26 März 2009

Saisonstart und Jubiläumsjahr der Öchsle Schmalspurbahn

http://www.oechsle-bahn.de

Wieder regelmäßige Dampfzugfahrten

Saisonstart und Jubiläumsjahr der Öchsle Schmalspurbahn


KREIS BIBERACH (tf) - Am 1. Mai und dem ersten Maiwochenende ist es soweit: Die Öchsle Museumsbahn startet mit ihren regelmäßigen Dampfzugfahrten zwischen Warthausen und Ochsenhausen in die neue Saison. Die Verantwortlichen erinnern in diesem Jahr mit einigen Veranstaltungen an die Eröffnung der Schmalspurbahn im Jahr 1899.

Vor 110 Jahren dampfte das Öchsle erstmals durch die oberschwäbische Landschaft und schaffte als hochmodernes Verkehrsmittel für viele Orte den Anschluss an die „weite Welt“. Mit dem Saisonstart lassen nun die schnaufenden Dampfloks und die detailgetreu restaurierten Wagen auf der einstündigen Fahrt, vorüber an den original erhaltenen Bahnhöfen, die Pionierzeit der Eisenbahn wieder aufleben. Für die ersten Fahrten kommt in diesem Jahr die 82 Jahre alte Lok 99 716 „Rosa“ zum Einsatz, deren Kessel in den vergangenen Wintermonaten überarbeitet wurde. Neben Maiausflüglern erwarten die Betreiber zum Saisonstart auch zahlreiche Eisenbahnfreunde aus Süddeutschland, Österreich und der Schweiz. „Die Strecke ist bei gutem Wetter gesäumt von Fotografen und Hobbyfilmern“, berichtet Klaus-Peter Schust, Geschäftsführer der Öchsle-Bahn, von den vergangenen Jahren.
„Im Frühjahr ist eine Dampfzugfahrt durch die blühenden Wiesen und Rapsfelder aber auch besonders schön“, findet Schust. Wer sich am 1. Mai gern aufs Fahrrad schwingt, dem empfiehlt Schust ebenfalls, den Ausflug mit dem Dampfross zu verbinden und verrät: „Fahrräder werden im Öchsle kostenlos mitgenommen“. Wer Lust hat, kann auf dem ausgeschilderten Radweg entlang der Schmalspur-Strecke radeln und dabei die historische Bahn durch die Landschaft schnaufen sehen.
Dass die Räder der Bahn nicht längst still stehen, ist der ehrenamtlichen Arbeit des Vereins Öchsle Schmalspurbahn e.V. zu verdanken. Dessen Mitglieder arbeiten, nach entsprechender Ausbildung, als Lokführer, Heizer oder Schaffner, sorgen aber auch für kleine Erfrischungen und Stärkungen im historischen Restaurationswagen.
In diesem Jahr wird der Verein das Programm seines Lokschuppenfests im September besonders dem 110-jährigen Jubiläum der Bahn widmen. Für Kinder ist ein Mal- und Bastelwettbewerb geplant. Richtig nostalgisch wird es am 29. November, dem Datum der Öchsle Eröffnungsfahrt. Wie einst wird der Zug von Warthausen nach Ochsenhausen dampfen, wo die Fahrgäste mit einem Festessen nach derselben Menükarte wie 1899 begrüßt werden.
Für diejenigen, die nicht bis November warten möchten und das erste Maiwochenende bereits anderweitig verplant haben, hat Geschäftsführer Schust noch einen weiteren Öchsle-Tipp parat: „Am darauf folgenden Sonntag ist Muttertag und da sind alle Mütter zu einer kostenlosen Fahrt eingeladen!“ Auch ein kleiner Blumengruß wird für sie vorbereitet.

INFO: Das Öchsle fährt bis Ende Oktober an jedem Wochenende und Feiertag ab Warthausen bei Biberach um 10.30 und 14.45 Uhr, ab Ochsenhausen um 12 und 16.15 Uhr. Von Juli bis Ende September verkehrt der Zug zusätzlich donnerstags. Reservierungen nimmt das Verkehrsamt Ochsenhausen, Telefon 07352/922026, entgegen. Informationen gibt es auch im Internet unter www.oechsle-bahn.de.

23 März 2009

Fichtelbergbahn hat im vergangenen Jahr 192.000 Passagiere befördert - Bistrowagen nach Restaurierung wieder in Dienst gestellt, aus Freie Presse

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/
ERZGEBIRGE/ANNABERG/1475376.html

Annaberg-Buchholz. 192.000 Passagiere hat die Fichtelbergbahn 2008 befördert. Das sind 27.000 mehr als im Jahr zuvor. Dabei will Werner Deiß, Geschäftsführer der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) mbH, 2007 nicht als Maßstab gelten lassen. Grund: Damals ist die B 95 Richtung Oberwiesenthal gebaut worden, was viele potenzielle Kunden verschreckt habe. Quasi als Beleg dafür führt Deiß das Jahr 2006 an, in dem bereits 176.000 Fahrgäste gezählt wurden.
Diese Entwicklung stimme zuversichtlich. "Wir sind insgesamt sehr zufrieden damit", kommentiert der Geschäftsführer die Bilanz. Wie sich das im Umsatz niederschlägt, dazu möchte er allerdings nicht viel sagen. Nur soviel: "Die Fichtelbergbahn schreibt schwarze Zahlen. Und das inzwischen seit dem Jahr 2000."
Damit das auch so bleibt, wird im Unternehmen ständig gegrübelt, wie das ...

Wartungsarbeiten bei der Öchsle-Bahn

http://www.lok-report.de/

Unter Hochdruck wird derzeit im Lokschuppen in Warthausen an den beiden Dampfloks der Öchsle-Bahn gearbeitet. Die 82 Jahre alte 99 716 „Rosa“, deren Kessel überarbeitet werden muss, soll an Ostern wieder unter Dampf stehen.
Von Eisenbahnromantik ist derzeit beim Öchsle wenig zu spüren. Dafür bieten die zwei Dampfloks im Warthauser Lokschuppen für Technikinteressierte hochinteressante Einblicke in das Innenleben der historischen Maschinen. Für die Mitglieder des Öchsle-Schmalspurbahn Vereins bedeuten die zerlegten Dampfrösser aber vor allem eines: viel Arbeit. Sie sind es nämlich, die die nötigen Wartungen und Reparaturen in ihrer Freizeit durchführen.
Am dringendsten ist die Genesung der Patientin 99 716 „Rosa“, an der seit Dezember gearbeitet wird. „Wenn nichts Gravierendes dazwischen kommt, wird die Lok zu den Sonderfahrten an Ostern wieder dampfen“, gibt sich Vereinsvorsitzender Benny Bechter zuversichtlich. Für die historische Zugmaschine ist eine gutachterliche Hauptuntersuchung des Kessels nötig, die spätestens alle acht Jahre vom Gesetzgeber gefordert wird. Um diese zu bestehen, mussten 15 von rund 200 Stehbolzen neu eingeschweißt werden, welche die Kesselwand gegen die zentrale Feuerbüchse abstützen, wie Bechter berichtet. Darunter liegt der Aschkasten, für dessen Erneuerung derzeit bis zu 20 Millimeter starke Stahlplatten verarbeitet werden. Zum Schweißgerät mussten die Helfer auch für das Einsetzen neuer Waschluken greifen, durch die der Kessel alle 20 Betriebstage gespült wird.
Damit „Rosa“ rechtzeitig fertig wird, muss sich 99 788 „Berta“ ein wenig gedulden. Die zweite Öchsle-Dampflok benötigt eine aufwändige Fahrwerks-Hauptuntersuchung, an der seit einem Jahr gearbeitet wird. Der Achskasten wurde bereits erneuert und die Radsätze kamen im Februar aus dem Dampflokwerk Meiningen zurück, wo sie komplett überarbeitet worden waren. „An den Einbau machen wir uns, wenn Rosa wieder dampft“, erklärt Bechter die Prioritäten.
Vor allem am Wochenende, bei Bedarf auch werktags, schwirrt ein harter Kern von zehn Helfern bienenfleißig um die Loks. Gemeinsam wird entrostet, geschweißt, lackiert und gestrichen, gebohrt und gedreht. „Eigentlich weiß jeder, was er zu tun hat“, sagt Bechter, der die Arbeiten koordiniert. Er kann sich auf ein eingespieltes Team und versierte Spezialisten verlassen. Florian Jauch weiß beispielsweise auf jede Frage zur Dampfloktechnik eine Antwort, Rouven Kuhrke sorgt für die präzise Anfertigung auch aufwändiger Einzelteile. Beide haben, wie Bechter selbst, eine Ausbildung zum Industriemechaniker. Albert Scharf machen seine beruflichen Kenntnisse als Schlosser und Elektroniker hingegen zum Generalisten „Der macht alles und ist immer da“, lobt Bechter. Viele der Helfer, die zwischen 14 und 70 Jahre alt sind, kommen aber auch aus nicht-technischen Berufen. Die Eisenbahnbegeisterung sei der gemeinsame Nenner und einzige Voraussetzung für die Mitarbeit an der historischen Bahn, betonen alle Vereinsmitglieder.
Alle legen sich ins Zeug, damit „Rosa“ an Ostern wieder für glänzende Augen bei großen und kleinen Eisenbahnfreunden sorgt. Die Chancen stehen gut, das Öchsle schon einige Tage vor den Feiertagen wieder Pfeifen zu hören - dann sind die ersten Probefahrten geplant.
Wer beim Öchsle mitarbeiten oder beim Verein Öchsle Schmalspurbahn e.V. hineinschnuppern möchte, kann sich mit Benny Bechter unter Telefon 0170/ 238 7850 in Verbindung setzen. Informationen gibt es auch im Internet unter „www.oechsle-bahn.de“ sowie „www.das-oechsle.de“. Reservierungen für die Osterfahrten nimmt das Verkehrsamt Ochsenhausen, Telefon 07352/922026, entgegen (Pressemeldung Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft gGmbH, www.oechsle-bahn.de, Fotos Thomas Freidank, 21.03.09).

Wieslocher Feldbahnmuseum steht in diesem Jahr mächtig unter Dampf

http://www.lok-report.de/

Seitdem die letzte Feldbahn-Dampflokomotive den historischen Lokschuppen in Wiesloch bei Heidelberg verlassen hat sind gut 50 Jahre vergangen. In diesem Jahr soll es in dem alten Gebäude wieder wie früher nach Kohle, Öl und Dampf riechen. Die Henschellokomotive der „Stumpfwaldbahn“ aus Ramsen in der Pfalz wird am 6. und 7. Juni zu Gast bei der Museumsfeldbahn sein und mit Loren- und Personenzügen auf die Strecke gehen.
Auch in der Eisenbahn-Saison 2009 gibt es wieder vieles zu entdecken. Bereits am 1. Mai öffnet das Museum in den Weinäckern von 10.00-17.00 Uhr seine Tore. Besondere Highlights in diesem Jahr sind der Feldbahn- und Oldtimerbrunch am 3. Mai, die bereits genannten Dampftage vom 6. bis 7. Juni, die Veranstaltung „Schichtwechsel“ mit Maschinenvorführungen am 5. Juli, der „Schultütentag“ für alle ABC-Schützen am 6. September, die „Laternenfahrt“ am 3. Oktober sowie der „Nikolausfahrtag“ am 6. Dezember.
An allen Fahrtagen werden Führungen angeboten und findet Fahrbetrieb statt. Das Feldbahnmuseum „In den Weinäckern“ liegt verkehrsgünstig nur zehn Geh-Minuten vom Bahnhof Wiesloch-Walldorf entfernt. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage www.feldbahnmuseum-wiesloch.de im Internet (Pressemeldung Feldbahn- und Industriemuseum Wiesloch e.V., Fotos Rafael Dreher, 19.03.09).

20 März 2009

Bernburg: Nach der Winterpause befördert die Parkeisenbahn wieder Besucher durch den Bernburger Krumbholz, aus mz-web

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HALLE/MZ. Ab Samstag 10 Uhr rollt die kleine Grubenlok - besser bekannt als Bernburger Parkeisenbahn - wieder durch den Krumbholz der Saalestadt. Kaum zu glauben, dass die kleine Bahn schon 40 Jahre lang ihren Dienst auf der 1,9-Kilometer-Strecke verrichtet. "In dieser Jubiläumssaison haben wir auch bestimmte Höhepunkte geplant", kündigt Susan Rettig, Mitarbeiterin der Bernburger Freizeit GmbH an. Doch das Unternehmen ist nicht nur für die 1958 erbaute, rotleuchtende Eisenbahn verantwortlich, sondern auch für die vielen anderen Freizeitangebote, die die Lok auf ihrer Strecke anfährt. Beispielsweise wird der Keßlerturm, der an besonders schönen Tagen einen Blick bis zum Brocken gewährt, auch ab Samstag 13 Uhr für Besucher geöffnet sein.
Die Zugstrecke führt zudem vorbei am Tiergarten, dem Sportforum und endet im Paradies - dem Märchenwald, der auch an diesem Samstag erstmals in diesem Jahr seine Besucher willkommen heißt. "Wir haben die Winterzeit genutzt, um alles zu reparieren und für die Gäste wieder herzurichten", erzählt Märchengarten-Inhaber Lutz Eisfeld. Und auch die Freizeit GmbH war in den vergangenen Monaten ...

Bad Doberan behält seine Attraktion: Die Schmalspurbahn fährt weiter – mit einer neuen, alten Dampflok, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/
Sonderthemen-Wellness-Serie;art893,2755505

Sie zischt, pfeift, lässt Dampf ab und setzt sich mit lautem Getöse gemächlich in Bewegung. Zu jeder Tages- und Nachtzeit können sich Eisenbahnfreunde an der kleinen Molli begeistern. Denn im Internet kennt die einzige Schmalspurbahn an der Ostseeküste keine Pause. Bei jedem Anklicken der Seite www.molli.de bewegt sich das Signal nach oben und gewährt dem stilisierten Zug freie Fahrt – mit den für „Pufferküsser“ himmlischsten Geräuschen.
Tatsächlich fährt die 1886 eröffnete Bahn jeden Tag mehrmals zwischen Bad Doberan, Heiligendamm und Kühlungsborn hin und her – faszinierend nicht nur für Dampflokfans. Die meisten Kinder und Jugendlichen kennen solche technischen Meisterwerke nur aus Filmen und Büchern, und sie stehen sie oft staunend in den Straßen von Bad Doberan. Denn der dampfende Zug schlängelt sich seit jeher durch die Gassen der Stadt mit dem mächtigem Münster.
Unter den Einheimische kursieren gleich mehrere Varianten darüber, woher der Name ...

17 März 2009

Vatterode: Osterfahrten zum Eiersuchen können nicht geplant werden, aus mz-web

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VATTERODE/MZ. Die Zukunft der Vatteröder Parkbahn ist mehr denn je unklar. Ob die beliebte aber defizitäre Schmalspurbahn in diesem Jahr überhaupt ihren Betrieb zwischen Vatterode und Vatteröder Teich aufnehmen kann, dazu gibt es derzeit keine Aussage. Denn der Vertrag zwischen dem Landkreis, dem die Bahn gehört, und dem Betreiber, die Kreisbahn Mansfelder Land, ist nicht verlängert worden. "Mein Vertrag ist zum Ende vergangenen Jahres ausgelaufen", bestätigte Kreisbahnchef Herbert Teutsch gegenüber der MZ.
Wie berichtet, will der Landkreis die einstige Pioniereisenbahn ohnehin verkaufen. Denn seine hohe Überschuldung ist nicht vereinbar mit Zuschüssen für die Freizeitbahn, die in zurückliegenden Jahren immerhin 30 000 und im vergangenen Jahr noch 2 500 Euro ausmachten. Für die Übernahme stand bisher ein Angebot über 28 000 Euro, doch hatte sich dafür kein Käufer gefunden. Nunmehr wurde aus der Kreisverwaltung auf Anfrage mitgeteilt, dass "den interessierten ...

Die Selfkantbahn steht bald wieder unter Dampf, aus az-web

http://www.az-web.de/lokales/geilenkirchen-detail-az/
838388?_link=&skip=&
_g=Die-Selfkantbahn-steht-bald-wieder-unter-Dampf.html

Kreis Heinsberg. Fans historischer Dampfloks dürfen sich freuen: Am Ostersonntag und Ostermontag, 12. und 13. April, geht es bei der Selfkantbahn mit Volldampf in den Frühling. Dann beginnt wieder die Saison für die Fahrten der historischen Dampfzüge.
Die Museumszüge fahren ab Ostersonntag an jedem Sonn- und Feiertag bis Anfang Oktober durch die weite Landschaft des Selfkantgebietes. Zwischen Geilenkirchen-Gillrath und Gangelt-Schierwaldenrath können die Fahrgäste dann die Beschaulichkeit des Reisens auf dem Lande wie zu Zeiten ihrer Großeltern genießen, wenn die teilweise über 100 Jahre alten Züge mit atemberaubenden 20 km/h auf der zirka sechs Kilometer langen Strecke unterwegs sind.
Fast alles ist wie früher: der nostalgische Bahnsteig, die fauchende Dampflokomotive vor dem Zug, die Personenwagen mit ihren hölzernen Bänken, die Schaffner in ihren Uniformen mit der Lochzange, mit der sie die ...

16 März 2009

Ein Paradies für Eisenbahn-Fans ist das Molli-Museum in Kühlungsborn-West., aus SVZ

http://www.svz.de/lokales/buetzow/artikeldetails/
article/216/paradies-fuer-eisenbahn-fans.html

Ein Paradies für Eisenbahn-Fans ist das Molli-Museum in Kühlungsborn-West. Aber nicht nur für sie. Wer mit der traditionsreichen Schmalspurbahn fährt, sollte sich einen Besuch des Museums nicht entgehen lassen.
KÜHLUNGSBORN - Der Molli hat seinen Namen von einem Mops, erzählt man. Dieser gehörte einer Lady, die vor mehr als 100 Jahren mit ihrem Hund in die Schmalspurbahn steigen wollte. Doch der Vierbeiner riss sich los - wohl wegen des Lärms der Lok, und die Frau rief ihm hinterher: "Molli, Molli, bliev stahn!" Der Hund hörte nicht, wohl aber der Lokführer, der dachte, sein Zug wäre gemeint. Er hielt die Bahn an, und der Molli hatte seinen Namen.
Und heute hat er auch bereits eine lange Geschichte, die u.a. im Molli-Museum Kühlungsborn-West erlebbar wird. Die Anfänge der Museumsarbeit gehen in die 1970er-Jahre zurück. In den 1980er-Jahren gab es bereits einen Ausstellungsraum am ...

09 März 2009

Wiederinbetriebnahme der Strecke von Widdern nach Jagsthausen

http://www.lok-report.de/

Zur Förderung und als Frequenzbringer für den regionalen Tourismus soll die Jagsttalbahn auf einem ersten Abschnitt von ca. 7 km wieder in Betrieb genommen werden. In den Gemeinderatsitzungen am 26.02.09 in Jagsthausen und am 03.03.09 in Widdern wurden das Konzept, die Kostenermittlung und insbesondere der Nutzen, beraten, diskutiert und abgestimmt.
Die Beschlüsse sehen eine wesentliche finanzielle Beteiligung an der Generalsanierung der Infrastruktur und eine Beteiligung der beiden Gemeinden an der gemeinnützigen Jagsttalbahn AG vor. In Jagsthausen fiel die Entscheidung einstimmig und in Widdern mit einer Zweidrittel-Mehrheit für die Wiederinbetriebnahme.
Auf Basis dieser Beschlüsse werden nun die Bürgermeister der Stadt Widdern und der Gemeinde Jagsthausen offizielle Gespräche mit dem Landkreis Heilbronn und dem Land Baden-Württemberg zur Sicherstellung der Gesamtfinanzierung aufnehmen. Aufgrund der Informationen aus den vorab erfolgten Sondierungsgesprächen im landespolitischen Umfeld sind wir hier sehr zuversichtlich (Pressemeldung Jagsttalbahnfreunde e. V., 06.03.09).

Sachsen-Anhalt: Machbarkeitsstudie für Verlängerung der HSB nach Niedersachsen

http://www.lok-report.de/

Nach Ansicht von Sachsen-Anhalts Bau- und Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre muss die mögliche Verlängerung der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) nach Braunlage in Niedersachsen zunächst auf ihre Machbarkeit hin untersucht werden. Eine entsprechende Studie, die neben dem Fahrgastpotenzial auch die planungsrechtlichen Voraussetzungen sowie die Umsetzungskosten eines solchen Vorhabens darstellen müsse, soll noch in der ersten Jahreshälfte in Auftrag gegeben werden. Mit konkreten Untersuchungsergebnissen, die zugleich Grundlage des notwendigen Planfeststellungsverfahrens wären, ist nach Auskunft des Ministers gegen Jahresende zu rechnen.
„Dieses Projekt hat viel Charme, und wir sind an dem Vorhaben sehr interessiert“, betonte Daehre. „Wenn wir mit der Umsetzung erfolgreich sein wollen“, fügte er hinzu, „müssen wir allerdings solide arbeiten und den ersten vor dem zweiten Schritt machen.“ Bereits zum jetzigen Zeitpunkt über Kosten und deren Verteilung zu diskutieren, sei deshalb wenig hilfreich.
Die Verlängerung der Selketalbahn von Gernrode nach Quedlinburg vor gut drei Jahren habe gezeigt, dass gezielte Investitionen die Entwicklung einer Region positiv beeinflussen können. „An solchen Effekten hat die Landesregierung ein großes Interesse, es muss aber sichergestellt sein, dass der finanzielle Aufwand einen nachhaltigen Nutzen zur Folge hat“, betonte Daehre.
In den Ausbau des 8,5 Kilometer langen Streckenabschnitts der zur HSB gehörenden Selketalbahn in die Unesco-Welterbestadt Quedlinburg hatte das Land in den Jahren 2005/06 mehr als sechs Millionen Euro investiert (Pressemeldung Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, 06.03.09).

Molli verlässt Meiningen

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
ubh/h20090305.html

Nachbau der neuen Dampflokomotive im DB Dampflokwerk abgeschlossen / Molli kann auf ITB besichtigt werden

(Meiningen, 5. März 2009) Nach fast 50 Jahren wurde in Deutschland wieder eine neue Dampflokomotive gebaut. Das DB Dampflokwerk im südthüringischen Meiningen hat im Februar nach zehnmonatiger Montage den Nachbau abgeschlossen.

Nachdem die technische Dokumentation erstellt und die Materialbeschaffung für den Bau abgeschlossen wurde, hatten die Spezialisten des DB Dampflokwerkes Meiningen, einem Tochterunternehmen der Deutschen Bahn, im April vergangenen Jahres mit dem Bau des Fahrzeugrahmens begonnen.

„Unsere Spezialisten im Dampflokwerk betreuen bereits seit zehn Jahren die Dampflokomotiven der Mecklenburgischen Bäderbahn Molli“, erklärte Jürgen Eichhorn, Werkleiter des Dampflokwerkes. „Der völlige Nachbau stellte große Herausforderungen an uns, denn die notwendige Funktionalität und Zuverlässigkeit dieser Bauteile müssen unter den robusten Bedingungen des Dampflokbetriebes gewährleistet sein“.

Der Zeitplan war sehr eng gesteckt, denn bis zum Jahresende 2008 mussten Dampfkessel und Dampfzylinder, Wasser- und Kohlekasten, Achsen, Räder, Bremsen und Steuerung gefertigt und montiert werden. Bereits im Januar 2009 fanden die ersten Probefahrten statt. Heute wird die neue Lok der Mecklenburgischen Bäderbahn Molli übergeben. Auf der Internationalen Touristikmesse in Berlin (ITB) wird die Dampflokomotive der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Transport findet per Tieflader über die Straße statt. „Mit dem Dampflokwerk Meiningen haben wir einen international renommierten und hochkompetenten Partner für unser Projekt gefunden. Wir freuen uns darauf, schon im Frühjahr 2009 unseren Gästen eine Dampflok ‚Made in Germany’ präsentieren zu können und unseren Fahrzeugpark damit zu komplettieren“, sagte Angelika Müchow, Geschäftsführerin der Mecklenburgischen Bäderbahn Molli. Im Sommer soll die neue Dampflokomotive dann neue Gäste anlocken.

Die Mecklenburgische Bäderbahn Molli GmbH betreibt vier Dampflokomotiven der Baureihe 9932 mit einer Spurweite von 900 mm. Die Züge verkehren im Taktverkehr zwischen Bad Doberan – Heiligendamm und Kühlungsborn. Die letzten Dampflokomotiven in Deutschland wurden von der Bahnindustrie1959 für die Deutsche Bundesbahn und 1960 für die Deutsche Reichsbahn gebaut.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

06 März 2009

Neue Gleise an Kupferkammerhütte, aus mz-web.de

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?
pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&
aid=1229853060403

BENNDORF/MZ. Mit großen Vorhaben ist der Mansfelder Bergwerksbahnverein in das neue Jahr gestartet. Nach Angaben von Vereinsvorsitzenden Thomas Fischer stellt der Bau einer Umfahrung im Hettstedter Bahnhof Kupferkammerhütte einen besonderen Schwerpunkt dar. Zwar sei derzeit dort ein Umsetzen der Lokomotiven bereits möglich. Das ist erforderlich, weil die Bergwerksbahn nur gezogen und nicht geschoben werden darf. Also müsse sich die Lokomotive immer am Anfang des Zuges befinden, also umgesetzt werden, so Fischer.
Aber im Zuge der Baumaßnahmen zur Sanierung der Anschlussbahn fällt die bisherige Möglichkeit weg und soll im Zuge einer so genannten Ausgleichsmaßnahme wieder hergestellt werden. "Sicher bedeutet das für unsere derzeit 83 Vereinsmitglieder wieder jede Menge freiwilliger Arbeitseinsätze", sagte Fischer. Aber das Gleis der Anschlussbahn sei für MKM ungemein wichtig. Zugleich könne der Bahnbetrieb über das große Viadukt eingestellt werden.
"Für uns heißt das, wir brauchen zwei neue parallele Gleise mit zwei ...

04 März 2009

Auf den Spuren der Dürener Eisenbahn AG (DEAG)

http://www.lok-report.de/

Der Name „Dürener Eisenbahn AG“ dürfte den meisten Lesern nichts sagen. Bekannt sind heute die „Dürener Kreisbahn“ und die „Rurtalbahn“. Doch es gab in Düren bis 1965 eine weitere Privatbahn, die schmalspurige „Dürener Eisenbahn AG (DEAG)“. Nach deren Spuren suchten jetzt einige Kleinbahnfreunde auf Einladung von Martin Kilb von der IHS-Selfkantbahn.
Kurz gesagt, war die Dürener Eisenbahn war eine rund 11 Kilometer lange 1000 mm-spurige Schmalspurbahn gewesen, die die Orte Inden, Merken, Birkesdorf mit Düren verband. Sie verlief innerhalb der Orte straßenbahnmäßig und hatte zahlreiche Industriebetriebe als Anschließer. Innerhalb dieser Industriebetriebe gab es dazu umfangreiche Gleisanlagen. Mittels Rollwagen konnten somit normalspurige Güterwagen direkt in die Werkshallen gelangen. Etwas vergleichbar war die DEAG mit der Forster Stadteisenbahn, der Hohenlimburger Kleinbahn oder den Hamburger Industriebahnen, nur dass die DEAG auch Personenverkehr hatte.
Ursprünglich wurde die 1893 eröffnete Bahn als Dampfstraßenbahn betrieben, später erfolgte die Umstellung auf E-Betrieb mit Straßenbahnwagen und Elektrolokomotiven.
Auch heute noch, 44 Jahre nach der Stillegung des Bahnbetriebes, findet man Relikte der Bahn. Eine recht komplette Gleisanlage mit Weichen und einer Gleiskreuzung entdeckten die Exkursionsteilnehmer auf dem Gelände einer türkischen Moschee in der Veldener Straße. Eine Straße weiter, in der Johanniterstraße, existiert ein Gleisrest auf einem Parkplatz. Ein weiterer Gleisrest, samt Weiche, konnte auf dem Gelände einer Dreherei in Birkesdorf ermittelt werden.
Komplett erhalten, aber ohne Gleise, ist die Trasse der Anschlußbahn zur Lackfabrik in Merken. Hier stehen sogar noch die Fahrleitungsmasten im Gelände. In Merken befinden sich auch die einzigen noch erhaltenen Gebäude. Das ehemalige Bahnhofsgebäude beherbergte zum Schluß einen Swingerclub, ist aber derzeit geschlossen. Die benachbarte Wagenhalle steht als Ruine neben der Straße. Die Reststrecke über Vilvenich, Pier nach Inden befindet sich im Bereich des Braunkohletagebaues Weisweiler. Der Ort Inden ist dem Tagebau bereits zum Opfer gefallen. Pier ist heute ein Geisterort. Lediglich in Vilvenich gab es noch Bahnreste zu entdecken. Eine komplette Ladestraße mit Rampe für die aufgebockten Normalspurwagen (Jörg Seidel, 04.03.09).

03 März 2009

Öchsle-Sonderfahrten an Ostern

http://www.oechsle-bahn.de

Osterausflug mit Dampf


KREIS BIBERACH (tf) - In ihr 110. Jubiläumsjahr startet die Öchsle-Bahn an Ostern. Mit Sonderdampffahrten am Ostersonntag und -montag bietet sich die historische Schmalspurbahn zwischen Warthausen und Ochsenhausen als Ausflugsziel für die ganze Familie an. Die regelmäßigen Fahrten beginnen wie üblich im Mai.

Die Öchsle-Saison beginnt zwar erst im Wonnemonat so richtig, aber Eisenbahnfreunde und Familien können sich schon einige Tage vor Frühlingsbeginn erstmals am typischen Schnaufen und Pfeifen einer Dampflokomotive erfreuen.
Auch wer einfach nur gemütlich durch die erwachenden Wiesen und Felder Oberschwabens dampfen möchte, zwischendurch mit einer kleinen Erfrischung oder Stärkung im historischen Restaurationswagen, ist im Öchsle gut aufgehoben. Die rund einstündige Fahrt über 19 Kilometer, vorüber an den original erhaltenen Bahnhöfen, versetzt Jung und Alt in die Pionierzeit der Eisenbahn.

INFO: Die Oster-Sonderfahrten des Öchsle starten am Ostersonntag und -montag ab Warthausen bei Biberach um 10.30 und 14.45 Uhr, ab Ochsenhausen um 12 und 16.15 Uhr. Zu den selben Zeiten verkehrt die Museumsbahn während der Saison von Mai bis Oktober samstags sowie sonn- und feiertags; von Juli bis September zusätzlich donnerstags. Reservierungen nimmt das Verkehrsamt Ochsenhausen, Telefon 07352/9220-26, entgegen. Informationen gibt es auch im Internet unter www.oechsle-bahn.de.

Harz: Brockenbahn nimmt Kurs auf den Westharz, aus goslarsche.de

http://www.goslarsche.de/gz/news_co/harznews/?date=2009-03-02&
title=Brockenbahn%20nimmt%20Kurs%20auf%20den%20Westharz&
id=12249&showit=yes

HARZ. Die Planungen laufen unter Volldampf: Die Harzer Schmalspurbahnen (HSB) wollen eine Verbindung der Brockenbahn von Elend nach Braunlage schaffen.
Dienstag entscheidet das CDU/FDP-Kabinett in Hannover darüber, ob das millionenschwere Tourismusprojekt aus Aufstockungsmitteln des Landes für das Konjunkturpaket gefördert wird. Dem Vernehmen nach geht es um vier von insgesamt rund zehn Millionen Euro.
Die Signale scheinen in Hannover auf Grün geschaltet zu sein: Der neue Wirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler (FDP) hat bei seinem Besuch am Samstag beim Unternehmerfrühstück in Goslar jedenfalls für das Vorhaben geworben.

Fester Wille
Das Kabinett in Sachsen-Anhalt hat noch keine Entscheidung getroffen. Harald Kreibich, Sprecher des Magdeburger Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr, kündigt eine ...

Bernburg: Parkbahn-Lok an den Haken genommen, aus mz-web

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?
pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&
aid=1229853055497&openMenu=1012569559804&
calledPageId=0&listid=0

BERNBURG/MZ. Gut drei Wochen vor Saisonstart ist die Lok der Bernburger Parkeisenbahn am Montag in die MaLoWa Bahnwerkstatt nach Benndorf gebracht worden. In der Traditionswerkstatt im Landkreis Mansfeld-Südharz soll der Spurkranz der kleinen Lok wieder repariert werden. "Der ist mittlerweile so hoch, dass die Gefahr besteht, dass die Bahn aus den Gleisen springt", erklärt Lokführer Thomas Stiglitz die Verschleißerscheinung. Der Spurkranz ist eine ringförmige Wulst an der Innenseite des Radreifens und verhindert ein Abgleiten der Räder von der Schiene.
Der zu hochgeratene Spurkranz müsse nun abgedreht werden, sagte Stiglitz. Rund 2 000 Euro wird die Reparatur kosten. In gut einer Woche wird die Lok wieder in ihrem Lokschuppen im Krumbholz stehen.
Am 21. März soll die Parkeisenbahn dann erstmals in dieser Saison auf ihrer 1,9 Kilometer langen Strecke durch das ...

02 März 2009

Gera: Alter Schotter kommt jetzt vom Bett der Parkeisenbahn, aus TLZ

http://www.tlz.de/tlz/tlz.gera.volltext.php?
kennung=on4tlzLOKStaGera39872&zulieferer=tlz&
kategorie=LOK&rubrik=Stadt®ion=Gera&
auftritt=TLZ&dbserver=1

Von Sylvia Eigenrauch Gera. Es ist höchste Eisenbahn. Gestern begannen die Bauarbeiten für die Gleiserneuerung im unteren Abschnitt der Parkeisenbahn Gera. Spätestens Karfreitag, am 10. April, soll die neue Fahrsaison starten.
Zur Krisensitzung vorigen Montag wurde der 2. März als der letztmögliche Termin für den Baustart festgelegt. Längst standen Firmen, die bereits im vorigen Jahr ihre Hilfe angeboten hatten, "Gewehr bei Fuß", berichtet Hans-Joachim Lassmann, Geschäftsführer des Geraer Wald-Eisenbahn-Vereins. "Doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung", sagt er.
Mit Hochachtung spricht er davon, dass nun, da auch andere Baustellen wieder in Betrieb gehen, die TTW Tiefbau & Transport GmbH Weida auf 266 Metern alten Schotter ausbaut. Das muss mit kleineren Geräten geschehen, weil zur An- und Abfahrt nur der Bahndamm genutzt werden kann. Der 7,5-Tonnen-LKW gab beim Rückwärtsstoßen ...