen zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Schmalspurbahn, sorgten für Bewirtung und Kinderprogramm und bewältigten dazu noch den Zugverkehr zwischen Warthausen und Ochsenhausen mit fahrplanmäßigen und zusätzlichen Sonderzügen, die alle voll besetzt waren. Pünktlich zum Lokschuppenfest konnten die Züge wieder in den Bahnhof einfahren, was durch die Bauarbeiten an der B312 in den vorhergehenden Wochen zeitweise nicht möglich gewesen war.
Den ganzen Tag umlagert war die Diesellok V51 903, die erst zwei Tage zuvor aus Spanien zurückgekommen war. Viele Besucher hatten die Lok noch im Regelbetrieb auf der Öchsle-Strecke erlebt und nutzten die Gelegenheit, die Rückkehrerin nach 25 Jahren wieder in Augenschein zu nehmen. Großes Interesse fand auch eine Ausstellung von Straßenoldtimern, die von PKWs über Busse und Traktoren bis zur Dampfwalze reichte.
Neben der Begeisterung für die technischen Raritäten verzeichneten die Organisatoren eine gute Resonanz auf den gebotenen Rahmen: „Das erweiterte Kinderprogramm, das durchgehende Musikangebot und die Bewirtung fanden sehr guten Anklang“, schilderte Günzl. Insgesamt wurden laut Bechter 1.300 warme Mahlzeiten und über 1.000 Stücke Kuchen verkauft. Die Erlöse daraus kommen wiederum der Eisenbahn zugute: Der Verein verwendet sie für die Restaurierung der 110-jährigen Öchsle-Lok 99633.

Text: Thomas Freidank (tf)

Nach Schmalspurbahn-Unglück: Viele Verletzte aus Krankenhaus entlassen Bergung der verkeilten Lokomotiven schwierig - Unfallursache offen, aus Freie Presse

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/
THEMA_DES_TAGES_REGIONAL/1582412.html

Radebeul. Beim Zusammenstoß zweier Schmalspurbahnen bei Radebeul sind am Samstagabend 52 Menschen verletzt worden, vier davon schwer. Zu den Leichtverletzten zählen nach Polizeiangaben auch sieben Kinder unter zehn Jahren. Die Strecke der Lößnitzgrundbahn bleibt vorläufig gesperrt. Am Sonntag wurden die Waggons abtransportiert, die Bergung der beiden ineinander verkeilten Lokomotiven gestaltet sich jedoch schwierig.
Das Unglück ereignete sich am Samstagabend auf eingleisiger Strecke zwischen dem Haltepunkt Friedewald und dem Bahnhof Friedewald Bad. Warum die beiden Dampfloks ineinander fuhren, ist unklar. Nach Angaben des stellvertretenden Betriebsleiters der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG), Mirko Froß, waren beide Züge auf der kurvenreichen Strecke mit einer Geschwindigkeit von ...

11 September 2009

Gleisbauarbeiten bei den Harzer Schmalspurbahnen im Bahnhof Wernigerode-Hasserode ab 14.09.2009

http://www.hsb-wr.de

Wernigerode – Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) führt vom 14.
September bis zum 15. November 2009 umfangreiche Sanierungsarbeiten im
Bahnhof Wernigerode-Hasserode durch. Im Zuge der Arbeiten werden die
Bahnhofsgleise sowie die Bahnsteige umfassend erneuert. Die genannten
Baumaßnahmen werden sowohl tagsüber als auch während der nächtlichen
Betriebspausen durchgeführt.
Alle Züge der Harzer Schmalspurbahnen verkehren im genannten
Zeitraum fahrplanmäßig.
Die Geschäftsleitung der HSB bittet alle Anwohner und Gäste für die eventuell
entstehenden Unannehmlichkeiten während der Bauphase um Verständnis.

V51 903 Diesellok ist wieder in Ochsenhausen

http://www.oechsle-bahn.de

Historische Lok kehrt nach über 25 Jahren zum Öchsle zurück



KREIS BIBERACH (tf) - Riesen Freude bei der Öchsle-Bahn: gestern Abend, 10. September, traf die aus Spanien zurückgekaufte Diesellok V51 903 in Ochsenhausen ein. Nach 25-jährigem Dienst in Spanien ist die Lok nun wieder beim Öchsle, wo sie bis 1983 in Betrieb war. Damit macht sich die Schmalspurbahn selbst ein Geschenk zum 110-jährigen Bestehen.

Nachdem die historische Zugmaschine über rund 1300 Straßenkilometer aus dem spanischen Tarragona transportiert worden war, wurde sie unter großem Interesse von Eisenbahnfreunden und Medien am historischen Lokschuppen in Ochsenhausen mit Hilfe zweier Autokräne abgeladen. Zwei Fernsehteams drehten vor Ort und das SWR-Radio berichtete gar in einer Live-Schaltung vom Geschehen.
„Wir freuen uns riesig, dass sie nun tatsächlich hier steht“, strahlte Geschäftsführer Klaus-Peter Schust. Er sei insbesondere dem Aufsichtsrat der Öchsle-Bahn AG und dessen Vorsitzenden Landrat Dr. Heiko Schmid zu Dank verpflichtet, dass diese Investition möglich geworden sei, betonte Schust.
Mit der V51 903 Diesellok sowie den Dampfloks 99 716 und 99 633 hat das Öchsle nun wieder alle Lokomotivtypen vor Ort, die einst im Regeldienst auf der Strecke unterwegs waren. Geschäftsführer Schust rechnet allerdings mit einem bis anderthalb Jahren, bis auch die heimgekehrte Diesellok wieder über die oberschwäbischen Schmalspurschienen rollen kann. Die Umrüstung des Fahrwerks von 1000 Millimeter Spurweite auf die ursprünglichen 750 Millimeter und eine Hauptuntersuchung sind dafür noch notwendig.
Einstweilen sind alle Verantwortlichen und Helfer beim Öchsle froh, die V51 903 wieder am Ochsenhauser Bahnhof stehen zu wissen. Beim Lokschuppenfest des Öchsle-Schmalspurbahnvereins am 13. September haben alle Besucher die Gelegenheit, die knapp zehn Meter lange und 39 Tonnen schwere Heimkehrerin selbst in Augenschein zu nehmen.

INFO: Die Lok V51 903 ist ein originales Stück Heimat- und Technikgeschichte. Sie wurde 1964 im Rahmen einer Kleinserie von nur drei Exemplaren bei der Firma Gmeinder in Mosbach gebaut. Die Lokomotiven wurden ans Öchsle, die Federseebahn und die Bottwartalbahn geliefert um dort die Dampflokomotiven zu ersetzen. Nach Einstellung der anderen beiden Strecken waren zwei der Lokomotiven bis 1983 beim Öchsle im Einsatz. Nachdem auch hier der Betrieb eingestellt worden war, wurde die V51 903 nach Italien und später nach Spanien weiterverkauft.


Text: Thomas Freidank (tf)



Bilder:

BILD 1: Der Geschäftsführer der Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft, Klaus-Peter Schust, (links) und Bernhard Günzl vom Öchsle-Schmalspurbahnverein freuen sich über die Rückkehr der V51. Das originalgetreue Modell zeigt den historischen Zustand, der wieder hergestellt werden soll. Foto: Thomas Freidank

BILD 2+3+4: Die V51 903 wurde unter großem Interesse von Eisenbahnfreunden und Medien am historischen Lokschuppen in Ochsenhausen mit Hilfe zweier Autokräne abgeladen. Foto: Thomas Freidank


NUTZUNGSBEDINGUNGEN:
Text und Bilder können bei Quellennennung zur aktuellen Berichterstattung frei verwendet werden. Jede weitere Nutzung ist vorbehalten!


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Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft gGmbH
Mittelbergstr. 37, 88400 Biberach,
Geschäftsführer: Klaus-Peter Schust
Infotelefon: 07352/922026 (Verkehrsamt Ochsenhausen)
www.oechsle-bahn.de

PRESSEBÜRO:

Thomas Freidank
Telefon: 07392/168028
E-Mail: presse@oechsle-bahn.de
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07 September 2009

Historische Diesellok kehrt zum Öchsle zurück Öchsle-Bahn AG kauft V51 903

http://www.oechsle-bahn.de

KREIS BIBERACH (tf) - Ein Stück Heimat- und Technikgeschichte kehrt nach Oberschwaben zurück: die Öchsle-Bahn AG hat eine Diesellok des Typs V51, welcher von 1964 bis 1984 bei der Schmalspurbahn in Betrieb war, aus Spanien zurückgekauft.

Nach mehrmonatigen Verhandlungen konnte nun eine Einigung erzielt werden: die Öchsle-Bahn AG kauft die Diesellok V51 903 vom spanischen Baukonzern „Comsa“, wo sie bis 2008 beim Gleisbau im Dienst war. Im Lauf dieser Woche soll die Lok aus dem spanischen Tarragona nach Ochsenhausen transportiert werden und dann beim Bahnhofs- und Lokschuppenfest des Öchsle Schmalspurbahnvereins am 13. September zu sehen sein, wie vom Vereinsvorsitzenden Benny Bechter zu erfahren ist.
Die Freude ist bei allen Verantwortlichen der Museumsbahn riesig, da die Lok in „sehr gutem und nahezu unverändertem Zustand ist“, berichtet Bernhard Günzl vom Schmalspurbahnverein. „Damit können bei unserer Museumseisenbahn alle Lokbaureihen gezeigt werden, die während des Regelbetriebs hier im Einsatz waren“, freut sich Günzl. Dies sei eine echte Besonderheit unter den Museumsbahnen. Günzl und Öchsle-Geschäftsführer Klaus-Peter Schust führten die Verhandlungen in Spanien, die aufgrund der Sprachbarriere und zahlloser Details der internationalen Abwicklung und des Transports nicht einfach gewesen seien, wie Günzl schildert.
Auch für den Betrieb der Museumsbahn ist der Erwerb der Lok, von der nur drei Exemplare existieren, ein Glücksfall: „Eine Diesellok ist für Arbeiten an der Infrastruktur unverzichtbar“, erläutert Schust, da mit ihr der Bauzug bewegt werde. Derzeit ist hierfür eine Diesellok V22 von der Jagsttalbahn gemietet. Die Lok wird auf besondere Buchung auch für Sonderfahrten im Museumsbetrieb eingesetzt, wie Klaus-Peter Schust berichtet. Auch hierfür bringe die neuerworbene V51 aufgrund ihrer höheren Leistung eine größere Flexibilität.
Bevor die Lok wieder zwischen Warthausen und Ochsenhausen rollen kann, sind allerdings einige Arbeiten erforderlich. So müssen die Drehgestelle, die in Spanien auf eine Spurweite von 1000 Millimeter angepasst wurden, wieder durch solche für 750 Millimeter ersetzt werden. Außerdem steht für den Betrieb in Deutschland eine Hauptuntersuchung an. Bechter hofft, dass diese Vorhaben im kommenden Jahr angepackt werden können. In der Zwischenzeit wollen die Vereinsmitglieder kleinere Restaurations- und Reparaturarbeiten durchführen.
Die Lok V51 903 ist ein originales Stück Heimat- und Technikgeschichte. Sie wurde 1964 im Rahmen einer Kleinserie bei der Firma Gmeinder in Mosbach gebaut. Die Lokomotiven wurden ans Öchsle, die Federseebahn und die Bottwartalbahn geliefert um dort die Dampflokomotiven zu ersetzen. Nach Einstellung der anderen beiden Strecken waren zwei der Lokomotiven bis 1983 beim Öchsle im Einsatz. Nachdem auch hier der Betrieb eingestellt worden war, wurde die V51 903 nach Italien und später nach Spanien weiterverkauft.

INFO: Das Öchsle fährt bis Ende Oktober an jedem Wochenende und Feiertag ab Warthausen bei Biberach um 10.30 und 14.45 Uhr, ab Ochsenhausen um 12 und 16.15 Uhr. Bis Ende September verkehrt der Zug zusätzlich donnerstags. Reservierungen nimmt das Verkehrsamt Ochsenhausen, Telefon 07352/922026, entgegen. Informationen gibt es auch im Internet unter www.oechsle-bahn.de.


Text: Thomas Freidank (tf)

S Bähnli kummt... ..am Dienstag, 15. September, nach Lahr / Ausstellung ab 17. September, aus baden-online.de

http://www.baden-online.de/news/
artikel.phtml?page_id=412&db=news_lokales&
table=artikel_lahr&id=3875

65 Jahre lang ächzte, stöhnte und schnaufte sie durch Lahr. Jetzt, genau ein halbes Jahrhundert nach ihrer letzten Reise durch die Stadt, wird die altehrwürdige Dampflok mit dem Kosenamen Entenköpfer wieder dorthin zurückkehren, wo sie einst Tausende Male gehalten hat: auf den Lahrer Urteilsplatz.
Lahr. Am Montag, 14. September, reist die alte Tram noch einmal nach Lahr. Diesmal allerdings nicht auf Schienen, sondern auf einem Tieflader. Mit dessen Hilfe wird sie von ihrer derzeitigen Heimat, dem Selfkantbahn-Museum in Aachen, in ihre alte Heimat nach Lahr gebracht. Dort kommt sie dann am Dienstag, 15 September, an.
Zwei Tage später, also ab dem 17. September, ist die Lok dann – gemeinsam mit einem Personenwagen – Prunkstück einer Ausstellung auf dem Urteilsplatz: »'S Bähnli kummt«, so der Name der Projektidee, die bereits vor Jahren geboren wurde und jetzt vollendet wird – pünktlich zu mehreren ...

Österreich: Übernehmen YEG und Veolia den Betrieb auf der Ybbstalbahn?

http://www.lok-report.de/

Vergangenen Freitag präsentierte sich der 1. Vorstand der Ybbstalbahn Entwicklungsgenossenschaft mbH (YEG) in Waidhofen. Fünf der sechs Vorstandsmitglieder kommen aus dem Ybbstal, darunter prominente Persönlichkeiten wie Außenhandelsdelegiert Dr. Dietmar Fellner, Kommerzialrat Hans Kirchmayr oder der Wiener Symphoniker Martin Ortner.
Die YEG verfolgt das klare Ziel, die Ybbstalbahn zu erwerben und mit einem neuen Betreiber so bald wie möglich zu starten, wobei allen Beteiligten klar ist, dass dies ein schwieriges Unterfangen wird: Die ÖBB unternehmen derzeit alles, um den Bahnbetrieb gänzlich einzustellen.
Mit fadenscheinigen Gründen – wie geringe Hochwasserschäden – wurde der Bahnbetrieb in den letzten Wochen nur mehr zwischen Waidhofen und Gstadt aufrechterhalten. Die Bahnstrecke Gstadt-Ybbsitz und Gstadt-Lunz ist gänzlich unterbrochen, die ÖBB wollen sich auf ein Datum der Wiederinbetriebnahme nicht festlegen.
Noch deutlicher wird die Zusperrstrategie der ÖBB in den letzen Tagen. Die Regengüsse von vergangener Freitag-Nacht mit geringfügigen Trassenschäden (unterspülte Gleise) zwischen Waidhofen-Gstadt wurden zum Anlass genommen, selbst diese Strecke bis 31.08.09, Montag Mittag, zu sperren. Die Praxis von anderen Bahnen zeigt, dass solche Schäden binnen Stunden sofort beseitigt werden und der Bahnbetrieb spätestens Samstag früh wieder aufgenommen werden hätte können.
Fazit: Die ÖBB müssen die Ybbstalbahn so rasch wie möglich abgeben, um nicht noch weiteren Schaden anzurichten. Aufgrund der Versäumnisse, wie fehlende Räumung der Bahngräben entlang der ganzen Strecke ist mit weiteren Schäden zu rechnen. Die YEG schlägt daher vor, dass die ÖBB die Ybbstalbahn samt Fahrzeuge der YEG zu überlassen, damit diese von einem neuen Betreiber ordnungsgemäß weitergeführt werden kann.
Aufgrund der Erfahrungen mit anderen Bahnen, wie Pinzgauer Lokalbahn, ist mit Vertragsverhandlungen von ein bis zwei Jahren zu rechnen. Diese Vorgangsweise hätte für beide Seiten Vorteile: Die ÖBB wären für den Erhalt und Betrieb der Ybbstalbahn nicht mehr zuständig und hätten damit kein Risiko mehr zu tragen, die YEG könnte mit einem neuen Betreiber starten - entweder zum Fahrplanwechsel Dezember 2009/2010 oder mit 1. Juli 2010.
Der YEG ist es gelungen, mit der VEOLIA Verkehrs GmbH einen potenten Betreiber zu finden, der sowohl international tätig ist (betreibt diverse Bahnen in u.a. Frankreich, Deutschland, z.B. die Bayrische Oberlandbahn) als auch in Österreich, in Jenbach, einen Firmensitz hat. Ein Vertreter von VEOLIA wird auch bei den Vertragsverhandlungen schon zugegen sein. Voraussetzung für ein Gelingen dieses Vorhabens ist allerdings eine klare Willenserklärung durch das Land NÖ, die YEG zu unterstützen, aber auch die des Bundes, die ÖBB zu einer fairen Übergabe zu veranlassen.
Vertrauensbildend wäre jedenfalls, wenn Verkehrsministerin Doris Bures die ÖBB anweisen würde, den Bahnbetrieb mit Schulbeginn 7. September 2009 wieder aufzunehmen und zügig mit Verhandlungen zur Überlassung der Ybbstalbahn zu beginnen. Hier würde sich die YEG auch ein klares Machtwort von LH Erwin Pröll erwarten, damit die Schüler/-innen zum Schulbeginn wieder mit der Bahn fahren können. Mit dem Notariatsakt vergangenen Freitag ist es für Interessierte/Engagierte jederzeit möglich, einen (oder mehrere) Geschäftsanteile von je 25,00 Euro zu erwerben. Dies wird unter www.probahn.at möglich sein, ebenso sind dort die Statuten der Genossenschaft veröffentlicht - eine eigene Internetplattform ist in Vorbereitung (Pressemeldung Ybbstalbahn Entwicklungsgenossenschaft mbH, 02.09.09).

02 September 2009

Zwei Tage – Vier Veranstaltungen bei der Museums-Eisenbahn Bruchhausen-Vilsen

http://www.museumseisenbahn.de

Das Wochenende 12. und 13. September 2009 stehen gleich vier Veranstaltungen bei der Museums-Eisenbahn an.

Der Samstag, 12.9., wird unter das Motto „“Geschichte (er)leben“ gestellt.
Dazu wird ein Eisenbahnbetrieb gezeigt wie zu historischen Zeiten. Alle Fahrgäste die an diesem Tag in historischer Kleidung aus der ersten Hälfte des vorherigen Jahrhunderts kommen fahren zum historischen Fahrpreis von 1,-€ in den Zügen um 14.00, 16.15 und 18.00 Uhr ab Bruchhausen-Vilsen. Besonderer Treffpunkt für alle historischen Bauern, Ausflügler, Stadtleute, Landärzte, Händler usw. ist der Dampfzug um 18.00 Uhr ab Bruchhausen-Vilsen der Sie zum historischen Fototermin nach Asendorf bringt. Trecker-Freunde mit Oldtimertraktoren und historische Landmaschinen sind im Bahnhof Heiligenberg ausgestellt oder beim Schaupflügen zu bewundern.


1939 wurde der Dieseltriebwagen T42 „Jumbo“ von der Dessauer Waggonfabrik AG gebaut. Dieses Jahr ist es genau 70 Jahre alt geworden und dies wollen wir um 11.30 Uhr ist im Bahnhof Bruchhausen-Vilsen feiern.


Am Sonntag, 13.9. ist dann „Tag des offenen Denkmal“ bei der Mus.-Bahn.
Dann kann den ehrenamtlichen Helfer des DEV in der Wagenwerkstatt in Bruchhausen-Vilsen bei der vielfältigen Arbeit mal über die Schulter geschaut werden.

Beim Kindertag am 13.9. wird speziell für Kinder im grundschulalter erklärt, wie eine Lokomotive funktioniert. Um 11.00, 12.30 oder 15.00 Uhr steht dafür die kleine rote Diesellok „V3“ direkt vor der Werkstatt. Außer eine Stunde Zeit und Kleidung die ruhig etwas „Schwarz“ werden kann wird nichts Weiteres benötigt. Wer lieber die Eisenbahn alleine erkunden möchte, findet auf dem Geländes Hinweistafeln mit Erklärungen in Form von unterschiedlichen Bahnbediensteten.

An beiden Tagen ist im Bahnhof Bruchhausen-Vilsen eine H0- und LGB-Modelleisenbahn ausgestellt und Mitfahrmöglichkeiten auf einer 5-Zoll Dampfeisenbahn. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.



Auskünfte zu den Veranstaltungen und Anmeldungen für Gruppen erteilt das Büro des
TourismusService in Bruchhausen-Vilsen unter Telefon 04252 9300-0.
Reisegruppen bitte nur nach Voranmeldung über den TourismusService.


Pressekontakt:
Deutscher Eisenbahn-Verein e.V.
Bahnhof 1
27305 Bruchhausen-Vilsen
www.museumseisenbahn.de

Bernd Furch (Pressesprecher)
Tel.: 0170 3080286

27 August 2009

Österreich: Pinzgauer Lokalbahn fährt bald wieder bis Krimml

http://www.lok-report.de/

Die Erhaltung und der nunmehr begonnene Wiederaufbau der Pinzgauer Lokalbahn auf dem Streckenabschnitt von Mittersill bis Krimml sind für mich ein Bekenntnis des Landes zum Ausbau der Schiene und zum Öffentlichen Verkehr. Es ist aber auch ein klares Zeichen, dass Salzburg bereit ist, in die Infrastruktur in den ländlichen Regionen und nicht nur im Zentralraum zu investieren", sagt Salzburgs Verkehrsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Wilfried Haslauer.
Zur Sicherstellung eines erfolgreichen Betriebs der Pinzgauer Lokalbahn ist die Wiedererrichtung des vom Hochwasser im Jahr 2005 teilweise zerstörten Streckenabschnitts zwischen Mittersill und Krimml unbedingt notwendig. Nur dann wird die Bahn wieder für die Fahrgäste attraktiv. Insbesondere die touristische Nachfrage leidet unter der Streckenunterbrechung, da in Mittersill auf Busse als Schienenersatzverkehr umgestiegen werden muss.
In Summe betragen die Investitionen für Wiederaufbau und Sanierung/Linienverbesserung und für sonstige Investitionen (Fahrbetriebsmittel) rund 32,3 Millionen Euro. "Mit Maßnahmen wie diesen wird nicht nur in den Öffentlichen Verkehr investiert, sondern auch ein kräftiger Impuls für die Bauwirtschaft in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gesetzt", sagt Haslauer. "Ich freue mich auch über die ermutigenden Zahlen zur bisherigen Entwicklung der Pinzgauer Lokalbahn - man sieht, dass die Menschen bereit sind, auf dieses Angebot zurückzugreifen, wenn Angebot und Qualität stimmen."
Die ersten Vergleichszahlen, die erst mit Juli 2009 gemacht werden konnten, stimmen optimistisch. Sie sind um 40% höher als im ersten Monat nach der Übernahme im Juli 2008. Es wurden im Jahr 2009 mit rund 2500 Fahrradkarten bisher etwa doppelt soviel ausgegeben wie im Vorjahr. Nicht nur die Radfahrer erfreuen sich an der Pinzgauer Lokalbahn, besonders die Dampfzugfahrten sind sehr erfolgreich", berichtet Dr. Arno Gasteiger, Vorstand der Salzburg AG.
"In den kommenden Monaten des Jahres 2009 werden im Abschnitt Mittersill bis Bramberg rund 11 km der Pinzgauer Lokalbahn neu gebaut. Dabei werden nicht nur die Gleise samt Unterbau erneuert, sondern auch 4 größere Brücken neu errichtet, sowie erhebliche Mittel in die Verbesserung der Sicherungsanlagen gesteckt.", so der für den Wiederaufbau im Land Salzburg verantwortliche Landesbaudirektor DI Christian Nagl zum derzeit größten in Bau befindlichen Projekt der Baudirektion.
Die Materialanlieferungen an die Baustelle werden - soweit das möglich ist - über die Schiene abgewickelt. Die Neubauabschnitte werden durchwegs auf dem neu errichteten Salzach-Hochwasserdamm trassiert. Dieser Umstand ermöglicht durchwegs Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h.
Ziel ist es, im Jahr 2009 in etwa bis Bramberg zu gelangen, die Wiederinbetriebnahme des Reststückes nach Krimml soll im Sommer 2010 erfolgen (Pressemeldung SLB Pinzgauer Lokalbahn, 27.08.09).

24 August 2009

Böllerschüsse zu Ehren der Plauener Parkeisenbahn, aus Vogtland Anzeiger

http://www.vogtland-anzeiger.de/
Vogtland_Anzeiger/index.php?
menuid=27&reporeid=1332

Am Samstag war Aktionstag mit dem Deutschen Kinderschutzbund (DKSB) Plauen. Ein buntes Programm wurde dafür organisiert. Extra aus Radebeul kam der Kinderzirkus, der nicht nur Kinder mit seinem Auftritt begeisterte. Auch das Kindertheater des DKSB Plauen, unter Leitung von Schauspielerin Ute Menzel, bekam viel Applaus für ,,Das Märchen vom Salz“. 13 junge Schauspielerinnen und Schauspieler zeigten dabei ihr Talent.
Ab und an knallte es so richtig auf der Festwiese. Der Militärhistorische Verein Leubsdorf rückte mit einer echten Kanone an. Über ein Dutzend Mitglieder gehören dazu, die hauptsächlich bei historischen Treffen wie zum Besipiel am Völkerschlachtdenkmal in Leipzig ihre Auftritte haben. 1806 und 1813 ist die Zeit, die sie vorrangig nachstellen.
Anhand von Bilmaterial und Museen wurden die Uniformen von Mitgliedern selbst ...

Erzgebirgsbahn und Parkeisenbahn Chemnitz werden enger zusammenarbeiten

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
ssat/ssat20090820a.html

Kooperationsvereinbarung unterzeichnet / Drei Parkeisenbahner beginnen Ausbildung bei der Erzgebirgsbahn

(Leipzig/Chemnitz, 20. August 2009) Die Chemnitzer Parkeisenbahn und die mittelständische Bahntochter Erzgebirgsbahn haben heute in Chemnitz eine Kooperationsvereinbarung zur künftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Demnach unterstützt die Erzgebirgsbahn den Fahrbetrieb der Parkeisenbahn sowie die Pflege und den Erhalt der stationären Anlagen mit Sach-, Arbeits- und finanziellen Leistungen. Ziel der Kooperation ist es, Jugendliche über die freiwillige Freizeitbeschäftigung bei der traditionsreichen Parkeisenbahn für das System Eisenbahn zu begeistern und somit mittel- und langfristig qualifizierten und motivierten Nachwuchs für eine Ausbildung bei der Erzgebirgsbahn zu gewinnen.

"Bereits in der Vergangenheit haben wir eng mit der Parkeisenbahn zusammengearbeitet und die Ausbildung der jungen Parkeisenbahner fachlich unterstützt. Wir freuen uns, dass mit dem Beginn des neuen Ausbildungsjahres erstmals drei Parkeisenbahner eine Ausbildung bei der Erzgebirgsbahn aufnehmen", machte Lutz Mehlhorn, Chef der Erzgebirgsbahn, heute während der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages deutlich. Die Azubis werden eine dreijährige Ausbildung zum Eisenbahner im Betrieb bzw. zum Gleisbauer absolvieren und haben gute Chancen, nach bestandener Prüfung einen Arbeitsplatz bei der Erzgebirgsbahn zu erhalten.

Auch die Vertreter der Parkeisenbahn hoben die besondere Bedeutung der Zusammenarbeit mit der Erzgebirgsbahn bei der Berufsorientierung der jungen Parkeisenbahner hervor: "Die Parkeisenbahn Chemnitz ist weit mehr als eine touristische Einrichtung. Kinder und Jugendliche lernen bei uns bereits viele Facetten des Eisenbahnbetriebs kennen und sorgen im Team selbst dafür, dass die Parkeisenbahn immer sicher und pünktlich im Chemnitzer Küchwald unterwegs ist. Da ist es sehr hilfreich, dass die kleinen Parkeisenbahner durch praktische Einsätze und Exkursionen bei der Erzgebirgsbahn auch Einblicke in den echten Eisenbahnbetrieb gewinnen können", so Reinhard Storch, Technischer Geschäftsführer der Parkeisenbahn Chemnitz.

Fakten zur Parkeisenbahn Chemnitz und zur Erzgebirgsbahn:

Die Chemnitzer Parkeisenbahn (www.parkeisenbahn-chemnitz.de) wurde am 13. Juni 1954 - damals noch als Pioniereisenbahn - offiziell eröffnet. Viele junge Parkeisenbahner absolvierten später eine Berufsausbildung bei der ehemaligen Deutschen Reichsbahn und machten so ihr Hobby zum Beruf. Die Kooperation mit der Erzgebirgsbahn soll an diese Tradition anknüpfen.Die Erzgebirgsbahn (EGB) mit Sitz in Chemnitz wurde 2002 als mittelständisches Unternehmen unter dem Dach der Deutschen Bahn gegründet. Sie beschäftigt gegenwärtig rund 250 Mitarbeiter, die für einen reibungslosen Betrieb der täglich 150 Züge auf dem 217 Kilometer langen Streckennetz sorgen. Sie tragen zudem Verantwortung für die Instandhaltung der Gleisanlagen, der rund 220 Bahnübergänge, 282 Brücken, 608 Durchlässe und vier Tunnel. Außerdem sind sie verantwortlich für 74 gepachtete Bahnhöfe und Haltepunkte. Mehr zur Erzgebirgsbahn unter www.bahn.de/erzgebirgsbahn.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

22 August 2009

Malente: Feld- und Kleinbahn Betriebs gGmbH

http://www.lok-report.de/

Es hat uns schlichtweg die Sprache verschlagen, was seit Juni hier in Malente abgelaufen ist, doch nun lichten sich die Nebel:
Am 2.6. hat der Bürgermeister der Gemeinde Malente die Strecke Bad Malente - Bruhnskoppel feierlich eröffnet. Am 4.6. war der Geschäftsführer zu einer nichtöffentlichen Sitzung eingeladen, bei der es eigentlich um einen Zuschußantrag in Höhe von 3.000 EUR ging, um eine Druckluftbremse einbauen zu können. Am 19.6. bekam die KLBG - nachdem der Gf am 18.6. für 3 Wochen in Urlaub gefahren war - eine Ordnungsverfügung mit einem sofortigen Vollzug ins Haus. Damit war der KLBG die Beförderung von Personen auf dem Gleis untersagt. Eine detaillierte Begründung gab es nicht. Am 22.6. erhielt die Gemeinde per Mail eine "Einschätzung" nach Eisenbahnrecht vom EBA aufgrund von 32 dort vorgelegten Digitalfotos, die dann als Begründung herhalten mußten. Unser Anwalt legte Widerspruch ein, der jedoch keine aufschiebende Wirkung hatte. Kurz vor dem Urlaub des Bürgermeisters gab es nach Rückkehr des Gf noch einen Termin, bei dem die Gemeinde erklärte, daß sie nur handeln würde, wenn ein Gericht sie dazu zwingt.
Daraufhin wurde der Anwalt gewechselt und eine Klage gegen den sofortigen Vollzug beim Verwaltungsgericht Schleswig eingereicht. Zum 19.8. wurde dann die Deutsche Privatbahn GmbH als Eigentümer der Strecke zu einem Gespräch beim Bürgermeister eingeladen. Der Gf der KLBG kam dann - rein zufällig - mit. Bei diesem Gespräch stellte sich dann heraus, daß die Gemeinde die Bahnhofstraße "kostengünstig" umzubauen gedenke und die Kleinbahn schlichtweg im Wege sei. Auch für eine Trinkwasserleitung waren die Gleise im Wege. "Zufall" war, daß DB Netz AG das Gelände bis zum Lokschuppen gekündigt hatte und zum Ende August die Rückgabe forderte.
Nach Darstellung der rechtlichen Situation wurde den Beteiligten klar, daß die von ihnen angestrebte "einfache Lösung durch Aushungern der KLBG" leider nicht so funktionierte. Es wurde von Seiten der Gemeinde erklärt, daß man nun hoffe, das Gericht würde sehr schnell entscheiden. (Die Gemeinde hätte auch den sofortigen Vollzug aufheben können, als klar war, daß jedes andere Unternehmen auf der Strecke mit den gleichen Fahrzeugen fahren könne, da dieser nur gegen die KLBG
gerichtet war).
Am 21.8. sollte das Verwaltungsgericht entscheiden, vertagte aber, da es einen "Gütetermin am 19.8. gegeben haben soll und man nicht wisse, was dabei herausgekommen ist". Zu diesem "Gütetermin" war jedoch die KLBG nie eingeladen worden.
In der kommenden Woche will das Verwaltungsgericht entscheiden. Da es sein könnte, daß sowohl DB Netz AG als auch die Gemeinde unsere Gleise nach dem 28.8. eigenmächtig entfernen werden, bitten wir Sie, u.U. auch vor Ort zu sein (Carsten Recht, www.fkbg.de, 22.08.09).

19 August 2009

Teddybären haben bei der Selfkantbahn freie Fahrt , aus az-web

http://www.az-web.de/lokales/heinsberg-detail-az/
1017842?_link=&skip=&
_g=Teddybaeren-haben-bei-der-Selfkantbahn-freie-Fahrt.html

Kreis Heinsberg. Bei der Selfkantbahn ist am Sonntag, 6. September, wieder Teddybärentag. Dazu sind alle kleinen und großen Kinder und alle kleinen und großen Fans der historischen Dampfeisenbahn eingeladen.
Mit dem Teddybärentag denkt die Selfkantbahn an ihre jüngsten Fahrgäste, denen der Teddy Tröster und Gefährte ist.
Und die Erwachsenen werden daran erinnert, dass der legendäre Stoffbär auch für sie der unentbehrliche Begleiter in den ersten Lebensjahren war.
Alle Kinder bis einschließlich 14 Jahren, die einen Teddybären mitbringen, haben an diesem Tag freie Fahrt mit den historischen Dampfzügen der Selfkantbahn zwischen den Bahnhöfen Geilenkirchen-Gillrath und Gangelt-Schierwaldenrath. Und der Teddybär kann auch umsonst mitfahren.
In der Ausstellungshalle am Bahnhof Schierwaldenrath können die Besucher die ...

16 August 2009

Parkbahn fährt auf der Erfolgsspur 3000 Passagiere am "Freie Presse"-Familientag - Kleine Züge beförderten dieses Jahr schon fast 100.000 Gäste, aus Freie Presse

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/
REGIONALES/CHEMNITZ/1564498.html

Chemnitz. Rund 3000 Passagiere hat der "Freie Presse"-Familientag am Sonntag der Parkeisenbahn beschert. "Das ist Wahnsinn, sonst hätten wir bei dieser Hitze höchstens 200 bis 300 Fahrgäste gehabt", freute sich Reinhard Storch, der Chef der Attraktion im Küchwald.
Auch Matthias Dietel, Vorsitzender des Parkbahn-Fördervereins, ist hochzufrieden. Fast 100.000 Kinder und Erwachsene stiegen dieses Jahr schon in die kleinen Züge ein. Er sieht deshalb gute Chancen, dass bis zum Saisonende 130.000 Fahrgäste erreicht werden - das wäre Rekord.
Doreen Rudolph steigt mit ihren Kindern Joyce und Jolina aus dem Zug. "Uns gefällt es hier sehr gut", sagt die Chemnitzerin. "Wir wohnen in der Nähe und sind fast jedes Wochenende im Küchwald. Man spürt, dass die Kinder und Jugendlichen ihren Dienst bei der Parkbahn mit Begeisterung versehen."
Ebenso denkt Nicole Hölzel, die mit ihren Sohn Lance unterwegs ist. "Die Parkbahn ...

13 August 2009

Neue Harzbahn: Länder uneinig über Finanzierung, aus Bild

http://www.bild.de/BILD/regional/hannover/
dpa/2009/08/13/
neue-harzbahn-laender-uneinig-ueber-finanzierung.html

Donnerstag, 13. August 2009, 14:56 Uhr

Braunlage (dpa/lni) - Zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt droht offenbar Streit um die Finanzierung des Anschlusses von Braunlage an das Netz der Harzer Schmalspurbahn. Während das Verkehrsministerium in Hannover am Donnerstag mitteilte, die Länder würden die Kosten in Höhe von voraussichtlich elf Millionen Euro jeweils zur Hälfte tragen, hieß es aus dem Verkehrsministerium in Magdeburg, Niedersachsen übernehme zehn Millionen Euro. «Das letzte Wort ist noch nicht ...

Sachsen-Anhalt: HSB-Verlängerung nach Braunlage kann Harztourismus beleben

http://www.lok-report.de/

Nach Ansicht von Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre kann die rund sechs Kilometer lange Erweiterung des Streckennetzes der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) von Elend nach Braunlage der touristischen Entwicklung der Harzregion zusätzliche Impulse verleihen. „Gemeinsam mit dem Nachbarland Niedersachsen wollen wir jetzt zunächst die Machbarkeit eines solchen Projektes untersuchen“, sagte er heute nach der Kabinettssitzung in Magdeburg, in der Daehre die Mitglieder der Landesregierung über die Ergebnisse seines jüngsten Arbeitstreffens mit dem niedersächsischen Verkehrsminister Dr. Philipp Rösler unterrichtet hatte.
Voraussichtlich im November werde eine Studie vorliegen, in der die Rahmenbedingungen einer möglichen HSB-Streckenverlängerung ausführlich dargestellt und bewertet würden, kündigte Daehre an. Eine erste Schätzung beziffere den Investitionsaufwand für die Streckenerweiterung mit gut elf Millionen, die jährlichen Betriebskosten mit rund 600.000 Euro. „Allein schon wegen dieser beträchtlichen Kosten möchte ich sicher sein können, dass Aufwand und Nutzen in einem vernünftigen Verhältnis stehen“, betonte der Minister. Wenn diese Voraussetzung erfüllt sei, werde er das Vorhaben mit Nachdruck unterstützen.
Nach den Worten von Daehre beabsichtigt Niedersachsen, rund zehn Millionen Euro für die HSB-Verlängerung nach Braunlage bereit zu stellen, die nach bisherigen Überlegungen in etwa parallel zur B27 verlaufen würde (siehe Grafik). Täglich könnten in beiden Richtungen jeweils vier Dampfzüge verkehren. Auf der niedersächsischen Seite verspreche man sich davon eine bessere Verknüpfung der eigenen touristischen Angebote mit denen auf sachsen-anhaltischer Seite, sagte der Minister. Daehre will seine mögliche Befürwortung des Projekts mit der Forderung verknüpfen, eine Liftverbindung zwischen Schierke und dem Wurmberg zu schaffen. „Für die Urlauber in Schierke würden sich damit die Skilaufangebote erweitern, für die Touristen aus dem Westharz wäre der Brocken dann schneller erreichbar“, begründete Sachsen-Anhalts Verkehrsminister seine Überlegung.
Die Stadt Braunlage war bis 1945 über die Südharzeisenbahn mit dem heutigen Streckennetz der Harzer Schmalspurbahnen GmbH verbunden. Durch die Grenzziehung nach dem zweiten Weltkrieg wurde diese Strecke unterbrochen. Die in Niedersachsen verbliebene Reststrecke der Südharzeisenbahn wurde bis 1963 stillgelegt.
Als 1991 die HSB gegründet wurden, war die Stadt Braunlage über ihre Kurbetriebsgesellschaft Gesellschafter des Unternehmens. Hintergrund dieser Beteiligung war bereits damals die Idee, Braunlage perspektivisch wieder an die Schmalspurbahnen im Harz anzuschließen. Hierzu wurde später auch ein entsprechender Gesellschafterbeschluss gefasst (Pressemeldung Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, 13.08.09).

11 August 2009

Schmalspurbahn-Strecke wird verlängert Züge sollen von Elend nach Braunlage fahren - Elf Millionen Euro für den Ausbau notwendig, aus mz-web

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?
pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&
aid=1249969076208

Magdeburg/dpa. Das Netz der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) soll erweitert werden: Künftig sollen auch Züge von Elend ins niedersächsische Braunlage fahren. Gemeinsam mit dem Nachbarland soll bis November zunächst die Machbarkeit des Projektes untersucht werden, sagte Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre (CDU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in Magdeburg. Dies habe er mit seinem niedersächsischen Amtskollegen Philipp Rösler (FDP) vereinbart. Die Investition für die Streckenerweiterung von sechs Kilometern bezifferte Daehre auf gut elf Millionen Euro, die jährlichen Betriebskosten auf rund 600 000 Euro. Täglich könnten in beiden Richtungen jeweils vier Dampfzüge verkehren.
Nach den Worten Daehres will Niedersachsen zehn Millionen Euro für die ...

07 August 2009

Claus-Köpcke-Preis 2009 ausgelobt

http://www.lok-report.de/

Der Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V. (VSSB) lobt in diesem Jahr nunmehr zum siebten Male den Claus-Köpcke-Preis aus. Mit diesem Preis soll das besondere Engagement für den Erhalt und die Weiterentwicklung der sächsischen Schmalspurbahnen und ihrer Geschichte gewürdigt werden.
Der Preis wird in zwei Kategorien vergeben:
Technik/Bauten
Medien
Bewerben können sich Einzelpersonen, Gruppen, Vereine oder Unternehmen mit Projekten, Aktionen und Vorhaben, die die sächsischen Schmalspurbahnen erhalten und weiter entwickeln. Gleichermaßen preiswürdig sind Projekte zur Pflege der Geschichte der sächsischen Schmalspurbahnen.
Gewinner des Claus-Köpcke-Preises in den Vorjahren waren unter anderem der Interessenverband Zittauer Schmalspurbahnen e.V. (2003), die IG Verkehrsgeschichte Wilsdruff e.V. (2004), die Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn e.V. (2005), die Traditionsbahn Radebeul e.V. (2006), die SOEG Sächsisch-Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft mbH (2007) und die Museumsbahn Schönheide e. V. (2008).
Die Bewerbungsfrist endet am 30.09.2009. Detaillierte Bewerbungsunterlagen und ein Bewerbungsformular stehen online unter www.ssb-sachsen.de als Download zur Verfügung (Pressemeldung Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen, 07.08.09).

05 August 2009

Rumänien: Talstrecke Covasna wird wieder planmaessig befahren

http://www.lok-report.de/

Ab Samstag, 7.8.2009 wird die Talstrecke in Covasna wieder planmaessig befahren. Sozusagen als Auftakt wurde am Montag, 3.8.2009 die 762.209, welche sich am Rueckweg von Comandau Richtung Moldovita befand, in Covasna abgeladen und 4 Fahrten zwischen Voinesti und Siclau durchgefuehrt, welche von den zahlreich anwesenden Touristen gerne angenommen wurden. Die Strecke weiter zum Bahnhof ist wegen des erneuten Senkens der Hanko-Bruecke und einer Vielzahl gestohlener Schienen im Bahnhofsbereich von Covasna nicht mehr moeglich.
Die von der Gemeinde Covasna bestellen planmaessigen Fahrten werden jeden Samstag und Sonntag, bis 27.9.2009 durchgefuehrt. Zum Einsatz kommt entweder eine Ns3h oder eine Ns2h (Georg Hocevar, www.cfi.ro, 05.08.09).

Rumänien: Comandauer Festtage

http://www.lok-report.de/

Am 1. und 2. August 2009 fanden wie jedes Jahr die Festtage des Dorfes Comandau statt, welche fuer den Riesenpilzeintopf und die Fahrten mit der Waldbahn bekannt sind. Zum Einsatz kamen die (ehemalige Boehler 9) 762.209 sowie eine Ns3h.
Heuer wurde die Fahrtstrecke erheblich verlaengert, erstmals seit 12 Jahren wurde der Streckenkilometer 3 der Zweigstrecke nach Holom erreicht. In diesem Bereich war die Strecke an vier Stellen durch Hochwasser unterbrochen. Vom Bahnhof Comandau weg, einschliesslich des Abschnittes der Stammstrecke Richtung Schraegaufzug bis zur Abzweigung Richtung Holom, ergibt sich bis zum Streckenkilometer 3 bereits eine Streckenlaenge von 5km.
Um mit dem Kessel bergwaerts fahren zu koennen, wurde fuer das Wenden der Lokomotiven auch das Gleisdreieck in Comandau wieder befahrbar gemacht. Am Streckenkilometer 3 wurde eine Weiche eingebaut, wodurch das Umsetzen des Zuges mittels "englischen Verschubes" moeglich ist. Das Gleis Richtung Holom liegt im grossen und ganzen noch bis zum km 4,5, aufgrund des Fehlen von etlichen Schienen ist die Befahrung aber nicht moeglich. Die Komplettierung und Instandsetzung ist geplant. Fuer die Zukunft ist vorgesehen, dass am Bahnhof in Comandau eine kleine Diesellok gegen Voranmeldung gechartert werden kann (Georg Hocevar, www.cfi.ro, 05.08.09).

03 August 2009

Großes Öchsle-Lokschuppenfest

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OCHSENHAUSEN (tf) - Ein erweitertes Kinderprogramm und Eisenbahnerlebnisse für Groß und Klein bietet das diesjährige Lokschuppenfest des Öchsle Schmalspurbahnvereins am 13. September. Anlässlich des Tags des offenen Denkmals pfeifen und dampfen rund um den historischen Lokschuppen und am Bahnhof in Ochsenhausen allerhand seltene Fahrzeuge.

Straßen- und Schienenoldtimer rund um Lokschuppen und Bahnhof in Ochsenhausen, welche an sich schon ein Kleinod aus der Eisenbahn-Pionierzeit sind, locken alljährlich zum Tag des offenen Denkmals nach Ochsenhausen. Familien können sich in diesem Jahr über zusätzliche Vergnügungen für Kinder freuen, sagt Organisator Benny Bechter: „Die kleinen Gäste können sich bei Fahrten mit einer Handhebeldraisine und auf einer Hüpfburg austoben“. Außerdem kündigt der Vorsitzende des Öchsle Schmalspurbahnvereins einen Luftballonwettbewerb und eine Malecke an.
Natürlich stehen die Vereinsmitglieder für alle Fragen rund um die historische Schmalspurbahn zur Verfügung und bieten sachkundige Führungen durch das Bahnhofsareal an. Zu sehen ist dort unter anderem ein „Rollbock-Denkmal“, das anschaulich macht, wie Normalspur-Güterwagen auf den schmalen Öchsle-Schienen rollen konnten. Ein besonderes Ausstellungsstück ist die Lokomotive Nr. 99 633: Sie war die originale Erstausstattung der Königlich Württembergischen Staatseisenbahn für die Öchsle-Strecke von 1899. Gleichzeitig ist sie das große Zukunftsprojekt des Schmalspurbahnvereins, denn bis diese Lok wieder wie vor 100 Jahren zwischen Warthausen und Ochsenhausen dampfen kann, muss sie gründlich restauriert werden.
Den Tag über verkehrt das Öchsle nach einem Sonderfahrplan mit zusätzlichen Fahrten, wobei die 82 Jahre alte Dampflok 99716 „Rosa“ sowie eine Diesellokomotive zum Einsatz kommen. Die Bewirtung im Lokschuppen wird zum Frühschoppen von den „Polkabürschla“ aus Mittelbuch und nachmittags von den „Finkel-Buam“ aus Waldburg musikalisch begleitet. Der Fanfarenzug Ochsenhausen empfängt dann den Nachmittagszug um 15.55 Uhr. Einen ganz anderen Blick in die Vergangenheit bietet das Waschfrauen-Museum, das sich direkt beim Bahnhof befindet und ebenfalls geöffnet ist.

INFO: Neben den regulären Öchsle-Verbindungen ab Warthausen bei Biberach um 10.30 und 14.45 Uhr und ab Ochsenhausen um 12 und 16.15 Uhr gibt es am 13.9. einen Frühzug mit Diesellok ab Warthausen um 9 Uhr. Zusätzliche Dieselzüge verkehren außerdem ab Warthausen um 17.30 Uhr und ab Ochsenhausen um 13.20 Uhr und 19 Uhr. Reservierungen nimmt das Verkehrsamt Ochsenhausen, Telefon 07352/922026, entgegen. Informationen und das komplette Festprogramm gibt es auch im Internet unter „www.oechsle-bahn.de“ sowie „www.das-oechsle.de“.


Text: Thomas Freidank (tf)

Dampfbahn-Route Sächsische Schmalspurbahnen nimmt weiter Fahrt auf

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Im Rahmen der Eröffnung der diesjährigen Historik Mobil gab heute der Vorsitzende des Vereines zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V. (VSSB), Dr. Andreas Winkler, den Startschuss für das das erste Regionalbüro der „Dampfbahn-Route Sächsische Schmalspurbahnen“. Im Beisein des Schirmherrn, des Sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich, übergab er dazu ein entsprechendes Büroschild an den Geschäftsführer der Sächsisch-Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft mbH (SOEG), Ingo Neidhardt.
Winkler dankte der SOEG für ihr herausragendes Engagement, mit dem das Team daran arbeitet, neben dem Kerngeschäft Zittauer Schmalspurbahn die gesamte Region zu vermarkten. „Nur wer so über den Tellerrand schaut, erkennt die Potenziale, die der Tourismus bei uns bietet“, sagte der VSSB-Vorsitzende am Bahnhof Bertsdorf.
Der VSSB als ideeller Träger dieser neuen Ferienstraße engagiert sich für eine Stärkung der sächsischen Tourismuswirtschaft unter Nutzung der Attraktionen links und rechts der Schmalspurbahnen. „Wir haben tolle Angebote in allen Regionen, die wir mit diesem Projekt gemeinsam vermarkten können. Das schafft unvergessliche Erlebnisse für die ganze Familie und sorgt gleichzeitig für eine höhere Wertschöpfung im ländlichen Raum“, erläuterte Winkler.
Das Büro Ostsachsen/Oberlausitz wird seinen Sitz im SOEG Kundenzentrum am Zittauer Bahnhof haben und soll regionaler Ansprechpartner sein für alle, die sich an der Dampfbahn-Route beteiligen wollen. „Nach diesem Vorbild werden in den nächsten Monaten weitere Anlaufstellen folgen. Nur mit einer sachsenweiten Präsenz erreichen wir unser Ziel, den Freistaat insgesamt als Reiseziel zu vermarkten und die Anbieter bestmöglich zu vernetzen“, so Winkler (Pressemeldung Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e.V. - VSW, 01.08.09).

29 Juli 2009

Sonderprogramm der Selfkantbahn für große und kleine Leute, aus az-web

http://www.az-web.de/lokales/
heinsberg-detail-az/991841?_link=&
skip=&
_g=Sonderprogramm-der-Selfkantbahn-fuer-grosse-und-kleine-Leute.html

Kreis Heinsberg. Im Monat August bietet die Selfkantbahn wieder ein abwechslungsreiches Sonderprogramm, das sich an Kinder und Erwachsene, an Eisenbahnfans und an Freunde kulinarischer Köstlichkeiten richtet.
Am Sonntag, 2. August, und am Sonntag, 23. August, finden um 12.30, 14.15 und 15.45 Uhr - nach Ankunft der Züge aus Gillrath - im Bahnhof Schierwaldenrath die beliebten Führungen für große und kleine Leute statt. Warum fällt die Lok nicht vom Gleis? Wie wird eine Eisenbahn gelenkt? Was passiert mit der Kohle und den Unmengen Wasser, die in die Dampflok gefüllt werden? Brennt da wirklich ein richtiges Feuer drin? Diesen Fragen können die Besucher auf den Grund gehen - und auch Erwachsene können bei den Führungen noch etwas lernen.
Am Samstag, 8. August, und am Sonntag, 9. August, sind die Tage des Eisenbahnfreundes. Immer am zweiten August-Wochenende erinnert die Selfkantbahn ...