12 September 2017

Von Kohle, Dampf und alten Zeiten Stefan Mück war Zugführer der Bröltaler Eisenbahn – Quelle: http://ift.tt/19U7Ul9

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#Waldbröl – „Das ist lange her. Ich weiß doch kaum noch ’was.“ Angesprochen auf seinen ersten Arbeitsplatz nach dem Zweiten Weltkrieg, ist der 93-jährige Stefan Mück aus Altwindeck zunächst zurückhaltend. Aber als er im Gespräch mit Ulrich Clees in seiner Erinnerung wieder auf die Plattform der #Schmalspurwaggons der legendären Bröltalbahn steigt, sind viele Details wieder da. „Ich war Zugführer. Und manchmal mussten wir nachts um drei die Leute vom Pützchens Markt abholen. Dann waren wir erst um vier, fünf Uhr zurück in Waldbröl.“

Clees ist Lehrer und wohnt in Bonn-Ramersdorf. Mit dem Bahnvirus, dem leidenschaftlichen Interesse an der Eisenbahn an sich und der #Bröltalbahn im Besonderen, wurde er in seiner Heimatstadt Waldbröl infiziert, die immerhin einmal drei Bahnhöfe hatte. In den vergangenen Jahren hat er versucht, bei den noch lebenden Zeitzeugen Details aus Geschichte und Betrieb der Schmalspurbahn zu erfragen.
In Ziegenhardt die Liebe entdeckt

Mück, der bis vor kurzem in Altwindeck lebte und nun im Seniorenzentrum Sankt Josef in Windeck-Dattenfeld wohnt, war schon während des Kriegs einmal ins Bröltal gekommen. Nach amerikanischer Gefangenschaft verschlug es ihn wieder dorthin. Am 13. Februar 1946 wurde er Schaffner bei der Bröltaler Eisenbahn, der ältesten Schmalspurbahn für den Personenverkehr in Deutschland. Und die Haltestellen zwischen dem Endbahnhof in Waldbröl und dem Hafen in Beuel kann er bis heute lückenlos aufzählen. Zu einigen fallen ihm auch spontan Geschichten ein.

So lernte er in Ziegenhardt seine Ehefrau kennen. In Ahe hätten ihn die schönen Häuser beeindruckt und nach Schönenberg …

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