27 Mai 2010

Sachse bringt die Parkbahn am Teich wieder ins Rollen, aus mz-web

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?
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VATTERODE/MZ. Die Parkeisenbahn am Vatteröder Teich ist gerettet: Björn Garten ist de facto der neue Eigentümer der Bahn. Der Notarvertrag ist unterschrieben, es seien lediglich noch einige Formalitäten offen. Der 34-jährige Eisenbahnliebhaber aus Dresden erwirbt damit die bei Kindern beliebte Freizeitattraktion vom Landkreis.
Allerdings: In diesem Jahr wird die Bahn noch nicht rollen. "Es muss erst das Umfeld hergerichtet werden", sagt der Sachse. Für eine der beiden Loks stehe zudem eine Hauptuntersuchung an.
Er hofft, dass im kommenden Jahr die kleine Bahn wieder tuckern kann. Freilich nicht im täglichen Dauerbetrieb, das ließe sich nicht finanzieren. So an drei oder vier Wochenenden Fahrten anzubieten schwebt ihm vor: Pfingsten, Kindertag oder Zuckertütenfest zum Beispiel. Eingebunden werden sollen die Fahrttage in kleine Feste, die auf dem Gelände veranstaltet werden. "Denn nur von Laufkundschaft wird ...

Mit dem Teddybären in den Märchenwald Kinderfreundlicher Express fährt durch den Unterharz, aus Wochenspiegel

http://www.wochenspiegel-web.de/
scms_show_data.php?mode=detail&
category=16&entry=16521

Ein speziell für Familien mit Kindern organisiertes Veranstaltungsprogramm erwartet alle Teilnehmer. Die Kinder können mit ihren Eltern ein Stück auf dem Führerstand der Dampflokomotive mitfahren. Zum Höhepunkt gehört aber auf jeden Fall der Aufenthalt im Märchenwald, an dem der Teddybär-Express an den beiden Tagen halt macht. Dort beginnt eine kurze, geführte Wanderung durch den Märchenwald, bei der die Kinder Märchenwesen, wie den letzten Harzer Wanderbär, entdecken können. Außerdem gilt es, einen Schatz zu bergen. Während des Aufenthalts im Waldhof Silberhütte sorgen die Veranstalter selbstverständlich mit ihren Imbissständen für die Versorgung mit Speisen und Getränken. Am Nachmittag ruft der Pfiff der Harzer Schmalspurbahn zur Rückfahrt nach Gernrode. Kartenvorverkauf über: Freundeskreis ...

21 Mai 2010

Bad Doberan (OZ) - Einst Prachtstraße, jetzt Buckelpiste: Gehwege, Gleise und Fahrbahn in der Goethestraße in Bad Doberan müssen saniert werden. , aus Ostsee Zeitung

http://www.ostsee-zeitung.de/mecklenburg/
index_artikel_komplett.phtml?
SID=87471cee237eb24ad16e7bb430c0ba7d&
param=news&id=2774531

Eine der prächtigsten Straßen in Bad Doberan muss umgestaltet werden, auch die 100-jährigen Bäume sollen fallen. Die Arbeiten dauern länger als ein Jahr.
Bad Doberan (OZ) - Einst Prachtstraße, jetzt Buckelpiste: Gehwege, Gleise und Fahrbahn in der Goethestraße in Bad Doberan müssen saniert werden. Ebenso alle unterirdischen Versorgungsleitungen für Strom, Gas, Wasser und Abwasser. Seit langer Zeit planen Ingenieurbüros aus Bad Doberan und Rostock im Auftrag der Stadtverwaltung zusammen mit Molli, Zweckverband Kühlung, Energieversorgern und Telekommunikationsunternehmen die Arbeiten für insgesamt 760 Meter lange Straße.
„2011 wollen wir beginnen“, sagte Bauamtsleiter Norbert Sass am Dienstagabend in einer Bürgerversammlung, auf der Projektleiter Hans-Joachim Prabel vom Ingenieurbüro Merkel Consult die Pläne vorstellte, auf die sich die Stadtvertretung zuvor geeinigt hatte. Emotionalster Punkt: Vorausgesetzt, es wird eine ...

Sachsen-Anhalt: Harzer Schmalspurbahnen übergeben sanierten Haltepunkt Hochschule Harz

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In den vergangenen Wochen und Monaten hat die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) im Stadtgebiet von Wernigerode umfangreiche Sanierungsarbeiten an den Gleisanlagen und Stationen vorgenommen. Nachdem nun alle Baumaßnahmen dazu abgeschlossen sind, übergab HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener heute gemeinsam mit Peter Gaffert, Oberbürgermeister der Stadt Wernigerode; Klaus Rüdiger Malter, Geschäftsführer der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA) sowie Prof. Dr. Armin Willigmann, Rektor der Hochschule Harz symbolisch den sanierten Wernigeröder Haltepunkt Hochschule Harz offiziell an die Fahrgäste zur Nutzung. Die umfangreichen Bauarbeiten wurden der HSB durch die finanzielle Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt gemeinsam mit der NASA ermöglicht und reihen sich nahtlos in eine Vielzahl bisheriger Maßnahmen zur Verbesserung des Komforts für die Fahrgäste der Harzer Schmalspurbahnen ein.
Während der Bauphase vom Oktober 2009 bis April 2010 wurden dabei die Streckengleise und Nebenanlagen im Stadtgebiet von Wernigerode auf einer Länge von insgesamt 1.473 Metern komplett erneuert. Auf dem Bahnhof Wernigerode-Hasserode wurden der Hausbahnsteig sowie der Mittelbahnsteig erhöht, neu gepflastert, ein Blindenleitstreifen eingebracht sowie neue Bahnsteigbeleuchtung installiert. Der Haltepunkt Hochschule Harz erhielt einen ebenfalls nun erhöhten und modern gepflasterten Bahnsteig. Damit entsprechen beide Stationen den heutigen Anforderungen an Komfort und Ausstattung.
„Diese bisher umfangsreichsten Bauarbeiten an den Gleisanlagen sowie am Bahnhof und Haltepunkt der HSB innerhalb des Kernstadtgebietes von Wernigerode konnten nun abgeschlossen werden. Meinen Dank gilt heute dem Land Sachsen-Anhalt, der NASA und der Stadt Wernigerode für die Unterstützung bei der Umsetzung der Bauarbeiten sowie den Anwohnern im Stadtteil Hasserode, für das bisherige und auch zukünftige Verständnis bei wichtigen Bauarbeiten am Streckennetz unserer Bahnen“ würdigte Matthias Wagener, Geschäftsführer der HSB die umfassenden Sanierungsarbeiten (Pressemeldung Harzer Schmalspurbahnen GmbH, 20.05.10).

19 Mai 2010

Treffen der ehemaligen Parkeisenbahner Schon seit 1950, dem ersten Betriebsjahr der heutigen Dresdner Parkeisenbahn sind Kinder und Jugendliche die Hauptakteure.

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Schon seit 1950, dem ersten Betriebsjahr der heutigen Dresdner Parkeisenbahn sind Kinder und Jugendliche die Hauptakteure. Viele Generationen haben seitdem die Züge als Fahrdienstleiter, Aufsicht oder Zugbegleiter sicher durch den Großen Garten in Dresden geleitet. Einige von ihnen haben schon nach kurzer Zeit und andere erst nach vielen Jahren die Dienstuniform an den Nagel gehangen.
Anfang Juni diesen Jahres jährt sich das Bestehen der Dresdner Parkeisenbahn zum 60. Mal. Anlässlich dieses Jubiläums bereiten der Betreiber der Bahn und der Förderverein Dresdner Parkeisenbahn e.V. eine umfangreiche Festwoche mit verschiedenen Höhepunkten vor. Auch die ehemaligen Park- bzw. Pioniereisenbahner bekommen einen Tag innerhalb der Festwoche vom 01.06. bis 06.06. für sich reserviert.
Der 05. Juni gehört ganz allein den „Alten“ Hasen der kleinen Bahn. An diesem Tag können die Ehemaligen sich im Laufe des Vormittages im Großen Garten über die Veränderungen und das aktuelle Geschehen bei der Liliputbahn, welche über einen 5,6 km langen Rundkurs auf nur 381mm breiten Gleisen verkehrt informieren. Dabei besteht auch die Möglichkeit für kurze Zeit einen Dienstposten zu übernehmen um wie in „alten Zeiten“ den Zügen den Abfahrauftrag zu erteilen. Am Nachmittag ist eine Dampfzugfahrt über Freiberg und Nossen nach Radebeul geplant, wo es nahtlos in die Abendveranstaltung mit Präsentationen und Vorträgen übergeht.
Die Organisatoren würden sich freuen wenn sich aus jedem Betriebsjahr möglichst viele ehemalige Eisenbahner zu dieser Veranstaltung anmelden. Die Anmeldung zur Teilnahme ist beim Förderverein Dresdner Parkeisenbahn per E-Mail an verein@parkeisenbahn-dresden.de oder schriftlich an Förderverein Dresdner Parkeisenbahn e.V., Postfach 20 02 27 in 01192 Dresden.
Das Programm zum Ehemaligentreffen wird allen Teilnehmer zugesandt bzw. ist auf der Vereinswebseite www.parkeisenbahn-dresden.de/ehemaligentreffen einsehbar. Um Voranmeldung wird gebeten, da die Plätze für den Sonderzug und die Abendveranstaltung reserviert werden müssen (Pressemeldung Förderverein Dresdner Parkeisenbahn e.V., 19.05.10).

HSB-Aufsichtsrat will Anbindung Braunlages nicht aus den Augen verlieren

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Der Aufsichtsrat der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) hat sich in seiner Sitzung am 18.05.10 planmäßig unter anderem auch mit dem Projekt der Anbindung des Streckennetzes der HSB an die Stadt Braunlage beschäftigt.
Die zuständigen Verkehrsministerien der Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt hatten unlängst mitgeteilt, das Projekt aus finanziellen Gründen vorerst nicht weiter zu verfolgen.
Die Mitglieder des Aufsichtrates der HSB äußerten die einstimmige Auffassung, dass die in den zuständigen Ministerien getroffene Aussage zum gegenwärtigen Zeitpunkt nachvollziehbar ist. „Eine Anbindung des Streckennetzes der HSB an Braunlage ist aber nach wie vor ein wichtiges Projekt für die zukünftige touristische Entwicklung der gesamten Harzregion. Die erarbeitete Machbarkeitsstudie ist dafür eine solide Grundlage, jedoch nur ein Aspekt der länderübergreifenden Zusammenarbeit. Vor diesem Hintergrund hat sich der Aufsichtsrat darauf verständigt, noch einmal das Gespräch mit dem Verkehrsminister des Landes Sachsen-Anhalt zu suchen. Wir wollen diese Streckenverlängerung nicht aus den Augen verlieren und Möglichkeiten für eine Realisierung finden“, bestätigte der Landrat des Landkreises Harz, Dr. Michael Ermrich als Vorsitzender des Aufsichtsrates der HSB, das nach wie vor vorhandene Interesse in der gesamten Region (Pressemeldung Harzer Schmalspurbahnen GmbH, 19.05.10).

17 Mai 2010

KLOSTERMANSFELD/MZ. Auf 130 Jahre ihrer Geschichte kann die Mansfelder Bergwerksbahn zurückblicken. Dass dieser Jahrestag mit vielen Gästen gefeiert werden konnte, ist dem Verein Mansfelder Bergwerksbahn unter Leitung von Thomas Fischer zu verdanken. Als 1989 / 90 die letzten Hütten in Hettstedt und Helbra geschlossen wurden, sollten die Strecken abgebaut und die Züge verschrottet werden. Doch da warfen sich Eisenbahnfreunde in die Bresche: Am 15. November 1991 wurde der Verein zur Rettung der Bahn gegründet. , aus mz-web

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KLOSTERMANSFELD/MZ. Auf 130 Jahre ihrer Geschichte kann die Mansfelder Bergwerksbahn zurückblicken. Dass dieser Jahrestag mit vielen Gästen gefeiert werden konnte, ist dem Verein Mansfelder Bergwerksbahn unter Leitung von Thomas Fischer zu verdanken. Als 1989 / 90 die letzten Hütten in Hettstedt und Helbra geschlossen wurden, sollten die Strecken abgebaut und die Züge verschrottet werden. Doch da warfen sich Eisenbahnfreunde in die Bresche: Am 15. November 1991 wurde der Verein zur Rettung der Bahn gegründet.
"Anfangs waren wir zehn Optimisten, die es sich zum Ziel gesetzt hatten, die Bahn mit Gleisanlagen, Bauten und Fahrzeugen vor der Zerstörung zu bewahren", erzählt Gründungsmitglied Günter Dehne, der zur Jubiläumsfeier am Sonnabend als ehrenamtlicher Fahrkartenausgeber und Informator alle Hände voll zu tun hatte. Schatzmeister Jürgen Pohlert ergänzte: "Heute sind wir etwa 80 Mitglieder. Wir ...

Dresdner Parkeisenbahn wird 60 Jahre alt Erste Pioniereisenbahn der DDR war "Kaderschmiede" für Reichsbahn , aus Freie Presse

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/
REGIONALES/7375251.php

Dresden (ddp-lsc). Bevor er auf den Bahnsteig am Bahnhof Zoo hinaustritt, zupft Christian Schöne noch einmal seine Uniform zurecht. Der 14-jährige Gymnasiast ist an diesem Nachmittag der Assistent des Bahnhofsleiters bei der Dresdner Parkeisenbahn. Er ist unter anderem dafür zuständig, dass die Züge ihren Fahrplan einhalten, dass die Kasse des Fahrkartenverkaufs stimmt und alle Fahrgäste auch bestens informiert sind. Die kommen aus vielen verschiedenen Ländern. Anfang Juni begeht die Dresdner Parkeisenbahn ihr 60. Jubiläum.
Christian ist ein Parkeisenbahner mit Leib und Seele, der sein Hobby ernst nimmt. Rund sechs Schichten pro Monat arbeitet der Jugendliche unentgeltlich bei der Miniaturbahn. "Schon mein Vater hat bei der damaligen Pioniereisenbahn seine Berufskarriere begonnen und ist jetzt ...

12 Mai 2010

Kühlungsborn (OZ) - Heute ist ein ganz besonderer Tag — für das Ostseebad Kühlungsborn und für die Mecklenburgische Bäderbahn „Molli“. Denn auf den Tag genau, heute vor 100 Jahren, wurde die 8,8 Kilometer lange Kleinbahnstrecke von Heiligendamm bis nach Arendsee, dem heutigen Kühlungsborn-West, in Betrieb genommen., aus Ostsee Zeitung

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Für die Entwicklung der Ostseebäder Brunshaupten und Arendsee war der Anschluss an die Kleinbahn vor 100 Jahren enorm wichtig.
Kühlungsborn (OZ) - Heute ist ein ganz besonderer Tag — für das Ostseebad Kühlungsborn und für die Mecklenburgische Bäderbahn „Molli“. Denn auf den Tag genau, heute vor 100 Jahren, wurde die 8,8 Kilometer lange Kleinbahnstrecke von Heiligendamm bis nach Arendsee, dem heutigen Kühlungsborn-West, in Betrieb genommen.
Von Bad Doberan bis Heiligendamm existierte bereits eine 6,6 Kilometer lange Verbindung seit 1886. Der Anschluss bis nach Arendsee, einhergehend mit der Errichtung des Haltepunktes im benachbarten Brunshaupten (heute Kühlungsborn Ost) war damals ein großes Ereignis. „Das haben die Menschen in den beiden Seebädern auch ausgiebig und fröhlich gefeiert“, weiß Inka Degner, Mitarbeiterin für Marketing bei der ...

Männertag bei der Ferienlandeisenbahn

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An Himmelfahrt verkehren die Züge der Ferienlandeisenbahn Crispendorf wieder durch das Wisentatal bei Schleiz. Von 10 Uhr bis 18 Uhr starten die Bahnen im Abstand von 30 Minuten ab dem Bahnhof Festwiese zur Fahrt über den 2,1 km langen Rundkurs. Wer den Zug verpasst kann die Wartezeit mit einem kühlen Getränk oder einem Stück Kuchen im Biergarten überbrücken.
Wie in jedem Jahr sind die Züge auch immer am 3. Sonntag im Monat unterwegs. So auch am kommenden Sonntag, den 16.05. von 13 Uhr bis 17 Uhr. Bei schönem Wetter hat der Biergarten ebenfalls geöffnet. Die Carrera®-Autorennbahn wird an diesem Tag auch zur Verfügung stehen (Pressemeldung Ferienland Crispendorf, www.ferienlandcrispendorf.de, 12.05.10).

11 Mai 2010

LINDENBERG - "Pollo unter Dampf" heißt es seit Sonnabend von Lindenberg bis Mesendorf. Denn auf dieser Strecke ist die traditionsreiche Schmalspurbahn wieder unterwegs, und das in erster Linie Dank des Engagements des Prignitzer Kleinbahnvereins Lindenberg. Im dortigen Kleinbahnmuseum tummelten sich am Sonnabend wohl bald ebenso viele Besucher wie auf der Pollo-Strecke., aus SVZ

http://www.svz.de/nachrichten/lokales/prignitz/
artikeldetails/article/208/
der-pollo-wieder-unter-dampf.html

LINDENBERG - "Pollo unter Dampf" heißt es seit Sonnabend von Lindenberg bis Mesendorf. Denn auf dieser Strecke ist die traditionsreiche Schmalspurbahn wieder unterwegs, und das in erster Linie Dank des Engagements des Prignitzer Kleinbahnvereins Lindenberg. Im dortigen Kleinbahnmuseum tummelten sich am Sonnabend wohl bald ebenso viele Besucher wie auf der Pollo-Strecke. Und das nicht nur, weil man von hier aus mit der Feldbahn auf Tour gehen konnte, sondern weil das Museum auch interessante Ausstellungsstücke zu bieten hat.
Das Ehepaar Aschoff aus Havelberg gehörte zu den Besuchern, die sich hier am Sonnabend umschauten. "Wir sind zum zweiten Mal hier, denn wir sind große Eisenbahnfreunde, früher selbst mit unserem Pollo von Havelberg nach Glöwen gefahren", erzählten sie. Als solche entdeckten sie auch gleich, dass Peter Sommerfeld für seine Kleinbahnmodelle ...

Mit der Pinzgauer Lokalbahn in die Nationalparkregion

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Auf ihren 53 Kilometern hält die kleine Schmalspurbahn für Radler, Wanderer und Nostalgie-Fans großartige Aussichten bereit. Jede Haltestelle ist ein idealer Ausgangpunkt zu den Natur- und Kulturschätzen in der Nationalparkregion Hohe Tauern. Für Radfahrer auf der ersten Tauernradweg-Etappe ist die Pinzgauer Lokalbahn der ideale "Reisebegleiter".
Die Pinzgauer Lokalbahn fährt im Stundentakt durch das obere Salzachtal zwischen Zell am See und Krimml. Nur noch bis zum Herbst muss man für den letzten Abschnitt zwischen Krimml und Bramberg den Schienenersatzverkehr nehmen. Wanderer steuern mit der Schmalspurbahn die Ausgangspunkte zu den schönsten Tauerntälern und Aussichtsbergen in den Hohen Tauern an - oder etwa die NationalparkWelten in Mittersill. Mit dem "Wochenend & Sonnenschein-Ticket" der Pinzgauer Lokalbahn können bis zu fünf Personen an einem Wochenende (SA+SO) zwischen Zell am See und Krimml um nur 19 Euro gemeinsam pendeln, so oft sie wollen.
1. Mai bis 3. Oktober: Das Rad fährt Bahn
Von Anfang Mai bis Anfang Oktober sorgt der Nationalpark Rad- und Wanderzug für die problemlose Radmitnahme an Wochenenden und Feiertagen (Abfahrt 9:00 Uhr Zell am See) bis zum Ausgangspunkt des Tauernradwegs. Zwischen Krimml und Zell am See verläuft die Strecke der Pinzgauer Lokalbahn parallel zum Tauernradweg. Hat man sich genug abgestrampelt, ist der Umstieg vom Rad auf die Bahn ganz einfach. Besonders bei kleinern Kindern kommt diese bequeme Alternative gut an. Darüber hinaus können täglich einzelne Fahrräder auch in den Planzügen mitgenommen werden. Wer sich rechtzeitig voranmeldet, kann am Bahnhof Zell am See außerdem ein Leihfahrrad reservieren lassen. Mit der Pinzgauer Lokalbahn geht es dann zu den malerischen Ausgangspunkten für die Touren in der Salzburger Nationalparkregion.
6. Juni bis 3. Oktober: Original Dampfkessel-Wurst im Zug
Die Pinzgauer Lokalbahn lässt aber von Anfang Juni bis Anfang Oktober jeden Sonntag ihren Dampfzug durch die Nationalparkregion "schnaufen". Empfehlenswert ist etwa eine Dampfzugfahrt bis Mittersill, inklusive der Original Dampfkessel-Wurst. Der mit Kohle beheizte Dampfkessel der Lok dient dabei als Würstelgrill. Ein solches Erlebnis schmeckt großen und kleinen Schmalspurfans gleichermaßen. Von Mittersill geht es dann weiter mit einem historischen Postbus bis zu den imposanten Krimmler Wasserfällen (Pressemeldung SchafbergBahn & WolfgangseeSchifffahrt, 08.05.10).

08 Mai 2010

Neuer Fahrradtransportwagen startet ins Selketal

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Der lange Winter ist vorbei und der beginnende Frühling weckt wieder die Lust auf ausgedehnte Ausflüge mit dem Fahrrad. Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) hat sich darauf eingestellt und hierfür einen neuen Fahrradtransportwagen auf die Gleise gebracht. HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener nahm diesen heute in Gernrode gemeinsam mit Bürgermeistern der kommunalen Gesellschafter des Unternehmens sowie Vertretern aus Wirtschaft und Tourismus offiziell in Betrieb.
„Wir erhöhen hiermit nicht nur den Service für unsere Fahrgäste, sondern sehen in dem neuen Angebot auch eine weitere Attraktivitätssteigerung für das Selketal sowie der Harzregion“ bewertete Wagener den Einsatz des neuen Fahrradtransportwagens. Gerade das romantische Selketal mit seiner sanften Topografie biete nämlich ideale Voraussetzungen für ausgedehnte Ausflüge mit dem Rad in Kombination mit den historischen Dampfzügen. In den zurückliegenden Jahren verzeichnete die HSB vor allem im Selketal eine stetig wachsende Nachfrage bei den Fahrradbeförderungen. Neue Ideen und Lösungen mussten her, um weitere Kapazitäten hierfür zu schaffen. So beauftragte die HSB die Berliner Fahrzeugwerke Miraustraße GmbH (FWM), in Zusammenarbeit mit den Fachleuten aus der eigenen Fahrzeugwerkstatt in Wernigerode ein speziell auf die Bedürfnisse der Fahrradtouristen zugeschnittenes Fahrzeug zu entwickeln.
Der mittlerweile nun fertig gestellte und heute in Gernrode offiziell in Betrieb genommene Fahrradtransportwagen entstand dabei aus einem bereits 1999 abgestellten, nicht mehr benötigten zweiachsigen Packwagen. Ursprünglich wurde dieses Fahrzeug mit der Nummer NWE 340 als Güterwagen 1909 in Görlitz für die damalige Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahngesellschaft gebaut. Nachdem die zu befördernden Gütermengen mit Schmalspurgüterwagen sanken, wurde das Fahrzeug 1989 in Wittenberge zu einem zweiachsigen Gepäckwagen umgebaut und im Reisezugdienst eingesetzt. Von April bis Oktober 2009 wurden bei dem ehemaligen Packwagen in den FWM in Berlin die Aufbauten entfernt und neue Holzaufbauten in Anlehnung an das historische Güterwagenbild angebracht. In der Fahrzeugwerkstatt der HSB wurden die Auf- und Einbauten des Wagens mit der Nummer 905-157 bis zur offiziellen eisenbahnrechtlichen Abnahme am 23.04.2010 vervollständigt.
Der neue Fahrradtransportwagen wird ausschließlich der Fahrradbeförderung dienen und im Sommerfahrplan planmäßig im Selketal verkehren. Er bietet in den historischen Dampfzügen zusätzlichen Platz für etwa 16 Fahrräder: Zehn Räder können hängend sicher untergebracht, weitere sechs Räder abgestellt und mit Gurten gesichert werden (Pressemeldung HSB, 08.05.10).

07 Mai 2010

Rasender Roland“ dampft durch die Prignitz

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Kommenden Samstag starten die „Dampftage 2010“ in der Prignitz. Vom 8. bis 16. Mai wird dann eine Dampflokomotive der Rügenschen Bäderbahn die Wagen der Prignitzer Schmalspurbahn „Pollo“ ziehen und dem begeisterten Publikum von Jung bis Alt viel zu bestaunen geben.
Bereits zum neunten Mal finden die Dampftage auf der etwa neun Kilometer langen Strecke zwischen Lindenberg und Mesendorf statt. Am zweiten und dritten Maiwochen-ende sowie zu Himmelfahrt können sich die Besucher durch die historische Bahn befördern lassen, oder am 14. Mai bei einer Schauvorführung von durch Dampflokomotiven gezogenen Güterzügen den passenden Schnappschuss für das Fotoalbum machen. Dieses Jahr ist der „Stargast“ eine 1939 gebaute Tenderlokomotive Aquarius C der Rügenschen Bäderbahn, besser bekannt als „Rasender Roland“.
Aber auch die berühmte Prignitzer Schmalspurbahn wird die Eisenbahnfans begeistern. Der sorgsam restaurierte „Pollo“ startet mit einem Sonderfahrplan an den Dampftagen, außerdem beginnt am 12. Mai um 20:00 Uhr in Mesendorf eine romantische Mondscheinfahrt nach Lindenberg. Bevor diese mit der Rückfahrt um 23:00 Uhr endet, besteht die Möglichkeit, bei einem romantisch lodernden Lagerfeuer Schwein am Spieß und dementsprechende Getränke zu genießen.
Die vom Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg e.V. organisierten Dampftage stellen ein perfektes Ausflugsziel für die ganze Familie dar. In Mesendorf und Lindenberg wird sowohl für das leibliche Wohl als auch für das Eisenbahnerherz vollends gesorgt. Am Samstag, dem 15. Mai, findet zudem auf der Festwiese in Mesendorf die große Abschlussfeier statt. Bei Schmaus und Trank können die Besucher gemütlich bis in die späten Abendstunden tanzen und die erlebnisreichen Tage Revue passieren lassen (Pressemeldung Tourismusverband Prignitz e. V., 06.05.10).

04 Mai 2010

Streckensanierung durch die Öchsle-Bahn AG

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Die Öchsle-Museumsbahn rollt künftig auf Schienen aus dem Nürnberger Güterbahnhof. Diese wurden im März und April im Zuge der Streckensanierung durch die Öchsle-Bahn AG auf rund einem Kilometer zwischen Reinstetten und Ochsenhausen verlegt.
Ungewöhnlich ist es nicht, dass das Öchsle auf zuvor anderswo genutzten Schienen dampft. „Auch zu Bundesbahn-Zeiten hatte die Strecke geringe Priorität und bekam oft, was sonst übrig war“, berichtet Hans Peter Wiedenbein, örtlicher Betriebsleiter der Öchsle Bahn AG, welche für die Sanierung der Strecke verantwortlich ist. So ist nicht immer genau nachvollziehbar, wann beispielsweise Stahlschwellen mit Jahreszahlen wie 1901 oder 1908 tatsächlich nach Oberschwaben gelangten. Ihre unterschiedlichen Längen verraten jedenfalls, dass sie nachträglich an die Schmalspurstrecke angepasst wurden. Jetzt allerdings hatte der jahrzehntelange Dienst Rostlöcher in den Stahl gefressen und neue Holzschwellen wurden als Ersatz beschafft. Die „neuen“ Schienen waren in Nürnberg mit Kreide nummeriert worden, damit sie in der ursprünglichen Reihenfolge wieder montiert werden konnten. Obgleich gebraucht, können diese auf der Öchsle-Strecke noch jahrzehntelang gute Dienste leisten.
Größere Sorgen bereitete Klaus-Peter Schust allerdings der Gleisunterbau. „Das Schotterbett muss stabil, aber durchlüftet sein“ erklärt der Geschäftsführer der Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft. An vielen Stellen sei der Entwässerungsgraben und die Strecke selbst durch Einträge aus den umliegenden Feldern jedoch verschlammt gewesen. Das Oberflächenwasser konnte nicht abfließen und der Untergrund wirkte dann wie ein Schwamm. „Und wenn der schwere Zug drüberfährt, wird das Wasser regelrecht hochgepumpt“, sagte Schust. Im Lauf der Zeit wurde die Strecke dann immer instabiler. Und in der Tat: Das geübte Auge konnte diverse leichte Absenkungen im Schienenverlauf erkennen.
Nun wurde das Schotterbett komplett erneuert. Um die Entwässerung wieder zu gewährleisten, wurde der Graben entlang der Stecke mit einer speziellen Baggerschaufel frisch ausgehoben. An den zahlreichen Bahnübergängen von Feldwegen war ein größerer Aufwand für eine fachgerechte Wasserführung nötig. „An diesen Stellen gab es in der Vergangenheit verstärkt Probleme mit Einschwemmungen“, weiß Wiedenbein. Diesem wird nun durch quer zum Weg verlaufende Schlitzrinnen vorgebeugt, die das ankommende Oberflächenwasser vor dem Bahnkörper in den Bahngraben ableiten.
Nachdem bereits die lokalen Printmedien über die Streckensanierung berichtet hatten, fand der Einsatz einer Stopfmaschine Matisa B-20 AC4 Metrolino zum Abschluss der Arbeiten noch einmal besonderes Medieninteresse: Der SWR-Rundfunk berichtete in zwei Live-Übertragungen direkt vom Geschehen und das SWR-Fernsehen sendete einen Beitrag in der landesweiten Nachrichtensendung Baden-Württemberg aktuell.
Die Öchsle-Bahn AG erneuert die historische Schmalspurstrecke zwischen Ochsenhausen und Warthausen nach und nach in verschiedenen Bauabschnitten. Das diesjährige Bauvorhaben, das Mitte März begonnen wurde, erstreckte sich über rund einen Kilometer vom Reinstetter Ortsrand in Richtung Ochsenhausen. Von den Kosten, die sich auf 420.000 Euro belaufen, sind 50 Prozent über Landeszuschüsse gedeckt. Viel Zeit blieb für die Arbeiten nicht: am 1. Mai lagen die Schienen neu im Rottumtal, damit das Öchsle zum Saisonbeginn wieder in die Eisenbahnvergangenheit starten konnte (Pressemeldung Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft gGmbH, www.oechsle-bahn.de, Fotos Thomas Freidank, 04.05.10).

03 Mai 2010

Schon im 50. Jahr unterwegs Peißnitz-Express startete gestern in die neue Saison, aus Supersonntag

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Halle (sr). Sie ist in die Jahre gekommen, aber das sieht man ihr nicht an - gestern startete die hallesche Parkeisenbahn in ihre bereits 50. Saison.
Und sieht schmucker den je aus. Denn die Gleise wurden im Winter saniert, die Schranken an der Birkenallee und Eissporthalle erneuert und eine der Dieselloks in der Bahnwerkstatt aufgearbeitet. Und so konnte die kleine Bahn in diesem Jahr das erste Mal schon zu Ostern die Gäste über die zwei Kilometer lange Strecke auf der Peißnitz fahren.
Seit gestern ist sie jetzt bis Oktober wieder regelmäßig unterwegs (mittwochs von 10 bis 11.30 Uhr, mittwochs bis freitags von 15.30 bis 17.30 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 12 und von 13 bis 18 Uhr) und fährt mit ihren 14 Kilometern pro Stunde gemütlich durch die Anlage.
Eröffnet wurde die Bahn am 12. Juni 1960 als achte Pioniereisenbahn der ...