19 März 2018

Pressemitteilung des Öchsle Schmalspurbahn e.V. zur Jahreshauptversammlung am Sonntag, 18.02.2018

42 Mitglieder waren am Sonntag gekommen, um an der Jahreshauptversammlung des #Öchsle #Schmalspurbahn e.V. im Hotel Mohren in #Ochsenhausen teilzunehmen. Zuvor fand bereits die Versammlung des Fördervereines statt, welcher sich hauptsächlich um die Bewirtschaftung des Speisewagens kümmert. Im Förderverein standen in diesem Jahr Wahlen an. Katrin Jauch als 1. Vorsitzende, Bernhard Günzl als Schatzmeister sowie Mathias Fetscher als Schriftführer wurden jeweils einstimmig bei eigener Enthaltung wiedergewählt.
Der 1. Vorsitzende Benny Bechter eröffnete die Hauptversammlung des Hauptvereines mit der Begrüßung der anwesenden Mitglieder und bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen. Im Anschluss wurde der im Jahr 2017 verstorbenen Vereinsmitglieder gedacht.
Als erster Tagesordnungspunkt gab Andreas Albinger dann in seiner Funktion als Geschäftsführer der Öchsle Bahn Betriebsgesellschaft einen Überblick über die Saison 2017 und bedankte sich bei allen Vereinsmitgliedern für die stets gute Zusammenarbeit.
Nachdem die Beschlussfähigkeit festgestellt wurde nahm der Vorsitzende Ehrungen der Mitglieder vor. Mehrere Mitglieder wurden für 10, 25 und 35 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Bei den Mitgliedern mit 35 Jahren Mitgliedschaft handelt es sich um Gründungsmitglieder des Vereines.
Im Bericht des Vorstandes gab Bechter Einblicke über das Vereinsgeschehen des vergangenen Jahres. Dank einer ausführlichen Vereinsbroschüre die extra hierfür erstellt worden war konnten im vergangen Jahr 35 Neumitglieder gewonnen werden. Zum Zeitpunkt der Jahreshauptversammlung bestand der Verein Öchsle Schmalspurbahn e.V. somit aus 320 ordentlichen Mitgliedern. Ziel des Vereines ist es diese  Mitgliederzahlen stabil zu halten oder wenn möglich weiter zu steigern.
Benny Bechter berichtete über die zahlreichen Veranstaltungen im Vereinsjahr und stellte fest, dass diese alle sehr gut besucht waren. Lediglich am Bahnhofsfest wurde aufgrund des schlechten Wetters ein leichter Rückgang der Besucherzahlen verbucht, was aber nichts an der Bedeutsamkeit dieses Festes änderte.
Die wichtigsten Arbeiten und Geschehnisse des Vereines im vergangenen Jahr wurden angesprochen, hierzu zählt auch der Kauf der originalen Öchsle #Diesellok #V51 903 von der Öchsle Bahn AG. Die Wiederinbetriebnahme dieser Lokomotive ist das nächste große Projekt des Vereines, was auch im Blick auf das laufende Jahr klar wurde.
Im anschließenden Bericht des Schatzmeisters gab Josef Nickl einen Überblick über die Konten des Vereins. Als hoher Ausgabeposten im vergangenen Jahr stand hier der Kauf der Diesellok V51 903 mit über 70.000,- Euro. Der Verein steht aktuell finanziell gut da, was auch die Vergabe der ersten Arbeiten an diesem Fahrzeug möglich macht. Im folgenden Bericht der Kassenprüfer bescheinigte Hans Lamparski dem Schatzmeister eine einwandfreie Kassenführung und schlug der Versammlung die Entlastung vor. Nach der Genehmigung des Rechnungsabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 wurden der Vorstand und der Schatzmeister von der Mitgliederversammlung einstimmig entlastet. Harald Bosch und Karl – Ernst Ruoss wurden einstimmig als neue Kassenprüfer gewählt und nahmen dieses Amt an. Benny Bechter bedankt sich bei den beiden für die Bereitschaft dieses Amt zu übernehmen.
Von Seiten des Fördervereines gab es für alle Anwesenden noch einen kurzen Überblick über das Speisewagen Jahr 2017, welches sehr zur Zufriedenheit aller Verantwortlichen ausgefallen ist. Ziel in der kommenden Saison ist es den teilweise vorhandenen Personalengpass im Bereich des Speisewagens zu minimieren.
Nachdem keine Anträge eingegangen waren, wurden unter "Sonstiges" einige Anregungen von Mitgliedern angehört. Diese werden bei der nächsten Vorstandssitzung ausführlich besprochen. Benny Bechter beendete die Versammlung mit einem Dank an alle Mitglieder und Mitarbeiter für ihr Erscheinen und für die gute Zusammenarbeit. Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde noch ein in 2017 aufgenommener Film der Film- und Fotofreunde Pfaffenhofen gezeigt, welcher bei den Anwesenden sehr guten Anklang fand.

Weitere, ausführliche Informationen über die Arbeit des Öchsle Schmalspurbahn e.V. gibt es im Internet unter www.oechsle-bahn.de unter "Der Verein" oder auf Facebook: fb.me/oechslebahn

Mit freundlichen Grüßen
ÖCHSLE-BAHN – Pressebüro

Thomas Freidank


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Thomas Freidank
(Dipl.-Journalist)
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17 März 2018

Museumsbahn Schönheide steht unter Dampf Fahrt Samstag und Sonntag dreht sich alles um die Teddybär-Fahrten, aus blick.de

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#Schönheide. Die #Museumsbahn Schönheide steht jetzt am Wochenende unter #Dampf, konkret die #Dampflokomotive #99 516. Was seitens des Vereins geplant ist, sind die beliebten Teddybär-Fahrten. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag dreht sich in Schönheide alles um die Plüschtiere.

Bei den #Teddybär-Fahrten haben alle Kinder mit Teddy freie Fahrt in den Zügen, wenn sie in Begleitung eines Erwachsenen mit gültiger Fahrkarte sind. Als Freifahrkarte gelten auch Puppen und andere Plüschtiere, erklärt Michael Kapplick vom Verein. Die #Dampflok fährt mit dem Museumszug das erste Mal 10 Uhr am Lokschuppen in Schönheide ab.

Rund eine Stunde durch die Landschaft

Weitere Dampffahrten auf der schmalspurigen Museumsbahn folgen dann 11 Uhr, 13.15 Uhr sowie stündlich von 14 bis 17 Uhr. Der Zug rollt durch das westliche Erzgebirge. Für die Hin- und Rückfahrt müssen Fahrgäste rund …

Erste deutsche Schmalspurbahn Erinnerung an die Geschichte der Hennefer Bröltalbahn, aus general-anzeiger-bonn.de

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Sankt Augustin. 180 Gäste sind zu einem Vortragsabend in die Sankt Augustiner Stadtbücherei gekommen. Am 17. Mai 1967 endete eine Ära der #Eisenbahngeschichte in der Region. An jenem Tag fuhr der letzte planmäßige Zug über die Trasse der #Bröltalbahn.
Am 17. Mai 1967 endete nicht weniger als eine Ära der Eisenbahngeschichte der Region. An jenem Tag fuhr der letzte planmäßige Zug über die Trasse der damals schon zur #Rhein-Sieg-Eisenbahn umbenannten Bröltalbahn. Es war ein Güterzug auf der Strecke #Eudenbach nach #Beuel, die über #Hennef, #Buisdorf, #Niederpleis und #Hangelar an den Rhein führte. Bereits am 1. August 1951 war auf gleicher Strecke der letzte Personenzug unterwegs gewesen. Lokomotiven mit Dampf- und Dieselantrieben sowie Wagen wurden verkauft oder verschrottet, Schienen zurückgebaut, Trassen durch neue Straßen überbaut. Doch bis heute sind sie da, die zahlreichen Spuren und persönlichen Erinnerungen an die einst erste #Schmalspurbahn im öffentlichen Verkehr in Deutschland.

Erinnerungen, die sichtbar neugierig machten: Am Montagabend hatten die beiden #Hobby-Eisenbahnhistoriker Carsten #Gussmann und Ulrich #Clees auf Initiative des Stadtarchivs Sankt Augustin zu einem Vortragsabend in die Stadtbücherei eingeladen. Der Andrang war mit über 180 Gästen rekordverdächtig. Stadtarchivar Michael Korn, Büchereileiter Peter Schulte-Nölke und ihre Mitarbeiter schafften im Akkord Stapel an Stühlen aus dem benachbarten Rathaus heran und etliche Bücherregale zur Seite. Nicht nur gestandene Eisenbahnfreunde, sondern viele junge und alte Sankt Augustiner wollten Gussmanns und Clees‘ spannenden Berichten folgen.
Emil Langen, Generaldirektor der Friedrich-Wilhelms-Hütte in Troisdorf, hatte früh das Potenzial der Erz- und Kalkvorkommen im #Bröltal erkannt und verhandelte Anfang der 1960er Jahre erfolgreich den Bau einer #Pferdebahntrasse neben der neuen Bröltalstraße. Bereits 1863 wurden Pferde durch schnellere, günstigere #Dampfzüge abgelöst. Die Bahn brachte Aufschwung, rasch folgte der Ausbau von Hennef über #Ruppichteroth nach #Waldbröl, 1891 über Buisdorf, Niederpleis und Hangelar nach Beuel.

Bis heute ist der einstige Trassenverlauf im Stadtgebiet vorbei an Kies- und Sandgruben sowie den Ziegeleien und Tonwaren-Fabriken …

Die Museumsbahn dampft durch den Winter Attraktion Preßnitztalbahn fährt zwischen Steinbach und Jöhstadt, aus blick.de

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#Steinbach/ #Jöhstadt. An diesem Wochenende startet die #Preßnitztalbahn zum dritten und damit aber auch schon letzten #Winterdampffahrbetrieb in dieser Saison. Die Chancen für eine entspannte, gemütliche Fahrt durch die märchenhafte Winterlandschaft entlang der Preßnitz und des #Schwarzwassers stehen gut.

Freuen darf man sich auf die gut geheizten Züge der #Museumseisenbahn zwischen Steinbach und Jöhstadt. Wintersportgeräte kann man kostenlos am #Packwagen abgeben. Dann heißt es: einsteigen bitte! – in den bewirtschafteten #Büffetwagen, wo man sich ein kaltes oder warmes Getränk sowie einen kleinen Imbiss schmecken lassen kann.

Darf es eine kleine Wanderung durch den Winterwald sein?

Vielleicht bietet sich für manchen Fahrgast auch eine von den insgesamt sieben zwischenliegenden …

Schmuckstück aus Eisen, Holz und Messing Öchsle-Wagenrestaurierung

#OCHSENHAUSEN (tf) – Der Schweizer Wagen #KB4i 4043 Stg von 1924 soll zu seinem 95. Geburtstag 2019 wieder über die #Öchsle-Schienen rollen. Die #Dampflok 99 651 wird indessen zu ihrem 100. Geburtstag bereits für dieses Jahr als Ausstellungsstück hergerichtet. Ein Blick in den Ochsenhauser #Lokschuppen zu den ehrenamtlichen Helfern des #Öchsle-Schmalspurbahnvereins.

Fast 100 Jahre gehen auch an einem Eisenbahnwagen in Schweizer Qualität nicht spurlos vorüber. Wie eine Ruine wirken die Reste des Fahrzeugs im ebenfalls historischen Lokschuppen in Ochsenhausen. Doch seit vergangenem Mai und verstärkt nun über den Winter sind vier bis fünf Mitglieder des Schmalspurbahnvereins hauptsächlich an Wochenenden dabei, ein neues Öchsle-Schmuckstück entstehen zu lassen. "Das größte Problemfeld sind die Wagenseiten, die komplett neu aufgebaut werden müssen", erklärt Öchsle-Geschaftsführer Andreas Albinger. Wesentliche Teile der Holzkonstruktion waren vermodert und zahlreiche Metallteile völlig vom Rost zerfressen. Verursacht wurde das Debakel hauptsächlich durch Wasser, das an den versenkbaren Fenstern aufgrund der fehlenden Wagenhalle stetig eindringen konnte.
Doch mittlerweile sind die Fortschritte bei der Wiederauferstehung unübersehbar: Die tragende Unterkonstruktion ist an einer Wagenseite mit rund 70 neu angefertigten Eichenholzteilen bereits montiert worden. Andernorts in der Werkstatt warten die restaurierten federunterstützten Hebemechaniken der Fenster sowie frisch polierte, glänzende Messingrahmen mit neuen Sicherheitsglasscheiben auf ihren Einbau. Wo möglich werden bei der Restaurierung auch konstruktive Verbesserungen, etwa bei den Tropfkanten der Verblechungen umgesetzt. Viel Arbeit wartet noch bei der Aufarbeitung der Innenausstattung. Die Holzverkleidungen und Lampen werden erneuert, die klassischen Holzbänke hingegen nach der Reparatur von Schäden mit Bootslack neu zum Glänzen gebracht. Original erhalten sind außerdem das Fahrgestell, der Holzboden und die Dachkonstruktion, die allerdings mit einer neuen Verblechung ausgestattet werden muss.
Den Öchsle-Fahrgästen ist der 42-sitzige Wagen 4043 Stg mit seiner schmucken Holzausstattung wohlbekannt, ist er doch bereits seit August 1996 bei der Museumseisenbahn in Betrieb gewesen, zuletzt bei den Nikolausfahrten 2016. Ursprünglich war der Wagen 1924 von der Schweizerischen Waggonfabrik Schlieren an die Waldenburgerbahn im Baseler Land geliefert worden. Anfang der 90er Jahre wurde der Wagen dann für ein geplantes Museumsbahnprojekt nach Österreich verkauft, welches jedoch nicht zustande kam. Dadurch konnte er mit vier weiteren gleicher Bauart für das Öchsle erworben werden. Einer davon wurde 2005 zum Speisewagen umgebaut. Ein weiterer, KB4i 4044 Stg, wird derzeit in den Werkstätten der Zillertalbahn rollstuhlgerecht ausgerüstet und soll noch in diesem Jahr wieder beim Öchsle in Betrieb gehen.
Weit von einem Betrieb entfernt ist die Dampflok 99 651, die aufgrund der langen offenen Aufstellung als Denkmal in Steinheim an der Murr starke Rostschäden aufweist. Als jahrzehntelange Öchsle-Stammlok, die 2016 nach Ochsenhausen zurück kam, soll sie aber anlässlich ihres diesjährigen 100. Geburtstags zumindest als Ausstellungsstück am Bahnhofsfest im September glänzen. "Die Besucher sollen dann auch auf den Führerstand können", sagt Albinger. Dafür wurde bereits der völlig marode, durchgebrochene Boden erneuert. Kenner können nun zwischen den zahlreichen Instrumenten und Hebeln Raritäten entdecken, beispielsweise eine "Michalk" Zentralölpumpe, wie Albinger erklärt. Weitere Schönheitsreparaturen mit Schweißgerät und Farbe stehen an. Auch neue Fensterscheiben werden noch eingesetzt. Die Lok wieder rollfähig zu machen, erweist sich jedoch als schwieriger denn ursprünglich erhofft. "Bislang sitzen die Achsen völlig fest", sagt Albinger, weshalb das gesamte Antriebsgestänge nun entfernt werden muss.
Die Lok 99 651 ist das letzte erhaltene Exemplar der 1918 bei Henschel in Kassel gebauten ersten Serie des Typs "VI K". Die Schwesterlok 99 716 "Rosa", die derzeit in Warthausen für 2020 wieder betriebsbereit gemacht wird, entstammt einer Nachbauserie von 1927 aus Chemnitz.

INFO: Das Öchsle startet am 1. Mai in die Saison 2018. Reservierungen für Sonderfahrten sind bereits jetzt unter Telefon 07352/922026 möglich. Nähere Informationen auch im Internet unter www.oechsle-bahn.de.

Mit freundlichen Grüßen
ÖCHSLE-BAHN – Pressebüro

Thomas Freidank

 


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Der „Vike“ dampft bald wieder durchs Land Die bekannte Schmalspurbahn von Kühnsdorf nach Bad Eisenkappel soll als Modell eine Renaissance erleben., aus kleinezeitung.at

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Kaum ein Fahrgast schenkt heute noch jener Schautafel im Bahnhof #Völkermarkt-Kühnsdorf einen Blick, die – gegenüber vom Schalter angebracht – an den „#Vike“ erinnert. Sie erzählt die bewegte Geschichte der legendären #Schmalspurbahn, die von 1902 bis 1971 von hier aus über #Sittersdorf und #Miklauzhof bis nach Bad #Eisenkappel dampfte. Jetzt soll der „Vike“ aber eine Renaissance erleben – und zwar als Modell in einem Verhältnis von 1:87. Der Verein „#Vellachtalbahn“ mit Modellbauer Michael Glinik aus Sittersdorf an der Spitze bereitet sich seit Längerem darauf vor, den „Vike“ maßstabsgetreu und zeitgeschichtlich korrekt nachzubauen. Aber nicht nur Lokomotiven oder Waggons werden als Modelle rekonstruiert, sondern auch die damaligen Bahnhöfe und Wartehäuschen. Im Rahmen eines Leader-Projektes, das jetzt genehmigt wurde, soll der Traum der Vereinsmitglieder nun endlich Wirklichkeit werden.
Der „Vike“ gehört zum Unterland wie die bunten Eier zu Ostern. Vor allem Ältere erinnern sich noch an die Bahn, Jüngere kennen sie zumindest aus Erzählungen von Eltern oder Großeltern. Bereits 1971 hat sich Alfred Niel in seinem Buch „Der Vike fährt durchs Kärntner Unterland“ liebevoll und eindringlich mit der Chronik auseinandergesetzt.
Was dort zu lesen ist, ist ein spannendes Kapitel der Kärntner #Bahngeschichte. Die Idee, eine Schmalspurbahn zu errichten, die Bad Eisenkappel und somit das Vellachtal mit Kühnsdorf verbindet, datiert ins Ende des 19. Jahrhunderts. Eduard Engländer gründete damals in Rechberg eine Zellulosefabrik zur Papier- und Zellstofferzeugung. Der Anstoß kam von Graf Douglas Thurn-Valsassina. Spross einer Adelsfamilie, um das reiche Holzvorkommen in der Gegend zu nutzen. Als günstigstes Transportmittel kam nur eine Eisenbahn infrage.

Es dauerte nach langem Auf und Ab mit vielen Fragen der Finanzierung und Gegnern der Bahn bis zum 5. Oktober 1902, bis der „Vike“ offiziell von Bad Eisenkappel nach Kühnsdorf dampfte. Seine 25 km/h erscheinen heute nur mehr wie ein #Schneckentempo. Kurze Zeit später, am 1. November 1902, fuhr die letzte #Pferdepost. Der „Vike“ hatte die Postzustellung …

Selfkantbahn nimmt Fahrt auf: Dampfzüge im Stundentakt, aus Aachener Nachrichten

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Kreis #Heinsberg. Am Ostersonntag (1. April) und am Ostermontag (2. April), startet die #Selfkantbahn mit #Volldampf wieder zu einer Reise in den Frühling. Nach der Winterpause dampfen die historischen Züge dann wieder an jedem Sonn- und Feiertag bis Ende September durch die weite Landschaft des Selfkantgebietes.

Wenn die Züge mit ihren teilweise über 120 Jahre alten Wagen mit atemberaubenden 20 km/h zwischen #Geilenkirchen-Gillrath und #Gangelt-Schierwaldenrath unterwegs sind, können die Fahrgäste die Beschaulichkeit des Reisens auf dem Lande wie zu Zeiten der Groß- und Urgroßeltern genießen. Fast alles ist wie früher: der nostalgische Bahnsteig, die fauchende #Dampflokomotive vor dem Zug, die Personenwagen mit ihren hölzernen Bänken, die Schaffner in ihren Uniformen mit der Lochzange, mit der sie die Fahrkarten aus Pappe „knipsen“, das Läuten der Lok vor den Bahnübergängen und so weiter…

Zwei Dampflokomotiven ziehen zur Saisoneröffnung an den beiden Osterfeiertagen ab 10.30 Uhr abwechselnd die Züge im Stundentakt über die Strecke. Der letzte Zug, ein historischer #Dieseltriebwagen, fährt um 17.35 Uhr ab Schierwaldenrath, um 17.55 Uhr ab Gillrath. Die Dampfzüge sind bewirtschaftet. Wer will, kann sich unterwegs im #Buffetwagen für die Reise stärken.

Im Bahnhof Schierwaldenrath können die Gäste in der großen Fahrzeughalle eine einzigartige Sammlung historischer Dampf- und Dieselloks sowie Personen- und Güterwagen aus allen Epochen der deutschen Kleinbahngeschichte besichtigen, sofern die fahrbereiten Fahrzeuge unter den Sammlungsstücken nicht gerade auf der …

Parkeisenbahn: Auf in die Saison 2018… Bei Berlins kleinster Eisenbahn werden Kinderträume wahr Ab 24. März fahren die bunten Züge wieder in der Wuhlheide

Ab 24. März fahren die bunten Züge wieder in der #Wuhlheide
und sind dann sonnabends und sonntags ab 10.40 Uhr,
in den Berliner Schulferien auch dienstags bis freitags,
für alle kleinen und großen Besucher unterwegs.
Die 1956 als #Pioniereisenbahn der Deutschen Reichsbahn
gegründete Institution erfreut sich bei den Berliner Kindern
weiterhin großer Beliebtheit. Schließlich gestalten hier junge
#Nachwuchseisenbahner den Fahrbetrieb selbst. Sie werden
zum #Schrankenwärter, #Schaffner, #Fahrkartenverkäufer, zur
#Bahnhofsaufsicht und zum #Fahrdienstleiter ausgebildet und
lernen so alles kennen, was zu einer richtigen Eisenbahn
dazugehört. Derzeit sorgen mehr als 100 Parkeisenbahner
ab 9 Jahren in ihrer Freizeit dafür, dass auf der 7,5 Kilometer
langen Strecke mit den nur #600mm schmalen Gleisen die
Züge rollen.
Auch in diesem Jahr sind wieder zahlreiche Attraktionen für
kleine und große Fahrgäste geplant. So kommt am 1. April
der Osterhase, am 30. April findet eine #Walpurgisfahrt statt,
am 23./24. Juni feiert unsere #Dampflok den 100. Geburtstag,
zur #Lichterfahrt laden wir am 15. September ein und die
beliebten #Nikolausfahrten sind am 8./9. Dezember geplant.
Außerdem werden zum Saisonstart, zu Ostern, zu Pfingsten
und an ausgewählten Tagen wieder Dampfloks eingesetzt.
Auf Vorbestellung kommt der beliebte #Partywagen, der bis
zu 20 Gästen für Feiern aller Art Plätze bietet, zum Einsatz.
Mehr Informationen: www.parkeisenbahn.de und
http://ift.tt/1NrjAkY
Pressekontakt:
Frau Ramona Fritsche
Telefon: 030 5389 2660
Telefax: 030 5389 2699
E-Mail: info@parkeisenbahn.de

Sorgen und ein neuer Rekord Die Zittauer Schmalspurbahn kämpft mit dem Preisanstieg bei Kohle und verkündet das nächste Fahrgäste-Hoch. , aus sz-online.de

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#Zittau. Es sieht schön aus, wenn das #Boahnl durch die Landschaft zwischen Zittau und den Gebirgsorten dampft. Nicht umsonst sind die historischen Züge und ihre Rauchwolken ein äußerst beliebtes Fotomotiv, für das Menschen bis aus vielen Ecken der Welt anreisen. Doch die Fahrten unter Volldampf sind teuer. Nicht umsonst nimmt der Bahnbetreiber #Soeg seit 16 Jahren einen Dampfzuschlag, wenn es mit heißem Kessel Richtung #Oybin und #Jonsdorf geht. Zuletzt ist der Preis für die polnische Steinkohle, mit der die meisten Dampf-Kleinbahnen in Sachsen angetrieben werden, wieder deutlich gestiegen. Ein Umstieg auf andere Anbieter, der untersucht wurde, ist aus verschiedenen Gründen verworfen worden. Nun denken die ersten Kleinbahn-Betreiber über Preiserhöhungen nach. Zum Beispiel die der #Weißeritztalbahn, die zwischen #Freital-Hainsberg und #Kipsdorf verkehrt. Auch die #Soeg. „Die Kosten der Steinkohle aus dem polnischen Oberschlesien haben sich ständig erhöht“, teilte Uwe Jachmann von der Soeg auf SZ-Anfrage mit. „In den letzten 15 Jahren ist der Nettopreis von 107 auf 227 Euro pro Tonne angestiegen.“ Allein von 2017 auf 2018 habe die Steigerung 20 Euro pro Tonne, also etwa zehn Prozent betragen. Die Soeg hat bereits reagiert und Gegenmaßnahmen eingeleitet. „Wir haben mittlerweile eine „kohlefressende“ #Neubaudampflok aus DDR-Zeiten abgestellt“, so Jachmann. „Deren Rost wurde für die Verwendung von Braunkohlenbrikett ausgelegt und verbrauchte daher besonders viel Kohle.“ Diese Lok wurde durch eine historische aus den 1930er Jahren ersetzt, die für Steinkohle konzipiert war. „Des Weiteren rüsten wir nach und nach alle #Lokkessel mit einer Isolation aus, welche nicht nur dem Qualm minimiert, sondern auch den Kohleverbrauch“, so der Soeg-Mitarbeiter. „Von den eingesetzten vier Lokomotiven haben bereits zwei diese Isolation.“ Dadurch werden rund 20 Prozent der Kohle eingespart. Bis 2022 werden alle Loks auf diese Art isoliert werden. „Dennoch werden wir um eine mäßige Fahrpreisanhebung in den nächsten Jahren nicht herum-kommen“, so Jachmann.

Für die Anziehungskraft der #Schmalspurbahn wird ein moderat höherer Preis sehr wahrscheinlich keine negativen Folgen haben. Als vor 16 Jahren der Dampfbahn-Zuschlag – der rund 200 Prozent des normalen Ticketpreises betrug – eingeführt wurde, prophezeiten nicht wenige das …

Bahnübergang in Drei Annen Hohne wird ab sofort mit Posten gesichert Kurzfristige Maßnahme dient der Erhöhung der Sicherheit

#Wernigerode – Die Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) sichert seit heute einen viel befahrenen #Bahnübergang in #Drei Annen Hohne mit einem #Bahnübergangsposten. Ziel ist es, die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer kurzfristig zu erhöhen. Bis zur Errichtung der geplanten technischen Sicherungsanlage dient die Maßnahme zunächst als Übergangslösung.
Bislang warnten am Bahnübergang der nach Elbingerode führenden Straße Andreaskreuze, Übersicht und hörbare Signale vorm Herannahen der Züge. Doch ab sofort erhöht die HSB hier nun ihre Sicherungsmaßnahmen. Ein Posten sperrt seit heute den Bahnübergang bei Zugfahrten mit provisorischen Lichtzeichen und Schranken ab. Diese werden bis zur geplanten Errichtung der technischen Bahnübergangssicherung mit Lichtzeichenanlage und Halbschranken zur Erhöhung der Verkehrssicherheit des Straßen- und Schienenverkehrs dienen.
Das Planfeststellungsverfahren für die technische Sicherung des Bahnübergangs an der Elbingeröder Straße läuft bereits seit einigen Jahren, ein Planfeststellungsbeschluss ist derzeit jedoch noch nicht abzusehen. Erst vor einem halben Jahr hatte sich am Bahnübergang ein Unfall mit einem Bus der Harzer Verkehrsbetriebe ereignet. Die HSB hatte seitdem gemeinsam mit der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Harz nach verkehrsorganisatorischen Lösungen zur Verbesserung der Sicherheit gesucht. Insbesondere für längere Straßenfahrzeuge ergeben sich teilweise schwierige Wartesituationen, da der Bahnübergang im Einmündungsbereich der Elbingeröder Straße zur Landesstraße 100 liegt. Nachdem entsprechende Lösungen bislang nicht gesehen wurden, entschied sich die HSB jetzt kurzfristig zur Einrichtung der Postensicherung.
Auf dem insgesamt 140,4 km umfassenden Streckennetz der HSB befinden sich aktuell 202 Bahnübergänge. 41 davon sind mittlerweile mit technischen Sicherungsanlagen ausgestattet. Für 22 weitere Bahnübergänge ist perspektivisch eine technische Sicherung vorgesehen. Neben der geplanten Anlage in Drei Annen Hohne laufen momentan auch noch
Planfeststellungsverfahren für drei Bahnübergänge im Stadtgebiet von Wernigerode. Weitere Planungen erfolgen derzeit auch zur technischen Sicherung von zwei Bahnübergängen in Gernrode und Güntersberge.

Herausgeber:
Harzer Schmalspurbahnen GmbH
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Zukünftige Aufgaben im Blick, notwendige Preisanhebungen und neue Ticketangebote für die Fahrgäste
#Wernigerode – Die Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) blickte bei ihrer heutigen Pressekonferenz in Wernigerode auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück. Geprägt wurde es vor allem durch extreme Wetterlagen, die aber das hohe Niveau der Fahrgastzahlen und Umsätze der Vorjahre nicht wesentlich beeinträchtigen konnten. Erstmals in der Geschichte der HSB führte Personalmangel zu einem viermonatigen Ersatz einzelner Zugverbindungen durch Busse im Selketal. Die forcierte #Personalgewinnung bildete einen besonderen Schwerpunkt des vergangenen Jahres. Sie wird gemeinsam mit der Instandhaltung des Fuhrparks sowie der #Streckeninfrastruktur auch zukünftig eine der zentralen Kernaufgaben der HSB darstellen, um als touristisches Eisenbahnunternehmen weiterhin attraktive Angebote unterbreiten zu können. Noch in 2018 wird der Baubeginn für die neue #Dampflokwerkstatt in Wernigerode angestrebt. Trotz notwendiger Preisanhebungen bietet die HSB für ihre Fahrgäste ab dem Frühjahr neue Ticketvergünstigungen an, von denen Brockenreisende und Familien profitieren.
Schneeverwehungen, Hochwasser und Stürme, die erstmals auch im Sommer über den Harz hinweg fegten: Zum Teil extreme Wetterverhältnisse sorgten im vergangenen Jahr zu touristisch relevanten Zeiten für witterungsbedingte Zugausfälle bei den Harzer Schmalspurbahnen. So verkehrten an insgesamt achtzehn Tagen – davon sechs im Sommer – keine Züge zum #Brocken. Dennoch konnte hinsichtlich der Reisendenzahlen das hohe Durchschnittsniveau der Vorjahre mit erneut über eine Mio. Fahrgästen auf dem 140,4 km umfassenden Streckennetz der HSB gehalten werden. Mit der Brockenbahn reisten rund 600.000 Gäste, auf der Harzquerbahn im Bereich #Nordhausen waren es 262.000 und mit den Zügen der #Selketalbahn fuhren insgesamt 89.000 Reisende. Das während der Ferienzeiten im Winterfahrplan 2016/17 wieder erhöhte Fahrtenangebot zum Brocken wurde von den Fahrgästen erneut sehr gut angenommen.
Im vergangenen Jahr erzielte die HSB bereits zum dritten Mal einen Jahresumsatz von über 13 Mio. Euro. Allerdings stehen diesem positiven Ergebnis erneut steigende Aufwendungen in allen Geschäftsbereichen gegenüber. Die diesjährige Anpassung der Ticketpreise wird am 1. März in Kraft treten. Nachdem bei der letztjährigen Tarifanpassung schon Vergünstigungen für Familien umgesetzt worden sind, wird es in diesem Jahr speziell für diese Zielgruppe mit dem
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„Familien-Tarif“ ein neues attraktives Angebot für alle Fahrten außerhalb des Brockens geben. Die Ticketpreise für die beliebten Brockenfahrten werden zwar auf 28 Euro für die einfache Fahrt und 43 Euro für Hin- und Rückfahrten angehoben. Gleichzeitig wird aber mit dem neuen „Nachmittags-Tarif“ für nur 37 Euro ein besonderer Anreiz für alle diejenigen geschaffen, die nicht in den stark frequentierten Vormittagsstunden auf den höchsten Berg des Harzes und zurück fahren. Neben der Gewinnung weiterer Fahrgäste erhofft sich die HSB mit diesem neuen Angebot auch eine Entzerrung der vormittäglichen Nachfragespitzen auf der Brockenstrecke.
Der auch in der Verkehrs- und Dienstleistungsbranche stetig zunehmende #Fachkräftemangel erreichte im Frühjahr 2017 mit deutlich wahrnehmbaren Auswirkungen die HSB. Erstmals in der über 25-jährigen Geschichte des kommunalen Unternehmens war der Ersatz einzelner Zugleistungen durch Busse im #Schienenersatzverkehr (SEV) unumgänglich. So musste die HSB ab dem 29. April aufgrund von Personalmangel im Eisenbahnbetriebsdienst rund 23 % der Zugleistungen im #Selketal durch SEV ersetzen. Durch nochmals intensivierte Maßnahmen bei der Personalgewinnung gelang es, schon ab Anfang Juli wieder mehr als 90 % der Verkehrsleistungen mit Zügen zu erbringen. Seit dem 2. September rollten dann wieder ausschließlich Züge durch das Selketal. Der tägliche #Dampfzugbetrieb wurde während der gesamten SEV-Phase beibehalten, der Verkehr auf dem übrigen Streckennetz war von den Maßnahmen nicht betroffen.
Die Erfolgsgeschichte von „Faust – Die Rockoper auf dem Brocken“ ging in 2017 in eine weitere Runde. Die HSB begrüßte im Frühjahr nicht nur den mittlerweile 70.000. Gast seit der Premiere im Jahre 2006, sondern würdigte im Herbst auch die nunmehr 300. Aufführung mit einem besonderen Rahmenprogramm. Darüber hinaus waren im vergangenen Jahr wiederum die zahlreichen Sonder- und Charterzugfahrten sehr beliebt. So fuhren auf dem gesamten Streckennetz insgesamt 218 Extrazüge mit rund 55.000 Fahrgästen. Bei Familien mit kleinen Kindern waren erneut die Osterhasen- und Nikolausfahrten stark nachgefragt. Sehr gut frequentiert wurden ebenfalls die Traditionszüge zum Brocken sowie die Fahrten in den Sonnenuntergang oder die „Schlemmertouren“ durch das Selketal. Erfolgreich verliefen auch der „Advents-Express“ nach Nordhausen und der erstmals angebotene „Typisch Harz-Express“ nach #Harzgerode, der zur Förderung der Regionalmarke gemeinsam mit dem Harzer Tourismusverband e. V. (HTV) erstmalig organisiert worden war.
Für die zukünftige Instandhaltung des historischen Triebfahrzeugparks wird noch in diesem Jahr der Baubeginn der neuen Dampflokwerkstatt in Wernigerode
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schnellstmöglich angestrebt. Der Wernigeröder Stadtrat stellte hierfür am 22. Februar dieses Jahres mit dem Beschluss zum Auslegen des Entwurfs des Bebauungsplans auf dem Ochsenteichgelände die Weichen für den Abschluss des seit 2016 laufenden Baurechtsverfahrens. Davon unabhängig liefen die Instandhaltungsmaßnahmen in der über 90 Jahre alten Wernigeröder Fahrzeugwerkstatt der HSB auf Hochtouren. Hier sowie in verschiedenen deutschen Werkstätten fanden erneut umfangreiche Untersuchungen und Reparaturen an den Fahrzeugen statt. So wurden bis Februar dieses Jahres an insgesamt 37 Fahrzeugen die vorgeschriebenen Untersuchungen sowie Bedarfsinstandsetzungen plan- wie außerplanmäßig mit erheblichem Aufwand durchgeführt. Mit insgesamt 18 Fahrzeugen zählten dazu u. a. allein 20 % des Gesamtbestandes an Reisezugwagen, zehn Dampflokomotiven, eine Diesellokomotive sowie drei Triebwagen. Die bereits im Jahre 2015 begonnene Generalreparatur des Triebwagens 187 012 wird sich aufgrund erheblicher Lieferschwierigkeiten bei wichtigen Ersatzteilen auch weiterhin verzögern.
Neben der Instandhaltung des Fuhrparks waren im vergangenen Jahr auch wieder erhebliche Anstrengungen zur Erhaltung und Pflege der umfangreichen Streckeninfrastruktur erforderlich. So erneuerte die HSB ihre Gleise auf einer Länge von rund 1.800 Metern, weitere ca. 2.600 Meter sind in diesem Jahr geplant. Die rasante Kostenentwicklung setzte sich auch in diesem Bereich fort. Mittlerweile sind die Aufwendungen für Gleissanierungen bereits doppelt so hoch wie noch vor sieben Jahren. Für Baumaßnahmen wurde auch wieder die letztjährige Vollsperrung der Selketalbahn und eines Teils der Harzquerbahn im November genutzt. Hier führte das Unternehmen insbesondere planmäßige Arbeiten zur Vegetationspflege durch, die letztendlich auch zur Verminderung der bereits erheblichen Auswirkungen des Sturmtiefs „Friederike“ am 18. Januar dieses Jahres beitragen konnten. Der Orkan hatte ca. 650 Bäume auf die Gleise stürzen lassen und den Betrieb auf dem Gesamtnetz teilweise bis zu einer Woche unterbrochen.
Zur Erhöhung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer hat die HSB im vergangenen Jahr zwei neue technische Sicherungsanlagen für Bahnübergänge, eine bei Sternhaus Haferfeld im Selketal sowie eine weitere bei Benneckenstein, in Betrieb genommen. Darüber hinaus erfolgen aktuell die Planfeststellungs-verfahren für die technische Sicherung von weiteren Bahnübergängen, drei davon im Stadtgebiet von Wernigerode sowie einer an der Elbingeröder Chaussee in Drei Annen Hohne. Kurzfristig wird der letztgenannte Bahnübergang bereits ab dem 1. März zur Erhöhung der Verkehrssicherheit mit Bahnübergangsposten gesichert. Weitere Planungen laufen derzeit auch zur technischen Sicherung von Bahnübergängen in Gernrode und Güntersberge.
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Neben der Sanierung des Hausbahnsteiges im Brockenbahnhof wurden die Maßnahmen zur Errichtung einer Schnittstelle zwischen Bahn-, Bus- und Individualverkehr am Bahnhof Drei Annen Hohne in 2017 vorangetrieben. So ist der Bau einer Toilettenanlage fast beendet und eine beleuchtete Zuwegung vom Parkplatz zum Bahnhof errichtet worden. Weitere Verbesserungen sind auch bei der Information der Fahrgäste entlang des Streckennetzes vorgesehen. Durch die Implementierung des bestehenden dynamischen Fahrgastinformationssystems der Nahverkehrsservicegesellschaft Sachsen-Anhalt GmbH (NASA) werden die personell unbesetzten Stationen ab Anfang April mit „Echtzeitangaben“ zum fahrplanmäßigen Zugverkehr aufgewertet. Wartende Fahrgäste, die sich hier bislang ausschließlich über die fahrplanmäßigen Abfahrtszeiten informieren konnten, erhalten zukünftig nun auch „in Echtzeit“ genauere Informationen über die nächsten Zugabfahrtszeiten sowie mögliche Verspätungen.
Aufgrund der Erfahrungen mit dem Personalmangel im Frühjahr und Sommer 2017 sowie der demographischen Entwicklung und des allgemein zunehmenden Fachkräftemangels stellt die Personalgewinnung eine immer wichtigere Herausforderung für die Zukunft der HSB dar. Derzeit stammen noch rund 40 % der Belegschaft des Unternehmens aus der Gründungszeit der HSB. Am 1. Februar 1993, also vor genau 25 Jahren, wechselten sie im Zuge der Betriebsübernahme von der damaligen Deutschen Reichsbahn zur „neuen“ HSB. Doch in allen Bereichen des Unternehmens schreitet ein unablässiger Generationswechsel voran und so gilt es, das hier vorhandene Fachwissen langfristig zu sichern und an die Folgegenerationen weiterzugeben Dazu zählt neben der verstärkten Personalakquise insbesondere auch die eigene Durchführung umfangreicher Aus- und Fortbildungen. Insgesamt 59 Teilnehmer nahmen in 2017 an dreizehn Lehrgängen teil. Darüber hinaus starteten wieder sechs neue Auszubildende in ihre Berufslaufbahn bei der HSB, im kommenden Sommer werden weitere vier hinzukommen. Aktuell bildet die HSB neunzehn Lehrlinge aus. Wie alle rund 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigten auch sie im vergangenen Jahr wieder eine hohe Einsatzbereitschaft und haben im Unternehmen sehr gute Zukunftsperspektiven.
Die HSB bildet seit ihrer Gründung im Jahre 1991 die touristische und verkehrliche Klammer des Harzes. Sie verbindet auf besondere Weise die Bundesländer Sachsen-Anhalt und Thüringen, die Landkreise Harz und Nordhausen sowie sieben Städte und Gemeinden. Die mittlerweile seit über 25 Jahren bewährte Zusammenarbeit in der Solidargemeinschaft aus den genannten Ländern und den kommunalen Gesellschaftern einschließlich des niedersächsischen Braunlage sowie deren finanzielles Engagement werden auch in 2017 wieder die Grundlage für die vielfältigen Aktivitäten der HSB im Bereich Eisenbahn und Tourismus
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bilden. Alle Informationen rund um die Schmalspurbahnen im Harz sind telefonisch unter 03943/558-0, im Internet unter www.hsb-wr.de sowie in allen Fahrkartenausgaben und Dampfläden erhältlich.

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Harzer Schmalspurbahnen GmbH
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Trockeneis in der Dampflok-Werkstatt Hochbetrieb im Öchsle-Lokschuppen

KREIS #BIBERACH (tf) – Im Warthauser #Lokschuppen der #Öchsle-Bahn arbeiten etwa zehn Mitglieder des Öchsle-Schmalspurbahnvereins ehrenamtlich daran, die derzeitige Hauptlok des Museumsbetriebs, die 62-jährige #99 788 "#Berta", für die kommende Saison einsatzbereit zu machen. Auch an der #Ur-Öchsle-Lok #99 633, Baujahr 1899, sind Arbeiten nötig, während #99 716 "#Rosa" von 1927, mittlerweile weitgehend zerlegt, noch auf ihre #Hauptuntersuchung warten muss.

Minus 24,9 Grad zeigt das Laserthermometer am Lager einer Triebwerksstange. Das ist genug: Der umgebende Stahl wird nun mit dem Schweißbrenner heiß gemacht und nach kurzer Zeit kann die Lagerbuchse ganz leicht herausgedrückt werden. Den Trick erläutert Professor Martin Cichon vom Schmalspurbahnverein: "Wir füllen die Lager mit Trockeneis, wodurch sie sich etwas zusammenziehen". Früher mussten die Lager mit hohen Drücken aus- und eingepresst werden. Durch das neue Trockeneisverfahren sei die Gefahr, die Buchsen zu beschädigen, viel geringer, wie Cichon erklärt. Die Bronzebuchsen werden dann neu mit Weißmetall ausgegossen und auf die erforderlichen Maße gebracht.
Die Triebwerksstangen, für welche die Lager aufgearbeitet werden, gehören zur Öchsle-Dampflok 99 788 "Berta", die seit 2012 die Hauptlast im Museumsbetrieb trägt. "Ein gewisser Verschleiß ist da normal", sagt Benny Bechter, Vorsitzender des Schmalspurbahnvereins. Auch Dampf- und Überhitzerrohre mussten überprüft und teilweise neu abgedichtet werden. "Zudem stehen noch Schweißarbeiten am Dampfkessel an", so Bechter.
Neben den Arbeiten in #Warthausen wurden auch Aufträge an Spezialfirmen vergeben. Beispielsweise ging eine Achse zur Reparatur eines Kuppelzapfens ins #Dampflokwerk #Meiningen und eine Schmierpumpe musste zur Instandsetzung nach Bremen geschickt werden. Es ist die vorletzte Saison, für die "Berta" 2018 vorbereitet wird, bevor ab 2020 im Rahmen der Hauptuntersuchung eine grundlegende Überholung der Lok ansteht. "Berta" wurde 1956 bei Lokomotivbau Karl Marx in Babelsberg in einer Nachbauserie des sächsischen Typs VII K gebaut.
Im Museumsbetrieb wird sie seit 2014 vom Öchsle-Schmuckstück, der Württembergischen Mallet Tssd 99 633 von 1899, ergänzt. Auch an dieser "Ur-Öchsle-Lok" werden derzeit einige Reparaturen und Wartungsarbeiten durchgeführt. Beispielsweise wurden die Schwingen, Teile der Dampfsteuerungsmechanik, erneuert sowie die Bremsanlage und andere sicherheitsrelevante Teile überprüft.
Vergeblich schaut man sich im Warthauser Lokschuppen nach 99 716 "Rosa" um. Lediglich Einzelteile, wie die Radsätze, sind zu erkennen. Tatsächlich ragt das Herz der Lok, reduziert auf den Rahmen und den Dampfkessel, wie eine skurrile Technikskulptur vor dem Gebäude aus dem Schnee. "Rosa liegt zur Zeit auf Eis, weil wir uns vor der Saison auf die anderen Loks konzentrieren müssen", sagt Benny Bechter. 2020 muss sie wieder auf der Öchsle-Strecke dampfen  um "Berta" zu ersetzen. Zuvor ist eine umfassende Überholung und Abnahme im Rahmen einer Hauptuntersuchung nötig. Bislang wurde "Rosa" soweit zerlegt, dass der Umfang der Arbeiten abgeschätzt werden kann. "Gerade holen wir Angebote ein, dann entscheiden wir, was in Warthausen oder in Fremdwerkstätten gemacht wird", erläutert Bechter den aktuellen Stand.

INFO: Das Öchsle startet am 1. Mai in die Saison 2018. Reservierungen für Sonderfahrten sind bereits jetzt unter Telefon 07352/922026 möglich. Nähere Informationen auch im Internet unter www.oechsle-bahn.de.

Mit freundlichen Grüßen
ÖCHSLE-BAHN – Pressebüro

Thomas Freidank

 

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Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft gGmbH
Rollinstraße 9
88400 Biberach
Geschäftsführer: Andreas Albinger
Handelsregister Ulm HRB 641620
Öchsle-Infotelefon: 07352/922026
www.oechsle-bahn.de

PRESSEBÜRO:

Thomas Freidank
(Dipl.-Journalist)
Telefon: 07392/168028
E-Mail: presse@oechsle-bahn.de
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Urlaub im Eisenbahnwaggon Die SZ stellt die zehn Ideen vor, die beim Innovationspreis Tourismus in der Endrunde sind. Heute: zwei besondere Ferienwohnungen in Oybin. , aus sz-online.de

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#Oybin. Super. Wie in einem Märchen. Jeden Morgen mit #Dampflok geweckt. – Die ersten Gästekritiken, die im vorigen Herbst zu den beiden Ferienwaggons der Zittauer #Schmalspurbahngesellschaft #Soeg in Oybin abgegeben wurden, klangen begeistert. Auch wenn die Urlauber, die im vergangenen Jahr als Erste in den beiden ungewöhnlichen Ferienwohnungen zu Füßen des Oybiner Hausberges übernachteten, noch den einen oder anderen Hinweis hatten. So fehlten ihnen noch einige zusätzliche Jackenhaken oder eine Ablagemöglichkeit im Bad. Kleinigkeiten, die in diesem Jahr aber sicher schon abgestellt sind.

Zum Festival „#Historik Mobil“ im vergangenen August hat die Schmalspurbahngesellschaft Soeg ihre neue touristische Attraktion erstmals der Öffentlichkeit präsentiert: zwei zu Ferienwohnungen umgebaute Schmalspurbahnwaggons. Die Wagen wurden zum Bahnhof Oybin gebracht, wo sie künftig immer in der Sommersaison von April bis Oktober stehen und zu einem Urlaub besonderer Art einladen. Bei der Zittauer Schmalspurbahngesellschaft weiß man, was bei #Eisenbahnfans ankommt. „Urlauber, die etwas Außergewöhnliches suchen, werden im Zittauer Gebirge nun einmal beziehungsweise zweimal mehr fündig“, bewirbt die Soeg ihr noch junges touristisches Highlight. Den Komfort einer gehobenen Ferienwohnung und die Gemütlichkeit eines Wohnmobils verbunden mit dem Flair der Zittauer Schmalspurbahn, das bieten die beiden Ferienwaggons im Bahnhof Oybin: „Hier stehen die beiden Personenwagen nun für die schönsten Wochen im Jahr bereit“, wirbt die Soeg.

Mit dem Projekt hat die Zittauer Schmalspurbahngesellschaft ihr touristisches Angebot um eine weitere Attraktion erweitert. Ziel ist es gewesen, den Tourismus in der Region anzukurbeln. Für Soeg-Geschäftsführer Ingo Neidhardt ist dieses Urlaubserlebnis auf schmaler Spur einmalig. „Die Wagen besitzen Übernachtungsmöglichkeiten für zwei Personen. Auf Komfort braucht dabei niemand verzichten, der Standard entspricht einer gehobenen Ferienwohnung mit Küche und gemütlicher …

Parkeisenbahn: Winterfahrtage am 24. und 25. Februar

Anlässlich der #Modellbau-Ausstellung "Autos, Flieger,
Schiffsmodelle“ im Freizeit- und #Erholungszentrum ist
die Berliner #Parkeisenbahn das erste Mal in diesem Jahr
am Wochenende 24./25. Februar für alle kleinen und großen
Besucher unterwegs.
An beiden Tagen ist #Fahrbetrieb von 10.40 bis 12.40 Uhr
und von 13.40 bis 17.00 Uhr im 35-Minuten-Takt geplant.
Der Fahrpreis für die halbstündigen Rundfahrten beträgt
für Erwachsene 4,00 Euro, Kinder zahlen 2,50 Euro.
Mehr Informationen: www.parkeisenbahn.de und
http://ift.tt/1NrjAkY
Pressekontakt:
Frau Ramona Fritsche
Telefon: 030 5389 2660
Telefax: 030 5389 2699
E-Mail: info@parkeisenbahn.de

Schmalspurbahn fährt nur eingeschränkt Vom 5. bis 9. Februar fährt der Schienenersatzverkehr vom Bahnhof Zittau bis Zittau-Süd., aus sz-online.de

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Vom 5. bis 9. Februar fährt der #Schienenersatzverkehr vom Bahnhof #Zittau bis #Zittau-Süd. Der Grund liegt aber nicht bei der #Soeg.
Zittau. Vom 5. bis 9. Februar müssen die Reisenden der Zittauer #Schmalspurbahn mit Einschränkungen rechnen. Vom Bahnhof Zittau bis Bahnhof Zittau-Süd fährt Schienenersatzverkehr. Der Haltepunkt Zittau wird in der Woche nicht bedient. Wie die Sächsisch-Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft (Soeg) mitteilt, fährt der erste Bus ab Bahnhof Zittau um 9.01 Uhr. Ab Zittau-Süd fahren die Dampfzüge (ab 9.11 Uhr) fahrplanmäßig im Zwei-Stunden-Takt ins Gebirge. Der Grund dafür ist, dass in diesem Zeitraum der modernisierte Bahnhof …

Fichtelbergbahn: Mehr als eine Viertel Million Fahrgäste, aus Freie Presse

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#Oberwiesenthal. Die #Fichtelbergbahn im Kurort Oberwiesenthal ist nicht nur Deutschlands höchstgelegene #Schmalspurbahn – sie ist auch die erfolgreichste der insgesamt drei Schmalspurbahnen in Sachsen, die allesamt unter dem Dach der Sächsischen #Dampfeisenbahngesellschaft verkehren. 258.000 Fahrgäste konnte deren Geschäftsführer Roland #Richter am Donnerstag für das zurückliegende Jahr bilanzieren. Erneut eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Damit  könne das Unternehmen seit einigen Jahren auf stabile #Fahrgastzahlen deutlich über der Viertel Million vorweisen. Allein zum Festwochenende anlässlich des 120-jährigen Bestehens der Bahnstrecke zwischen Oberwiesenthal und #Cranzahl konnten im August annähernd 10.000 Besucher begrüßt werden. Für dieses Jahr sind insgesamt 56 Veranstaltungen vorbereitet – unter anderem wieder die beliebten thematischen Sonderfahrten.

«Spitzenmonat über das gesamte Jahr war der …

Harz: 25 Jahre in kommunaler Regie Präsente für alle Fahrgäste der Harzer Schmalspurbahnen am 1. Februar, aus HSB

Wernigerode – Am 1. Februar würdigt die Harzer #Schmalspurbahnen GmbH (#HSB) das 25-jährige Jubiläum der #Betriebsübernahme von der damaligen Deutschen Reichsbahn (#DR). Aus diesem Anlass erhalten an diesem Tag alle Fahrgäste, die in den HSB-Verkaufsstellen ein Ticket erwerben, Präsente überreicht.

Wer heutzutage mit der beliebten #Dampfeisenbahn Ausflüge durch den Harz bis hinauf zum #Brocken unternimmt, wird kaum daran denken, dass die HSB in Anbetracht ihrer teilweise bereits über hundert Jahre alten Fahrzeuge ein relativ junges Bahnunternehmen ist. Erst der politische Umbruch im Herbst 1989 und die zwei Jahre später ermöglichte Wiederaufnahme des Zugverkehrs zum Brocken hatten ihre Gründung am 19. November 1991 durch die kommunalen Anrainer ermöglicht. Bis zur Übernahme des Betriebes, der 370 Mitarbeiter sowie der gesamten Infrastruktur von rund 132 km einschließlich aller Hochbauten von der DR war jedoch zunächst noch in der für heutige Verhältnisse sehr kurzen Zeit von knapp vierzehn Monaten eine Vielzahl wichtiger Weichenstellungen vorzunehmen.

In der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar 1993 war es dann soweit. Alle Wagen erhielten den Schriftzug „HSB“ anstelle „DR“, die Dampflokomotiven ein Gussschild „Harzer Schmalspurbahnen“ anstatt „Deutsche Reichsbahn“ und die Diesellokomotiven einen Aufkleber „HSB“. Am frühen Morgen des 1. Februar starteten dann alle Züge in die neue Ära auf Harzer Schmalspurgleisen. An den Bahnhöfen Wernigerode, Gernrode und Nordhausen gaben hierzu Vertreter der heutigen neun kommunalen Gesellschafter an diesem Morgen das „Abfahrtssignal“. Die HSB war damit die erste privatisierte Schmalspurbahn der DR und die erste nichtbundeseigene Eisenbahn mit planmäßigem Personenverkehr in den neuen Bundesländern.

Anlässlich dieses besonderen Datums in ihrer Geschichte wird die HSB am kommenden 1. Februar an alle Fahrgäste, die in ihren Fahrkartenausgaben sowie in den HSB-Dampfläden ein Ticket lösen, eine besondere Jubiläums-Postkarte überreichen. Darüber hinaus bekommt jeder 25. Fahrkartenkäufer zusätzlich ein Buch über die Geschichte der Schmalspurbahnen im Harz.