27 August 2009

Österreich: Pinzgauer Lokalbahn fährt bald wieder bis Krimml

http://www.lok-report.de/

Die Erhaltung und der nunmehr begonnene Wiederaufbau der Pinzgauer Lokalbahn auf dem Streckenabschnitt von Mittersill bis Krimml sind für mich ein Bekenntnis des Landes zum Ausbau der Schiene und zum Öffentlichen Verkehr. Es ist aber auch ein klares Zeichen, dass Salzburg bereit ist, in die Infrastruktur in den ländlichen Regionen und nicht nur im Zentralraum zu investieren", sagt Salzburgs Verkehrsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Wilfried Haslauer.
Zur Sicherstellung eines erfolgreichen Betriebs der Pinzgauer Lokalbahn ist die Wiedererrichtung des vom Hochwasser im Jahr 2005 teilweise zerstörten Streckenabschnitts zwischen Mittersill und Krimml unbedingt notwendig. Nur dann wird die Bahn wieder für die Fahrgäste attraktiv. Insbesondere die touristische Nachfrage leidet unter der Streckenunterbrechung, da in Mittersill auf Busse als Schienenersatzverkehr umgestiegen werden muss.
In Summe betragen die Investitionen für Wiederaufbau und Sanierung/Linienverbesserung und für sonstige Investitionen (Fahrbetriebsmittel) rund 32,3 Millionen Euro. "Mit Maßnahmen wie diesen wird nicht nur in den Öffentlichen Verkehr investiert, sondern auch ein kräftiger Impuls für die Bauwirtschaft in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gesetzt", sagt Haslauer. "Ich freue mich auch über die ermutigenden Zahlen zur bisherigen Entwicklung der Pinzgauer Lokalbahn - man sieht, dass die Menschen bereit sind, auf dieses Angebot zurückzugreifen, wenn Angebot und Qualität stimmen."
Die ersten Vergleichszahlen, die erst mit Juli 2009 gemacht werden konnten, stimmen optimistisch. Sie sind um 40% höher als im ersten Monat nach der Übernahme im Juli 2008. Es wurden im Jahr 2009 mit rund 2500 Fahrradkarten bisher etwa doppelt soviel ausgegeben wie im Vorjahr. Nicht nur die Radfahrer erfreuen sich an der Pinzgauer Lokalbahn, besonders die Dampfzugfahrten sind sehr erfolgreich", berichtet Dr. Arno Gasteiger, Vorstand der Salzburg AG.
"In den kommenden Monaten des Jahres 2009 werden im Abschnitt Mittersill bis Bramberg rund 11 km der Pinzgauer Lokalbahn neu gebaut. Dabei werden nicht nur die Gleise samt Unterbau erneuert, sondern auch 4 größere Brücken neu errichtet, sowie erhebliche Mittel in die Verbesserung der Sicherungsanlagen gesteckt.", so der für den Wiederaufbau im Land Salzburg verantwortliche Landesbaudirektor DI Christian Nagl zum derzeit größten in Bau befindlichen Projekt der Baudirektion.
Die Materialanlieferungen an die Baustelle werden - soweit das möglich ist - über die Schiene abgewickelt. Die Neubauabschnitte werden durchwegs auf dem neu errichteten Salzach-Hochwasserdamm trassiert. Dieser Umstand ermöglicht durchwegs Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h.
Ziel ist es, im Jahr 2009 in etwa bis Bramberg zu gelangen, die Wiederinbetriebnahme des Reststückes nach Krimml soll im Sommer 2010 erfolgen (Pressemeldung SLB Pinzgauer Lokalbahn, 27.08.09).

24 August 2009

Böllerschüsse zu Ehren der Plauener Parkeisenbahn, aus Vogtland Anzeiger

http://www.vogtland-anzeiger.de/
Vogtland_Anzeiger/index.php?
menuid=27&reporeid=1332

Am Samstag war Aktionstag mit dem Deutschen Kinderschutzbund (DKSB) Plauen. Ein buntes Programm wurde dafür organisiert. Extra aus Radebeul kam der Kinderzirkus, der nicht nur Kinder mit seinem Auftritt begeisterte. Auch das Kindertheater des DKSB Plauen, unter Leitung von Schauspielerin Ute Menzel, bekam viel Applaus für ,,Das Märchen vom Salz“. 13 junge Schauspielerinnen und Schauspieler zeigten dabei ihr Talent.
Ab und an knallte es so richtig auf der Festwiese. Der Militärhistorische Verein Leubsdorf rückte mit einer echten Kanone an. Über ein Dutzend Mitglieder gehören dazu, die hauptsächlich bei historischen Treffen wie zum Besipiel am Völkerschlachtdenkmal in Leipzig ihre Auftritte haben. 1806 und 1813 ist die Zeit, die sie vorrangig nachstellen.
Anhand von Bilmaterial und Museen wurden die Uniformen von Mitgliedern selbst ...

Erzgebirgsbahn und Parkeisenbahn Chemnitz werden enger zusammenarbeiten

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
ssat/ssat20090820a.html

Kooperationsvereinbarung unterzeichnet / Drei Parkeisenbahner beginnen Ausbildung bei der Erzgebirgsbahn

(Leipzig/Chemnitz, 20. August 2009) Die Chemnitzer Parkeisenbahn und die mittelständische Bahntochter Erzgebirgsbahn haben heute in Chemnitz eine Kooperationsvereinbarung zur künftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Demnach unterstützt die Erzgebirgsbahn den Fahrbetrieb der Parkeisenbahn sowie die Pflege und den Erhalt der stationären Anlagen mit Sach-, Arbeits- und finanziellen Leistungen. Ziel der Kooperation ist es, Jugendliche über die freiwillige Freizeitbeschäftigung bei der traditionsreichen Parkeisenbahn für das System Eisenbahn zu begeistern und somit mittel- und langfristig qualifizierten und motivierten Nachwuchs für eine Ausbildung bei der Erzgebirgsbahn zu gewinnen.

"Bereits in der Vergangenheit haben wir eng mit der Parkeisenbahn zusammengearbeitet und die Ausbildung der jungen Parkeisenbahner fachlich unterstützt. Wir freuen uns, dass mit dem Beginn des neuen Ausbildungsjahres erstmals drei Parkeisenbahner eine Ausbildung bei der Erzgebirgsbahn aufnehmen", machte Lutz Mehlhorn, Chef der Erzgebirgsbahn, heute während der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages deutlich. Die Azubis werden eine dreijährige Ausbildung zum Eisenbahner im Betrieb bzw. zum Gleisbauer absolvieren und haben gute Chancen, nach bestandener Prüfung einen Arbeitsplatz bei der Erzgebirgsbahn zu erhalten.

Auch die Vertreter der Parkeisenbahn hoben die besondere Bedeutung der Zusammenarbeit mit der Erzgebirgsbahn bei der Berufsorientierung der jungen Parkeisenbahner hervor: "Die Parkeisenbahn Chemnitz ist weit mehr als eine touristische Einrichtung. Kinder und Jugendliche lernen bei uns bereits viele Facetten des Eisenbahnbetriebs kennen und sorgen im Team selbst dafür, dass die Parkeisenbahn immer sicher und pünktlich im Chemnitzer Küchwald unterwegs ist. Da ist es sehr hilfreich, dass die kleinen Parkeisenbahner durch praktische Einsätze und Exkursionen bei der Erzgebirgsbahn auch Einblicke in den echten Eisenbahnbetrieb gewinnen können", so Reinhard Storch, Technischer Geschäftsführer der Parkeisenbahn Chemnitz.

Fakten zur Parkeisenbahn Chemnitz und zur Erzgebirgsbahn:

Die Chemnitzer Parkeisenbahn (www.parkeisenbahn-chemnitz.de) wurde am 13. Juni 1954 - damals noch als Pioniereisenbahn - offiziell eröffnet. Viele junge Parkeisenbahner absolvierten später eine Berufsausbildung bei der ehemaligen Deutschen Reichsbahn und machten so ihr Hobby zum Beruf. Die Kooperation mit der Erzgebirgsbahn soll an diese Tradition anknüpfen.Die Erzgebirgsbahn (EGB) mit Sitz in Chemnitz wurde 2002 als mittelständisches Unternehmen unter dem Dach der Deutschen Bahn gegründet. Sie beschäftigt gegenwärtig rund 250 Mitarbeiter, die für einen reibungslosen Betrieb der täglich 150 Züge auf dem 217 Kilometer langen Streckennetz sorgen. Sie tragen zudem Verantwortung für die Instandhaltung der Gleisanlagen, der rund 220 Bahnübergänge, 282 Brücken, 608 Durchlässe und vier Tunnel. Außerdem sind sie verantwortlich für 74 gepachtete Bahnhöfe und Haltepunkte. Mehr zur Erzgebirgsbahn unter www.bahn.de/erzgebirgsbahn.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

22 August 2009

Malente: Feld- und Kleinbahn Betriebs gGmbH

http://www.lok-report.de/

Es hat uns schlichtweg die Sprache verschlagen, was seit Juni hier in Malente abgelaufen ist, doch nun lichten sich die Nebel:
Am 2.6. hat der Bürgermeister der Gemeinde Malente die Strecke Bad Malente - Bruhnskoppel feierlich eröffnet. Am 4.6. war der Geschäftsführer zu einer nichtöffentlichen Sitzung eingeladen, bei der es eigentlich um einen Zuschußantrag in Höhe von 3.000 EUR ging, um eine Druckluftbremse einbauen zu können. Am 19.6. bekam die KLBG - nachdem der Gf am 18.6. für 3 Wochen in Urlaub gefahren war - eine Ordnungsverfügung mit einem sofortigen Vollzug ins Haus. Damit war der KLBG die Beförderung von Personen auf dem Gleis untersagt. Eine detaillierte Begründung gab es nicht. Am 22.6. erhielt die Gemeinde per Mail eine "Einschätzung" nach Eisenbahnrecht vom EBA aufgrund von 32 dort vorgelegten Digitalfotos, die dann als Begründung herhalten mußten. Unser Anwalt legte Widerspruch ein, der jedoch keine aufschiebende Wirkung hatte. Kurz vor dem Urlaub des Bürgermeisters gab es nach Rückkehr des Gf noch einen Termin, bei dem die Gemeinde erklärte, daß sie nur handeln würde, wenn ein Gericht sie dazu zwingt.
Daraufhin wurde der Anwalt gewechselt und eine Klage gegen den sofortigen Vollzug beim Verwaltungsgericht Schleswig eingereicht. Zum 19.8. wurde dann die Deutsche Privatbahn GmbH als Eigentümer der Strecke zu einem Gespräch beim Bürgermeister eingeladen. Der Gf der KLBG kam dann - rein zufällig - mit. Bei diesem Gespräch stellte sich dann heraus, daß die Gemeinde die Bahnhofstraße "kostengünstig" umzubauen gedenke und die Kleinbahn schlichtweg im Wege sei. Auch für eine Trinkwasserleitung waren die Gleise im Wege. "Zufall" war, daß DB Netz AG das Gelände bis zum Lokschuppen gekündigt hatte und zum Ende August die Rückgabe forderte.
Nach Darstellung der rechtlichen Situation wurde den Beteiligten klar, daß die von ihnen angestrebte "einfache Lösung durch Aushungern der KLBG" leider nicht so funktionierte. Es wurde von Seiten der Gemeinde erklärt, daß man nun hoffe, das Gericht würde sehr schnell entscheiden. (Die Gemeinde hätte auch den sofortigen Vollzug aufheben können, als klar war, daß jedes andere Unternehmen auf der Strecke mit den gleichen Fahrzeugen fahren könne, da dieser nur gegen die KLBG
gerichtet war).
Am 21.8. sollte das Verwaltungsgericht entscheiden, vertagte aber, da es einen "Gütetermin am 19.8. gegeben haben soll und man nicht wisse, was dabei herausgekommen ist". Zu diesem "Gütetermin" war jedoch die KLBG nie eingeladen worden.
In der kommenden Woche will das Verwaltungsgericht entscheiden. Da es sein könnte, daß sowohl DB Netz AG als auch die Gemeinde unsere Gleise nach dem 28.8. eigenmächtig entfernen werden, bitten wir Sie, u.U. auch vor Ort zu sein (Carsten Recht, www.fkbg.de, 22.08.09).

19 August 2009

Teddybären haben bei der Selfkantbahn freie Fahrt , aus az-web

http://www.az-web.de/lokales/heinsberg-detail-az/
1017842?_link=&skip=&
_g=Teddybaeren-haben-bei-der-Selfkantbahn-freie-Fahrt.html

Kreis Heinsberg. Bei der Selfkantbahn ist am Sonntag, 6. September, wieder Teddybärentag. Dazu sind alle kleinen und großen Kinder und alle kleinen und großen Fans der historischen Dampfeisenbahn eingeladen.
Mit dem Teddybärentag denkt die Selfkantbahn an ihre jüngsten Fahrgäste, denen der Teddy Tröster und Gefährte ist.
Und die Erwachsenen werden daran erinnert, dass der legendäre Stoffbär auch für sie der unentbehrliche Begleiter in den ersten Lebensjahren war.
Alle Kinder bis einschließlich 14 Jahren, die einen Teddybären mitbringen, haben an diesem Tag freie Fahrt mit den historischen Dampfzügen der Selfkantbahn zwischen den Bahnhöfen Geilenkirchen-Gillrath und Gangelt-Schierwaldenrath. Und der Teddybär kann auch umsonst mitfahren.
In der Ausstellungshalle am Bahnhof Schierwaldenrath können die Besucher die ...

16 August 2009

Parkbahn fährt auf der Erfolgsspur 3000 Passagiere am "Freie Presse"-Familientag - Kleine Züge beförderten dieses Jahr schon fast 100.000 Gäste, aus Freie Presse

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/
REGIONALES/CHEMNITZ/1564498.html

Chemnitz. Rund 3000 Passagiere hat der "Freie Presse"-Familientag am Sonntag der Parkeisenbahn beschert. "Das ist Wahnsinn, sonst hätten wir bei dieser Hitze höchstens 200 bis 300 Fahrgäste gehabt", freute sich Reinhard Storch, der Chef der Attraktion im Küchwald.
Auch Matthias Dietel, Vorsitzender des Parkbahn-Fördervereins, ist hochzufrieden. Fast 100.000 Kinder und Erwachsene stiegen dieses Jahr schon in die kleinen Züge ein. Er sieht deshalb gute Chancen, dass bis zum Saisonende 130.000 Fahrgäste erreicht werden - das wäre Rekord.
Doreen Rudolph steigt mit ihren Kindern Joyce und Jolina aus dem Zug. "Uns gefällt es hier sehr gut", sagt die Chemnitzerin. "Wir wohnen in der Nähe und sind fast jedes Wochenende im Küchwald. Man spürt, dass die Kinder und Jugendlichen ihren Dienst bei der Parkbahn mit Begeisterung versehen."
Ebenso denkt Nicole Hölzel, die mit ihren Sohn Lance unterwegs ist. "Die Parkbahn ...

13 August 2009

Neue Harzbahn: Länder uneinig über Finanzierung, aus Bild

http://www.bild.de/BILD/regional/hannover/
dpa/2009/08/13/
neue-harzbahn-laender-uneinig-ueber-finanzierung.html

Donnerstag, 13. August 2009, 14:56 Uhr

Braunlage (dpa/lni) - Zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt droht offenbar Streit um die Finanzierung des Anschlusses von Braunlage an das Netz der Harzer Schmalspurbahn. Während das Verkehrsministerium in Hannover am Donnerstag mitteilte, die Länder würden die Kosten in Höhe von voraussichtlich elf Millionen Euro jeweils zur Hälfte tragen, hieß es aus dem Verkehrsministerium in Magdeburg, Niedersachsen übernehme zehn Millionen Euro. «Das letzte Wort ist noch nicht ...

Sachsen-Anhalt: HSB-Verlängerung nach Braunlage kann Harztourismus beleben

http://www.lok-report.de/

Nach Ansicht von Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre kann die rund sechs Kilometer lange Erweiterung des Streckennetzes der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) von Elend nach Braunlage der touristischen Entwicklung der Harzregion zusätzliche Impulse verleihen. „Gemeinsam mit dem Nachbarland Niedersachsen wollen wir jetzt zunächst die Machbarkeit eines solchen Projektes untersuchen“, sagte er heute nach der Kabinettssitzung in Magdeburg, in der Daehre die Mitglieder der Landesregierung über die Ergebnisse seines jüngsten Arbeitstreffens mit dem niedersächsischen Verkehrsminister Dr. Philipp Rösler unterrichtet hatte.
Voraussichtlich im November werde eine Studie vorliegen, in der die Rahmenbedingungen einer möglichen HSB-Streckenverlängerung ausführlich dargestellt und bewertet würden, kündigte Daehre an. Eine erste Schätzung beziffere den Investitionsaufwand für die Streckenerweiterung mit gut elf Millionen, die jährlichen Betriebskosten mit rund 600.000 Euro. „Allein schon wegen dieser beträchtlichen Kosten möchte ich sicher sein können, dass Aufwand und Nutzen in einem vernünftigen Verhältnis stehen“, betonte der Minister. Wenn diese Voraussetzung erfüllt sei, werde er das Vorhaben mit Nachdruck unterstützen.
Nach den Worten von Daehre beabsichtigt Niedersachsen, rund zehn Millionen Euro für die HSB-Verlängerung nach Braunlage bereit zu stellen, die nach bisherigen Überlegungen in etwa parallel zur B27 verlaufen würde (siehe Grafik). Täglich könnten in beiden Richtungen jeweils vier Dampfzüge verkehren. Auf der niedersächsischen Seite verspreche man sich davon eine bessere Verknüpfung der eigenen touristischen Angebote mit denen auf sachsen-anhaltischer Seite, sagte der Minister. Daehre will seine mögliche Befürwortung des Projekts mit der Forderung verknüpfen, eine Liftverbindung zwischen Schierke und dem Wurmberg zu schaffen. „Für die Urlauber in Schierke würden sich damit die Skilaufangebote erweitern, für die Touristen aus dem Westharz wäre der Brocken dann schneller erreichbar“, begründete Sachsen-Anhalts Verkehrsminister seine Überlegung.
Die Stadt Braunlage war bis 1945 über die Südharzeisenbahn mit dem heutigen Streckennetz der Harzer Schmalspurbahnen GmbH verbunden. Durch die Grenzziehung nach dem zweiten Weltkrieg wurde diese Strecke unterbrochen. Die in Niedersachsen verbliebene Reststrecke der Südharzeisenbahn wurde bis 1963 stillgelegt.
Als 1991 die HSB gegründet wurden, war die Stadt Braunlage über ihre Kurbetriebsgesellschaft Gesellschafter des Unternehmens. Hintergrund dieser Beteiligung war bereits damals die Idee, Braunlage perspektivisch wieder an die Schmalspurbahnen im Harz anzuschließen. Hierzu wurde später auch ein entsprechender Gesellschafterbeschluss gefasst (Pressemeldung Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, 13.08.09).

11 August 2009

Schmalspurbahn-Strecke wird verlängert Züge sollen von Elend nach Braunlage fahren - Elf Millionen Euro für den Ausbau notwendig, aus mz-web

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?
pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&
aid=1249969076208

Magdeburg/dpa. Das Netz der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) soll erweitert werden: Künftig sollen auch Züge von Elend ins niedersächsische Braunlage fahren. Gemeinsam mit dem Nachbarland soll bis November zunächst die Machbarkeit des Projektes untersucht werden, sagte Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre (CDU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in Magdeburg. Dies habe er mit seinem niedersächsischen Amtskollegen Philipp Rösler (FDP) vereinbart. Die Investition für die Streckenerweiterung von sechs Kilometern bezifferte Daehre auf gut elf Millionen Euro, die jährlichen Betriebskosten auf rund 600 000 Euro. Täglich könnten in beiden Richtungen jeweils vier Dampfzüge verkehren.
Nach den Worten Daehres will Niedersachsen zehn Millionen Euro für die ...

07 August 2009

Claus-Köpcke-Preis 2009 ausgelobt

http://www.lok-report.de/

Der Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V. (VSSB) lobt in diesem Jahr nunmehr zum siebten Male den Claus-Köpcke-Preis aus. Mit diesem Preis soll das besondere Engagement für den Erhalt und die Weiterentwicklung der sächsischen Schmalspurbahnen und ihrer Geschichte gewürdigt werden.
Der Preis wird in zwei Kategorien vergeben:
Technik/Bauten
Medien
Bewerben können sich Einzelpersonen, Gruppen, Vereine oder Unternehmen mit Projekten, Aktionen und Vorhaben, die die sächsischen Schmalspurbahnen erhalten und weiter entwickeln. Gleichermaßen preiswürdig sind Projekte zur Pflege der Geschichte der sächsischen Schmalspurbahnen.
Gewinner des Claus-Köpcke-Preises in den Vorjahren waren unter anderem der Interessenverband Zittauer Schmalspurbahnen e.V. (2003), die IG Verkehrsgeschichte Wilsdruff e.V. (2004), die Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn e.V. (2005), die Traditionsbahn Radebeul e.V. (2006), die SOEG Sächsisch-Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft mbH (2007) und die Museumsbahn Schönheide e. V. (2008).
Die Bewerbungsfrist endet am 30.09.2009. Detaillierte Bewerbungsunterlagen und ein Bewerbungsformular stehen online unter www.ssb-sachsen.de als Download zur Verfügung (Pressemeldung Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen, 07.08.09).

05 August 2009

Rumänien: Talstrecke Covasna wird wieder planmaessig befahren

http://www.lok-report.de/

Ab Samstag, 7.8.2009 wird die Talstrecke in Covasna wieder planmaessig befahren. Sozusagen als Auftakt wurde am Montag, 3.8.2009 die 762.209, welche sich am Rueckweg von Comandau Richtung Moldovita befand, in Covasna abgeladen und 4 Fahrten zwischen Voinesti und Siclau durchgefuehrt, welche von den zahlreich anwesenden Touristen gerne angenommen wurden. Die Strecke weiter zum Bahnhof ist wegen des erneuten Senkens der Hanko-Bruecke und einer Vielzahl gestohlener Schienen im Bahnhofsbereich von Covasna nicht mehr moeglich.
Die von der Gemeinde Covasna bestellen planmaessigen Fahrten werden jeden Samstag und Sonntag, bis 27.9.2009 durchgefuehrt. Zum Einsatz kommt entweder eine Ns3h oder eine Ns2h (Georg Hocevar, www.cfi.ro, 05.08.09).

Rumänien: Comandauer Festtage

http://www.lok-report.de/

Am 1. und 2. August 2009 fanden wie jedes Jahr die Festtage des Dorfes Comandau statt, welche fuer den Riesenpilzeintopf und die Fahrten mit der Waldbahn bekannt sind. Zum Einsatz kamen die (ehemalige Boehler 9) 762.209 sowie eine Ns3h.
Heuer wurde die Fahrtstrecke erheblich verlaengert, erstmals seit 12 Jahren wurde der Streckenkilometer 3 der Zweigstrecke nach Holom erreicht. In diesem Bereich war die Strecke an vier Stellen durch Hochwasser unterbrochen. Vom Bahnhof Comandau weg, einschliesslich des Abschnittes der Stammstrecke Richtung Schraegaufzug bis zur Abzweigung Richtung Holom, ergibt sich bis zum Streckenkilometer 3 bereits eine Streckenlaenge von 5km.
Um mit dem Kessel bergwaerts fahren zu koennen, wurde fuer das Wenden der Lokomotiven auch das Gleisdreieck in Comandau wieder befahrbar gemacht. Am Streckenkilometer 3 wurde eine Weiche eingebaut, wodurch das Umsetzen des Zuges mittels "englischen Verschubes" moeglich ist. Das Gleis Richtung Holom liegt im grossen und ganzen noch bis zum km 4,5, aufgrund des Fehlen von etlichen Schienen ist die Befahrung aber nicht moeglich. Die Komplettierung und Instandsetzung ist geplant. Fuer die Zukunft ist vorgesehen, dass am Bahnhof in Comandau eine kleine Diesellok gegen Voranmeldung gechartert werden kann (Georg Hocevar, www.cfi.ro, 05.08.09).

03 August 2009

Großes Öchsle-Lokschuppenfest

http://www.oechsle-bahn.de

OCHSENHAUSEN (tf) - Ein erweitertes Kinderprogramm und Eisenbahnerlebnisse für Groß und Klein bietet das diesjährige Lokschuppenfest des Öchsle Schmalspurbahnvereins am 13. September. Anlässlich des Tags des offenen Denkmals pfeifen und dampfen rund um den historischen Lokschuppen und am Bahnhof in Ochsenhausen allerhand seltene Fahrzeuge.

Straßen- und Schienenoldtimer rund um Lokschuppen und Bahnhof in Ochsenhausen, welche an sich schon ein Kleinod aus der Eisenbahn-Pionierzeit sind, locken alljährlich zum Tag des offenen Denkmals nach Ochsenhausen. Familien können sich in diesem Jahr über zusätzliche Vergnügungen für Kinder freuen, sagt Organisator Benny Bechter: „Die kleinen Gäste können sich bei Fahrten mit einer Handhebeldraisine und auf einer Hüpfburg austoben“. Außerdem kündigt der Vorsitzende des Öchsle Schmalspurbahnvereins einen Luftballonwettbewerb und eine Malecke an.
Natürlich stehen die Vereinsmitglieder für alle Fragen rund um die historische Schmalspurbahn zur Verfügung und bieten sachkundige Führungen durch das Bahnhofsareal an. Zu sehen ist dort unter anderem ein „Rollbock-Denkmal“, das anschaulich macht, wie Normalspur-Güterwagen auf den schmalen Öchsle-Schienen rollen konnten. Ein besonderes Ausstellungsstück ist die Lokomotive Nr. 99 633: Sie war die originale Erstausstattung der Königlich Württembergischen Staatseisenbahn für die Öchsle-Strecke von 1899. Gleichzeitig ist sie das große Zukunftsprojekt des Schmalspurbahnvereins, denn bis diese Lok wieder wie vor 100 Jahren zwischen Warthausen und Ochsenhausen dampfen kann, muss sie gründlich restauriert werden.
Den Tag über verkehrt das Öchsle nach einem Sonderfahrplan mit zusätzlichen Fahrten, wobei die 82 Jahre alte Dampflok 99716 „Rosa“ sowie eine Diesellokomotive zum Einsatz kommen. Die Bewirtung im Lokschuppen wird zum Frühschoppen von den „Polkabürschla“ aus Mittelbuch und nachmittags von den „Finkel-Buam“ aus Waldburg musikalisch begleitet. Der Fanfarenzug Ochsenhausen empfängt dann den Nachmittagszug um 15.55 Uhr. Einen ganz anderen Blick in die Vergangenheit bietet das Waschfrauen-Museum, das sich direkt beim Bahnhof befindet und ebenfalls geöffnet ist.

INFO: Neben den regulären Öchsle-Verbindungen ab Warthausen bei Biberach um 10.30 und 14.45 Uhr und ab Ochsenhausen um 12 und 16.15 Uhr gibt es am 13.9. einen Frühzug mit Diesellok ab Warthausen um 9 Uhr. Zusätzliche Dieselzüge verkehren außerdem ab Warthausen um 17.30 Uhr und ab Ochsenhausen um 13.20 Uhr und 19 Uhr. Reservierungen nimmt das Verkehrsamt Ochsenhausen, Telefon 07352/922026, entgegen. Informationen und das komplette Festprogramm gibt es auch im Internet unter „www.oechsle-bahn.de“ sowie „www.das-oechsle.de“.


Text: Thomas Freidank (tf)

Dampfbahn-Route Sächsische Schmalspurbahnen nimmt weiter Fahrt auf

http://www.lok-report.de/

Im Rahmen der Eröffnung der diesjährigen Historik Mobil gab heute der Vorsitzende des Vereines zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V. (VSSB), Dr. Andreas Winkler, den Startschuss für das das erste Regionalbüro der „Dampfbahn-Route Sächsische Schmalspurbahnen“. Im Beisein des Schirmherrn, des Sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich, übergab er dazu ein entsprechendes Büroschild an den Geschäftsführer der Sächsisch-Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft mbH (SOEG), Ingo Neidhardt.
Winkler dankte der SOEG für ihr herausragendes Engagement, mit dem das Team daran arbeitet, neben dem Kerngeschäft Zittauer Schmalspurbahn die gesamte Region zu vermarkten. „Nur wer so über den Tellerrand schaut, erkennt die Potenziale, die der Tourismus bei uns bietet“, sagte der VSSB-Vorsitzende am Bahnhof Bertsdorf.
Der VSSB als ideeller Träger dieser neuen Ferienstraße engagiert sich für eine Stärkung der sächsischen Tourismuswirtschaft unter Nutzung der Attraktionen links und rechts der Schmalspurbahnen. „Wir haben tolle Angebote in allen Regionen, die wir mit diesem Projekt gemeinsam vermarkten können. Das schafft unvergessliche Erlebnisse für die ganze Familie und sorgt gleichzeitig für eine höhere Wertschöpfung im ländlichen Raum“, erläuterte Winkler.
Das Büro Ostsachsen/Oberlausitz wird seinen Sitz im SOEG Kundenzentrum am Zittauer Bahnhof haben und soll regionaler Ansprechpartner sein für alle, die sich an der Dampfbahn-Route beteiligen wollen. „Nach diesem Vorbild werden in den nächsten Monaten weitere Anlaufstellen folgen. Nur mit einer sachsenweiten Präsenz erreichen wir unser Ziel, den Freistaat insgesamt als Reiseziel zu vermarkten und die Anbieter bestmöglich zu vernetzen“, so Winkler (Pressemeldung Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e.V. - VSW, 01.08.09).